Betriebsvereinbarung Laden von Mitarbeiterfahrzeugen

Re: Betriebsvereinbarung Laden von Mitarbeiterfahrzeugen

Beitragvon Nichtraucher » Sa 6. Aug 2016, 18:35

ecopowerprofi hat geschrieben:
Sachzuwendungen bis zu einer Höhe von 44€ pro Monat und AN müssen nicht als geldwerter Vorteil versteuert werden. Es ist die Frage ob das Laden auf diesen Betrag angerechnet wird.


Wie AndiH oben schon schrieb ist das (glücklicherweise) Geschichte.
Da in der Vergangenheit die Ladungen nicht protokolliert wurden, lässt sich auch im Nachhinein nichts berechnen.
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Beitragvon mweisEl » Sa 6. Aug 2016, 18:45

Nichtraucher hat geschrieben:
Wie AndiH oben schon schrieb ist das (glücklicherweise) Geschichte.

Wie kommt ihr darauf? Erstmal muss der Gesetzentwurf zum Gesetz werden (die erste Fassung hat der Bundesrat abgelehnt), dann muss noch der 01.01.2017 abgewartet werden, weil erst nach diesem Termin beim Laden beim AG kein "geldwerter Vorteil" mehr entstehen soll.
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Re: Betriebsvereinbarung Laden von Mitarbeiterfahrzeugen

Beitragvon ecopowerprofi » Sa 6. Aug 2016, 20:34

mweisEl hat geschrieben:
weil erst nach diesem Termin beim Laden beim AG kein "geldwerter Vorteil" mehr entstehen soll.

Die 44 € sind z.Zt. geltendes Recht. Hat nix mit dem neuen Gesetz zu tun. Die Frage ist doch nur, ob die Steuerbefreiung fürs Laden am Arbeitsplatz nach dem neuen Gesetz zusätzlich kommt oder ob das Laden auf die 44€ angerechnet wird.

Wenn ich keine andere Sachzuwendungen vom AG erhalte, kann ich heute schon für 44 € steuerfrei beim AG laden. Hat der AG einen Mittelspannungsanschluss, dann kostet ihm die kWh ca. 10 bis 12 Ct. Die 44 € entsprechen dann ca. 400 kWh pro Monat steuerfreies Laden. Bei einem Niederspannungsanschluss sind das dann immerhin noch ca. 200 kWh pro Monat. Das wären so ca. 1200 km. Da man ja zu Hause auch lädt könnte man täglich ca. 60 km einfache Entfernung bis zum Arbeitsplatz fahren, ohne dass man einen geldwerten Vorteil versteuern müsste. Das Laden ist also nach der aktuellen Gesetzeslage schon steuerfrei. Da haben die Politiker ein Geschenk verteilt, was im Grunde gar keins ist und keine Steuermindereinnahmen verursacht.

Auch die KFZ-Steuerbefreiung ist im Grund gar keine. Die höheren Anschaffungskosten verursachen eine höhere MWSt. beim Kauf des Fahrzeuges. Beispiel ZOE: der kostet ca. 24.000€, macht ca. 3800€ MWSt. Ein vergleichbarer CLIO kostet ca. 12000€, macht ca. 1900€ MWSt. Ergibt ca. 1900€ zusätzliche MWSt. KFZ-Steuerersparnis in 10 Jahren ca. 900€.

Nur mal so als Denkanstoß zu den Steuergeschenke unserer Regierung. Es sind keine !!!! :wand:
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
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Re: Betriebsvereinbarung Laden von Mitarbeiterfahrzeugen

Beitragvon AndiH » Sa 6. Aug 2016, 22:32

Ok, ich dachte der geldwerte Vorteil ist mit der Prämie durchgewunken, mein Fehler. In meiner Firma lief das schlicht folgendermaßen:
Die Firma (<100 MA) hat bereits einen i3 als Firmenfahrzeug, der wurde von der GF großzügig an die Mitarbeiter verliehen. Als ich mir dann meinen gekauft hab, hat die Firma 2 x Typ2 in der Tiefgarage installiert und seither hat die GF, der Firmen i3 und ich einen reservierten Stellplatz. Auf meine Nachfrage hin bezüglich Steuer hat man schlicht den NEFZ meines Fahrzeug und die km zum Arbeitsplatz mit dem Strompreis zusammen gerechnet, halbiert, da ich ja zu hause laden könnte und das Ganze von den 44 Euro Tankkarten abgezogen die ich bisher schon erhalten hab. Nun krieg ich drei Karten weniger im Jahr und lade mein Auto auf dem reservierten Platz in der Firma.

Das größte Problem war der Neidfaktor wegen des reservierten Stellplatzes, die steuerliche Seite hat eigentlich keinen interessiert, wahrscheinlich weil es sich kaum prüfen lässt wohin wieviel Strom verschwindet.

Gruß

Andi
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