Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon muinasepp » Sa 12. Jan 2019, 17:36

Es es wirklich sehr viel von den jeweiligen Händlern abhängig.

Bei Mercedes wollte man mir innerhalb der Garantie 800.- EUR für ein Navi, das sich aufgehängt hatte, berechnen. Weil der Fehler angeblich nur mit einem kostenpflichtigen Softwareupdate zu beheben gewesen wäre. Habe ihnen das Gegenteil bewiesen. Später wollte man mir ein Austausch-Automatikgetriebe verkaufen, dabei war nur ein Sensor im Getriebe verschmutzt (absolut bekanntes Problem, eine Taxi-Werkstatt wusste gleich Bescheid). Von den horrenden Servicekosten mal ganz zu schweigen... Bei Audi hat man mir deren alte Werkstatt-Batterie eingebaut und als neu verkauft, nur "leider" ist es mir gleich drauf aufgefallen, als ich ein anderes Auto fremdstarten wollte.

Der Mitsu-Händler, bei dem ich den Outie gekauft habe, war auch die reinste Katastrophe. Zuerst monatelange händlerverschuldete Lieferverzögerungen und als das Auto dann da war, stellte sich raus, dass man es in der falschen Farbe bestellt hatte.

Bei dem Händler, bei dem ich jetzt bin, bin ich bis jetzt absolut zufrieden. Eine größere Sache war allerdings noch nicht. Einen Türgummi hat man mir problemlos auf Garantie getauscht. Zwischen den (bezahlbaren) Kundendiensten bekommt man drei Autowäschen umsonst und alle Betriebsstoffe wie z. B. Wischwasser. Find ich eine gute Sache, die Werkstatt kostet es nicht viel, entgangene Einnahmen haben sie eigentlich auch nicht, da man normal kaum zum Autowaschen oder für das Wischwasser in die Werkstatt fährt, und den Kunden freut es. Wenn mal was größeres ist, insbesondere mit der Batterie, muss man natürlich erst sehen...
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Beitragvon hominidae » Sa 12. Jan 2019, 17:48

Texel hat geschrieben:
Das mit den Daten von der Batterie sehe ich so: Mein Auto, meine Batterie und meine Daten. Blödes Interna Palaver würde ich da nicht gelten lassen.


...und das ist doch sogar Gesetz, oder...heisst das nicht Marktzugangsverordnung oder so?
Inzwischen muss doch alles offengelegt werden, damit eine freie Werkstatt den Service durchführen kann.
OB es für den Outi eine qualifizierte, Freie gibt spielt dabei ja keine Rolle.
Im Zweifel würde ich einen Sachverständigen beauftragen und den SoC-Wert mal "neutral feststellen lassen". Das brauchst Du für einen Rechtsstreit sowieso. Evtl reicht es ja damit zu drohen um die Werte zu bekommen ;-)
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon PHEV » Sa 12. Jan 2019, 20:32

Den Unterschied zwischen SoC und SoH habe ich deinem Posting vom Do 22. Dez 2016, 13:29 gefunden. Ist dort sehr schön erklärt... Super!


Hier nochmal kurz eine Zusammenfassung:
SOC bedeutet “State of Charge”: Das deutsche Synonym ist “Ladezustand”. Der SOC beschreibt den “Füllgrad” der Batterie als Energiespeicher in Prozent. Ein SOC von 100% entspricht demzufolge einer voll geladenen Batterie.

SOH bedeutet “State of Health”: : Der SOH beschreibt den Gesundheitszustand einer bereits gealterten, gebrauchten Batterie im Sinne der Fähigkeit, die geforderten Leistungsparameter im Vergleich zu einer neuen Batterie zu erreichen. Der SOH bezeichnet also den Alterungszustand einer Batterie.

Für uns ist somit der SOH entscheidend... :-)

Aber kannst du mal den Link zu dem Garantiefall schicken?


Ich kann es auch nicht mehr finden..ist schon ne Weile her. Ich glaube ich habe den Thread damals vom Admin löschen lassen, da ich das Gefühl hatte das die Werkstatt hier auch aktiv ist.
Ich versuche mal alles zusammen zutragen...es ist aber nicht so krass wie bei Dir :-)

Auto bestellt im Februar 2016 über das Internet und an einen Händler in NRW vermittelt. Der Grund war 1. knapp 8000€ Ersparnis zu Angeboten aus der Region und eine Lieferzeit von 4 Monaten statt 8-9 Monaten. Da mein altes Fahrzeug im Januar keine HU mehr bekam war es relativ dringend.
Einige Wochen nach Abholung stellte ich fest, dass am Schlüssel der Verriegelungsschalter für den Notschlüssel fehlte. Keine Ahnung ob das schon immer so war oder ich ihn verloren habe. Also zum örtlichen Händler und bemängelt. Anfangs bot er mir an, falls er mal einen defekten Schlüssel hat mein Gehäuse zu tauschen. Ich lehnte sein Angebot dankend ab und bat um Reklamation bei MMC.

