11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wissen!

Volkswagens erstes Blue-e-Motion Elektroauto auf Basis des up!

Re: 11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wiss

Beitragvon PSD22G8 » Do 24. Sep 2015, 21:29

Du schreibst dass du mit schuko und 10A lädst. Hast du auch schon mal mit typ2 und 3,6 kW geladen?
Ich kann dich verstehen wenn du sagst das du für 100 km 4,x euro zahlst. Wichtig ist wieviel passen den wirklich in den akku rein? Dieses denken ich habe 18 kWh geladen und es müssen 18 im akku sein das kommt von unserer fossil betankungsader.

Die Frage wäre hast du Standardbereifung drauf oder breitere schlappen? Temperatur spielt eine weitere wichtige rolle Topologie in deinem umfeld usw.
Wenn ich ein mignon akku lade und die Wh messen würde, und den tatsächlichen wirkungsgrad dann würde man keine akkus mehr laden.

Aus meiner Sicht sollten die Hersteller mit dem werben um Reichweite aufhören. Das ist nur Augenwischerei. Die sollten Angeben welche nutzbare nettokapazität die akkus haben und 2-3 fahrmodi angeben. Z.B. Bereifung 205 temperatur 20 grad und anteile stadt land und autobahn. Als fixer Wert müsste eine Distanz von 30 km zurück gelegt werden. Verbrauch ist ca. 12-14 kWh
modus 2: z.b. heizung auf 20 grad stufe 2 und 205er reifen usw. Und 22-28 kWh/100 km


jeder kann sich dann selber errechnen was er schafft. Wer sich ein BEV kauft, kauft sich doch so eine Auto nicht weil er gerade am Samstag Zeit hat und schnell mal ein Schnäppchen macht. Meistens sind es leute die kWh und liter unterscheiden können :D

Freu dich an deinem auto und wenn du keinen Spass damit hast, ist es besser man trennt sich davon als sich die ganze zeit zu ärgern. Hätttest du einen smart ed würdest du wahrscheinlich dich noch mehr ärgern.
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Beitragvon TimoS. » Do 24. Sep 2015, 22:01

Bennysnaucum hat geschrieben:
Es geht aber in erster Linie um verfügbare Kapazität. Der Verbrauch nach NEFZ wird ohne Ladeverluste angegeben.
Daher muss auch der Dreisatz funktionieren.
12,7 kwh Verbrauch
18,7 kwh Kapazität
160km Reichweite
Fertig.
Ansonsten ist da was faul.

11,7kWh/100 Verbrauch. Aber sonst bin ich voll und ganz deiner Meinung. Zeigt mir der Bordcomputer einen Verbrauch von 11,7KWh/100km erwarte ich 160km Reichweite!
VW e-up! seit Juli 2014; PV-Anlage mit 10kWp seit Juni 2013; Tesla Model ☰ reserviert
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Re: 11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wiss

Beitragvon Bennysnaucum » Fr 25. Sep 2015, 05:33

Ha,
Das wird ja immer besser.
Ich betrachte das mal aus Sicht des Laien:
Ich muss den NEFZ Zyklus nicht
kennen und bei allen Händlern wo ich zur Probefahrt war wurde mir nichts von derartig hohen Ladeverlusten und deren Einbeziehung in den Verbrauch erzählt.
Und wenn rolfrenz die 160km mit Eco++ auf D und 80kmh schafft und ich nicht. Gibt es offensichtlich auch noch ein technisches Problem.
Ich bin beim VW Händler zwei e-Up gefahren. Bei waren voll geladen an 3,7kw wallbox. Der eine hat 130km angezeigt der andere 162km.
Bin beide ca. 30km Probe gefahren und die Reichweiten hätten so auch hingepasst.
Freund der Gleichstromladung :twisted:
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Re: 11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wiss

Beitragvon dedetto » Fr 25. Sep 2015, 08:02

Hallo.
Hier werden einfach emotionale Statements in den Raum gestellt.
Bei allem Verständnis, aber so geht das nicht.

Bennysnaucum hat geschrieben:
Ich bin beim VW Händler zwei e-Up gefahren. Bei waren voll geladen an 3,7kw wallbox.
Der eine hat 130km angezeigt der andere 162km.

VW hat dir also vor dem Kauf nicht verheimlicht das es unterschiedliche "Lade-Reichweiten" gibt ;) .

