Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon me68 » Mi 22. Jun 2016, 05:17

Otto_Moeller hat geschrieben:
Auch eine Option für Bastler: i-Miev kaufen und einen Unfallwagen als Akkuspender. Akku aus dem Unfallwagen ausbauen und parallel zum bestehenden i-Miev Akku anschließen.

i-MiEVBJ2010 hat geschrieben:
Besser nichts schreiben als so einen Unfug! Wie soll das BMS mit zusätzlichen Akkus umgehen? :?

Hallo!

User Don aus dem i-MiEV-Forum hat sowas schon gemacht - siehe http://myimiev.com/forum/viewtopic.php?f=23&t=3074.

Wenn ich es richtig verstanden habe, hat er beide Akkupacks samt BMS parallel geschaltet. Über eine Schaltung kann er entweder das eine oder das andere BMS auf den Can-Bus legen.

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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon e-beetle » Do 23. Jun 2016, 09:06

Ich würde mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass es dem BMS wahrscheinlich egal ist, wieviel Ah in den einzelnen Zellen steckt.
Wenn Du also 80x 50Ah einfach parallel zu den Zellen schalten könntest (Platzproblem), oder die Zelle in der gleichen Abmessung 100Ah hätte, dann wird das BMS das nicht stören, denn das erwartet nicht eine Gesamtkapazität, sondern ist spannungsgetrieben.
Und die Spannung sinkt bei größeren Zellen eben erst später ab.

Vielleicht kann hier jemand dazu Erfahrungen posten.

Wenn ich persönlich einen Drilling ohne Zellen hätte, würde ich das testen und eigene/andere Zellen mit anderer/höherer Kapazität einbauen.

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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon DonDonaldi » Do 23. Jun 2016, 10:16

@Djadschading
???

@TeeKay
Würde mich auch wundern wenn sich 1,5kwh weniger gar nicht bemerkbar machen.

@iOnier
Also das "N" ist sehr wichtig bzw. der Unterschied?

@AndiH
Nachladen wäre möglich, aber wohl nur 3-5 Stunden etwa. Und nicht mehr als 3,x kw.

@Otto_Moeller
Also zwei Akkus gleichzeitig betreiben. Nur wohin mit dem zweiten?

@i-MiEVBJ2010
Natürlich noch ein zweites BMS verbauen .... duck und wech ;)
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon drilling » Do 23. Jun 2016, 12:48

DonDonaldi hat geschrieben:
@AndiH
Nachladen wäre möglich, aber wohl nur 3-5 Stunden etwa. Und nicht mehr als 3,x kw.


Das wäre dann wohl mehr als ausreichend, in 3 Stunden laden die Drillinge ca. 60% nach und in 5 Stunden ist der Akku wieder bei ca. 95%-100% je nach Ausgangslage (mit dem 16A Ziegel der bei den 2011 und 2012 Drillingen dabei ist).
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon AndiH » Do 23. Jun 2016, 16:20

Also mit 3 Stunden AC Ladung hast du ca. 70km Reichweite nachgeladen, das sollte dann in jedem Fall reichen. Nach 4-5 Stunden ist der kleine Akku im Normalfall wieder voll. Wenn diese 3-5 Stunden also in etwa in der Mitte des Tagesweges liegen ist das alles kein Problem.

Gruß

Andi
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon iOnier » Fr 24. Jun 2016, 12:56

DonDonaldi hat geschrieben:
@iOnier
Also das "N" ist sehr wichtig bzw. der Unterschied?

Ich habe kein Datenblatt zu den LEV50, kann also nur wiedergeben, was hier im Forum schon zuhauf zu lesen war: bei den LEV50N wurde die Zellchemie (und auch die Elektrodenstruktur?) verbessert. Die "alten" LEV50 waren soweit ich das hier gelesene richtig im Kopf habe für 1.000 Vollzyklen bei Ladung / Entladung mit 1C spezifiziert, bei den LEV50N sind es laut Datenblatt 5.500 Vollzyklen bis die Zellen dadurch auf 80% Kapazität degradiert sind. Auch wenn man die "5.500" nicht glaubt (jemand hier im Forum hat das mal massiv in Zweifel gezogen): dann müsste man auch die "1.000" bezweifeln. Sprich: deutlich besser werden die neueren Zellen allemal sein.

Nebenbei: das sind Testwerte unter kontrollierten Laborbedingungen bei konstanter Temperatur und Lade-/ Entladestrom (lt. datasheet: "100% DOD @ 25°C. Assuming: Charge - 1C (50Amp) constant current followed by 4.1V constant voltage charge. Charge cut off at 0.5Amps. Discharge - 1C (50Amp) constant current discharge down to 2.75V)

Einerseits ist das von realistischen Alltagsbedingungen natürlich weit entfernt, andererseits haben die tatsächlich bis zur Tiefentladegrenze entladen (discharge down to 2.75V). Das macht ein Drilling im real life erst, wenn eine Zelle so weit degradiert ist, dass sein BMS die vorgesehene Kapazität anders nicht mehr bereitstellen kann. Was bedeutet: bezüglich der Entladetiefe geht das BMS im Alltag schonender mit den Zellen um, bezüglich der schwankenden Temperaturen und auch der Lade-/ Entladeströme ist der Alltag rauher.

