Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 01:24
Dies ist ein neuer Thread, um auf OT Bemerkungen zum Thema Kombi zu antworten, ohne in dem Ursprungsthread OT zu schreiben - dann bitte hierher verweisen.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 01:26
Nozuka hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:32
Ein e-Kombi hätte im Moment keine direkte Konkurrenz. Könnte also trotzdem gut laufen ;)
Aber hallo, darauf warten viele. Mit der SUV Kacke kannste Dich doch bald auch elektrisch totschmeißen.
Bei meinen 20 Kollegen in der Abteilung hat keiner ein SUV und 95% wollen auch keins. Der eine übrigbleibende fänd den Tiguan nicht schlecht, weil er ja auch älter wird. Eigentlich will er eine E-Klasse aber seine Familie findet Mercedes doof.
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Das ist schon als Verbrenner grenzwertig und dann willst Du E?
Dank Baukasten alles easy, da glaube ich an deutsche Ingenieure. Wenn das Management sie lassen würde.
Solange man dem Kunden erzählen kann, dass der nur SUV will und der glaubt das auch noch und zahlt mehr dafür, ist die Welt für die Ökonomen ja in Ordnung. Die würden dafür auch ihre Mutter verkaufen. Verantwortung? Fehlanzeige.
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Es steht Dir frei, für das Angebot zu sorgen.
Ich glaube hier weiß kaum Jemand als Du besser, dass das so gar keinen Sinn macht und dass es absolut nicht um irgendeinen Kombi geht, sondern um ein Fahrzeug für die Massen, für das es überall Service gibt und das auf einen Baukasten mit großen Stückzahlen zurück greift, weil der Preis nicht egal ist.
Das kann momentan eigentlich nur ein MEB-Seat/Skoda werden.
Ein ähnliches Konzept verfolgen 208/Corsa(/DS3) ja auch - nur geht es eben um Kleinwagen. Aber es ist dieselbe Strickart.
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Du glaubst gar nicht, wie schlecht Optionen gehen, *die* zu kaufen sind und die man für einen Renner hielt.
Hat wohl oft auch Gründe, manche *tolle* Idee war dann doch ein Griff ins Klo. Wenn man sich manche Entwicklungsgeschichten so anschaut, war das Versagen ja von vorneherein klar. Mein Kollege sagt zwar immer durchs gebohrte Loch lässt sich gut gucken, aber für richtig grobe Schnitzer passt der Spruch dann auch nicht mehr.
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Och komm schon, CCS war 2010 noch gar nicht so weit, als das bei der Zoe festgelegt werden musste. Und fürs Nachrüsten kamen die Stationen viel zu spät, da war die Zoe2 schon viel zu weit und die möglichen zusätzlichen Stückzahlen waren wohl überschaubar.
Ein bisschen Modellpflege gab es schon, das hätten sie hinkriegen können wenn sie denn gewollt hätten. Aber es war nicht ihr oberstes Anliegen, ein gutes Auto zu bauen, sondern es reichte ja schon, dass sich noch genug Hansel finden, die das auch mit kastriertem 22kW Lader kaufen, weil unter den Blinden ist der Einäugige ja König. Insofern schön, dass mit 208 und Corsa endlich das Monopol in der Klasse fällt und Kunden auch überhaupt eine Möglichkeit haben, den Hersteller für schlechte Entscheidungen zu strafen, ohne beim Verbrenner bleiben zu müssen. Da braucht man dem Kunden auch keine Anhängelast eintragen und den Kunden, die das selbst machen, kann man noch Steine in den Weg legen...
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Beim Ibiza ist das Verhältnis auf mobile.de ähnlich. Ca. 10% Kombis...
Sag ich ja, dass das beim Kleinwagen wohl weniger gut passt. Hättest Du in der Klasse aber mal zum Fabia geschaut, da sind es schon 36%. Könnte vielleicht dran liegen, dass der deutlich mehr Raum bietet als der Ibiza, da hat tatsächlich mal wohl wer nachgedacht, was der Kunde wohl wollen könnte. Ein bisschen mehr simply clever würde anderen Herstellern auch gut stehen. Beim Octavia sind 90% Kombis, beim Passat 81%, Astra 46%, Insignia 66%, Focus 59%, Mondeo 75%.