Ohne Angabe einiger Eckdaten bringt Aussage der Ladereichweite allerdings nichts:
Stichwort: Außentemperatur und eingeschalte Verbraucher

Ich bin als einfacher Anwender bei dem Thema Laie, aber soviel habe ich verstanden:
1: Einen Benzintank darf ich leerfahren, einen Akku nicht. Der Akku wäre dann hin. Daher ist die Akkukapazität niemals aussagekräftig für die Reichweite.
2. Ein Akku lässt allerdings mit der Zeit nach, daher werden von den Autobauern am Anfang zusätzliche Reserven zurückgehalten um die Garantiezeit mit einer garantierten Leistung sicherzustellen.
3. Die Reichweitenschwankung durch Außentemperatur, Wetter und Fahrweise sind beim Stromer extrem.
4. Jede Wandlung / Transport von Energie braucht selbst Energie, beinhaltet also Verluste.

Bevor man sich aufregt sollte man mal die technischen Daten zum e-UP! studieren.
Auf Seite 4 der Broschüre "Technik und Preise", in meinem Fall "Gültig für das Modelljahr 2014", steht dazu:

Nennkapazität = 18,7kWh: Ich gehe davon aus das das verbaut ist. Aber aus oben genannten Gründen kann man das nie nutzen. Bei meinem sind z.Z. vermutlich 14,7 kWh freigeschaltet.

Stromverbrauch (kombiniert) = 11,7kWh/100km: Diese Verbrauchsangabe für den e-UP! kann ich durchaus bestätigen.
In den Sommermonaten liege ich eher bei 10,2, in einem harten Wintermonat bei 16, in Summe kann das ungefähr hinkommen. Ladeverluste außerhalb des Autos kommen natürlich hinzu.

VW geht aber in den Angaben zum Verbrauch viel weiter:
Neben der NEFZ Reichweite von 160km, das NEFZ nicht das gelbe vom Ei ist setze ich als erwiesen und bekannt voraus, gibt es auch realistischere Angaben.
Sommerbetrieb (+5 - +35°C) = 120 - 160 km
Winterbetrieb (-10 - +5°C) = 80 - 120 km
Beide Werte kann ich für meinen e-UP! voll und ganz bestätigen. Erstmals besitze ich ein Auto dessen Verbrauch mit den Werksangaben in den Hochglanzbroschüren übereinstimmt. Zugegeben in einer exorbitanten Schwankungsbreite, aber trotzdem: Die Angaben passen, es gab keine bösen Überraschungen. Das hat noch kein Vorgänger geschafft.

Wer mit dem e-UP! bei 10°C Außentemperatur im realen Fahrbetrieb 130 km weit kommt (also nicht Ladereichweitenanzeige, sondern reale Kilometer) hat soweit alles richtig gemacht. Im Winter wird das noch viel weniger werden, und im Alter (e-UP!) erst recht.
Nach dem ersten Winter hat man dann etwas mehr Erfahrung und hat gelernt mit schonendem Gaspedaleinsatz negative Witterungsbedingungen auszugleichen. Mehr geht nicht.

Und wer sich für den e-UP! oder ähnliche Stromer interessiert sollte wissen:
Solche Fahrzeuge sind nur etwas für Kurzstrecken im Nahverkehr.
Ich betone hier im Forum immer wieder: Der e-UP! ist im Umkreis von 35km der heimischen Wallbox ein ideales Auto.
Das man bei bestem Wetter und mit neuem Auto viel, mit Nutzung von CCS sogar sehr viel weiter fahren kann wird nicht verschwiegen, ist aber für den langfristigen Alltagsnutzen nicht so relevant.

In diesem Sinne:
Weiterhin viel Spaß mit dem e-UP.

Jetzt muss ich weg, 120 km ohne Ladestation bei 6°C Außentemperatur warten auf mich ...
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Re: 11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wiss

Beitragvon Bennysnaucum » Fr 25. Sep 2015, 08:32

Ich bin nicht "emotional ", mein Umgangston ist vielleicht etwas grob aber es geht mir dabei auch um die Akzeptanz der e-mobility.
Wenn ich ein Produkt wie den e-Up an den Ottonormalverbraucher verkaufe der über meist geringes technisches Verständnis verfügt muss das VIEL transparenter sein.

