Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon eDEVIL » Di 17. Okt 2017, 10:33

So eine extra schrank wird baulich oft nocht gehen und auch nicht egrade preisgünstig sein.

Anderer Tarif für eAuto-Plätze macht Sinn.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon dst11 » Di 17. Okt 2017, 13:01

E-Pinger hat geschrieben:
Danke schon einmal für Eure Rückmeldungen.
Eure Antworten zeigen mir, dass ich mit meiner Meinung nicht alleine da stehe.

Wenn z. B. wie von ammersee-wolf treffend beschrieben, am Schnelllader "Spinnweben" hängen, braucht man in zwei, drei Jahren nicht wegen einer Erweiterung der anderen Lademöglichkeiten fragen.
Generell wären kostenlose Lademöglichkeiten ganz nett, wird sich politisch vermutlich nicht durchsetzen lassen.
Außerdem müssten es dann tatsächlich viele Lademöglichkeiten sein.
Nach meiner Erfahrung sind kostenlose Ladestationen oft von Dauerparkern belegt.

@ EVduck
Es handelt sich um ein gewöhnliches Innenstadt-Parkhaus einer Kleinstadt.
Drei Ladestationen mit 3,6kW für Dauerparker sollten für den Anfang reichen, plus Leerrohre für eine spätere Erweiterung.
Zusätzlich zwei 22kW Ladestationen im EG.

Dass wie von AndiH die Abrechnung der Ladekosten in der Parkplatz Abrechnung integriert ist hatte ich vor
längerem auch schon mal gesehen.
Finde es aber nicht mehr. Kann mir dazu jemand einen Tipp geben wer das anbietet?


Meinst du sowas wie das hier?: https://www.goingelectric.de/stromtanks ... se-5/9556/
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon E-Pinger » Di 17. Okt 2017, 13:08

Ja, Super !!!

Genau das habe ich gesucht.

Danke
Zoe Intens 2014 / 22kW Ladebox B3200 incl. Doepke FI-TypA/EV
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon flow2702 » Mi 18. Okt 2017, 12:49

Immer wieder die selben Fehler...

1. Prüfen/Definieren, welche Leistung insgesamt zur Verfügung steht/stehen soll.

2. Gesamtleistung geteilt durch Mindestleistung pro Ladepunkt (z.B. 3,7 kW) berechnen ==> Gesamtanzahl der Ladepunkte

3. Ladepunkte (Typ2) mit Lastmanagement installieren, so dass die Leistung pro Ladepunkt zwischen der Mindestleistung und einem Maximalwert, sinnvollerweise 11 oder 22 kW, dynamisch reguliert wird.

4. Sich über die zeitgemäße, zukunftssichere Ladeinfrastruktur freuen.

Und ja, wenn überhaupt, gehört der Schnelllader vor das Parkhaus.
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon kub0815 » Mi 18. Okt 2017, 17:30

flow2702 hat geschrieben:
Immer wieder die selben Fehler....

welche Fehler den?
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon iOnier » Mi 18. Okt 2017, 18:09

Na, dieselben, die halt immer wieder gemacht werden eben. Das war jetzt einfach :-)

Gruß
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon ecopowerprofi » Mi 18. Okt 2017, 23:20

kub0815 hat geschrieben:
welche Fehler den?

den hier:
flow2702 hat geschrieben:
3. Ladepunkte (Typ2) mit Lastmanagement installieren, so dass die Leistung pro Ladepunkt zwischen der Mindestleistung und einem Maximalwert, sinnvollerweise 11 oder 22 kW, dynamisch reguliert wird.

Lastmanagement hört sich immer gut an aber ist technischer Blödsinn. Eine 11 kW oder 22 kW WB kann ich nur auf 4,2 kW runterregeln. Da kann ich besser gleich nur eine 3,7 kW einphasige installieren und mir das Lastmanagement und Kosten sparen. Wenn das Parkhaus gut besucht wird, steht eh nur die minimale Ladeleistung je WB zur Verfügung. Die gesparte Kosten können in zusätzliche WB installiert werden. Wenn man 100 km zum Shoppingerlebnis fährt ist man schon mal 1,5 bis 2 Std. unterwegs. Dann noch 2 Std. hinter der Frau herlaufen und die Tüten schleppen. Danach ist wohl ein Kaffee, Cappucino oder Imbiss fällig. Noch mal 0,5 bis 1 Std. Dann ca. 0,5 bis 1 Std. mit etlichen Zwischenstopps zum Auto zurück. D.h. ich parke und lade dort ca. 3 bis 4 Std. Da nach 100 km selbst der Akku vom Smart nicht leer ist, reicht die Ladung für die Heimfahrt. Und wenn nicht, dann freut sich die Frau auf noch mehr Pitstops bei H&M und Co. oder man dehnt den Kaffeeplauscht noch etwas aus.

Ergebnis beim Laden an 3,7 kW: Frau zufrieden da sie ohne drängeln vom Gatten in Ruhe shoppen konnte und Akku für die Heimfahrt ausreichend geladen. Für den Ehefrieden ist es doch am Besten, wenn sie nach Hause will, weil die Füße weh tun er aber noch auf ein Cappucino einlädt, weil der Akku noch nicht voll genug ist. ;)

Als Betreiber eines Parkhauses vom Shoppingcenter würde ich nur 3,7 kW WB installieren. Alles andere ist für den Betreiber kontra produktiv. Die Kosten für den Strom einfach in den Preis fürs Parken einrechnen. Die Parkhäuser haben eh meistens mehrere Zufahrtsschranken. Eine davon für E-Mobile mit erhöhter Parkgebühr reservieren und der Drops ist geluscht.
Rechnen hilft. Bleistift, Stück Papier und ein Taschenrechner und man wird sich über einige Ergebnisse wundern. :idea:
http://www.perdok.info Ladeboxe und mehr.
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon KyRo » Do 19. Okt 2017, 06:25

Habe irgendwo gelesen, dass 3.7kW nicht gefördert werden?

