Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon gekfsns » Mi 21. Dez 2016, 20:46

Du wirst hier in diesem speziellen Elektro-Forum kaum jemanden finden der Dir zu einem Hybrid rät :D
Den einen den wir hier hatten scheint in ein anderes Forum gewandert zu sein wo es noch weitere Hybrid Fahrer gibt.

Geld sparen kann man sich meiner Meinung mit dem Elektro kaum, wenn ich nur Geld sparen will kauf ich mir einen Skoda Fabia Kombi Benziner, von den Gesamtkosten und Nutzwert kaum zu schlagen. Rechne mal durch wie wenig ein Hybrid verbrauchen darf damit er sich finanziell lohnt - die Rechnung ist echt ernüchternd. Noch dazu ist der momentane ja keiner den Du an der Steckdose laden kannst, der PlugIn Hybrid kommt angeblich erst kommendes Jahr.
Den PluginHybrid hatte ich anfangs auf meinem Radar. Diese Feinstaubschleuder wird meiner Meinung aber auch bald zum Ferkel deklariert sobald mal die Diesel-Geschichte abgedroschen ist. Heute hab ich erst wieder eine Zeitungsmeldung gelesen dass sich die EU um die Partikelfilter für die Benziner-Feinstaubschleudern kümmern will. VW bringt nächstes Jahr seinen ersten Partikelfilter für die TSI, ich vermute ab dann darf die Jagt eröffnet werden. Ich hoffe das dauert noch ne Weile weil ich auch noch so einen TSI neben dem Ioniq in der Garage stehen hab.
Der Ioniq Elektor macht einfach Spaß und ich vermute die meisten die einmal probe gefahren sind wurden davon infiziert.
Hab feststellen müssen dass sich meine Wahrnehmung total geändert hat, wenn früher Anwohner mit ihren
fetten BMW,Porsche mit 8-Zylinder vorbei gefahren sind ging mir beim dem Klang das Herz auf, inzwischen hab ich fast
Mitleid mit denen :) Die ganze Autozeitschriften-Sammlung hab ich diese Woche auch entsorgt, interessiert mich nicht mehr.
Wenn Du keine 29t€ zur Verfügung hast würde ich aber stark von einer Probefahrt abraten, macht nur unglücklich
wenn man seine Prioritäten (noch) anders legen muss/will, so viel Geld hätte ich vor paar Jahren auch nicht
für eine Elektroauto ausgegeben können.
Wenn doch: Solltest Du keinen Ioniq in Deiner Nähe haben dann teste ruhig einen anderen
wie z.B. Leaf oder BMW i3 um mal auszutesten ob Dir ein reiner Elektro genauso viel Spaß macht wie uns allen hier.
Zuletzt geändert von gekfsns am Mi 21. Dez 2016, 20:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon *micha* » Mi 21. Dez 2016, 20:47

Dann wäre noch die Frage wie lang das Kabel für die Standartsteckdose zuhause ist und ob man das verlängern kann?
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon yadiori » Mi 21. Dez 2016, 20:49

Für die Garantie ist es aber sicher trotzdem sinnvoll, die Wartung regelmäßig machen zu lassen?

Ich persönlich würde übrigens das Laden zuhause mit einer Typ2-Wallbox anstreben und die kostenlose Ladesäule ignorieren. Falls es von der Infrastruktur her bei dir irgendwie machbar ist. Erfordert eine zusätzliche Investition. Parkplatz vor dem Fenster klingt aber schonmal gut, dass es nicht so teuer wird… Geht natürlich auch an der öffentlichen Ladesäule, aber immer 5 Minuten hin und her laufen und dann rechtzeitig wieder abholen wäre mir zu nervig, wenn ich genau so gut auch über Nacht zuhause vollladen könnte. Aber das muss jeder selbst wissen. :-)

Schau dir auch an, ob bei ggf. von dir regelmäßig genutzten längeren Strecken Schnelllader (CCS) im Abstand von vielleicht 150km vorhanden sind. Dann steht dem reinen E-Vergnügen wohl nicht mehr viel im Wege.
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon *micha* » Mi 21. Dez 2016, 20:53

Ich wohne in 02977 Hoyerswerda und fahre oft nach Dresden.

Also ist so ein Schnelllader / CCS beim Ioniq kauf immer dabei?

