Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität bremsen

Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon eDEVIL » Do 28. Aug 2014, 18:18

Spürmeise hat geschrieben:
Dafür überlegen sie, ob nicht 80 Euro Monatspauschale für das Laden verlangt werden sollte (in einer Umfrage).

Als Jahresgebühr wäre das ja schon "sportlich", aber im Monat??? :shock: :o
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon TeeKay » Do 28. Aug 2014, 18:27

Wieso? Man muss nur jeden Werktag 6h mit maximaler Schuko-Leistung laden, um für 80 Euro Strom zu laden. Der eine Nürnberger also, der täglich an die Grenzen seines Leaf geht und aufladen muss, der wird das Schuko-80-Euro-Abo gern nehmen...

Würd mich wundern, wenn die stadtweit schon 1.000kWh an ihren Schnarchsäulen abgegeben haben.
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon tommy_z » Do 28. Aug 2014, 18:34

mlie hat geschrieben:
aber bei euch in N ist ja überhaupt nix, was ausserhalb von Übernachtladestandard liegt.
Da werde ich meine Tour nach N nächstes Jahr noch mal überdenken und lieber ein anderes Ziel ansteuern.

Na ja, nebenan in Lauf hast Du 3 x 2 Typ-2-Säulen (+ SchuKo) bei den Stadtwerken, eine davon direkt an der B14, und ebenfalls nebenan in Stein hast Du scheinbar (Danke an Emscha) nun 4 x 2 Typ-2-Säulen, eine davon ebenfalls an der B14 / Geuderstraße (Edeka-Markt), alle 22 kW, soweit ich weiß. In Stein gibt es allerdings das Problem mit den konventionellen Radikalparkern, die die Säulen bisweilen blockieren.

Beste Grüße,
Thomas
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon Spürmeise » Do 28. Aug 2014, 21:02

Also, die 80 €/Monat stammen aus einer Umfrage der N-ERGIE, "wie oft würden Sie unsere Ladesäulen benutzen, wenn die Monatspauschale bei einem Jahresvertrag 30 €, 50 € bzw. 80 € hoch wäre". Meine Antwort war:

Wie sie vielleicht wissen, gibt es in Deutschland derzeit ca. 230 verschiedene Betrieber von Ladesäulen.
Was denken Sie, passiert, wenn jeder dieser Betreiber auf die Idee kommt, pauschal 80 € im Monat für häufigeres oder auch nur gelegentliches Laden zu verlangen?

Ein reisender Elektromobilist würde monatlich 18.400 € Ladepauschalen zahlen müssen!

Was, so jemanden gibt es gar nicht? Siehe : hier


Den letzten Satz hatte ich hinzugefügt, weil andere Fragen derartig waren: "wie oft (im Monat) fahren Sie 5-20 km, 20-50 km, 50-100 km, bis 150 km mit Ihrem Elektrofahrzeug..."

Björns Video fanden sie gut... die Ladesäule bei 1:11 ist genau das Nürnberger Infrastrukturmodell (2xSchuko) ... haha ...
Spürmeise
 

Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon Spürmeise » Do 28. Aug 2014, 21:21

tommy_z hat geschrieben:
in Stein hast Du scheinbar nun 4 x 2 Typ-2-Säulen

die sind alle ok und jeweils keine 100 Meter von der B14 entfernt, dass Problem ist derzeit die (auch sonst überlastete) B14 selbst (Bauarbeiten).
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon ATLAN » Do 28. Aug 2014, 21:39

Ich hätte da noch 2 anzubieten, sind aber keine Stadtwerke, sondern Electrodrive-Abkömmlinge:

Electrodrive Tirol und Electrodrive Burgenland.

Ladekarten gibt es NUR für Einheimische, und damit dann nur 3,7kW oder noch weniger (XLR für Ebike)
Bis auf einmal Typ2 gibt es sonst NUR Schuko oder XLR.

