Ladeinfrastruktur Eigenheim

Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Rolling Thunder » Do 11. Jan 2018, 12:43

Die Werte stammen von meinem Elektriker und sind hier auch mehrfach bestätigt worden.
Bei sehr kurzen Leitungen kann ggf. auch 2,5mm2 reichen. Wichtig ist, dass lt. VDE der Spannungsabfall max. 3% und die Leitertemperatur 70° betragen darf.
Selbst wenn man das aber mit 2.5mm2 hinbekommt, so hat man doch mehr Wärmeverluste, die sich bei regelmäßiger Nutzung schon summieren können. Also bei Neuinstallation gleich ein paar Euro mehr investieren...
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Webwanze » Do 11. Jan 2018, 12:58

@Wolfgang
Der Golf ist so gut wie bestellt und ich mache mir auch gerade Gedanken über die Lademöglichkeiten zuhause. Bei mir ist es genau so, dass ich 3/4 meines Stromverbrauchs selbst erzeuge. Die Anlage läuft netzparallel, speist aber nicht ein. Da suche ich jetzt natürlich nach einer Wallbox, die sich mit z.B. SMA 'versteht'.
Außerdem wäre noch die Frage, wie viel Strom/Leistung ich mindestens zum Laden brauche. Gibt es da eine untere Schwelle von z.B. 2 KW, unter der gar keine Ladung stattfinden kann?

Sorry an den Besitzer des Threads. Hat nur gerade so gut hier her gepasst.

Thomas

P.S.
Wegen den Leitungsquerschnitten: Ich kenne mich da etwas aus, möchte aber keine rießen Abhandlung schreiben. Das kann man detailiert woanders nachlesen. Da kommt es nicht nur auf Leitungslänge, Querschnitt und Strombeaufschlagung an. Da muss auch die Verlegung berücksichtigt werden. Genau genommen muss man z.B. bei Verlegung zusammen mit anderen Leitungen (Kabelkanal etc.) die Belastung der anderen Leitungen miteinbeziehen (Gleichzeitigkeit). Die genannten 2,5 mm² können da schnell knapp werden. mit 4 mm² ist man da recht sicher unterwegs. Bei Neuinstallation würde ich das wirklich so machen, gerade weil dann oft noch Leitungen später hinzugelegt werden.
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon SL4E » Do 11. Jan 2018, 13:03

Dann gibt es für dich nur die Mennekes Amtron Xtra
Nur diese Ladestation kommuniziert mit SMA.
Alternativ selbst was bauen mit SEMP https://github.com/camueller/SmartApplianceEnabler
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Kesthal » Do 11. Jan 2018, 13:05

Webwanze hat geschrieben:
Bei mir ist es genau so, dass ich 3/4 meines Stromverbrauchs selbst erzeuge. Die Anlage läuft netzparallel, speist aber nicht ein. Da suche ich jetzt natürlich nach einer Wallbox, die sich mit z.B. SMA 'versteht'.


Vielleicht wäre die Selbstbau-LadeBox mit PV-Energiemanager für Dich interessant. http://www.i-feu.de/I-FEU/Startseite.html
eGolf bestellt am 23.10.2017, voraussichtlicher Liefertermin Mai 2018
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon SL4E » Do 11. Jan 2018, 13:10

Nützt ihm nichts, wenn er eine Zero-Export Anlage mit SMA hat, muss die Regelung über den HomeManager laufen.
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Webwanze » Do 11. Jan 2018, 14:25

Ganz ehrlich: Bei Zero-Export ist SMA nicht das gelbe vom Ei. Der schaltet Verbraucher dann ein, wenn ein Stromexport gemessen wird. Das passiert mit Zero-Export natürlich nicht. Also funktioniert der Kram nicht vernünftig. Das mit dem Batterieladen hat man noch hingemurkst. Hier lässt man Export für ein paar Sekunden zu, bevor man abregelt um dem Batterie-WR die Gelegenheit für Ladebeginn zu geben. Funksteckdosen und stufenloser Heizstab (an Speedwire) funktioniert - sagen wir mal - rudimentär.

Da kann ich auch einfach mit dem Laden beginnen und dann messen, ob ich bzw. wie viel ich gerade an Strom importiere.

