E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon e-golfer » Do 21. Jul 2016, 21:32

Zoidberg hat geschrieben:
Ja, der eGolf ist gut ausgestattet, weil er auf Highline basiert. Aber wer sagt denn, dass es das ist, was der Kunde will? Konkurriert so ein Kurz- bis Mittelstreckenauto nicht eher mit einem Golf Trend- oder Comfortline ohne Automatik und ohne großes Navi? Die Differenz für den Ottonormalverbraucher (bzw. Dieselnormalverbraucher ;) ) ist da, ganz einfach weil der eGolf durch die hohe Ausstattung unnötig teuer ist.


Jetzt bist Du es, der die Äpfel mit den Birnen vertauscht. Fürs kleine Navi gibt es die Displayspielereien nicht, 4 Türen braucht das Auto, damit die B-Säule an der richtigen Stelle steht. Ob das der Kunde will oder nicht ist egal. Das Auto würde es ohne nicht geben! Da der e-Golf nur einen Gang hat, muss man nicht kuppeln und schalten, das kann man nur mit der Automatikversion vergleichen.

Zoidberg hat geschrieben:
Ich frage mich, warum man den e-Golf auf der Highline aufgesetzt hat. Was bringt mir der serienmäßige Schickimicki wie Alufelgen und großes Navi?

Haast Du mal das kleine Navi benutzt? Mit dessen Rechenleistung würdest Du nie eine Verbrauchsanzeige zu sehen bekommen.... Die Alufelgen sparen Strom. Ich hab meine Winterreifen jetzt auf den Alus und siehe da, die Reichweite im Winter ist spürbar besser.

Zoidberg hat geschrieben:
... ja sogar für das Ladekabel Aufpreis zahlen muss. Bei einem Elektroauto! :roll: Meiner Meinung nach hat da jemand im Vertrieb das Thema "Elektroauto" noch nicht richtig verstanden...

Oder Du die Preisliste nicht. Der Knochen ist Serienmässig, das Mode 3 Kabel kostet extra, ganz so wie Du es gerne haben wolltest ein paar Zeilen weiter oben.

Zoidberg hat geschrieben:
Da finde ich den Ansatz für den US Markt besser, wo man zwischen den Ausstattungslinien SE und SEL Premium auswählen kann.
Ich bin auf die Details in Paris gespannt. Und hoffentlich werden auch endlich mehr Farben angeboten.


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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Zoidberg » Do 21. Jul 2016, 22:51

e-golfer hat geschrieben:
Da der e-Golf nur einen Gang hat, muss man nicht kuppeln und schalten, das kann man nur mit der Automatikversion vergleichen.


Aus technischer Sicht ohne Zweifel, ja.
Dennoch bestellen viele im Golf kein DSG, da es halt Aufpreis kostet.


e-golfer hat geschrieben:
Haast Du mal das kleine Navi benutzt? Mit dessen Rechenleistung würdest Du nie eine Verbrauchsanzeige zu sehen bekommen....


Ähm, ich will gar kein Navi. :lol:
Ich benutze immer die Navi-Funktion meines Smartphones.


e-golfer hat geschrieben:
Die Alufelgen sparen Strom. Ich hab meine Winterreifen jetzt auf den Alus und siehe da, die Reichweite im Winter ist spürbar besser.


Da zweifelt keiner dran. Man hätte den Spareffekt aber auch mit Stahlfelgen und entsprechenden Radkappen hinbekommen. Siehe den Audi A2 3L mit seinen fast geschlossenen Radkappen. Das wäre günstiger gewesen, und vielleicht hätte man sogar noch Gewicht dabei gespart.


e-golfer hat geschrieben:
Der Knochen ist Serienmässig, das Mode 3 Kabel kostet extra


Hast Recht!

Das ist im Konfigurator bei der Zusatzausstattung nicht eidneutig:
Kabel für Wechselstrom-Ladestation inkl. serienmäßigem Netzladekabel für Haushalts-Steckdose 145,00 €

In der Papierpreisliste ist es besser beschrieben:
Kabel für Wechselstrom-Ladestation 145,00 €

In der Papierpreisliste des e-Up ist es am besten:
Kabel für Wechselstrom-Ladestation (zusätzlich zum Serienumfang Netzladekabel) 145,00 €
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Timohome » Fr 30. Sep 2016, 10:10