Nach 3tkm bzw. 2,5 Monaten stellte ich am hinteren Stoßfänger einen Lackabplatzer fest. Bei der Fahrzeugübergabe war der Schaden definitiv nicht vorhanden, doch ich wollte dies natürlich auch nicht auf meine Kappe nehmen. Also wieder ab zum örtlichen Händler welcher, zukünftig das Fahrzeug dann warten sollte.
Direkt nach dem der Chef das Fahrzeug sah, meinte er der hat doch einen Heckschaden gehabt, schauen Sie sich hier die Spaltmaße mal an. Nachdem ich dies verneinte sah er die AHK am Fahrzeug und meinte beim Anbau dieser muss das geschehen sein. Ich sagte daraufhin, dass das Fahrzeug von mir bei Mitsubishi mit AHK bestellt wurde und es mir relativ egal ist wer diese anbaut. Nach ein paar Minuten verblieben wir dabei, dass er den Schaden gegenüber MMC anzeigt. Soweit so gut.
Nach dem ich knapp zwei Wochen nichts hörte rief ich an und musste mir folgende Aussage anhören.
"Es muss geklärt werden was mit dem Fahrzeug von der Auslieferung bis zum Eintreten des Schadens geschehen ist. Es sind im Internet ja eindeutige Fotos von dem Fahrzeug zu finden." Etwas erstaunt fragte ich genauer nach welche Fotos er meinte.

Direkt nach der Abholung des Fahrzeuges (Tachostand 400km) brachte ich diesen zu einem Aufbereiter um eine Nanoversiegelung aufbringen zu lassen. Für seine Referenzen macht dieser Fotos uns stellte diese Online. Auf einem dieser Fotos sah man mein Auto nun mit einem Hochdruckreiniger im Hintergrund...auf diesen spielte er an.
Ich sagte dann bloß, dass ich im Handbuch keinen Hinweis darauf finden konnte, dass ich das Fahrzeug damit nicht reingen darf. Naja es ging dann weiter...130Bar falls mal zu dich dann könnte usw.
Es wurde mir dann zu bunt und ich sagte ihm er sollte mir bitte von Mitsubishi eine offizielle Bestätigung zu kommen lassen, dass ich mein Fahrzeug damit nicht waschen darf und legte auf. Zeitgleich beschwerte ich mich schriftlich bei MMC woraufhin ich wenige Tage später von der Werkstatt angerufen wurde und ein Termin mit dem Regionalvertreter vereinbart wurde.
Dieser machte wie wild Fotos vom Schaden, wollte ab keine Aussage vor Ort treffen.
Nach einigen Wochen bekam ich dann schriftlich die Zusage zur Kostenübernahme. Der Schaden wurde dann am Ende professional behoben. Es ging am Ende um 370€... ich konnte mir dann vom Chef anhören, dass kommt davon wenn man sein Fahrzeug woanders billig kauft.

Verständlicherweise wechselte ich zur 1. Inspektion die Werkstatt wo dann auch mein Schlüssel getauscht wurde. Es stellte sich heraus, dass deswegen bei MMC nie etwas eingereicht wurde.
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon taxipionier » So 13. Jan 2019, 00:28

muinasepp hat geschrieben:
Es es wirklich sehr viel von den jeweiligen Händlern abhängig.


Sehe ich auch so, allerdings: Wenn mit selbst Taxikunden, die Kunden bei Mitsubishi bezüglich Gabelstaplern sind, sagen, dass die Händlerstruktur bei Mitsubishi ein Ding der Unmöglichkeit ist und extrem unprofessionell gearbeitet wird, dann könnte es auch sein, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Ich hoffe und glaube ja auch, dass ich es mit meiner neuen Wahl besser treffen werde, aber wenn man wie MMC zwischenzeitlich auf unter 1 % Marktanteil gesunken war, dann fehlt vielleicht die richtige Handhabe gegen die Händler, weil man froh sein muss, wenn sie nicht abspringen....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon taxipionier » So 13. Jan 2019, 01:08

hominidae hat geschrieben:
Im Zweifel würde ich einen Sachverständigen beauftragen und den SoC-Wert mal "neutral feststellen lassen". Das brauchst Du für einen Rechtsstreit sowieso. Evtl reicht es ja damit zu drohen um die Werte zu bekommen ;-)

