wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

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Beitragvon eMobFan » So 27. Dez 2015, 16:43

Beiträge aus Ladeverhalten R240 vs. Q210 abgetrennt (eDEVIL)

eDEVIL hat geschrieben:
Da kann man (selbst) etwas dagegen tun. Siehe: Standortpartner-Akquise für Crowdfinanzierte Ladestationen


Ich selbst habe da leider keine Möglichkeiten da ich in einer Wohnanlage in Miete wohne und die zu den Wohnungen gehörenden Parkplätze zur Anlage in einer Tiefgarage sind, die wiederum nicht öffentlich zugänglich ist.
Soweit ich aber weiß plant ein GE-Mitglied einen CF Ladepunkt in meiner Nähe für kommendes Frühjahr.
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Re: Ladeverhalten R240 vs. Q210

Beitragvon eDEVIL » So 27. Dez 2015, 16:54

Ansprechen und überzeugen kann man ja andere - man muss selbst nichts anbieten.
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wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

Beitragvon eMobFan » So 27. Dez 2015, 17:57

Ich grüble auch schon seit nem guten halben Jahr wie ich das anstellen könnte und bei wem.
Hatte auch schon Gespräche mit nem Ladeninhaber. Da scheiterte es aber an nem Stellplatz da nur öffentlicher Parkraum vor dem Laden mit Parkuhren. Also kein 24/7 barrierefreier Zugang. Und von einer potentiellen Wallbox am Laden zu den kostenpflichtigen Parkplätzen wäre dann das Kabel ca. 10 Meter über Gehweg und Radweg verlaufen. Auch ein No-go.
Die Stadt Köln duldet laut Ratsbeschluss keine Ladestationen auf öffentlichem Grund. Daher lohnt es sich auch nicht bei der Stadt nachzufragen ob man dort einen Parkplatz (der jetzt per Parkuhr gebührenpflichtig ist) mit einer Ladestation bestücken dürfte.
Aber das ist jetzt ziemlich Off-Topic ;-)
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Re: Ladeverhalten R240 vs. Q210

Beitragvon TeeKay » Mo 28. Dez 2015, 10:24

eMobFan hat geschrieben:
Ich grüble auch schon seit nem guten halben Jahr wie ich das anstellen könnte und bei wem.

Öffne deinen Geist und deine Augen. Verlege den Fokus weg vom Offensichtlichen und denk nicht soviel nach, dann werden dir zahlreiche Möglichkeiten für Standorte auffallen. Die von eDevil organisierten Standorte lagen übrigens zur Hälfte nichtmal in seinem Bundesland... Und geh von einer Quote 1:5 bis 1:10 aus. 5 bis 10 angesprochene ergeben einen Standort.
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Re: Ladeverhalten R240 vs. Q210

Beitragvon eMobFan » Mo 28. Dez 2015, 10:47

TeeKay hat geschrieben:
Öffne deinen Geist und deine Augen. Verlege den Fokus weg vom Offensichtlichen und denk nicht soviel nach, dann werden dir zahlreiche Möglichkeiten für Standorte auffallen. Die von eDevil organisierten Standorte lagen übrigens zur Hälfte nichtmal in seinem Bundesland....


Danke für den Hinweis TeeKay. Ich sollte mich mal von eDevil beraten lassen. Es ist gut möglich, dass ich das total falsch angehe.
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Re: wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

Beitragvon eDEVIL » Mo 28. Dez 2015, 14:59

Es gibt antürlich verschiedene Ansätze:

1. Ideal ist es, wenn es schon ne CEE o.ä.gibt, dann ist grundsätzlich ja eine positive Einstellung zu eMobility
(bei/in Köln hab ich da nur eine PV-Firma gefunden, wo das Gebäude zu verkauf steht... :? )

2. Mit Konkurrenzangeboten "provozieren"
Beispiel mcDonalds (Edmund-Rumpler-Straße 1,51149 Köln) Die haben schon ne 22KW Typ2
Da kann man Kentucky Fried Chicken(Frankfurter Str. 751,51149 Köln +49 2203 103556) anrufen. Evtl. einfahc mal vorbei schauen und nach dem Kontakt zur Geschäftführung/Filialleitung fragen.

Burger King (Frankfurter Str. 200,51065 Köln +49 221 69508272) ginge auch.

3. Anbieter von BIO-produkten, Eneuerbare Energien
Nicht weit von mcDonnalds: BioFleischerei Jansen (Welserstrasse 10a, 51149 Köln Tel: 02203-31041)
Dort könnte auch schon CEE Anschlüsse für Küphltransporte verfügbar sein.

4. Bei jeder Gelegenheit davon sprechen. manchmal ergibt sich dann nach einiger Zeit etwas von selbst.

5. Forum nutzen. Zarpen ist aufgrund meiner Nachfrage ins Rollen gekommen.

6. Anmailen hat bei mir bisher kein einziges mal zum Erfolg geführt. Meist gibt es nicht mal eine Reaktion.

7. Nicht gleich verzagen, wenn nach 20 Anfragen noch kein Standort draus geworden ist.

8. Speziell Köln ist durch den Verbot im öffentlichen Raum auch der Ansatzpunkt über menschen dnekbar, die gegen die aktuelle Politik sind und gern etwas trotz oder wg. solchem Schwachsinn etwas machen wollen.
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Re: wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

Beitragvon TeeKay » Mo 28. Dez 2015, 15:14

Außerdem ganz wichtig: Aus der Perspektive des nicht elektromobilen potentiellen Standortpaten denken. Dem ist es herzlich egal, wie die Schnellladeinfrastruktur aussieht und ob wir schneller vorankommen, wenn er sich eine Wallbox an die Wand dübelt.

