Wertverlust

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Wertverlust

Beitragvon silberpfeil » Sa 13. Dez 2014, 19:45

Hallo,

Habt ihr euch schon mal um den Wertverlust gedanken gemacht? Welchen Wert hat unser Stromer noch in 5 Jahren? Bei einer km Leisung von 15000 km
Vollausstattung
Neupreis: zwischen 29000-30000
Nach 1 Jahr: 22000-23000
Nach 2 Jahre:????
3????
4????
5????
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Re: Wertverlust

Beitragvon dedetto » Sa 13. Dez 2014, 20:48

Hallo.
Provokant: Nach 5 Jahren ist er nichts mehr wert.
Durch verbesserte technische Möglichkeiten, speziell bei den Akkus werden alle neuen Stromerkonzepte den Gebrauchtwagenpreis des e-UP! versauen. Wer sich heute einen e-UP! leistet muss ihn entweder teuer leasen oder bis zum Ende auf- und verbrauchen.

Auf der anderen Seite: Wer kann das heute schon sagen?
Die ersten Stromer sollten heute nichts mehr wert sein und werden doch noch gehandelt. Zudem ist der e-UP! klein, handlich und der erste Stromer von VW. Gut erhaltene Exemplare werden möglicherweise irgendwann sogar wieder im Preis steigen.

Die Wahrheit liegt wohl in Abhängigkeit vom Spritpreis und Akkutechnik irgendwo in der Mitte.
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Re: Wertverlust

Beitragvon rolfrenz » Sa 13. Dez 2014, 21:37

Na ja, wenn es die Autoindustrie so ähnlich betreibt, wie GM seinerzeit mit dem EV1, weil das Fahrzeug einfach zu gut funktioniert hat und sie alle eingezogen und in geheimer Mission vernichtet haben, dann sind alle die einen e-Up! gekauft statt geleast haben vermutlich in ein paar Jahren im Besitz eines nicht zu bezahlenden Wertstücks :-) Und so wie vor allem die deutschen Autobauer in trauter Einigkeit mir der Politik derzeit mehr auf Verhinderungskurs unterwegs sind, liegt der Verdacht nahe, das Kalifornien 1996 eine Wiederholung findet... (http://www.wattgehtab.com/index.php?opt ... nt&id=1893)
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Re: Wertverlust

Beitragvon DaZei » So 14. Dez 2014, 11:58

Ich vermute mal, dass sich der Wertverlust ähnlich wie bei Verbrennern entwickeln wird.

Einerseits wird verbesserte Akkutechnik die Preisentwicklung der aktuellen Modelle drücken.
Auf der anderen Seite rechne ich aber mit einer stark wachsenden Nachfrage an E-Fahrzeugen, was sich positiv auf die Preise auswirkt. Meine Thesen: es gibt immer mehr Menschen, die auf E-Fahrzeuge umsteigen, sich aber kein neues Auto kaufen wollen oder können. Die Preise für Neuwagen werden in den nächsten 3, 4 Jahren wohl nicht rapide nach unten gehen, ich vermute es wird eher verbesserte Akkuleistung zum gleichen Preis angeboten. Noch dazu kommt, dass der E-Up ja durchaus solide und hochwertig daherkommt, noch dazu steht VW drauf :-) Daher glaube ich, dass man auch in 7, 8 Jahren mehr als den "Kilopreis" dafür bekommen wird.

Wobei ich sagen muss, dass ich vorerst nicht ans verkaufen denke. Der E-Up ist das beste Auto, das ich jemals hatte. Mal sehen, wie zuverlässig die Technik auf lange Zeit ist... Meine Hoffnung ist, dass die neuen Akkus, die in einigen Jahren kommen zu einem vernünftigen Preis auch ins jetzige Modell passen.
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Re: Wertverlust

Beitragvon e-beetle » Mo 15. Dez 2014, 11:45

Das hängt wie schon geschrieben von mehreren Faktoren ab, aber der i-Miev ist ein gutes Beispiel:

Als der Anfang 2011 auf dem Markt kam, kostete er um die 40.000 Euro.
Jetzt liegt er bei 24.000 neu, 20.000 mit Tageszulassung.
Das allein ist schon eine Halbierung des Kaufpreises!
Gebrauchte aus 2011 bekommst Du ab 12.500/13.000 Euro.
Wenn Du Dir 2011 also einen i-MiEV für 40T gekauft hast, hättest Du jetzt etwa 50%-70% Wertverlust.