Das mit dem Sachverständigen habe ich im Autopark am Offakamp auch mal erwähnt. Die geniale Antwort: der hat ja gar nicht die Mitsubishi - Software. Wenn das die Eintrittskarte ist, dann hat man in der Tat freie Bahn. À la VW bedeutet dies: die Schummelsoftware kann nur mit der Schummelsoftware nachgewiesen werden. Immerhin stimmten die bei mir gemessenen 26,6 Ah so einigermaßen. Dass das 70 % (von ursprünglich 40 Ah und de facto bei meinem konkreten Outi 40,7 Ah) sein sollen, muss dann wohl eher einem schlauen Gehirn eines einfachen Service Mitarbeiters in der Zentrale entsprungen sein.
Wie du an meiner Kenntnis über die gemessenen 26,6 Ah siehst, habe ich die Werte durchaus. Ich habe sie mir ja quasi erqäungelt. Allerdings habe ich sie nur auf Papier mit Weinfleck ohne Angabe des Messdatums oder des Messobjektes (Auto). Die Datei konnte ich mir nicht erkämpfen.
Der tagesaktuelle Stand sind 66,8 % (nach Watchdog).
Aber Hauptsache see Kunde zahlt 1.113,84 € für dieses "Service"....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon taxipionier » So 13. Jan 2019, 01:23

@PHEV:
Ganz lieben Dank für die tollen Erklärungen!
Jetzt verstehe ich das auch :)

Ich hab meinen auch Ende 14 außerhalb Hamburgs in Baesweiler bei Aachen gekauft. Ich wollte einen der letzten Intros als Vorführwagen. Das ging damals noch. Heute muss ein Taxipaket ab Werk bestellt werden (wegen Eichrecht).
Da scheint man dann in der Tat nochmal besonders Nepp gefährdet zu sein....Im Prinzip ist es unverständlich, warum die Händler so auf Abwehr der Kunden gegenüber sind. Sie müssen ja die Garantie oder Anschluss - Garantie nicht bezahlen.... Oder doch? Zum Beispiel über negative Boni? Irgend so einen simplen Grund muss es wohl geben....
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon taxipionier » So 13. Jan 2019, 01:52

@muinasepp, @PHEV
Vom Kauf hab ich auch noch ne Story:
Der Händler lockte mich mit Frontkamera und es funktionierte bei mir :oops:
Als ich den Wagen abholte und fragte, wo die Frontkamera ist, sagte er mir, er habe lieber ein Navi (Pioneer Radio mit Navi) eingebaut. Das sei für Taxifahrer wichtiger. Beides gleichzeitig ginge nicht.
Genial, oder? Hättet ihr euch getraut, so dreist zu sein? Das hat schon wieder Stil...
Dann wollte ich noch ein Typ 2 Kabel für die öffentlichen Stationen kaufen. Er hatte ein angeblich fast Neues rum liegen, nur ein paar mal gebraucht. War mir egal und ich habs genommen. Nach einigen Monaten war sowohl das Kabel als auch mein AC Anschluss verschmort. Beides musste ersetzt werden, weil wohl Wasser eingedrungen war (in den Stecker vom Ladekabel).
Durch Insider Informationen erfuhr ich:
Vor der Markteinführung des Outlander'S gab es sowas wie ne Rallye für die Presse. Die dort mit geführten Ladekabel wurden danach an die Händler verteilt. Dieser Kabel - Typ sollte ursprünglich das offizielle Mitsubishi-Kabel werden. Man entschied sich dagegen, weil man sich preislich nicht einigen konnte und weil die Gefahr bestand, dass Wasser eindringt! Folglich war die auf der Rechnung aufgeführte Teilenummer keine Mitsubishi Teilenummer sondern eine Händlernummer.
Der Service Mitarbeiter an der Hotline hatte dann leichtes Spiel für seine Aufgabe (Anspruchsabwehr):
Kein originales Zubehör, keine Garantie! (damals hatte ich noch Werksgarantie.
Da ich mich wehrte, bekam ich dann aus einem speziellen Topf der Green Mobility Abteilung 50 % der Kosten.
Findet es irgend jemand komisch, dass ich die MMC Händler manchmal pauschalisierend als kriminell ansehe, auch wenn ich weiß, dass besonders die Guten unter sowas leiden....? Wenn es Green Mobility nicht gegeben hätte, hätte die am Schluss letzte Antwort gelautet:
Es tut uns leid, aber sie müssen sich mit dem Händler auseinander setzen...
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon taxipionier » So 13. Jan 2019, 02:00