Ich sehe n*11kW + Lastmanagement als das Mittel der Wahl. Wenn vor dem Parkhaus ein Schnelllader steht brauchts doch drin nicht nochmal getrennte 22kW Boxen? Der nicht auf GE aktive Michel erkennt/ermittelt den Unterschied ohnehin nicht, da gehts nur um den Laufweg zum Ausgang am Ende.

TNM bietet da doch ein sehr interessantes Paket an.. Die erste Station mit Lastmanagement hängt inkl
Installation für unter 3T€ und ist dann erweiterbar auf bis zu 48 Ladepunkte je nach Bedarf. Ohne das Lastmanagement und Erweiterungsmöglichkeit sinds auch "nur" 500€ weniger.. Abrechnung inklusive.

Da fängt man mal mit 4 Stationen an wenns schon Anwohner mit EAutos gibt, ansonsten vielleicht auch erstmal 2.
Hyundai Ioniq Electric seit 19.11.16 :idea:
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon graefe » Do 19. Okt 2017, 06:37

ecopowerprofi hat geschrieben:
Lastmanagement hört sich immer gut an aber ist technischer Blödsinn. Eine 11 kW oder 22 kW WB kann ich nur auf 4,2 kW runterregeln. Da kann ich besser gleich nur eine 3,7 kW einphasige installieren und mir das Lastmanagement und Kosten sparen. Wenn das Parkhaus gut besucht wird, steht eh nur die minimale Ladeleistung je WB zur Verfügung.

Ja, sehe ich auch so. Bei 22kW würden die Stromkosten im schlimmsten Fall höher als die Einnahmen für das Parken sein. Also muss gesondert abgerechnet werden mit Schranken etc. Und dann ist der Kunde sauer, wenn er trotz Strom-Zuschlag aufgrund des Lastmanagments nicht die erwarteten 22kW kriegt...
Darum: Einfach 3,6kW pro Stunde, das ist für den Betreiber gut kalkulierbar (sowohl Investition als auch Betrieb). Und es gibt auch keine Diskussion, warum z.B. ein Golf GTE einen „Schnellladepunkt“ blockiert bzw. nach Vollladen nicht sofort freimacht. :D 8-)
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Re: Ladeinfrastruktur in Parkhaus, Eure Meinung

Beitragvon flow2702 » Do 19. Okt 2017, 08:11

ecopowerprofi hat geschrieben:
kub0815 hat geschrieben:
welche Fehler den?

den hier:
flow2702 hat geschrieben:
3. Ladepunkte (Typ2) mit Lastmanagement installieren, so dass die Leistung pro Ladepunkt zwischen der Mindestleistung und einem Maximalwert, sinnvollerweise 11 oder 22 kW, dynamisch reguliert wird.

Lastmanagement hört sich immer gut an aber ist technischer Blödsinn. Eine 11 kW oder 22 kW WB kann ich nur auf 4,2 kW runterregeln. Da kann ich besser gleich nur eine 3,7 kW einphasige installieren und mir das Lastmanagement und Kosten sparen.

Unsinn. Die Kosten für ein Lastmanagement fallen bei einer derartigen Installation kaum ins Gewicht.
Wenn das Parkhaus gut besucht wird, steht eh nur die minimale Ladeleistung je WB zur Verfügung.

Und wenn es nicht gut besucht ist, ärgert man sich über völlig unnötige Schnarchladeleistung.
Die gesparte Kosten können in zusätzliche WB installiert werden.

Für die Kosten eines Lastmanagements bekomme ich noch keine WB.
Wenn man 100 km zum Shoppingerlebnis fährt ist man schon mal 1,5 bis 2 Std. unterwegs. Dann noch 2 Std. hinter der Frau herlaufen und die Tüten schleppen. Danach ist wohl ein Kaffee, Cappucino oder Imbiss fällig. Noch mal 0,5 bis 1 Std. Dann ca. 0,5 bis 1 Std. mit etlichen Zwischenstopps zum Auto zurück. D.h. ich parke und lade dort ca. 3 bis 4 Std. Da nach 100 km selbst der Akku vom Smart nicht leer ist, reicht die Ladung für die Heimfahrt. Und wenn nicht, dann freut sich die Frau auf noch mehr Pitstops bei H&M und Co. oder man dehnt den Kaffeeplauscht noch etwas aus.

Ergebnis beim Laden an 3,7 kW: Frau zufrieden da sie ohne drängeln vom Gatten in Ruhe shoppen konnte und Akku für die Heimfahrt ausreichend geladen. Für den Ehefrieden ist es doch am Besten, wenn sie nach Hause will, weil die Füße weh tun er aber noch auf ein Cappucino einlädt, weil der Akku noch nicht voll genug ist. ;)

Schön für dich. Ich hätte allerdings gerne ein für die Rückfahrt volles Auto, auch ohne mich 5 Stunden in so einem Shoppingtempel aufhalten zu müssen.
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