Zumindest mal ist es für mich schlicht nicht nachvollziehbar, was einige Händler für ihre ein oder 2 Jahre alte Gebrauchte haben wollen. Wenn ich bei Mobile rein schaue und einen E Golf für 30.000 Euro sehe, warum soll ich den kaufen? Dann mache ich wirklich einen neuen, für 34 Tausend und hole mir die 4.000 Prämie zurück, weiß dann aber auch, ich hab neue Batterien, betreibe sie so, wie ich das für richtig halte, und eben nicht wie es schon mal einer versucht hat :-)

Sind wir mal gespannt wie es weiter geht und wie viel KWh der neue dann jetzt endgültig hat und wie schnell da dann die Preise purzeln. in 2 Jahren könnte ich mir so einen dann durchaus vorstellen für etwa 20.000 Euro. Die Ausstattung ist einfach Klasse bei den Stromern...

Ein bisschen Leben kommt ja jetzt auch mit den neuen Smarts, dann Zoe mit 41 KWh und Kaufbatterie wenn ich das richtig vernommen hab. Dann werden auch ein paar mehr Anträge bei der Bafa eingehen ;)
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Dragoman » Di 31. Okt 2017, 10:46

Die Gebrauchtpreise sind für Leute, die keine Altdiesel zu verschrotten haben.

Mal aktuelle Zahlen für Neupreise, alle derzeitigen Prämien von VW und BAFA sowie Rabatte eingerechnet: e-Golf mit Listenpreis um die 41.000: € 25.300; Golf GTI mit Listenpreis 32.000: € 22.600. Noch nicht eingerechnet ist, dass man für die Ausschlachtung der Altdiesel vor Verschrottung auch noch was heraushandeln kann.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Wolfgang Anger » Do 21. Dez 2017, 02:01

Bernd_1967 hat geschrieben:
...

Für mich ist jetzt schon ein e-Auto eher günstiger als ein Verbrenner.
Auf jeden Fall ist jeder zusätzliche km , den man fahren möchte günstiger, vor allem dann, wenn man überschüssige Solarenergie geladen hat.


Für mich auch, sonst hätte ich den e-Golf nicht gekauft. (zweitfahrzeug)
Solar zu Hause.
Und Gratis-Schnell-Lader um die Ecke beim Supermarkt.
;-)
Viele Grüsse,
Wolfgang
e-Golf-Warter (bestellt 19.12.17, zuerst genannter Liefertermin: 05/2018 :hurra: Verkäufer hat Anfang Feb.. was von August gesagt, aber UNVERBINDLICH! Ab März18 heisst es jetzt: SEPTEMBER18!
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon michael060392 » Do 21. Dez 2017, 16:01

Timohome hat geschrieben:
Zumindest mal ist es für mich schlicht nicht nachvollziehbar, was einige Händler für ihre ein oder 2 Jahre alte Gebrauchte haben wollen. Wenn ich bei Mobile rein schaue und einen E Golf für 30.000 Euro sehe, warum soll ich den kaufen? Dann mache ich wirklich einen neuen, für 34 Tausend und hole mir die 4.000 Prämie zurück, weiß dann aber auch, ich hab neue Batterien, betreibe sie so, wie ich das für richtig halte, und eben nicht wie es schon mal einer versucht hat :-)
Genau das ist der Grund, warum ich meinen 300er geleast habe, nicht gekauft. Ich gehe davon aus, dass es in 3-4 Jahren beim 300er ganz genau so sein wird. Dann gibt es CCS bis 150 kw, nicht nur 40... Dann gibt es 45-65 kWh-Akkus, nicht 35 kWh. Dann gibt es vielleicht temperierte Akkus... Was weiss ich alles... Wer will denn dann 16.000-20.000 EUR für einen 300er Golf ausgeben?
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Karlsson » Do 21. Dez 2017, 16:29

Klar kann man sich das so hinrechnen.
Mich interessieren aber nur junge Gebrauchtwagen. Beim 2-jährigen Golf Benziner als Kombi bin ich mit meiner Wunschausstattung bei unter 15k dabei.
Für Elektro würde ich auch etwas Aufpreis bezahlen - bis vielleicht 20k. Es muss dann aber auch wirklich ein Kombi sein mit Langstreckeneignung und die Ahk muss auch dran gehen. Bei diesem Preis bin ich echt nicht mehr zu Kompromissen bereit.
Außer das Fahrzeug nimmt nur die Rolle als Zweitwagen ein. Dann muss der Preis aber wieder entsprechend geringer sein. Bei 15 wäre dann wirklich Schallgrenze. Eher 12. Aber beim Zweitwagen reicht dafür auch ein UP.
Zweitwagen Zoe Q210 seit 06/15, gern Wechsel zu Ioniq wenn Gebrauchtmarkt vorhanden
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon eGolf2017 » Do 21. Dez 2017, 19:21

