Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber ?

Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon Tho » Mi 23. Aug 2017, 13:44

Wir haben als Bürgerenergiegenossenschaft 2 Ausflugsziele angesprochen und vor Ort Lademöglichkeiten realisiert: :)
- Familienburg Burg Scharfenstein: http://www.goingelectric.de/stromtankst ... sse/12708/
- Thermalbad Wiesenbad (u.a. mit Thermenbad "Miriqidi"): http://www.goingelectric.de/stromtankst ... k-1/16549/

Problem: Die Ladestationen werden kaum frequentiert. :|
Zoe Zen Q210 + Intens R90, S-Pedelec Grace MX
Emobility East - Beratung und Verkauf zu Elektromobilität & Smarthome http://www.emobility-east.de
PV, Speicher zu Hause + Mitbegründer Bürger Energie Drebach eG http://www.buerger-energie-drebach.de
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Beitragvon phonehoppy » Mi 23. Aug 2017, 14:34

Mir fällt gerade das Spaßbad Aggua in Troisdorf ein, da gibt es 2xTyp2 mit je 22kW (http://www.goingelectric.de/stromtankst ... -20/15885/) und einige E-Bike-Ladeanschlüsse... Das Laden an Typ2 muss authentifiziert werden, ist aber kostenlos.
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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon JuGoing » Mo 28. Aug 2017, 09:14

LWL-Freilichtmuseum Hagen
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/LWL-Freilichtmuseum_Hagen/

Danke für den Hinweis zu den Ladestationen für Elektroautos.
Wir werden zunehmend zu dem Thema angesprochen und haben die Nachfrage erkannt.
Da wir derzeit keine geeignete Lademöglichkeit haben, bieten wir zumindest auf Rückfrage das Laden am Kassengebäude an.
Auch die Abgabe und das Laden von E-Bike Akkus ist dort möglich.

Danke auch für den Hinweis für eine Kooperation mit der Mark-E.
Zunächst müssen wir jedoch mit unserem Bau- und Liegenschaftsbetrieb selbst die Voraussetzungen dafür schaffen.
Dies ist aber ein aktuelles Thema und befindet sich derzeit in der Planung.
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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon AndiH » Mo 28. Aug 2017, 16:22

Europa-Park in Rust mit mehr als 4000 Besucher PKW pro Tag im Durchschnitt hat genau eine Alibi Ladesäule der EnBW ohne eigenen Stellplatz im Ausstiegsbereich einer Bushaltestelle...

http://www.goingelectric.de/stromtankst ... eg-7/4302/

Vielleicht die Leute die von weiter her kommen mal hier anklopfen: https://corporate.europapark.com/de/unt ... altigkeit/

Gruß

Andi
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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon mig » Mo 28. Aug 2017, 16:35

Ihr wisst aber schon, dass es so einen Thread bereits hier gibt: oeffentliche-ladeinfrastruktur/lademoeglichkeit-in-freizeit-und-ferienparks-t7127.html
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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon Fire » Mo 28. Aug 2017, 16:54

AndiH hat geschrieben:
Europa-Park in Rust mit mehr als 4000 Besucher PKW pro Tag im Durchschnitt hat genau eine Alibi Ladesäule der EnBW ohne eigenen Stellplatz im Ausstiegsbereich einer Bushaltestelle...

http://www.goingelectric.de/stromtankst ... eg-7/4302/

Vielleicht die Leute die von weiter her kommen mal hier anklopfen: https://corporate.europapark.com/de/unt ... altigkeit/

Gruß

Andi


Ja, so toll ich den Europapark finde, das ist echt ein Armutszeugnis.
Bei der Anzahl Parkplätze, Parkgebühren und den Eintrittspreisen könnten sie locker 50 Plätze mit einer Schuko und weitere 10 Plätze mit Typ2 Ladestationen ausstatten.
Bei der Menge an Strom die der Park verbraucht und den sie sogar teilweise selber produzieren, würde selbst das kaum ins Gewicht fallen.
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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon JuGoing » Mo 28. Aug 2017, 17:06

mig hat geschrieben:
Ihr wisst aber schon, dass es so einen Thread bereits hier gibt: oeffentliche-ladeinfrastruktur/lademoeglichkeit-in-freizeit-und-ferienparks-t7127.html

Wenn ich es gewusst hätte, dann wäre dieser Thread wohl nicht entstanden.
Der kann gerne geschlossen werden.
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Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber ?

