Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon Berndte » Di 22. Sep 2015, 16:22

... und die Nutzungsrichtlinien sind dann vertragskonform von jedem vor dem Anstecken zu unterzeichnen.
Passende Ladekarte zur Freischalten gibt es nur nach Prüfung!

Merkt ihr was?

Kasperkram, was hier mach einer ablässt!
Wie steht es mit gesundem Menschenverstand, oder lassen wir den einfach komplett weg und ersetzen das durch Richtlinien für Leitlinien.

Vielleicht schildert jeder mal sein konkretes Erlebnis und man kann darauf Bezug nehmen.
Aber hach... kommt ja nicht vor, also lieber theoretisch rumlamentieren und den Posting-Counter hochtreiben.
Hier bellen Hunde, obwohl diese noch nicht mal getroffen wurden, oder wie Roland so passend schrub:
Es werden sich Schuhe angezogen, welche niemand hingestellt hat!

Per PN habe ich diesen Vorschlag bekommen:

Ich schlag vor, du druckst auf die neuen Aufkleber zwei Punkte:
1. Das ist ein Schnellladepunkt: Mit 63A laden und nach Erreichen von maximal 95% SOC wieder wegfahren ist hier die Devise. Natürlich darfst du auch stundenlang hier laden, wenn du möchtest. Lege dann aber bitte gut sichtbar eine Telefonnummer im Fahrzeug aus und stelle sicher, für Schnellladewillige während deren Ladezeit den Platz frei zu machen.
2. Dieser Schnellladepunkt ist frei zugänglich aber nicht gratis. Du weißt selbst, wieviele kWh du geladen hast und welche Kosten dahinter stecken. Der Betreiber dieser Box hat einen Briefkasten und du hast Bargeld, führe beides zusammen oder nutze den Paypal-Spendenlink hinter dem QR-Code rechts.

Und für die Paragraphenreiter hängen wir ein Telefonbuch mit den von der Anwaltskanzlei Freshfields, Beringer & Kaufields ausgearbeiteten AGB unter die Box.


Wenn ich jetzt vorschlage, dass man sowieso seine Handynummer hinterlegen sollte, so wie das hier im Norden super mit dem Aufkleber in der Ladeklappe funktioniert, dann geht der nächste Sturm der Entrüstung los.
veranstaltungen/4-hamburger-und-umland-elektroauto-treffen-18-okt-2014-t6212-50.html#p129060

Ich hole schon mal Popcorn... :roll:

EDIT: Formatierung
Zuletzt geändert von Berndte am Di 22. Sep 2015, 16:33, insgesamt 2-mal geändert.
Sep 2014: Renault Zoe
Nov 2014: Eigene 43kW Ladesäule
Okt 2015: 2x 43kW und 1x 14kW am Arbeitsplatz
Dez 2015: Kangoo Maxi und Verkauf des letzten Verbrenners -> jetzt 100% elektrisch!
Mär 2016: Reservierung Tesla Modell = mit Nummer 11 in Hamburg
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon TeeKay » Di 22. Sep 2015, 16:28

Berndte hat geschrieben:
Der Betreiber dieser Box hat einen Briefkasten und du hast Bargeld, führe beides zusammen

Ich seh schon die nächste Beschwerde vor mir: "Twizy-Fahrer nahm nach dem Laden meinen Briefkasten mit"
https://www.facebook.com/ElektroautoImAlltag/
Projekt Stromspeicher im Selbstbau mit BMW i3 & Passat GTE Batterien: http://www.stromspeicher.blog/
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon eMarkus » Di 22. Sep 2015, 20:56

Das hört sich ja alles gut an, vor allem wollen wir ja eigentlich zur schnellen Amortisation dass möglichst lange und viel geladen wird. Wenn z.B. der beschriebene Tesla mit 3x16A (warum der keine ordentliche rote Steckdose mit 32A oder 64A kann weiss der Geier) 5 Stunden lädt und sagen wir Mal angenommen 40kWh reingetankt hat, dafür 20 Euro in den (hoffentlich wasserdichten) Briefkasten wirft, dann sind schon 1% der Säule durch eine Ladung amortisiert.
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon eDEVIL » Di 22. Sep 2015, 21:13

Für eine Amortisation in Absehbarer Zeit müssen die Spender aber durch die Bank weg sehr großzügig sein d.h. durchschnittl. kwh-Preise von min. 50ct/kwh
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon jo911 » Di 22. Sep 2015, 21:17

Ich meine: "Wir" brauchen keine Amortisation wollen, da die Säulen durch Spenden bereits bezahlt sind. Und bereits mehrmals wurde im Thread erwähnt, daß der Teslafahrer nichts bezahlt hat.
Langsam wird es aber ziemlich offtopic!
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon leonidos » Mi 23. Sep 2015, 00:32

Ich wollte mich aus dieser Diskussion eigentlich raushalten.

