Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon passinglane » Di 3. Apr 2018, 21:38

Hallo,

kleines update von mir: Das mit den Verbrenner-Genen ist prinzipiell richtig, hilft ab er nur bedingt. Weil: Mein 2 Wochen alter neuer eGolf steht in der Werkstatt, weil er ein Problem mit dem Verriegeln des Steckers hat. Ich habe in 2 Wochen 1700 km abgespult, war alles bestens. Bis Ostersonntag. Kam von einer zügigen 165 km Fahrt mit 29 km Rest an und wollte an Gratissäule bei uns im Ort anstöpseln. Lädt nicht - Dauerrot an der LED. MMMhhh. Also erst Säule, dann Auto, dann andersrum. Rot. MMMMhhh. Also einmal um den Block gefahren, wieder an die Säule, beide Procedere. Rot. An die 2. Station (New Motion-Säule) im Ort. Beide Procedere. Geht auch nicht. Zu hause unter dem Carport mit ICCB in die Steckdose. Geht auch nicht. Nach paar Stunden probiert. Kein Laden. Am Ostermontag probiert. Rot. Heute früh probiert. Nichts zu machen. Zu hören ist das Summen eines Elektromotors, der Stecker bewegt sich leicht, aber er bekommt das Teil nicht verriegelt.
Autohaus angerufen, Ersatzwagen klar gemacht, mit den Restkilometern hingefahren. Dort in die Wallbox gesteckt. Lädt sofort ohne zu murren. UNGLAUBLICH. Steht man da wie ein Idiot.
Die haben mir das Problem aber gelaubt, und es gibt eine Meldepflicht an VW. Man habe eine Reihe von Tests und Untersuchungen durchführen müssen, Ergebniss melden, und warte nun auf Antwort von VW, so der Werkstattmeister.
HAT JEMAND EIN ÄHNLICHES PROBLEM MIT DEM 300er GEHABT? Falls ja bitte hier posten. Ist meiner Meinung nach ein mechanischs Problem. An CCS hat er bislang ohne Probleme geladen (BAB Schönbuch beide Seiten, BAB Pforzheim, BAB Göttingen, BAB Großenmoor, IKEA Würzburg, BAB SiFi Wald, Kaufland Bad Dürrheim).
Frage an die Experten: Ist der Verriegelungsmechanismus bei CCS und Typ 2 gleich oder gibt es Unterschiede?

mfg
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon INRAOS » Mi 4. Apr 2018, 10:10

Im ioniq-Bereich gibt es einen seitenlangen Thread mit Problemen bei der Steckerverriegelung.

Und auch mit älteren i3 scheint es schon häufiger vorgekommen zu sein (auch ein extra thread).

Vom Golf hatte ich diesbezüglich noch nichts gelesen - und wünsche Dir eine schnelle Fehlerbehebung
BMW i3 BEV 94 Ah seit 29.12.2016. Mittlerweile schon über 20.000 km vollelektrisch gefahren.
Passat GTE bestellt, LT ca Juli 2018.
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon passinglane » Mi 4. Apr 2018, 10:47

... kurzes update: Nachdem der für die Werkstatt ersichtliche Fehlerspeicher kein Ergebnis brachte mussten die ausgelesenen Daten nach Wolfsburg gemailt werden. Ergebnis: Am 16.3. um 15.03 Uhr habe eine nicht initialisierte Säule einen dicken Fehler ins System gebracht. Bingo: Da habe ich auf der Rückfahrt von der Autostadt genau bei IKEA in Würzburg geladen!
Warum er noch 2 Wochen weitergeladen hat und was das mit dem nicht Anziehen des Steckers zu tun hat konnte mir der Servicemeister nicht sagen. Wie auch immer: Jetzt funktioniert es wieder.
Spannende Frage: Haben andere Elektromobilisten auch Probleme nach Ladung in Würzburg gehabt ????

