Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon Horse » Fr 11. Nov 2016, 17:38

rolfrenz hat geschrieben:
Fahren mit offener Kofferaumklappe ist kein Problem ... Also Fahrradtransport auf kurzer Strecke ist sicher möglich, hab ich selbst auch schon gemacht (Normales MTB)

Bezüglich Laden und stehen lassen: Wir haben das Fahrzeug im Sommer schon 6-8 Wochen stehen gehabt mit ca. 80% Ladung. Da verlierst du nicht einmal ein paar km Reichweite in der Zeit. Das einzige, was du komplett abdrehen musst ist das Maps&More Navi, denn das hält im Standby nicht einmal eine Woche...

Original-Kabel ist ca. 3-4 m lang würde ich sagen - ich habe mir für unterwegs ein 8m langes von Volvo zugelegt, das hat mir in manchen Situationen schon sehr geholfen, wo die Ladestation verparkt, oder die Steckdose zu weit weg war.

Ansonsten - mach' dir keinen Kopf: e-Auto fahren ist im Gegensatz zu vielen Meinungen die von Unbedarften verbreitet werden eine recht unkomplizierte Sache. Nur auf der Langstrecke braucht es halt etwas Planung, wenn man nicht zuviel Zeit beim Laden verbringen will...
Prima! - Vielen Dank für die wichtigen Infos! Das räumt diesbezügliche Bedenken schon mal aus (ich fahre meist Kurzstrecken, zwischendrin auch mal bis zu 30 km - und das dann wieder zurück, aber das müßte dann ja noch gut drin sein, auch wenn das Auto vorher 2 Wochen steht). :)

Gut zu wissen, dass man auf ein Volvo-Kabel ausweichen könnte, falls 3 m nicht reichen.
Zuletzt geändert von Horse am Fr 11. Nov 2016, 17:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon dedetto » Fr 11. Nov 2016, 17:40

Hallo Horse.
Ich denke das das Fahrrad schon sehr klein oder klappbar sein müsste. Mein e-Bike geht sicher nicht rein. Der e-UP! ist halt ein Kleinstwagen. Für ihn gibt es aber mE einen VW Dachgepäckträger und "Paulchen". Vielleicht löst das dien Transportproblem.
Das Kabel ist geschätzt vielleicht 4-5m lang. Mir reicht es. Falls deine Steckdose weiter weg ist kannst du sie ja mal mit einem 2000W Heizlüfter und einem vernünftigen neuen Verlängerungskabel testen ;) . Die Schwachstellen sind i.d.R. die Steckkontakte; Sind die gut und die Kabel nicht zu schwachbrüstig geht vieles. Wird auch nur eine Stelle heiß oder es hängen 2 Heizlüfter im Kreis geht es schief.

Ich war 2 Wochen weg und bin bei der Ankunft gleich wieder mit dem e-UP! losgefahren; Ohne zuvor zu Laden, kein Problem. Und ich lade normalerweise wenn es grade passt , wenn er mehr als halbleer ist oder wenn eine längere Fahrt ansteht. Jedes Mal nach minimalem Verbrauch für Kurzstrecken wieder voll zu laden ist absolut nicht nötig, vielleicht sogar kontraproduktiv.

Mit anderen Worten: Ein e-UP! ist absolut alltagstauglich. Nur das Tanken verlernt man.
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon Horse » Fr 11. Nov 2016, 17:45

dedetto hat geschrieben:
Hallo Horse.
Ich denke das das Fahrrad schon sehr klein oder klappbar sein müsste. Mein e-Bike geht sicher nicht rein. Der e-UP! ist halt ein Kleinstwagen. Für ihn gibt es aber mE einen VW Dachgepäckträger und "Paulchen". Vielleicht löst das dien Transportproblem.
Das Kabel ist geschätzt vielleicht 4-5m lang. Mir reicht es. Falls deine Steckdose weiter weg ist kannst du sie ja mal mit einem 2000W Heizlüfter und einem vernünftigen neuen Verlängerungskabel testen ;) . Die Schwachstellen sind i.d.R. die Steckkontakte; Sind die gut und die Kabel nicht zu schwachbrüstig geht vieles. Wird auch nur eine Stelle heiß oder es hängen 2 Heizlüfter im Kreis geht es schief.

Ich war 2 Wochen weg und bin bei der Ankunft gleich wieder mit dem e-UP! losgefahren; Ohne zuvor zu Laden, kein Problem. Und ich lade normalerweise wenn es grade passt , wenn er mehr als halbleer ist oder wenn eine längere Fahrt ansteht. Jedes Mal nach minimalem Verbrauch für Kurzstrecken wieder voll zu laden ist absolut nicht nötig, vielleicht sogar kontraproduktiv.