Zuerst ,ich fahre auch eGolf.
Aber zu behaupten eGolf kostet genau so viel wie benziener finde ich nicht richtig.
Man kann sich alles schön rechnen,oder so zu sagen es ist eine Milchmädchen Rechnung.
Ich habe benziener Golf und eGolf als zweiten Wagen.Benziener hat eine sehr gute Austattung ist Variant und kostete mich 12000€ weniger als eGolf. Soviel Strom muss man zuerst tanken bis man die Differenz erreicht hat,da ist die Batterie schon lange im Arsch.Die jährliche Steuer von 84€ macht nicht viel aus,die Versicherung vom eGolf frisst das auf,da es teuerer ist.
Wenn ich realistisch bin, rechne das eGolf 40.000€ kostet mit 2,3 Extras würde ich mir lieber einen Passat Variant mit sehr gute Ausstattung bei meinem Autohaus kaufen.
EGolf ist optimales zweit Fahrzeug.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Karlsson » Do 21. Dez 2017, 20:06

Mit dem ID könnte die Rechnung dann aufgehen.

eGolf2017 hat geschrieben:
EGolf ist optimales zweit Fahrzeug.

Ganz sicher. Nur halt auch ein zur Zeit noch sehr exklusives.
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Re: E-Golf nicht mehr teurer als Benziner Golf

Beitragvon Tobi42 » Do 21. Dez 2017, 21:04

michael060392 hat geschrieben:
Genau das ist der Grund, warum ich meinen 300er geleast habe, nicht gekauft. Ich gehe davon aus, dass es in 3-4 Jahren beim 300er ganz genau so sein wird. Dann gibt es CCS bis 150 kw, nicht nur 40... Dann gibt es 45-65 kWh-Akkus, nicht 35 kWh. Dann gibt es vielleicht temperierte Akkus... Was weiss ich alles... Wer will denn dann 16.000-20.000 EUR für einen 300er Golf ausgeben?

Ist natürlich alles Spekulation, aber der Golf ist ein solides Auto, für das es auch in vier Jahren sicher noch Nachfrage gibt.

Die Frage dürfte tatsächlich der Preis sein.

In vier Jahren ist von VW der I.D. auf dem Markt, der ja nach heutigen Aussagen preislich nicht teurer sein soll als ein heutiger Diesel. Dies halte ich allerdings nur für die halbe Wahrheit.
Ich persönlich rechne mit folgendem:
- I.D. gibt es in verschiedenen Ausstattungslinien wie heute Trendline, Comfortline oder Highline beim Golf
- es könnte verschiedene Akkugrößen geben, wobei bei den günstigen Modellen ein Akku ähnlich dem im heutigen 300er e-Golf verbaut ist. Großer Akku dann gegen (saftigen) Aufpreis.
- Ansonsten alles mögliche nur gegen Aufpreis wie schon heute bei VW üblich.

Mein neuer e-Golf wird mich dank Diesel- und sonstiger Prämien glatte 30 kEUR kosten bei einem Listenpreis knapp über 45 kEUR, weil ich doch recht viel an Sonderausstattungen drin habe.

Ich wage mal zu behaupten, dass für einen neuen I.D. gleicher Ausstattung in vier Jahren auch ein Listenpreis von minimum 35 kEUR fällig wird, dafür hat man dann einen größeren Akku mit mehr Reichweite. Prämien gibt es dann eventuell keine mehr, so dass auch mit Händlerrabatt minimum 30 kEUR für ein solches Auto zu zahlen sind.

Da könnte ein gut erhaltener e-Golf mit vier Jahren, einem Jahr Restgarantie aufs ganze Auto und vier Jahren Restgarantie auf den Akku für unter 20 kEUR doch für manchen einen Alternative sein, zumal vielleicht als Zweitwagen, mit dem kaum längere Strecken gefahren werden.

Aber wie gesagt, alles Spekulation.
Gruß Tobi

eGolf bestellt am 18.09.2017
VW Code V2V8DUK4
Liefertermin März 2018 (Wunschtermin)
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