Für ein paar Groschen mehr würde ich zu SMA passendes Equipment kaufen. Vielleicht schaffen die es ja doch noch mal mit einer vernünftigen Software. Aber 2.000 EUR für eine Wallbox.?

Thomas
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon SL4E » Do 11. Jan 2018, 14:29

Dann musst du selbst basteln. Ich fand die Amtron auch als nicht ausgereift, daher habe ich mir eine eigene Lösung über SEMP gebaut. Das ganze kann (konnte) man direkt per CarNet steuern, also unabhäging von der Lademethode. Leider hat VW das Backend so verändert das dies nicht mehr so einfach möglich ist.
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Matze77 » Do 11. Jan 2018, 15:47

Ich hatte kürzlich ein Gespräch mit meinem Elektriker seine Empfehlung werde ich jetzt umsetzen und ich warte noch auf ein Angebot:

Ausgangssituation:
- Doppelgarage unterkellert
- 63A Panzersicherung und 35A Zählervorsicherung
- Haus gehört uns selber
- Verlegeweg vom Zähler zur Garage ca. 12m (neue Unterverteilung wird in der Garage eingebaut - neben dem PV Wechselrichter)

Empfehlung:
1. 5x16mm² Kabel vom Zähler zur neuen 2 reihigen Unterverteilung in der Garage (hier kommt auch ein FI rein)
2. 5x10mm² (ca. 6m) zu einer 32A CEE Dose (zwischen den Garagentoren), natürlich auch mit 32A abgesichert
3. 5x10mm² (ca. 10m) zu einer 32A CEE Dose gegenüber der Ersten , also vorne zwischen beiden Autos, auch mit 32A abgesichert
4. Leistungserhöhung beim örtlichen Energieversorger angefragt: Erhöhung auf 50A Zählervorsicherung wohl umsonst (60€ Pauschale für An- und Abfahrt), weitere Anfrage auf z.B. 63A läuft noch, bisher noch kein Angebot.
5. Verlegen einen CAT7 Netzwerkkabels in die Garage mit Feuchtraumdose

Mir ist klar das ich mit der aktuellen Konfiguration nur eine Dose mit 22kW belasten darf da ich sonst die Vorsicherungen auslöse. (ich bin leider kein Elektriker und hab auch nur begrenzt Ahnung von der Materie)

Plan ist es einen go-e charger zu installieren um unseren e-Golf zu laden, ich möchte aber noch abwarten was sich in diesem Jahr noch so tut, vor allem bin ich gespannt auf Webasto Charging. Bis es soweit ist werden wir das Auto bei unseren Arbeitgebern kostenlos laden oder an einer der vielen umliegenden Stationen mit der C&F Karte oder gar bei Tank und Rast CCS - nur ca. 4km entfernt und nur im "Notfall" mit dem Ziegel zuhause.
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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon ChristianF » Do 11. Jan 2018, 17:59

Klingt als hätte es alles Hand und Fuss.

Das 5x16mm² Kabel wird sehr teuer sein, da viel Kupfer darin ist. Vielleicht kann er auf ein Alukabel gehen? Dann muss der Querschnitt zwar etwas höher sein, aber es ist in Summe deutlich günstiger. Hierfür braucht man allerdings das passende Werkzeug.

Einziger Vorschlag: lass Dir im Haupt-Zählerschrank im Haus vor den Abzweiger zur Garage einen allpoligen Ausschalter (quasi einen "zweiten Hauptschalter") setzen, damit Du im Zweifelsfall die Garage stromlos schalten kannst wenn du längerfristig weg bist. Und für das Cat7 Kabel würde ich ein Doppelkabel nehmen, der Aufpreis ist minimal.
Viele Grüße,
Christian

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Re: Ladeinfrastruktur Eigenheim

Beitragvon Matze77 » Do 11. Jan 2018, 19:48

Danke für die Idee mit dem doppelten Cat 7 Kabel.

Das 5x16mm² kostet nur ca. 2,50€ mehr pro Meter im Vergleich zum 5x10mm² (Aussage meines Elektrikers) da ich nur 12m brauche ist mir das (fast) egal.

Bei Amazon kostet es ca. 12€m, 12€ x 12m = 144€ fürs Kabel, das geht.
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