Mit anderen Worten: Ein e-UP! ist absolut alltagstauglich. Nur das Tanken verlernt man.
Vielen Dank für die wichtigen Hinweise, Dedetto!
4 - 5 m Ladekabel könnten eigentlich reichen. Guter Hinweis, auf die Steckkontakte zu achten. Falls kein Verlängerungskabel nötig ist - kann man es dann über Nacht unbeaufsichtigt an der normalen Steckdose aufladen, oder muß man immer wieder prüfen, ob's zu heiß wird?

Bezüglich Fahrrad sind die Meinungen ja jetzt geteilt - vielleicht muß ich's einfach mal in der Praxis beim Händler ausprobieren. Ein extra Dachgepäckträger lohnt sich kaum (und den lagern und auf- und abbauen), da es doch nur wenige mal gebraucht wird.

Das Alltags-Taugliche und Direkt-Losfahren nach 2 Wochen klingt gut und unkompliziert. :)
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon PowerTower » Fr 11. Nov 2016, 18:56

Ohne Verlängerungskabel muss man den Ladevorgang nicht überwachen, weil im Stecker des Ladekabels ein Temperaturfühler sitzt, der das entsprechend übernimmt. Im Zweifelsfall kannst du auch den Ladestrom reduzieren, wahlweise über ICCB / Maps&More / Car-Net. Bevorzugt erstere Variante, weil sonst auch Typ2 gedrosselt wird.
Dateianhänge
version_iccb.jpg
Das Ladekabel sollte in der neuesten Version MK6 / 1.05.2 vorliegen.
Die Vorgängerversion MK5.2 / 1.04.2 arbeitet unzuverlässig.
ladekabel_laenge.jpg
Das Schuko Ladekabel hat eine Gesamtlänge von 6 Metern.
stromreduzierung_iccb.jpg
Für unbekannte Installationen lässt sich der Strom direkt am ICCB reduzieren.
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon dedetto » Fr 11. Nov 2016, 20:32

Hallo.
Da kann man mal sehen:
Man hat das Kabel oft in der Hand und verschätzt sich doch noch so sehr in der Länge...

Ich setze das Kabel sogar auf Campingplätzen ein. Da sind bis zum Verteilerkasten etliche mir zum Teil unbekannte Verlängerungen im Spiel. Beim ersten mal prüfe ich daher alle für mich zugänglichen Steckverbindungen mittels Infrarot Thermometer. Bis auf einen Kurzen ging alles gut ;), seitdem funktioniert alles.
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon Biggi » Fr 11. Nov 2016, 21:09

Hallo,
ich habe ja inzwischen auch das neue Kabel MK6, allerdings kommt es vor, dass der Ziegel nach dem einstecken ins Auto zunächst einige Male sofort abschaltet (man hört dann so ein klacken), die Ladung wieder versucht, wieder klackt usw. Ist jetzt drei oder vier Mal passiert. Ich stecke immer erst in die Steckdose und warte kurz bis der Ziegel betriebsbereit ist. Dann erst stecke ich ins Auto ein. Wenn es beim ersten Mal nicht sofort funktioniert, reicht es, mittels Schlüssel (auf Tür auf drücken) die Ladung zu unterbrechen, den Stecker noch einmal neu ins Auto einzustecken und dann geht es. Ich glaube inzwischen, dass man ein oder zwei Minuten warten muss, bis man das Auto anstöpselt, dann funktioniert es jedenfalls bei mir problemlos. Hat das auch schon mal jemand mit dem neuen Ziegel-Modell gehabt?

Ich lade den Wagen immer, wenn ich die geplante nächste Fahrt laut Reichweitenanzeige nicht mehr problemlos schaffen werde. Dabei möchte ich aber auf Nummer sicher gehen, also auch bei Regen, Heizung an und Licht an ohne Schweißperlen fahren können. Daher wird jetzt im Winter natürlich deutlich öfter geladen als vorher. Über mehrere Tage stehen lassen mit 100 % würde ich ihn aber nicht. Im Sommer möchte ich gerne so viel Eigenverbrauch unserer PV-Anlage wie möglich "tanken", daher werde ich dann vielleicht öfter auch kleinere Strommengen nachladen, eben wenn die Sonne scheint.

Für unsere Breitengrade und Fahrprofile reichen die Allwetterreifen auf jeden Fall völlig aus. Bei wirklich Schnee und Glätte steht ja der Touran mit Winterreifen auch noch parat. Daher denke ich, ich werde auch dabei bleiben. Beim Nachkauf werde ich aber besonderes Augenmerk auf den Rollwiderstand legen.