Außerdem soll wohl die Entladefähigkeit und damit für uns Nutzer effektiv die Reichweite bei niedrigeren Temperaturen besser sein.
Gruß
Werner
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon iOnier » Fr 24. Jun 2016, 12:58

AndiH hat geschrieben:
Also mit 3 Stunden AC Ladung hast du ca. 70km Reichweite nachgeladen, das sollte dann in jedem Fall reichen. Nach 4-5 Stunden ist der kleine Akku im Normalfall wieder voll. Wenn diese 3-5 Stunden also in etwa in der Mitte des Tagesweges liegen ist das alles kein Problem.

Man sollte dazusagen, dass das natürlich nur für Ladung @ 14 A gilt, was (mit Adapterkabel) an einem Typ2-Ladepunkt sicher kein Problem ist, an einer "normalen" Schuko-Steckdose aber nicht unbedingt eine gute Idee.
Gruß
Werner
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon drilling » Fr 24. Jun 2016, 13:17

iOnier hat geschrieben:
Man sollte dazusagen, dass das natürlich nur für Ladung @ 14 A gilt, was (mit Adapterkabel) an einem Typ2-Ladepunkt sicher kein Problem ist, an einer "normalen" Schuko-Steckdose aber nicht unbedingt eine gute Idee.


Doch das geht schon solange die Dose auf einem separaten Stromkreis liegt, hier ist meine Erfahrung:
c-zero-i-miev-ion/fragen-zur-aufladung-zu-hause-t16862.html
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon iOnier » Fr 24. Jun 2016, 13:53

Ich weiß, dass es geht, ich weiß aber auch, dass sich schon jemand eine Schuko-Steckdose damit verbraten hat - die meisten Haushalts-Schukosteckdosen (und das gilt auch für die Feuchtraumdinger aus dem Baumarkt, wie man sie in Garagen / Carports hat) sind nur auf 10 A Dauerlast ausgelegt und werden irgendwann zu warm, halt bis zum Schmoren schlimmstenfalls.

Ich selbst habe mit ein paar 14 A Testladungen an der Schuko in meinem Carport kein Problem gehabt, mir aber dennoch lieber eine 16 A CEE blau Steckdose montiert. An der lade ich jetzt mit dem Ziegelstein via Schuko-CEE-Adapter mit 14 A. Dessen Schukosteckdose wird dabei nicht mal warm, so dass ich damit ein gutes Gefühl habe.

Ich habe letztens übrigens mal an einem öffentlichen Ladepunkt an Schuko geladen. Da die Steckdose dort versenkt ist, habe ich den Magnet-Trick zum Umschalten auf 14 A (siehe unten) nicht direkt anwenden können. Also habe ich ein Verlängerungskabel eingesetzt. Allerdings wurde dessen Schuko-Dose nach 10 Minuten so warm, dass ich es dann lieber habe bleiben lassen ...

Nicht umsonst schrieb ich ja auch: "... nicht unbedingt eine gute Idee". Es kann gut gehen, kann aber auch schiefgehen. Man sollte also bitte sehr genau wissen, was man tut. Letztlich riskiert man eine Brandgefahr!

Wenn man für zu Hause sicher sein will, lässt man sich eine green'up-Steckdose von Legrand montieren. Die gibt's als Ersatzteil von Renault (die haben Ziegelsteine mit Reed-Kontakt im Schuko-Stecker ausgeliefert, die an so einer Steckdose mit einem eingebauten Magneten automagisch von 8 auf 14 A umschalten, und genau so einen Ziegelstein habe ich mit meinem iOn glücklicherweise auch ausgeliefert bekommen).

Öffentliche Ladepunkte, die mit "16 A" ausgewiesen sind, sollten das allerdings auch vertragen können - hier sehe ich den Betreiber in der Verantwortung. An "irgendeiner" fremden Schuko-Dose würde ich nicht mit mehr als 10-12 A laden mögen.
Gruß
Werner
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Re: Zwei Tage Mitsubishi iMiEV Test.

Beitragvon ederl65 » Mo 25. Jul 2016, 20:01

@drilling
mit dem 16A Ziegel der bei den 2011 und 2012 Drillingen dabei ist

Ich hab so einen "Ziegel". Es steht auch 16A drauf. Ich hab aber noch nie mehr als 10A rausbekommen.
Auf der anderen Seite hab ich einen 3 poligen blauen Stecker. Was mach ich falsch?

Der max. Ladestrom ist zwischen 10A und 16A wählbar. Aber wie?
Zuviel ist nicht genug. ;)
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