Jumpstart mit Alkaline

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Jumpstart mit Alkaline

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churchi
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folder Sa 12. Okt 2019, 23:03
Hallo!

Nachdem die 12V Akkus bei den Elektroautos eher klein dimensioniert sind (wenn noch vorhanden), kanns ja leichter mal passierrn, dass die leer sind und man das Auto nicht mehr "starten" kann.

(Ist ja sogar einem Ioniqfahrer beim ecannonball 2019 passiert...)

So nun kaufen sich manche einen Jumpstarter auf Li Akku Basis. Diese sind aber dafür ausgelegt, dass sie Diesel und Benziner starten können müssen. Da reden wir von gaaaaanz anderen Leistungen als man bei Elektroautos zum "starten" braucht.

Meine Idee:
Es müsste doch reichen, dass man einfach nur 8 oder 9 AA Alkalibatterien in Serie schaltet und das im Fall einer leeren 12V Batterie her nimmt um dem Auto den gewissen schubbs zu geben um den Onboard 12V Lader zu aktivieren.

Klarerweise gehört noch eine Diode in Serie, damit die Batterien dann nicht geladen werden und die Kabel sollten jetz auch nicht die dünnsten Fädeldrähte sein.

Hat das schonmal wer probiert?

Die AA Zellen wären viel billiger, kleiner und halten Jahre...


edit:
Mehrmals verwenden könnte sogar möglich sein - aber wie oft passiert einem das schon?
Und wenn mans dann zur Sicherheit tauscht und woanders verwendet bis sie wirklich leer sind isses auch kein Problem.
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Re: Jumpstart mit Alkaline

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Michael_Ohl
    Beiträge: 2241
    Registriert: So 1. Mär 2015, 22:58
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folder Sa 12. Okt 2019, 23:25
Es ist mir zwar mit den beiden 70Ah Bleiankern meiner beiden Kangoo noch nicht passiert, aber ich halte das für unmöglich. Ein Tiefentladener Bleiakku nimmt sich 5-10A um aus der Totenstarre zu kommen. Dann wollen die Steuergeräte noch einmal so viel bis das Schütt schaltet und der DC-DC Wandler die Arbeit aufnimmt. AA Batterien können das nicht einmal als Kurzschlußstrom liefern, Lithium Akkus schon bei 18650 Zellen benötigt so ein Gerät drei Zellen, wenn es gut werden soll sechs. Bei AA Alkali 8 in Reihe und mindestens 4 parallel also ab 32 Zellen. Ganz schöner Brocken und durch den Aufwand nicht einmal billiger aber nach einem Winter im Auto sicher Schrott weil die Batterien wie auch die Akkus keinen Frost mögen. Spätestens nach einigen heißen Sommertagen gehen die Alkalibatterie aber sowieso nicht mehr.

MfG
Michael
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