Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos

Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon eDEVIL » Di 29. Sep 2015, 14:32

Gibt es andere pos. Beispiel außer Jena und Stuttgart?
Wenn ich hier in der Stadt anfrage wird wahrscheinlich kommen: "Davon haben wir noch nichts gehört" o.ä.
:lol:
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

Umfrage: ZOE Fahrwerk frühzeitige Defekte
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon 29bde » Di 29. Sep 2015, 18:23

Auf meine Nachfrage bei der Zulassungsstelle über die Modalitäten zum neuen E-Kennzeichen bekam ich diese Amtwort:
Mit dem E-Kennzeichen versehene Fahrzeuge dürfen - soweit die Straßenverkehrsbehörden entsprechende Regelungen erlassen haben -

• Parkplätze an Ladesäulen,
• entsprechend gekennzeichnete kostenlose Parkplätze,
• Ausnahmen von Zu- und Durchfahrtsbeschränkungen und
• einzelne Busspuren für gekennzeichnete Fahrzeuge

nutzen.

Entsprechende Bevorrechtigungen sind in Kiel aber noch nicht eingeräumt worden.


Die Hervorhebung ist vom mir, Text davor und danach ist abgeschnitten.

Landeshauptstadt Kiel, Schleswig-Holstein Stand 29. September 2015

Nicht direkt damit in Zusammenhang bekommen "klimafreundliche" Fahrzeuge diese Plakette: https://www.kiel.de/rathaus/service/_le ... d=10271561

Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde habe ich auf meine schriftliche Anfrage noch nichtmal eine Antwort erhalten.
seit 01/14 - Nissan Leaf Tekna 24kWh (Euroleaf) "new red"
seit 10/18 - Nissan Leaf 2.ZERO black bestellt
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon E_souli » Di 29. Sep 2015, 19:22

bei uns im Umkreis haben mir ALLE verantwortlichen erklärt, man warte erstmal auf das E Mobil Gesetz und dann mal sehen. Toll

ich denke vereinzelnd wird hier und da was passieren, sonst wird man eher schnell vergessen das MEHR für E Mobile möglich ist
Manche finden Schukosteckdosen auf Langstrecke cool,
weil sie sich schämen würden, einen Abschlepper zu holen, wenn nix mehr geht.
Saugeil, sinnvoll und genau so funktioniert E Mobilität in den Köpfen einzelner.
Knaller :-)
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon alin10 » Mi 30. Sep 2015, 13:34

Wie viel bringt eigentlich dieses Gesetz ? :(

Ab 28.09.2015 habe ich im Radio gehört das man ab sofort bei der Zulassungsstelle spezielle Kennzeichen für Elektroautos erhält.
Mit diesen hat man dann das Privileg kostenlos zu parken und Busspuren zu benutzen, jedoch sollen das die Kommunen selber entscheiden.
Was ist den wenn alle dagegen sind ? :?

Ich rief dann am nächsten Tag bei der Zulassungsstelle Nürnberg an und erkundigte mich nach den Schildern. Da wurde mir bestätigt das ich diese erwerben kann. Daraufhin fragte ich wo ich den überall kostenlos parken könnte und Busspuren benutzen könnte. Daraufhin die Antwort: das dauert mindestens noch ein Jahr oder zwei bis geplant ist wo man parken kann und die Parkschilder müssten auch noch entworfen werden. Und zu der Busspur konnte mir nichts konkretes gesagt werden.

Wieso dauert immer alles so lange ? Das Elektromobilitätsgesetz gibt ja jetzt schon seit längerem Wieso gibt man mir die Möglichkeit spezielle Nummernschilder zu kaufen, die mir jedoch nichts bringen ? :cry: :o

Die Haltung der Stadt ist meiner Meinung etwas reserviert Elektroautos gegenüber, bei einem Gespräch mit einem Stadtangestellten erklärte er mir das Elektroautos sowieso nicht umweltfreundlicher als Verbrennungsmotoren sind.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Spürmeise » Mi 30. Sep 2015, 14:30

alin10 hat geschrieben:
Die Haltung der Stadt ist meiner Meinung etwas reserviert Elektroautos gegenüber, bei einem Gespräch mit einem Stadtangestellten erklärte er mir das Elektroautos sowieso nicht umweltfreundlicher als Verbrennungsmotoren sind.