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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon Henry2926 » Mi 4. Apr 2018, 13:01

Hallo,

hast du zufällig ein Ergebnisprotokoll aus ODIS oder irgendein anderes Dokument mit dem Fehlerspeichereintrag vorliegen?
Und kannst du dich noch daran erinnern, wie oft der Verriegelungsversuch jeweils erfolgt ist (also wie oft der Aktuator aus- und wieder eingefahren ist)?
Manchmal hilft es auch, durch 3x Zündung ein- und ausschalten den aktuellen Fehler zu sporadisieren. Womöglich ist bei deinen verschiedenen Ladeversuchen genau das passiert, sodass in der Werkstatt nur noch über den Fehlerspeicher auf dieses Problem geschlossen werden konnte.

Freundliche Grüße
Henry2926
 
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon passinglane » Mi 4. Apr 2018, 14:41

Hallo,

nein, wie gesagt: Der Fehlerspeicher hat nix ausgeworfen, meine Werkstatt hat nur auf Zuruf von WOB gehandelt und auch keine näheren einblicke.
So weit ich das hören konnte hat der Aktuator immer 3x versucht festzustellen und ist dann auf Störung gegangen.

mfg
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon passinglane » Do 12. Apr 2018, 21:18

Hallo,

nach knapp 3.000 km mit dem neuen eGolf jetzt mal der Vergleich zum alten Fahrzeug. Ich hatte für 2 Tage sogar beide vor der Tür und konnte direkt vergleichen.
Vorweg: Mit der größeren Batterie und der Wärmepumpe und CCS und 7,11 kw/h Ladegeschw. an Typ 2 (so die Anzeige an der NM-Säule) ist die Alltagstauglichkeit enorm gestiegen.
Meine ganz subjektiven Eindrücke:
- Die Kennlinie des Strompedals ist weniger agil, ganz schlimm wird es im Eco-Modus, das gefällt mir nicht, man muss deutlich mehr drücken, dies über einen längeren Weg.
- Die 21 Mehr-PS und 20 NM Mehrdrehmoment merkt man nur oberhalb ca. 80 km/h, und dann auch nur wenn man drauf achtet.
- Im Gegenzug finde ich den Wagen etwas sparsamer, gerade ab 100 km/h auf der Autobahn wegen der längeren Übersetzung. Ich weiß, der Wert ist gleich geblieben, aber
- Die Bridgestone Turanza T 005 Q (ich glaube, so ist die Bezeichnung, renne jetzt nicht raus) sind deutlich besser als die Contis, die vor 3 Jahren drauf waren. Der Wagen rollt absolut spürbar besser. Im Ergebnis sind auf meinen praktisch täglich gefahren Strecken die Verbräuche nach meinem Beobachtungen um ca. 0,4 kwh besser (heute 12,3, wo ich sonst immer 12,7 bei um die 20 Grad hatte, Temp off, Ventilator Stufe 1, zeigt vor dem Ampel Momentanverbrauch von 0,2 – 0,3 kw/h an). Auch auf der Autobahn (VS – Karlsruhe und VS – München) lagen die Verbräuche niedriger.
- Die schwarzen Sitzbezüge sind um Welten besser als die mega-empfindlichen grauen Bezüge, die Sitze selber sind relativ schlecht.
- Die Dekorleisten gefallen mir viel besser
- Das Ambiente-Licht ist ziemlich der Witz. Weder kann man die Farbe umstellen, kein Licht an den hinteren Türen und auch nicht am Amarturenbrett, ganz ganz schwach für das Geld
- Endlich mit Kurvenfahrlicht, das finde ich sehr hilfreich
- Ladeport nicht beleuchtet – dem Controller sollte für diese Entscheidung ein sehr empfindliches Übel zuteil werden
- Verarbeitungsqualität ist untadelig. Es passt alles, nichts klappert, knirscht oder sonstwas, VW kann, wenn es will.
- Diese „predictive regen“ , da bin ich mir noch nicht ganz klar, habe es einstweilen drinnen gelassen, mal sehen.
- Das Reku-Verhalten ist anders, es setzt langsamer ein und gerade bei Kälte (bzw kalter Batterie) ist es auf „B“ spürbar geringer. Aber auch jetzt bei 20 Grad bremst das Auto weniger bei „B“, ich merke das ganz deutlich, da meine “Anbremspunkte“ nun früher liegen.
- Sound finde ich recht gut für Serienausstattung
- Die Bedienführung des Navi bzw. aller Funktionen finde ich gelungen, komme gut damit zurecht, aber den CD Player im Handschuhfach finde ich suboptimal. Das war beim alten ja auch so.
- Die Fußmatten sind nun ohne den blauen Keder – ich sag ja, pöse Puben in der Controllingabteilung
- Das AID habe ich mir gespart, das Cockpit gefällt mir auch nicht wirklich, übel hausbacken. Für den I.D. und die E-Autos erwarte ich was Peppiges, so wie in der neuen A-Klasse von Daimler oder so.
Nachträge folgen, falls mir noch was auffällt.