Auf die Missstände angesprochen, übten sich die Tiroler in eisernem Schweigen, die Burgenländler haben wenigstens geantwortet, das sich was ändern soll demnächst ... das war vor ca. 6 Monaten ... :roll:

Doppelt unverständlich, da es sich ja um 2 Touristisch nicht gerade unattraktive Bundesländer handelt... :(

MfG Rudolf
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon tom » Do 28. Aug 2014, 21:59

ATLAN hat geschrieben:
...Electrodrive Tirol und Electrodrive Burgenland.
Ladekarten gibt es NUR für Einheimische
...
Doppelt unverständlich, da es sich ja um 2 Touristisch nicht gerade unattraktive Bundesländer handelt... :(


Wie wäre es mit einem netten Mail an den Tourismusverband der Bundesländer/Regionen, dass man gerne in den Urlaub gekommen wäre, dies jetzt aber nicht möglich sei, da einem das Laden verwehrt werde. Könnte mir vorstellen, dass dann Feuer ins Dach kommt.
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon graefe » Sa 30. Aug 2014, 17:44

mp37c4 hat geschrieben:
Stadtwerke Düsseldorf:

Letztes Jahr gab es da noch einen Sondertarif für E-Mobilität, bei Nachweis eines EV war der Arbeitspreis für Ökostrom 1 Cent günstiger. Dieser Tarif wurde ersatzlos gekündigt. Angeblich wg. zu geringer Nutzung und einer "Restrukturierung" der Tarifmodelle.
Es gibt im Stadtgebiet 16A/32A AC Ladesäulen, das ist gut. Für die Benutzung benötigt man aber eine spezielle Ladekarte der Stadtwerke. Diese muss schriftlich beantragt werden. Die SDAG ist in keinem grösserem Verbund, die Ladenetzkarten z.B. funktionieren nicht. Für Düsseldorfer ist das durchaus ok, externe auf der Durchreise stehen aber vor einer der zahlreichen Säulen und können sie nicht nutzen.


Die Karte ist nach Beantragung in wenigen Tagen im Briefkasten, ohne irgendwelche Bedingungen und kostenlos. Das Laden ist aktuell auch kostenlos.
Ok, könnte vielleicht noch besser sein, aber die Stadtwerke Düsseldorf als "Bremser" zu bezeichnen ist nicht fair. Wenn man sich dagegen die Totalblockade der Stadtwerke Münster anguckt... :?

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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon TimoS. » Do 11. Sep 2014, 22:03

dibu hat geschrieben:
BS|Energy in Braunschweig: Haben im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität mehrere Ladesäulen mit 11 oder 22 kW aufgestellt, an die aber Ortsfremde nur schwer rankommen. Seit fast einem Jahr laufen Planungen, weitere Säulen im Stadtgebiet aufzustellen, aber es tut sich nichts. Seit einigen Wochen werden die Säulen zu Testzwecken verwendet, so dass sie gar nicht mehr sinnvoll benutzbar sind. Wer nach Braunschweig kommt (angeblich eine Großstadt), muss auf private Anbieter ausweichen (Renault, Firmen, usw.).


Dem Stimme ich zu. Karte zum laden kostet 50€. Laden ist dann zwar kostenlos, aber es ist eigentlich nur eine Station mit einem Typ 2 und Schuko nutzbar, der das letze mal als ich dort vorbeigefahren bin auch noch zugeparkt war. Standort Ritterbrunnen. Die anderen drei sind der Uni vorbehalten, nur mit Ausnahmen nutzbar. Da fällt die Wahl, ob Kino Hannover oder Kino Braunschweig dann einfacher.
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Re: Beispiele für Stadtwerke, die die Elektromobilität brems

Beitragvon energieingenieur » Do 11. Sep 2014, 22:16

@TimoS.: Die Aussage über BS-Energy ist sachlich nicht ganz korrekt:

Der Standort Taubenstraße (http://www.goingelectric.de/stromtankst ... str-7/999/) ist nicht der Uni vorbehalten und war bei meinen Besuchen auch noch nie zugeparkt. Er ist für alle Karteninhaber frei zugänglich. 4xTyp2, 4x Schuko. Ich habe dort sehr häufig (1-2x/Woche) geladen, bis das Lastmanagement eingeführt wurde, was beim ZOE zu gewissen Problemen führt. Alle anderen Fahrzeuge funktionieren aber einwandfrei. Die Uni forscht da, aber Laden darf jeder.

Ansonsten stimmen die allgemeinen Aussagen über das Laden in Braunschweig. ZOE-Fahrer haben in der Metropolstadt derzeit nur eine Chance privat zu laden. Für alle anderen Fahrzeuge ist es möglich, aber eher kompliziert.

Die 50 EUR Kartengebühr wurden übrigens bisher bei keinem einzigen Kartenbesitzer abgerechnet. Es ist glaube ich eher eine Schutzgebühr, damit sich nicht tausende Leute eine Karte ordern und dann sowieso nicht benutzen.
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