Ladewirkungsgrad

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon AndiH » Mi 9. Aug 2017, 08:20

Bernd_1967 hat geschrieben:
Natürlich meinte ich, dass 100% Ladezustand sich auf die Nettokapazität bezieht.
Bei AC-Ladung wird die Ladeleistung beim e-Golf (7,4kW) nicht zurückgefahren bis die Batterie voll (netto) ist.


Das ist ein weiterer Hinweis das sich VW ein ganzes Stück von der eigentlichen Ladeschlussspannung fernhält, sonst müsste gedrosselt werden. Damit dürfte sich wie beschrieben auch die Effizienz in diesem Bereich nicht spürbar unterscheiden.

Gruß

Andi
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon PowerTower » Mi 9. Aug 2017, 08:53

VW hält sich da so ziemlich an die Werte, die auch die Konkurrenz benutzt. Es wird bis 4,05V Zellspannung geladen. Ein voll aufgeladener Akku bringt es beim e-up! lt. OBD auf 95,6% der Bruttokapazität.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Sa 26. Aug 2017, 19:31

Hier mal ein Zwischenstand:
Ich habe schon einige Messwerte im Bereich von 5-12A gesammelt. -Jeweils Ladehübe von ca 20-40% mit jeweils unterschiedlichen Endladeständen im Bereich von 70-100%. Daraus habe ich jeweils den Quotienten aus Ladehub in % und die durch den Stromzähler in der Ladebox geflossene Energie in kWh gebildet. Höhere Werte bedeuten höheren Wirkungsgrad.
Den Ladestand vorher/nachher habe ich durch ein Foto der Ladeanzeige im Tacho festgehalten und mit Lineal ausgemessen- daher die krummen Werte ;)

Ich muss aber der Vollständigkeit halber noch einige Messpunkte abhaken! :roll:
Ladewirkungsgrad.png


Dabei fielen mir extrem unterschiedliche Ergebnisse auf: Z.B.:
5A Ladung
von 58,5-80% mit dem Ergebnis von 5,6%/kWh
von 67,6-90,6% mit 4,9%/kWh

Offensichtlich ist die Prozentanzeige nicht wirklich linear. Daher arbeite ich daran die Ladehübe auf 70, 80 und 90% vollständig und vergleichbar zu gestalten.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Bernd_1967 » So 27. Aug 2017, 07:01

Ich mache momentan Versuche beim e-Golf 300.
Lade meist bei etwa 50%, manchmal etwas niedriger, bis immer 80% auf.
Dann schaue ich mir den Wirkungsgrad an, bzw. den Verlustfaktor.
Bisher sieht es so aus, dass der beste Wirkungsgrad bei 2-phasig und 16A ist. Je kleiner der Strom , desto schlechter.
Genaue Werte habe ich noch nicht.
Weiterhin denke ich, sollte man solche Versuche ungefähr bei gleichen Anfangs und Endbedingungen machen.
Außerdem spielt es vielleicht eine Rolle, ob man gerade von einer Fahrt zurück kam oder der Akku schon kalt war.
Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass der Verbrauch seit Lden laut BC multipliziert mit den gefahrenen km nicht der benutzen Energie entspricht , sonder ein geschönter Wert ist bzw. VW hier einen Rechenfehler liefert.
Der höchste Wirkungsgrad ist natürlich am Schnelllader, da dann intern weniger Verluste da sind. Ladegerät ist ja außen.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » So 27. Aug 2017, 17:22

Die Zuleitung zum Stellplatz ist recht lang und bei 12A fallen schon 4% der Spannung auf dem Zuleitungskabel ab. Ein geringerer Ladestrom führt daher zu geringerem Verlusst im Kabel.
Wenn allerdings der Ladeverlusst im Ladegerät dadurch überproportional zunimmt, habe ich aber auch nichts gewonnen. Daher versuche ich sämtliche Verlusste zu bestimmen.
Bisher sehen die Werte danach aus, dass die Ladeverlusste bei geringem Ladestrom deutlicher zunehmen als die Leitungsverlusste abnehmen und mir somit das Laden mit max. Strom bei der Gesamtbetrachtung doch am sinnvollsten erscheint.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon CyberChris » Mi 30. Aug 2017, 11:51

E-lmo hat geschrieben:
Dabei fielen mir extrem unterschiedliche Ergebnisse auf: Z.B.:
5A Ladung
von 58,5-80% mit dem Ergebnis von 5,6%/kWh
von 67,6-90,6% mit 4,9%/kWh


Kann der eUp den Ladestrom wirklich auf 5A absenken? Mein GTE zieht minimal 6A auch wenn man ihm am Ziegel 5A vorgibt.
Die 5A Vorgabe am Ziegel sind eh außerhalb der Norm. IEC61851-1 sagt Minimum ist bei 10% PWM 6A.

Grüße,
Christian
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mi 30. Aug 2017, 12:17

@CyberChris: Ja, gut erkannt... Meine simpleEVSE-WB bietet mir auch kleinere Stromeinstellungen als 6A an.
Der E-UP lädt aber trotzdem mit 6A weiter. ;)
Ein Forumsmitglied mit Analog-EVSE hat es scheinbar hinbekommen, den Ladestrom extern auf 5A zu begrenzen. Der Wagen erwartet wohl für 5A ein noch stärker reduziertes PWM-Signal, als von meiner simpleEVSE generiert wird. :roll:

Jetzt zur Auflösung: Im M&M, also im Bordcomputer lässt sich der Ladestrom davon unabhängig reduzieren. Einstellwerte sind hier 5A, , 13A und 16A und ich glaube noch ein Wert zwischen 5 und 13A, kann ich aber jetzt gerade nicht benennen.
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon Markus_up » Sa 9. Sep 2017, 10:37

E-lmo hat geschrieben:
...
Ein Forumsmitglied mit Analog-EVSE hat es scheinbar hinbekommen, den Ladestrom extern auf 5A zu begrenzen. Der Wagen erwartet wohl für 5A ein noch stärker reduziertes PWM-Signal, als von meiner simpleEVSE generiert wird. :roll:
...


Das könnte ich gewesen sein :D

Aber unter 5A schaff ich nicht.

HochvoltBatterieladesystem-Messw-Ladung-8A.jpg
Ladung mit 5A
Ciao Markus
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mo 11. Sep 2017, 06:16

In VCDS kann man das Tastverhältnis anzeigen lassen? Werde nachher mal schauen, was meine simpleEVSE bei eingestellten 5A ausgibt!

Wenn ich mir die Daten so anschaue, ist Dein Ladekabel auf 20A codiert, das Fahrzeug lädt mit 5A, aber was soll das Steuersignal für Steckdose A 10A bedeuten?
Edit: Laut Norm entsprechen 17% Tastverhältnis einem angeforderten Strom von 10A durch die Wallbox.
Dann hast Du die 5A aber vom Fahrzeug aus begrenzt!
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Re: Ladewirkungsgrad

Beitragvon E-lmo » Mo 11. Sep 2017, 10:46

Stromvorgabe von der EVSE 6A:
20170911_111934.jpg
Zuletzt geändert von E-lmo am Mo 11. Sep 2017, 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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