Leider verfüge ich nicht über das Schiebedach, daher wird im Sommer auch mal die Klimaanlage zum Einsatz kommen. Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man auch im Elektroauto weder frieren, noch schwitzen sollte, es sei denn man muss bei einer Langstreckenfahrt die maximale Reichweite herauskitzeln. Die CCS Ladung kann ich mangels Ladesäule in Reichweite bisher nicht ausprobieren. Ich hoffe sehr, dass die Infrastruktur künftig so weit ausgebaut wird, dass Langstreckenfahrten auch ohne großen Pioniergeist zu bewältigen sind.

Der Kofferraum ist bei umgeklappter Rücksitzbank zwar groß, die Klappe aber wahrscheinlich nicht groß genug um ein Fahrrad reinzukriegen. Würde ich, wenn es wichtig ist, vorher mal ausprobieren, notfalls im normalen Up. Alles in Allem finde ich den Wagen sehr gelungen, hat mir bei der Probefahrt auch den spritzigsten Eindruck gemacht. Die Verarbeitung ist prima, nichts klappert. Das wäre auch ziemlich nervig, weil das Auto ja selbst keine Geräusche macht. Außer beim Bremsen hört man mal was. Ich würde mir allerdings wirklich wünschen, dass manche Einstellungen dauerhaft speicherbar wären. Die Reku z.B. wird jedesmal ausgeschaltet und beim Einschalten steht auch immer wieder die Lüftung auf Automatik. Das ist ein bischen nervig, zusammen mit der 22 Grad Einstellung....
Nun hoffe ich, dass das kleine Auto uns problemlos und ohne Pannen transportieren wird. Leider habe ich noch keinen Hinweis auf kompetente VW-Werkstätten bekommen.

Gruß Birgit
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon dedetto » Sa 12. Nov 2016, 09:44

Hallo.
Ohne Schiebedach ist schade.
Da bleibt dir nur "stoßlüften" mittels Seitenfenster. Denn es ist wichtig die gesammelte Feuchtigkeit zu Fahrtantritt raus zu bekommen. In so fern ist das mit den automatischen 22 Grad möglicherweise nicht so schlecht.
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon falca2012 » Sa 12. Nov 2016, 14:59

Hallo , Biggy
versuche mal ob`s laden sofort klappt , wenn erst der Stecker ins Auto und danach in die Schuko-Steckdose gesteckt wird !?
Bei mir hat`s geholfen !!
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon rolandp » Sa 12. Nov 2016, 15:08

Ich habe auch so einen Kopp alias VW Ziegel...die Teile sind extrem empfindlich...manchmal muss ich den Schuko Stecker drehen, damit das Teil mal anspringt...

Nervige Qualität bzw. übervorsichtige Schutzschaltung.

Roland
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85% elektrisch unterwegs :-)
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Re: Es ist ein UP geworden, erste Erfahrungen + Fragen

Beitragvon Horse » Sa 12. Nov 2016, 17:34

PowerTower hat geschrieben:
Ohne Verlängerungskabel muss man den Ladevorgang nicht überwachen, weil im Stecker des Ladekabels ein Temperaturfühler sitzt, der das entsprechend übernimmt. Im Zweifelsfall kannst du auch den Ladestrom reduzieren, wahlweise über ICCB / Maps&More / Car-Net. Bevorzugt erstere Variante, weil sonst auch Typ2 gedrosselt wird.

Vielen Dank für die Infos und Bilder, PowerTower!
(Ich hab und will eigentlich auch kein Smartphone - welche Alternativen gibt's ohne...?)

dedetto hat geschrieben:
Hallo.
Ohne Schiebedach ist schade.
Da bleibt dir nur "stoßlüften" mittels Seitenfenster. Denn es ist wichtig die gesammelte Feuchtigkeit zu Fahrtantritt raus zu bekommen. In so fern ist das mit den automatischen 22 Grad möglicherweise nicht so schlecht.

Hallo Dedetto, das klingt weniger gut.
Die hier meist hohe Luftfeuchtigkeit ist sowieso schon bei meinem jetzigen Verbrenner sehr lästig (beschlagene Scheiben usw.) - wirkt sich das beim e-up zusätzlich negativ auf die Elektronik oder Langlebigkeit aus? (Da ohne Garage oder Überdachung, steht er immer draußen. Und durch überwiegend Kurzstrecken lüftet er auch nicht richtig durch...)

falca2012 hat geschrieben:
versuche mal ob`s laden sofort klappt , wenn erst der Stecker ins Auto und danach in die Schuko-Steckdose gesteckt wird !?
Bei mir hat`s geholfen !!
Hallo Falca, gibt's keine vorgeschriebene Reihenfolge? (beim Zoe heißt es, unbedingt erst in die Ladesäule und dann erst ins Auto...) :?
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