Hab hier im Forum was von anderen Kabeln um die 400€ gelesen und bin da ein wenig verwirrt
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon gekfsns » Mi 21. Dez 2016, 20:57

Wenn Du nur eine normale Schukosteckdose hast und dazu das Notladekabel verwendest dann kannst Du mit maximal 10A laden, also 230V x 10A = 2.3kW. Verlängerungskabel geht, bei einer Kabeltrommel könntest Du aber evtl. Probleme mit der Abwärme haben. Deine kostenlose Ladestation könnte schnell zur Kostenfalle werden wenn die umstellen auf zeitbasierten Tarif,
die Tarife werden anscheinend auf die für die maximal mögliche Leisung der Säule bei 3 Phasen ausgelegt, z.B. 22kW. Der Ioniq nutzt davon aber nur 1 Phase und damit wird ein Ladevorgang dann schweineteuer (zumindest bei den Säulen die bei mir rumstehen). Ich kann in meiner Garage mit einer Drehstromsteckdose über Nacht laden und später mal mit Sonnenstrom beim Arbeitgeber, da funktioniert das mit dem Ioniq perfekt. Wenn Du keine solche Lademöglichkeit hast würde ich mich vorher noch schlau machen was für Dich wirklich die optimale Lösung ist.
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon Pepe-VR6 » Mi 21. Dez 2016, 22:15

*micha* hat geschrieben:
Ich wohne in 02977 Hoyerswerda und fahre oft nach Dresden.

Also ist so ein Schnelllader / CCS beim Ioniq kauf immer dabei?

Hab hier im Forum was von anderen Kabeln um die 400€ gelesen und bin da ein wenig verwirrt



Serienmäßig dabei ist das Schuko Kabel und das Typ2 Kabel. CCS ist eigentlich an den Schnelladesäulen dran, ähnlich wie bei einer Tankstelle.
Der wohl weltweit erste offiziell tiefergelegte Ioniq ;)
Damit es nicht so langweilig wird: Kona Sangl-Nr. 61 bestellt :D
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon PowerTower » Do 22. Dez 2016, 00:15

Hey Micha,

du wohnst ja ganz in meiner Nähe (70 km). Bei mir um die Ecke hat der Hyundai Händler zwei IONIQ Electric auf dem Hof stehen. Einmal Ausstattung Trend und einmal Premium. So könntest du direkt vergleichen um zu sehen, welcher besser zu dir und deinem Geldbeutel passt und ob so ein Auto überhaupt eine Option für dich wäre. Nach einer Probefahrt könnte ich mir schon vorstellen, dass der Electric dich begeistern wird.

Wenn du möchtest biete ich dir an, dass wir uns die Fahrzeuge gemeinsam vor Ort anschauen, da ich nicht sicher bin, über welches "Expertenwissen" das Autohaus bezüglich E-Mobilität verfügt. Solltest du das Auto mal für eine Stunde bekommen wäre es möglich, die Typ2- und CCS Ladevorgänge direkt in der Praxis auszuprobieren. Und wenn du das Auto nicht bekommst kannst du es auch gern am e-up! testen, der ja über die gleichen Lademöglichkeiten verfügt wie der Hyundai.

Eine Anmerkung bezüglich der Ladesäulen in Hoyerswerda, diese sind aktuell nicht 24/7 nutzbar! Sofern sich seit meinem letzten Besuch nichts an der Handhabung geändert hat, muss man nach wie vor eine Ladekarte direkt vor Ort zu den Öffnungszeiten ausleihen, so wie im Verzeichnis beschrieben. Das ist weder eine praxistaugliche Lösung noch sonst irgendwie zeitgemäß. Ich hatte die VBH bereits 2014 darauf hingewiesen, dass man an dieser Handhabung doch bitte etwas ändern möchte, passiert ist aber leider nichts. Begründung: die Ladesäulen würden zu wenig genutzt, Umstellung lohnt nicht. :roll:

Viele Grüße
ebenfalls Micha
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon *micha* » Do 22. Dez 2016, 01:22

Danke für das Angebot. Mein Händler hier in Hoyerswerda bekommt demnächst einen E als Vorführer. Da würde ich bei der Probefahrt direkt zu dir nach Radebeul kommen. Meld mich dann rechtzeitig per PN : D
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon PowerTower » Do 22. Dez 2016, 02:20

