Was spricht gegen 3P Ladung?

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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Spaßbremse » Di 21. Mär 2017, 09:52

Wie oft wollt Ihr das eigentlich noch durchkauen? :wand:

Edit: Ich habe nichts gegen einen 3P-Lader.
Es grüßt der Norman
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon mkuehner » Di 21. Mär 2017, 10:17

Was ich nicht ganz verstehe: Muss zum Laden des Akkus durch Rekuperation nicht auch eine Ladeelektronik verbaut sein die mit mehrphasigen Wechselstrom umgehen kann?
Warum kann die nicht den Drehstrom aus dem Netz verarbeiten?
Oder ist das genau das was Renault macht und sich patentrechtlich hat schützen lassen?
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Blue shadow » Di 21. Mär 2017, 10:51

Nichts....im gegenteil gleichmässige netzbelastung, wobei die 43 kw schon ein grober brocken darstellt...schnellere ladevorgänge und damit mehr nutzer pro säule denkbar...ich schäme mich, wenn ich an einer 43kw säule 5 stunden nuckeln muss

Es bedroht künftige geschäftsmodelle...abhängigkeiten...die freiheit überall halbwegs schnell weiter zu kommen...so zusagen open source und er bleibt unter dem radar der datensammler (DSK)

Warum sind die ioniqs und co so schnell auf der palme....weil sie nicht wahl haben...der stachel sitzt tief...(derzeit bestes preisleistungs auto mit kaufakku dennoch soul und ioniq)
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Karlsson » Di 21. Mär 2017, 11:42

Spaßbremse hat geschrieben:
Wie oft wollt Ihr das eigentlich noch durchkauen? :wand:


Ich will da gar nichts durchkauen, für mich ist die Sache klar - siehe dazu hier: https://www.goingelectric.de/forum/ladeequipment/imo-zufriedenstellende-lademoeglichkeiten-t22615.html

Hier geht es rein um die Frage, warum es ständig was auf die Mütze gibt wenn man der Meinung ist, dass ein 3P Lader eine sinnvolle oder notwendige Sache ist.
Wer das anders sieht, kann sich doch einfach freuen, dass er viel mehr Auswahl hat.
Ich akzeptiere ja auch, dass anderen der 3P Lader unwichtig ist.
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon rolandk » Di 21. Mär 2017, 12:18

Egal wie man es nimmt....

Optimal wäre es doch, wenn alle Anbieter optional alles anbieten würden...

Ob der Zoe dann CHAdeMO oder der Ioniq AC43 hätte, wäre egal. Am Ende geht doch sowieso alles auf eine Batterie, bei denen - zumindest bei den normalen PKW - die Kenndaten doch recht ähnlich sind (z.B. die Betriebsspannung).

Bereits beim Apple II hat sich gezeigt, das durch die Nachbauten viele Leute in die Welt der kleinen Computer gekommen sind. Und erst mit dem IBM PC hat der Verkauf doch richtig geboomt, so gut der Amiga, der Atari und auch der C64 für ihre speziellen Bereiche auch waren.

Die gemeinsame Grundlage und die Möglichkeit des "Nachbaus" haben erst den Durchbruch gebracht. Da war es dann auch egal, wer den Prozessor geliefert hat, oder welche Grafikkarte man verbaut hatte. Man konnte fast alles untereinander kombinieren. Und wer keinen digitalen Soundausgang haben wollte (S/P-DIF) der hat eben darauf verzichtet.

So etwas wünsche ich mir auch bei der Automobil-Industrie.

Das heißt damit ja nicht automatisch das jedes Auto gleich - und aussehen wird. Genauso wie es den kleinen lüfterlosen Multimedia Rechner gibt, gibt es den kleinen Steuerrechner für die Hausautomation und die Powerkiste zum daddeln und Videoschnitt.

Und wenn es dann noch möglich wäre z.B. Batteriemodule (wenn Platz vorhanden ist) nachzurüsten (z.B. auch leihweise für längere Fahrten) wäre auch damit Allen geholfen.

Naja, momentan macht jeder seinen eigenen Kram.... eigentlich traurig. Denn wenn man doch wieder genauer hinschaut, kommen die ganzen Teile letztlich doch nur wieder von einer Hand voll Produzenten/Hersteller.

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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Super-E » Di 21. Mär 2017, 12:43

Es hat eigentlich so gut wie niemand was gegen einen 3-ph Lader. Es gibt nur deswegen was auf die Mütze, weil immer wieder in allen möglichen Situationen gesagt wird "Das Auto XYZ taugt nix, weil es keinen hat". Aber irgendwie willst Du nicht akzeptieren, dass Leute die sagen "Das Auto ist auch ohne 3-ph Lader gut und wir brauchen den nicht zwangsweise" nicht per se gegen einen 3-ph Lader sind. Manche hier im Forum sind bei dem Thema wohl auch langsam etwas zickig (trotzig) geworden. Genau wie einige lieber ein Auto mit Chademo als CCS wollen, einfach nur weil sie CCS hassen...