Vielleicht hilft es, einmal an das CF Konzept / Idee zu erinnern:

1. "Keep it simple" -> schließt die automatische-, und imho auch die regelbasierende Ladezeitbeschränkung aus.
2. Jeder Fahrzeugtyp soll laden können -> können wir leider nicht zu 100% weil wir nicht DC können.
3. Barrierefreiheit
4. 24/7 Betrieb

Ausser diesen vier Punkten, die Bernd und noch ein paar andere Idealisten bei der Konzeption der Box meiner Meinung nach mustergültig umgesetzt haben, gelten bei uns in WÜ folgende, ganz einfachen zusätzlichen Regeln:

5. jeder eMobil Fahrer ist bei uns willkommen.
6. wer zuerst kommt, lädt zuerst. Es wird keiner bevorzugt. (Auch nicht die Spender der Box)
7. wer rummosert oder wem unsere Regeln nicht passen, der soll zur nächsten Tankstelle fahren.

In Gramschatz steht seit kurzem eine Alternative.

Wir haben ja alle die angeblichen 240TEuro der Gramschatzer Säulen mit unseren Steuern mitfinanziert.
Vielleicht probieren wir da mal Ladezeitbeschränkungen, Anzahl Dosen, Kabel, Anschlüsse etc. durchzusetzen.
Viel Glück dabei.
--
Grüße
Leo

ZOE Intens Q210 blau (F-Import) seit 11.2013, 62Tkm, an SmartEVSE

Bemängelt man das Haar in der Suppe, dann ist es hoffentlich nicht das eigene Nasenhaar, welches dort schwimmt, weil man seine Nase zu tief in selbige gesteckt hat.
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon TeeKay » Mi 23. Sep 2015, 06:39

Nur weil es die anderen steuerfinanzierten Betreiber schlecht machen, müssen wir es ja nicht genauso handhaben.
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon green_Phil » Mi 23. Sep 2015, 10:39

In Funktion als Mod: Fehlerhaften Beitrag und die Beschwerde darüber gelöscht.

In Funktion als User: Ich bin erstaunt, genau diese Diskussion hatten wir doch schonmal! Gar nicht so lange her. Muss das erneut aufgerollt werden) Und wenn ja, dann ergeht jetzt an den CF-Ladeboxbauer Berndte meine Frage:
@ Berndte (und alle, die sich angesprochen fühlen): Weil so viel Uneinigkeit und Unverständnis, ja aber auch so wenig Rücksichtnahme und Menschenverstand unter den Usern hier und damit unter den CF-Boxen-Usern besteht, ist es doch ganz einleuchtend, dass es mit einer klaren, deutlichen und unmissverständlichen CF-Laderegelung mehr Friede geschaffen werden kann. Ich spreche von so einer Art Lade-Knigge. Soetwas muss definiert werden und "aushängen". Jeder weiß dann, woran er sich zu halten hat, und welche Rechte er hat und welche nicht. Unterschiedliche Ansichten und Begriffsverständnisse werden unwichtig, es gelten für alle die gleichen Bedingungen.

Ich denke das widerspricht nicht dem Grundsatz der "Simplizität". Es macht es einfacher! Für alle. Es fällt einfacher, einen Ladehalt zu kalkulieren.

@Teekay: Da haben sich also vor einiger Zeit einige kluge Köpfe hingesetzt und das private Projekt "CF-Ladeboxen" erfunden. Und sie haben es als 43 kW -Ladebox-Projekt erfunden, vielleicht sogar so definiert. Inzwischen läuft das Projekt, es wird von vielen Leuten mitgetragen und finanziert. Jetzt kommt die Frage auf, welche Prioriät diese 43 kW-Verfügbarkeit haben soll. Ganz legitim, da einige der Mitfinanzierer und einige der Nutzer der Boxen gar nicht mit 43 kW laden können. Und genau hier muss eine Lösung gefunden werden. Nur klar strukturierte Projekte haben eine Chance, weiter von der breiten Masse getragen zu werden. Wie diese Lösung aussehen kann, das... ja wer ist dafür zuständig? Die klugen Köpfe, die das Projekt zum Leben erwacht haben oder einfach alle in einer Art Abstimmung? Klärt diese Frage!