Das nicht originale und gebrauchte Kabel bekam ich übrigens fast einen € billiger als das offizielle Zubehör - Kabel :lol:
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon Carsten77 » So 13. Jan 2019, 09:39

taxipionier hat geschrieben:
Der Händler lockte mich mit Frontkamera und es funktionierte bei mir :oops:
Als ich den Wagen abholte und fragte, wo die Frontkamera ist, sagte er mir, er habe lieber ein Navi (Pioneer Radio mit Navi) eingebaut. Das sei für Taxifahrer wichtiger. Beides gleichzeitig ginge nicht.
Genial, oder? Hättet ihr euch getraut, so dreist zu sein? Das hat schon wieder Stil...


Warum hast du den Wagen dann überhaupt mitgenommen? Im Kaufvertrag sollte doch drin stehen, was bestellt und vereinbart wurde. Wenn nicht das geliefert wird, was im Vertrag steht, bleibt der Wagen halt stehen. Und wenn man ihn trotzdem mitnimmt, muss der Händler halt nachbessern.
Golf GTE EZ09/16 (MJ17)
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Re: Gebrauchte mit 200.000 km: Verschleiß, Reichweite ...

Beitragvon PHEV » So 13. Jan 2019, 10:24

Vom Kauf hab ich auch noch ne Story:


Dann habe ich auch noch zwei Storys :lol:

Selber Händler anderes Fahrzeug.
Hatte das Fahrzeug damals gebraucht gekauft, kurz nach Ablauf der Herstellergarantie fuhr ich zur Vereinbarung eines Inspektionstermins. Dort erzählt man mir, dass wohl irgendwas innerhalb der Garantiezeit repariert werden sollte und es nun eigentlich zu spät wäre.
Wenn ich aber die Inspektion bei denen machen lasse würde wäre man bereit es mit zu erledigen.
Bei Fahrzeugabholung fragte ich nach, da konnte sich natürlich niemand an diese Vereinbarung erinnern.

Danach wurde es nicht besser...

Neue Werkstatt große 90tkm Inspektion inkl. Keilriemen, Zahnriemen usw.
Während der Inspektion rief man mich an und sagte man habe festgestellt, dass die Wasserpumpe undicht ist und getauscht werden muss. Ich habe aber Glück man habe eine regenierte Wasserpumpe für 140€ für mich. Also lies ich diese einbauen...heute weiß ich, dass der komplette Zahnriemensatz inkl. Wapü für knapp 120€ zu haben ist. Desweiteren ist es fraglich warum ich vorher keinen Kühlmittelverlust festgestellt habe.
Es geht aber noch weiter...
Nach knapp 3Tkm ein lauter Knall auf der Autobahn....Diagnose Keilriemen gerissen. Ich lies mich dann von einem Bekannten zur Werkstatt schleppen. Bis dahin war ich noch in der Annahme, dass beim Wechsel was schief gelaufen ist und die Werkstatt den Schaden übernimmt. Bei der Abholung legt man mir eine Rechnung über knapp 80€ vor mit der Begründung, dass der Freilauf der Lima defekt ist und die Servopumpe Öl verliert. Man zeigte mir auch die Ölrückstände am Pumpenrad. Reperatur sollte bei 1500€ liegen. Ich lehnte ab mit der Begründung mir eine weitere Meinung einzuholen.
Das tat ich dann auch bei einer freien Werkstatt. Der Meister dort stellte fest, dass es sich bei dem Öl um Motorenöl und nicht um Servoöl handelt. Ein Schelm wer böses denkt :roll: Am Freilauf konnte er keinen defekt erkennen, schloss diesen auch für den aufgetrettenen Schaden aus.
Er wischte das Öl dann ab und bat mich in 1000km erneut in die Werkstatt...wie zu erwarten war dann kein Öl mehr zu finden ;)
Von diesem Augenblick an habe ich Mitsubishi Werkstätte gemieden und fuhr damit auch nich unbedingt schlecht.
Knapp 14 Jahre später trennte ich mich von dem Fahrzeug...Tachostand 470tkm. Servopumpe und Lima waren bis zum Schluss verbaut :lol:
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