40.000 war für den i-MiEV ein Mondpreis. Ähnlich der 30.000 für den e-up! oder 40.000 für den e-Golf.
Leider schätze ich VW nicht so ein, dass sie den Preis halbieren werden, aber in drei Jahren könnten beide realistisch für -10.000 angeboten werden.
Das drückt ordentlich auf die Gebrauchtwagenpreise, denn wer in drei Jahren sein heute erworbenen e-Up! verkaufen möchte, muss deutlich unter den Neuwagepreis gehen, um ihn loszuwerden.
Ich gehe davon aus, dass wir 2017 mit gebrauchten e-Up!s um die 12.000 rechnen können, zumindest sagt mir das meine Glaskugel ;-)

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Re: Wertverlust

Beitragvon DaZei » Di 16. Dez 2014, 08:53

...die Wertverlustvorhersage ist halt viel komplizierter als bei fossil betriebenen Fahrzeugen, ebenso der Vergleich zwischen E-Autos und Verbrennern.
Einberechnen muss man auch Förderungen (die sind je nach Standort extrem unterschiedlich), außerdem sind die laufenden Betriebskosten weitaus geringer (auch die sind je nach Fahrleistung individuell).
Für mich persönlich passt die Rechnung jedenfalls :mrgreen:
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Re: Wertverlust

Beitragvon DaCore » Mi 17. Dez 2014, 05:37

Das teuerste Bauteil ist die Batterie. Dessen Verschleiß bzw. Leistungsfähigkeit bei einem gebrauchten E-Fahrzeug zu bestimmen und somit letztendlich den Restwert ist die große Kunst.
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Re: Wertverlust

Beitragvon NotReallyMe » Mi 17. Dez 2014, 07:13

Am aktuellen Preis auf den Auto-Portalen kann man vielleicht ablesen, daß die Entwicklung des Gebrauchtpreis beim E-Up relativ schnell nach unten geht. Ich habe mich ehrlich gesagt ein bisschen erschrocken, da ist schon etwas unter 21000,- Euro bei einem deutschen Händler zu bekommen, incl. CCS Anschluss. Wir überlegen schon, ob wir zuschlagen sollen und den zweiten Verbrenner gegen den E-Up ersetzen.
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Re: Wertverlust

Beitragvon dedetto » Mi 17. Dez 2014, 07:40

Hallo.
Wenn du einen guten Vorführer bekommen kannst und einen Zweitwagen suchst.
---> Mach es.

Besser kannst du gar nicht fahren.
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Re: Wertverlust

Beitragvon Karlsson » Fr 2. Jan 2015, 00:02

DaCore hat geschrieben:
Das teuerste Bauteil ist die Batterie. Dessen Verschleiß bzw. Leistungsfähigkeit bei einem gebrauchten E-Fahrzeug zu bestimmen und somit letztendlich den Restwert ist die große Kunst.

Ich schaue von der anderen Seite - also ich würde ggf gern mal einen kaufen und beobachte alle 2 Wochen mal, wo sich die Preise hin entwickeln. Bislang scheint er mir noch recht wertstabil zu sein, allerdings ist er auch noch recht neu.
Die Frage nach der Lebensdauer des Akkus ist natürlich entscheidend, insbesondere wenn die Garantie sich dem Ende nähert. Dann hängt der Wert des Wagens auch irgendwo davon ab, was VW für einen neuen Akku haben will. Also ob man den halt für vertretbares Geld erneuern kann, oder ob das einen Totalschaden darstellt.
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