Ich oute mich jetzt mal als Elektro Fachkraft.
Das es nicht unerhebliche Verluste beim laden gibt ist MIR bewusst.
Maurer Karl oder Hotelkauffrau Lisa allerdings nicht.
Und sie werden darauf nicht hingewiesen.
Als Enthusiast weiß ich das vielleicht. Als Fahrer der ersten Stunde auch.
Ich wusste nicht das im NEFZ Zyklus die Verlustleistung enthalten ist. Ich habe es anscheinend, trotz umfangreicher Recherchen, Probefahrten und Diskussionen, nicht erfahren und stehe jetzt blöd da mit meiner Kalkulation.
Bei aller Liebe [TWO HEARTS] zur e-mobility: Es ist nicht die Aufgabe des Käufers sich mit "tatsächlichen" Verbräuchen auseinander zu setzen.
Das Thema ist für mich schon extrem umfangreich und unter solchen Aspekten 1 Mio Elektroautos auf die Straße zu bekommen...da sollte man das wissen über Variablen in Energiespeichern in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und Ladezustand vielleicht in den Lehrplan der Mittelstufe übernehmen.
Freund der Gleichstromladung :twisted:
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Re: 11,8 kwh Durchschnitt trotzdem nur 128km !VW soll's wiss

Beitragvon Ladeheld » So 27. Sep 2015, 20:31

Hallo Bennysnaucum,

wir alle hier im Forum können es nicht erwarten, daß die Elektromobilität größere Flügel bekommt. Auch ich würde nur zu gern mehr und größeren Fortschritt bei der Elektromobilität sehen. Leider ist es nun mal so, daß auch Umbrüche ihre Zeit brauchen.

In meinem Bekanntenkreis stelle ich großes Interesse gegenüber der Elektormobilität fest. Wenn jemand das Auto fahren will, dann lasse ich ihn sehr gerne damit fahren. Die allermeisten sind dann sehr begeistert. Allerdings ist der hohe Preis für e-Neuwagen für viele noch eine verständliche Hürde. Ich verweise dann auf den wachsenden Gebrauchtwagenmarkt. Was aber noch fehlt ist ein breiteres Erfahrungswissen, wie es die allermeisten mit den Verbrennern bereits haben, denn damit wächst auch das Vertrauen in die Technik. Das wird sich aber mit der Zeit geben. 1 kWh hin oder her macht den Kohl dann nicht mehr wirklich fett.

Mit meinem e-up! schaffe ich im Sommer (mit 3 bar Luftdruck auf den Rädern und Hilfsaggregate aus) auf der Landstraße, hinter den üblichen Kolonnen mit LKW-Verkehr bei ca. 70-90 km/h 150 - 160 km Reichweite. Meistens habe ich dann 10,2 bis 11,4 oder manchmal weniger kWh Verbrauch auf 100 km. Ich finde den e-up solide verarbeitet. Was fehlt ist eine 22kW (oder besser 43kW) Ladeoption. Das CCS Angebot ist z.Zt. keine wirkliche Alternative, weil es kaum Ladestationen gibt. Drehstrom gibt es aber fast überall.

Ich denke, daß der aktuelle Abgasskandal bei VW einiges ins Rutschen gebracht hat. Ein Beispiel: Die Onlinewerbung für den neuen Hybrid-Passat mit 1,6 l Verbrauch auf 100 km habe ich seit her nicht mehr gesehen. Das entsprach zwar sicher dem NEFZ für Hybride, ist aber letzten Endes für die Alltagsverbäuche so was von absurd daneben, daß VW damit nur noch negative Werbung machen kann. Ich glaube VW hat auch seinen Einfluss auf die Politik überreizt. Zumindest im nicht-Europäischen Ausland (Californien). Das ist ein wichtiger Markt auf dem Trends gesetzt werden. Ob mit oder ohne dt. Hersteller. Das wird ganz sicher auch auf D zurück wirken. In den 80ern war das mit der KAT Technik genauso. Die dt. Hersteller haben damals auch so gut sie konnten auf der Bremse gestanden. Aufhalten konnten sie den Wandel beim KAT nicht. In den 70ern haben die Japaner Druck auf die Ausstattung gemacht.

Momentan ist der Markt wieder in einem Umbruch. Mit besseren Akkus werden auch die Stromer immer interessanter. Das macht Hoffnung und läßt sich nicht mehr aufhalten, mag auch die Merkel ihre Hände noch so in den Schoß legen und Aktivität bei der e-Mobilität vortäuschen. Nur: Solange die Verbrenner von der Gesetzgebung nicht wirklich zur Rechenschaft für ihre Lärm- und Luftbelastungen gezogen werden, solange sind sie bei den momentanen Spritpreisen im Vorteil. Aber vielleicht ändert sich demnächst (3 - 5 Jahre üblicher Zeitraum auf EU Ebene) was.

D ist aber nicht der Nabel der Welt. Andere Länder können auch gute Stromer bauen und mächtig Druck machen (Tesla).

Wie heißt es so schön: Am Ende wird alles gut. Und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht zu Ende. ;)
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