Und zum Calm-down: Weder gegen Zuwiderhandlungen des gesunden Menschenverstandes noch gegen eine Art Laderegeln kann man irgendeinen juristischen Weg finden. Aber so ein Menschenverstand ist halt bei jedem sehr unterschiedlich und dort ist alles ungemein subjektiv... Klare Regeln beugen Mißverständnissen und angesäuerten Usern und Finanzierern vor.
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon eDEVIL » Mi 23. Sep 2015, 11:09

green_Phil hat geschrieben:
...mit einer klaren, deutlichen und unmissverständlichen CF-Laderegeln mehr Friede geschaffen werden kann. Ich spreche von so einer Art Lade-Knigge. Soetwas muss definiert werden und "aushängen". Jeder weiß dann, woran er sich zu halten hat, und welche Rechte er hat und welche nicht. Unterschiedliche Ansichten und Begriffsverständnisse werden unwichtig, es gelten für alle die gleichen Bedingungen.

Danke Phil, sehe ich genau so. Den passenden thread dafür gibt es schon: Arbeitsthread Überarbeitung Wiki Crowdfunding Ladepunkte

green_Phil hat geschrieben:
Jetzt kommt die Frage auf, welche Prioriät diese 43 kW-Verfügbarkeit haben soll.

Ist das wirklich eine Frage? Ich denke das die "treibenden Kräfte" (mich eingeschlossen) ganz klar die Priorität auf 43KW setzen.
Wie das im Detail gehandhabt werden soll, sieht jeder sicher ein wneig anders.
Ich persönlich sehe es so, das jmd. der die Absicht hat mehr als 60min zu laden, entsprechend die CEE32 nutzt oder sich in der Nähe aufhält und in 5min da sein kann.

Andere sehe es weniger streng und sind der meinung, das man sich ja bei belegtem TYp2 notfalls mit ne mobilen Box an die CEE32 stöpseln kann und eben doppelt so lange läd, wie geplant.
Wenn nun ein länger ladendes Fahrzeug den Typ2 blockiert und einZOE eintrifft und diese Notvariante wählt, kann es passieren, das 30min später ein weiterer ZOE ein trifft und dieser dann 30min wartet und dann 60min läd, anstatt 30min zu laden (der andere ZOE wäre dann ja schon fertig gewesen.
Natürlich passiert sowas nicht so häufig, aber es ist halt schon so, das Fernstrecken von vielen Nutzern eher zur gleichen Zeit gefahren werden. Dann läd Mo-Do niemand dort und am Fr sind es gleich vier an einem Tag.

Das mit den Zuwiderhandlungen sehe ich etwas anders. Wer da unbelehrbar sein sollte, kommt auf meine Blacklist. Da sich die meisten Boxen auf privatgrundstücke befinden, ist das rechtlich auch kein Problem, wenn Regeln gebrochen werden-
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Re: Automatisches Abschalten des Ladepunktes nach 60 Minuten

Beitragvon green_Phil » Mi 23. Sep 2015, 11:18

eDEVIL hat geschrieben:
green_Phil hat geschrieben:
Jetzt kommt die Frage auf, welche Prioriät diese 43 kW-Verfügbarkeit haben soll.

Ist das wirklich eine Frage? Ich denke das die "treibenden Kräfte" (mich eingeschlossen) ganz klar die Priorität auf 43KW setzen.
Wie das im Detail gehandhabt werden soll, sieht jeder sicher ein wneig anders.

Natürlich ist das die Frage! Und wichtiger noch: Wer kann sie beantworten?
Ich für meinen bescheidenen Anteil kann mich mit konsequentem "first come, first load" anfreunden, aber auch mit einer "60min-Regelung" für ALLE oder auch mit einer "in-der-Nähe-Bleiber"- bzw. "Telefonnummern-Hinterlasser-und-in-einer-betimmten-Zeit-zurück-Seiender"-Regel anfreunden. Persönlich bin ich gerade nicht motiviert, dieses Projekt weiter zu verfolgen oder zu unterstützen, solange diese Frage nicht geklärt ist. Danach kann ich mich auf Basis verlässlicher Infos neu positionieren.

"Simple" wird das nicht, mit Blacklists zu arbeiten und dann evtl. gar abzuschleppen oder ähnliches. Das will ich auch gar nicht vertiefen jetzt. Falsche Gesprächsentwicklung...
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