Das ist halt der Standpunkt dieser Bratwurst- und Lebkuchenmetropole Nürnberg mit ihren sterbenden Industrien.

Demnächst dürfte es im Nürnberger Stadtrat eine Diskussion darüber geben, jede Wette, dass die SPD auch hier eine Neiddebatte gegen Elektroautos fahren wird.

Ich bin übrigens dafür, jeden kommunal Verantwortlichen persönlich zur Rechenschaft zu ziehen, der bisher von der Euro-6 Norm als Heilsbringer zur Reduktion der überhöhten Stickoxidewerte im Stadtgebiet geträumt hat (zumindest nach außen) und jetzt, in Kenntnis der tatsächlich extremen Grenzwertüberschreitungen im realen städtischen Betrieb, immer noch nichts für mehr Elektromobilität in seiner Stadt unternimmt. Dazu müsste es meiner Ansicht nach weder eine allgemeine Parkticketbefreiung und schon gar nicht freie Busspurbenutzung geben, dafür aber endlich mehr (oder überhaupt) öffentliche Lademöglichkeiten in der Stadt aufgebaut werden.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon André » Do 1. Okt 2015, 13:21

:lol: ...das ist, um die Firma Heckler & Koch zu zitieren ein riesengroßer Rohrkrepierer.
Wer gegenwärtig überlegt sich solch ein nutzloses Kennzeichen zuzulegen, sollte entweder sein "Auto-Blö_" Abonement kündigen oder seelig der Morgenröte, von einer MILLION eAutos in Germania auf der Busspur entgegen schlummern.
P.s.: So dumm, kann doch einer alleine nich sein, oder?
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Homer » Di 6. Okt 2015, 08:10

Im Stadtgebiet Esslingen (BW) sind (reine) Elektrofahrzeuge von den Parkgebühren auf öffentlichen Parkflächen ausgenommen.
Einen zusätzlichen Ausweis oder ein E-Kennzeichen bedarf es nicht. Die Vollzugsbeamte stellen kein Ticket aus, wenn der Auspuff fehlt. 8-)
Gilt noch bis Ende des Jahres und soll, sofern der Stadtrat zustimmt, um weitere zwei Jahre verlängert werden.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon stromer » Di 6. Okt 2015, 08:33

Das gleich gilt für Waiblingen. Für kostenloses parken ist kein E-Kennzeichen oder Plakette erforderlich.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon Barthwo » Di 6. Okt 2015, 09:22

Eine Nachfrage bei unserer Landeshauptstadt Saarbrücken in Bezug auf Busspur-Nutzung und kostenfreies Parken ergab:
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Die Landeshauptstadt plant derzeit keine Privilegien für Elektrofahrzeuge in der von Ihnen beschriebenen Art und Weise einzuführen. Dies liegt darin begründet, dass solche Fahrzeuge auf Busspuren der ursprünglichen Zweckbestimmung dieser Fahrstreifen zuwider laufen und den Busverkehr behindern würden. Wir verweisen auch auf die Position des Deutschen Städtetages zu diesem Thema.

Im Rahmen der Neuaufstellung des Verkehrsentwicklungsplans wird die z.Z. Strategie der Landeshauptstadt auch im Bereich der Elektromobilität definiert. Ggf. könnten sich hieraus für die Zukunft Änderungen ergeben.
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Re: Elektromobilitätsgesetz: Verhalten der Kommunen

Beitragvon bl0ons » Di 6. Okt 2015, 16:25

Ich frag mich warum die Kommunen, die E-Autos bevorrechtigen, nicht auch ein E-Auto-Ausweis z. B. aus Stuttgart akzeptieren sollten. Dann ist ja das Kennzeichen für bereits zugelassene Fahrzeuge sinnlos.
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