Wenn er dich so weit fahren lässt, umso besser. 8-) Vielleicht springen dir nach dem Besuch noch ein paar Ideen in den Kopf, wie du die Lademöglichkeit zu Hause elegant umsetzen kannst. Und auf deiner Rückfahrt könnten wir z.B. an der Ladesäule in Thiendorf vorbei fahren, damit du ein Gefühl für die Schnellladung bekommst. Und im Gegenzug könnte ich mir mal den Ioniq näher anschauen, bin da sehr interessiert was für Qualitäten er besitzt. Würde mich freuen, wenn es klappt. :)
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Re: Ioniq Hybrid Kaufberatung/realer Verbrauch oder E Ioniq

Beitragvon Khaospriz » Do 22. Dez 2016, 14:22

Das ist eine Frage die mich auch umtreibt. Ich hänge mich hier mal ran. Ich fahre derzeit eine alte E-Klasse die mir 2016 mehr Reparaturkosten beschert hat als gedacht und um über den TÜV zu kommen vermutlich nochmal Investitionen erfordert. Zudem säuft sie seit meinem Umzug in den Schwarzwald 10-11L bei ähnlichen Fahrleistungen wie der Hybrid.
Dem Hybrid (Premium 17" Winterreifen) hatte ich schon einen Tag und bin hier im stetigen auf und ab (mein Arbeitsweg hat ca 600hm one way) nahm er 5,2L was ich bei dem Höhenprofil sehr gut finde. Auch sonst konnte da das Auto überzeugen. DCT fand ich als jemand der seit gut zwei Jahren Mercedeswandler gewohnt ist und VW DSG sehr gut kennt wirklich gut.

Und dann brachte mich dieses Forums ins grübeln ob es auch gleich elektrisch sein darf. Für mich sprechen da aber doch zu viele Punkte dagegen, vielleicht kann die ja jemand entkräften.
- Wohnung zur Miete Untergeschoss. Parke vorm Küchenfenster. Klingt gut, hab aber keine Ahnung ob man da eine 16A Dose raus legen könnte, was das kostet und was die Vermieterin dazu sagt. Lader im Umkreis Fehlanzeige, wohne auf dem Dorf oberhalb von Pforzheim.
- Eltern wohnen 700km weit weg, mitten in der Pampa. Die letzte Möglichkeit zum Schnelladen auf dem Weg dürfte Wolfsburg, ca. 120km entfernt, sein. Keine Ahnung ob mein Komfortempfinden das für akzeptabel hält. Wieviel länger brauche ich wohl für die Stecke (A5 A7 A39 B248)?
- Grundsätzlich stört mich das aktuelle Chaos an Ladestandards, Bezahlsystemen, das große Fragezeichen wann welche Säule doch mal Geld kostet etc ziemlich. Ist das so nervig wie ich das hier raus lese?
- Laden am Arbeitsplatz habe ich angesprochen, Betriebsrat will es prüfen aber Ladesäulen gibt es wohl erst mit nem neuen Gebäude. Das dürfte somit dauern, obwohl es dienstlich bald notwendig sein könnte...
- Reisegeschwindigkeit von um die 100 habe ich neulich mal ausprobiert. Fand ich verglichen zu 130-140 dann doch schon sehr langsam und hatte immer das Gefühl nicht richtig in den Verkehrsfluss zu passen. War aber nicht unerträglich ;)
- Restwertentwicklung: irgendwie sträubt sich in mir etwas dagegen all die Kompromisse einzugehen und ein Fahrzeug mit 200km Reichweite zu kaufen, wenn der Hersteller schon angekündigt hat in eineinhalb bis zwei Jahren ein Fahrzeug mir deutlich mehr Reichweite anzubieten. Und auch andere Hersteller bis 2018, allerspätestens 2020 entspreche Fahrzeuge bringen werden. Wird dann in drei oder fünf Jahren überhaupt noch jemand die "kleinen" Akkus haben wollen ohne gewaltigen Preisabschlag?

Zum Partikelthema: das ist doch schon längst gesetzlich geregelt. Ab 2018 gilt die Euro VI b, die dann auch für Otto-DI einen Partikelfilter nötig macht. Der OPF ist schon überall für zukünftige Baureihen eingeplant, aber wohl auch einfacher zu handeln als ein DPF. Deshalb verbaut VW den auch schon im Zweifel ab nächstem Jahr. Ein Einsatz erst ab 2018 mitten in der Baureihe ergibt im Zweifel Entwicklungs- und Produktionstechnisch keinen Sinn. Und Hyundai bringt ihn dann wohl zur 2018er Modellpflege, die ja anscheinend schon alleine in Sachen Akku angedacht ist.
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