Also gilt es, die Vorteile für den Standortpaten herauszustreichen. In mehreren Threads (Wilhelmshaven, Neumünster z.B.) gibts Medienberichte zur Eröffnung der Schnellladebox. Die kann man ausdrucken und mitnehmen oder per Mail mitsenden. Sich ins Gespräch bringen, ins Interesse der Medien rücken, das ist dem Standortpaten wahrscheinlich wichtiger, als dass wir schnell laden können.

Oft müssen auch Denkblockaden gelockert werden. Dass Nachhaltigkeit nicht damit aufhört, Bioprodukte zu verkaufen. Dass er sich als Vorreiter inzenieren kann und nicht nur als Mitläufer, der erst auf einen schon rasenden Zug aufspringt (das gilt für all diejenigen, die fehlende Nachfrage und geringe Zulassungszahlen anmahnen). Wenn erstmal an jeder Ecke Lademöglichkeiten existieren, kommt man mit Wallbox 51284 nicht mehr in die Presse. Mit Wallbox Nr. 1 im Landkreis hingegen schon.

Kundenpotential ansprechen. Verbrennerfahren können überall hin. Wenn es aber eine Schnelladebox bei "Harrys Wurstbude" gibt, dann werden alle Elektroautofahrer der Region und auf Durchreise vor allem Harrys Würste und nicht mehr McDonalds Burger essen kommen. Oder das eine Hotel in Trebbin. Was denkst du, wie viele dutzenden Übernachtungen die in den vergangenen beiden Jahren schon zusätzlich dadurch bekamen, dass in der Stadt und beim Hotel mehrere Lademöglichkeiten existieren? Wenn immer ein Event in Berlin stattfindet, lädt JeanSho alle auswärtigen Teilnehmer in seine Stadt und dieses Hotel vor den Toren Berlins ein. Und sie kommen dorthin, obwohl es in Berlin tausende Alternativen gibt.

Geringer Aufwand: Viele haben Angst vor Arbeit. Dabei ist der Betrieb der Wallbox arbeitsfrei. Es muss einmalig die Anschlussleistung geklärt und ein Kabel verlegt werden, dann bringt die Box positive PR und 10 Jahre lang Kunden.

Kosten erklären: Viele wissen nicht, dass eine typische Elektroautoladung 9kWh umfasst (Daten von ELMO in Estland, die bei mehr als 200.000 Ladungen am landesweiten Schnellladenetz auf beständig 8-9kWh pro Ladevorgang kommen) und 1,80 bis 2,70 Euro kostet - nicht 40-100 Euro wie beim Benzintanken. Ein großer Teil dieser 1,80 bis 2,70 pro Ladung wird dann auch noch durch Spenden der Ladegäste refinanziert. Was übrig bleibt, sind also die einmaligen Kosten für den Elektriker und den kleinen Teil an Stromkosten, der nicht gespendet wird. Einmal Flyer zu verteilen, auf die dann 10 Kunden einmalig reagieren, ist deutlich teurer als ein Jahr Wallboxbetrieb.

Nicht wie blöde 100 gleiche Mails an beliebige Empfänger verschicken, sondern individuelle Ansprache. Geh auf die Situation eines jeden einzelnen individuell ein. Analysier die Außendarstellung des potentiellen Standortpaten. Verwandel den Schwung des "Gegners" in deinen eigenen Vorteil. Wenn also z.B. Sodasan auf ihrer Website lang und breit von Nachhaltigkeit philosophiert, ganzheitlichem Denken, Grundsätze ihrer Umweltpolitik etc., dann werde ich bei meinem Schreiben an dieses Unternehmen genau da anfangen und darlegen, dass sie es in der Hand haben, die Nachhaltigkeit über die Firmengrenzen hinweg ein klein wenig zu verbessern. Dann ist es für sie ein klein bisschen schwieriger, pauschal nein zu sagen. Sie würden im eigenen Hirn nämlich darüber nachdenken müssen, dass ich eigentlich Recht habe und ein pauschales "Nein" nicht zum Bild von sich selbst passt.

Das alles ist noch kein Erfolgsgarant. Aber die Wahrscheinlichkeit, auf 1:5 oder 1:10 statt 1:100 beim Zusagen:Anfragen-Verhältnis zu kommen, ist größer.
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Re: wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

Beitragvon eMobFan » Mo 28. Dez 2015, 15:32

WOW! Herzlichen Dank für den Input und die Tips!
Jetzt habe ich ein paar wichtige Anhaltspunkte, die ich vorher nie in Betracht gezogen hatte.
Vielleicht bekomme ich ja was hin.
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Re: wie finde ich am besten Standorte fürs CrowdFunding ?

Beitragvon Spürmeise » Mo 4. Jan 2016, 19:51

eDEVIL hat geschrieben:
Speziell Köln ist durch den Verbot im öffentlichen Raum auch der Ansatzpunkt über Menschen denkbar, die gegen die aktuelle Politik sind und gern etwas trotz oder wg. solchem Schwachsinn etwas machen wollen.

Es dürften die gleichen Politiker gewesen sein, die diese Straftaten am Silvester ermöglicht haben.
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