Mfg
Passinglane
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon wogue » Fr 13. Apr 2018, 17:32

Hallo!

Bei den Sitzen bin ich anderer Meinung: Ich hatte vor dem e-Golf einen Lexus CT200h. Alle sind von dessen Ledersitzen begeistert. Ich fand sie auch toll und bin aber auch jetzt mit denen des e-Golf voll zufrieden, auch wenn ich nur die Standard-Stoffsitze habe. Sehr unsicher war ich, weil ich beim e-Golf auf die Sitzheizung verzichtet habe. Die war beim Lexus unerlässlich. Durch die Vorheizfunktion bzw. die mögliche Fernaktivierung der Heizung und natürlich auch die STOFF-Sitze ist mir den ganzen Winter eine Sitzheizung überhaupt nicht abgegangen. Die separat gekaufte Heizmatte habe ich nach wenigen Tagen wieder rausgeschmissen. Ich bin so was von erleichtert!

Was die Verarbeitung betrifft, stimme ich zu: Bisher - 7500 km - gibt es da absolut nichts zu beanstanden. Das war anfangs im CT200h alles andere als optimal, da dort die Mittelkonsole ständig knarzte. VW scheint in einer anderen Liga zu spielen, oder ich hab einfach bisher Glück.

Die genannte vorausschauende Rekuperation finde ich wirklich gelungen. Da ich fast nur auf gewohnten Strecken unterwegs bin, hat sich das schon sehr gut eingespielt bei mir.

Das AID finde ich super. Wer es nicht nimmt, macht einen Fehler, ich finde, es ist ein echter Mehrwert und tröstet etwas über das nicht vorhandene HuD hinweg.

Ich hätte gern die Stoff-Fußmatten, allerdings kann sie mein Händler nicht ordern. Weiß nicht, was da in Ö. los ist...

LG
W.
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon E-Auto-Tester » Sa 26. Mai 2018, 12:40

acurus hat geschrieben:
Der neue Golf ist mit 35,8 kWh angegeben, also 11,6 kWh mehr als vorher.

In der Realität dürften sich Ioniq und e-Golf bei der Reichweite nicht viel tun - der eine ist effizienter, der andere hat die größere Batterie.

Auch wenn es immer wieder auftaucht: Der IONIQ hat 28kWh NETTO, der e-Golf 35,8 kWh BRUTTO. Der Nettowert ist mir leider nicht bekannt, schätze aber mal auf ~33 kWh, also nur 5 kWh mehr als der IONIQ.
Der entscheidende Vorteil beim IONIQ ist aber, dass er an CCS fast doppelt so schnell laden kann wie der e-Golf (100+ kW-Ladestation vorausgesetzt).
Bei mir wäre es ein solcher geworden, gebraucht aber teurer als neu und ein Jahr oder länger wollte ich nicht warten. Nun fahre ich doch den e-Golf... :roll:
Seit 17.05.2018 mit e-Golf (190) elektrisch unterwegs! :tanzen:
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon TY12 » Sa 26. Mai 2018, 13:44

E-Auto-Tester hat geschrieben:
...
Bei mir wäre es ein solcher geworden, gebraucht aber teurer als neu und ein Jahr oder länger wollte ich nicht warten. Nun fahre ich doch den e-Golf... :roll:

Wenn er fährt (keine Fehlermeldungen ;) )macht es ja auch Freude, ihn zu fahren. Insofern alles richtig gemacht :D
Gruß Rudi
G190 bis 09/17, G300 seit 05/18 ufff...
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Re: Mein Fazit nach 3 Jahren eGolf

Beitragvon ZehAhEss » Sa 26. Mai 2018, 15:05

E-Golf 300 hat 31,5 kWh netto.
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