Beitragvon Zwiebelhackbroetchen » Sa 28. Apr 2018, 23:25

fifi78 hat geschrieben:
Hallo,
das Fort Fun bietet auch keine Lademöglichkeit. Und das im tiefsten Sauerland wo Ladepunkte sowieso rar sind.

Hi.
Waren heute im Fort Fun, haben uns da an der Information mal nach Lademöglichkeiten erkundigt.
Aufgrund der Tatsache, dass wir unser Elektrofahrzeug erst seit circa einer Woche unsere Eigen nennen, haben wir uns aufgrund der grenzwertigen Situation mit vielen auf-und-ab-Fahrten im Sauerland an die im Grenzbereich des Wagens liegende Strecke nicht heran getraut.
An der Information saß eine relativ gelangweilte Dame, welche uns versprach die Anfrage an die Leitung weiterzugeben.
Ich habe allerdings noch einmal eine recht lange E-Mail an den Betreiber versandt, in welcher ich dargelegt habe wie einfach ein Modell mit zB Schuko-/CEE-Steckdosen zu realisieren wäre, welche für einen geringen Obolus freigeschaltet werden könnten. Somit könnte der Betreiber sogar noch einige wenige Euro pro Ladung verdienen.
Ich werde berichten falls sich dort etwas tut.


Edith: Sorry, habe den Hinweis dass einen andererb Trööt gibt zu spät gesehen. Erneut im richtigen Thread gepostet.

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Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon novalek » Di 1. Mai 2018, 21:18

Es ist ein Dilemma. Die Aufsteller
- kommunale Freizeiteinrichtungen, also die Gemeinde selbst
- auf Tourismus angewiesene Gemeinden, also meist Stadtwerke
haben meist in der Frühzeut der E-Mobilität vor 2-3 Jahren brav eine Säule aufgebaut, Wechselstrom 11-22kW; ganz Spinnerte gar Schuko oder CEE-Steckdosen !? (wo sind die denn stehen geblieben?)
In welchen Irrtum rennen die nun, weil sie ohnehin kaum was mit Elektroautos am Hut haben - die gucken auf den Zähler von Leistung und Besucher - verheerend - es geht ja keiner hin und lädt!
Ein Tourist kommt angereist, das Ziel liegt in einer fast-Wüste, nun will er 1-2 Stunden bleiben.
Und wen kann die Wechselstrom-Ladesäule mit ordentlicher Leistung bedienen ? - niemanden, ein Renault-ZOE-Nutzer kann eben nicht anders, aber immerhin.
Die anderen Fahrzeuge haben eine Art Notlademöglichkeit, zig Stunden mit 3bis 7 kW an AC-Säulen, also für z.B. IONIQ, E-Golfs, Leafs nahezu unnütz.
Was brauchen Tourismus-Zielorte, DC-Schnellladung !
Beispiel: IONIQs aus NL kommen zum Hexen-Festspiel in den Harz. Die letzten 50kW-Säulen stehen aus West in Göttingen/Rhüden - die wollen doch nicht 2 x 60 km auf ihrem Rundreise-Trip für Lade-Hin- und -Rückfahrt abziehen oder in stundenlange Ladegefangenschaft gehen.
Und wie nun weiter ? Aufklären, damit die Betreiber Geld für DC50-Säulen in die Hand nehmen.
novalek
 

Re: Wie stehen Ausflugsziele der Elektromobilität gegenüber

Beitragvon TeeKay » Di 1. Mai 2018, 21:28

Was soll ein Tourismus-Ziel mit DC-Schnellladung? Wenn es wirklich ein Tourismus-Ziel ist, hält man sich dort Stunden auf - und da reichen auch 3,7kW, um zurück zum nächsten Schnelllader an der Autobahn zu kommen. Von den 3,7kW dann möglichst viele, da es viele Gäste gleichzeitig zu bedienen gilt. Gestern gab es in Bad Schandau in der tiefsten Provinz Ostdeutschlands, 3 Elektroautos, die ich zeitgleich sah. Und genau einen 20kW Triplelader. Zu wenig und zu unpraktisch für die Gäste.

Gerade in Tourismuszielen sind 50kW unnötig, da sie die Nutzer dazu zwingen, die Ladezeit am Auto zu verbringen und das Auto nach der Ladung umzuparken. Außerdem ziehen 50kW am Ende noch Durchreisende an - Durchgangsverkehr ist in Tourismuszielen aber unbeliebt.
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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