Hier im Forum wird gerne einfach behauptet: Die sind alle soooo doof, dass die das nicht machen. Und dann werden Milchmädchenrechnungen aufgestellt. Für global aufgestellte Konzerne (also alle ausser Renault) ist diese Entwicklung eines Nischenprodukts für einen Nischenmarkt einfach unnötige Kosten, die man sich sparen möchte.
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon midget77 » Di 21. Mär 2017, 13:22

Super-E hat geschrieben:
Es hat eigentlich so gut wie niemand was gegen einen 3-ph Lader. Es gibt nur deswegen was auf die Mütze, weil immer wieder in allen möglichen Situationen gesagt wird "Das Auto XYZ taugt nix, weil es keinen hat". Aber irgendwie willst Du nicht akzeptieren, dass Leute die sagen "Das Auto ist auch ohne 3-ph Lader gut und wir brauchen den nicht zwangsweise" nicht per se gegen einen 3-ph Lader sind. Manche hier im Forum sind bei dem Thema wohl auch langsam etwas zickig (trotzig) geworden. Genau wie einige lieber ein Auto mit Chademo als CCS wollen, einfach nur weil sie CCS hassen...

Hier im Forum wird gerne einfach behauptet: Die sind alle soooo doof, dass die das nicht machen. Und dann werden Milchmädchenrechnungen aufgestellt. Für global aufgestellte Konzerne (also alle ausser Renault) ist diese Entwicklung eines Nischenprodukts für einen Nischenmarkt einfach unnötige Kosten, die man sich sparen möchte.


!Diese "unnötigen Kosten" müssten doch eh n u r diejenigen tragen, die es optional auswählen!

Jeder, dem E-Mobilität wirklich etwas bedeutet, will nicht auf dem status quo stehenbleiben!
Daher sollten die Vorteile der einzelnen Fahrzeuge doch bestmöglich gebündelt werden können.

CCS Schnelladung wird sich europaweit durchsetzen.
Vorhandene 22kW-ACLadesäulen werden dennoch weiter nutzbar sein.
3Phasen Stromnetz im Allgemeinen ebenso.

Es muss doch im Interesse aller sein möglichst universell laden zu können.

Daher sollten schnelles DC und AC mit mind. 11kW (zumindest optional) bei allen Herstellern erhältlich sein und zum Standard für E u r o p a zählen!

Nur weil's die Hersteller nicht wollen sollte man sich damit nicht ganz einfach abfinden.
Hoffentlich belebt hier doch in absehbarer Zeit Konkurrenz das Geschäft.

Doof sind für mich diejenigen, die meinen, jeden Verbesserungswunsch im Keim ersticken zu müssen nur weil's nicht ihrem eigenen Gedanken entsprungen ist ( und weil sie es vielleicht wirklich nicht zu brauchen glauben).
Solche Egomanen zerstören nur die Diskussionskultur.

Wider Erwarten und Gott sei Dank sind sie in diesem Thread (bisher zumindest) nicht vertreten.- ein Danke dafür!
In der DC-Ladewüste :roll: gilt: 3 phasiger AC-Lader = P f l i c h t in jedem E-Auto!
1phasiges "Schnarchladen" = bei Serienfahrzeugen (hoffentlich) bald Schnee von gestern...
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Karlsson » Di 21. Mär 2017, 13:44

Super-E hat geschrieben:
Aber irgendwie willst Du nicht akzeptieren, dass Leute die sagen "Das Auto ist auch ohne 3-ph Lader gut und wir brauchen den nicht zwangsweise" nicht per se gegen einen 3-ph Lader sind.

Das kann ich sehr gut akzeptieren. Ich war ja selbst sogar nah am Kauf eines Nissan Leaf dran. Diese Aussage habe ich so aber eigentlich selten gelesen, sondern es ging dann oft in direkte Beschimpfungen über.
Am krassesten war das im Ampera E Bereich, wo speziell ein einzelner User anderen überhaupt das Recht absprach, Wünsche an Opel zu äußern.

Super-E hat geschrieben:
Für global aufgestellte Konzerne (also alle ausser Renault) ist diese Entwicklung eines Nischenprodukts für einen Nischenmarkt einfach unnötige Kosten, die man sich sparen möchte.

Die führende Firma im Bereich der E-Mobiliät ist für mich Tesla und die bieten einen 3P Lader weltweit an. Dieser wird in Ländern mit 1P Versorgung eben nur anders angeschlossen, es ist aber dieselbe Harware. Von daher kann von doppelter Entwicklung und Nischenmarkt ja wohl überhaupt keine Rede sein.
Bei VW ist es mit dem 2P Lader AFAIK dasselbe.
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Tigger » Di 21. Mär 2017, 14:00

midget77 hat geschrieben:
!Diese "unnötigen Kosten" müssten doch eh n u r diejenigen tragen, die es optional auswählen!

Nein, leider nicht... Denn es wird für den Hersteller schlichtweg unmöglich sein die Entwicklungskosten komplett nur auf die Besteller der Option abzuwälzen.

:ironie: Von daher meine Forderung: AC-Ladung komplett abschaffen und die Autos dafür günstiger anbieten. Pro 0P!
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Re: Was spricht gegen 3P Ladung?

Beitragvon Karlsson » Di 21. Mär 2017, 14:12

Tigger hat geschrieben:
Nein, leider nicht... Denn es wird für den Hersteller schlichtweg unmöglich sein die Entwicklungskosten komplett nur auf die Besteller der Option abzuwälzen.

Das Thema hatten wir doch schon - es kann dieselbe Hardware verwendet werden. Zum Teil wird nur einfach mehr davon verbaut, wie früher bei Tesla, als man auf Wunsch 2 statt einem Lader haben konnte.
Die Entwicklungskosten für das Bauteil konnten dann bei dem Wagen gleich 2x abgeschrieben werden.
Tesla ist sogar noch schlauer und verwendet viele dieser Module für die Supercharger und kommt dadurch auf noch höhere Stückzahlen.
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