Da ist wohl oft mehr der Nicht-Kombi die Nische.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 11:58
Wenn dem wirklich SUVs mehr nachgefragt werden als Kombis, ist es ja auch OK, wenn es mehr SUVs gibt. Aber selbst wenn nur 20% einen Kombi wollen, 50% einen SUV, 25% einen Hatchback und 5% eine Limousine, wäre der Markt für einen Elektrokombi sicher gegeben. Ganz grob gesagt sollte dann jedes 5. Modell ein Kombi sein...

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 12:46
Blueskin hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 10:03
Wegen der 3 Leutchen, die gerne einen Kombi hätten, wird Peugeot den 208 nicht noch zusätzlich als Kombi bauen. Genausowenig wie andere Hersteller dies tun, während alle Welt (im wahrsten Sinne) SUV kaufen will.
Es ging gar nicht um den 208. Dass Kleinwagen-Kombis schlecht gehen, hatten wir schon festgestellt. Andere hatten hier bemängelt, dass der 208 kein Kombi wäre und die Antwort darauf war, dass das auch nicht unbedingt die für eine Kombi interessante Klasse ist, es aber natürlich grundsätzlich eine Nachfrage gibt.
Siehe dazu oben, selbst beim Kleinwagen kommt der Fabia auf 36% Kombi bei den Mobile.de Angeboten. Bei der Kompaktklasse, unteren Mittelklasse und Mittelklasse ist es oft auch die Mehrheit.
Blueskin hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 10:03
Für viel wahrscheinlicher halte ich es, dass es auf Basis des neuen 208 einen 2008 geben wird, der ja den seligen 207 SW beerbt hat.
Wahrscheinlich schon, hat mit dem Thema aber nichts zu tun. Wenn es unbedingt sein muss, können sie das ja auch anbieten. So wie Zigaretten, die sind auch großer Scheiß, aber ein kurzfristiger kompletter Aussstieg scheint leider unwahrscheinlich.
Blueskin hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 10:03
Bis auf ein paar wenige Ausnahmen interessiert es am Ende bei der TATSÄCHLICHEN persönlichen Kaufentscheidung keinen mehr, dass ein Kombi weniger Energie verbrauchen würde als ein SUV, wenn man selbst für sich ganz persönlich den SUV passender findet.
Siehe Ioniq. Der geht wegen seiner Effizienz so gut weg. Mit höherem Verbrauch käme er mit dem begrenzten Energievorrat längst nicht so weit und das ist für die Menschen ein handfester Nachteil. Beim Diesel ist das nur weniger wichtig, weil tanken schnell geht und zur Zeit auch nicht sooooo teuer ist.
Blueskin hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 10:03
Weil man höher sitzen oder - was für die älteren Semester mit "Rücken" und "Gelenken" ausschlaggebend ist - bequemer ein- und aussteigen kann.
(Man schaue sich z.B.mal die Verkaufszahlen des Peugeot 207SW und des 2008 an. Oder Seat Leon Kombi vs. Ateca.)
Die Alten und Kranken können ja so ein AOK-Gerät kaufen wenn sie körperlich so runter sind, dass es nicht mehr anders geht, da habe ich gar kein Problem damit, solange der Rest nicht mit zu diesem Scheiß gezwungen wird.
Das ist bei den kommenden BEV aber leider der Fall, weil SUV die einzigen Fahrzeuge mit ein bisschen mehr Nutzwert sind. Der Kunde hat überhaupt erst keine Wahl.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 15:36
Karlsson hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 12:46
Dass Kleinwagen-Kombis schlecht gehen, hatten wir schon festgestellt.
Ich weiss nicht, wo du das festgestellt hast, aber fuer den Fabia wuerde mich dies zumindest sehr wundern.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 16:21
Karlsson hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 01:26
Dank Baukasten alles easy, da glaube ich an deutsche Ingenieure.
Der deutsche Ing sagt danke, muß Dich aber enttäuschen. Ein Kombi hat trotz Baukasten ca. 30-40% Neuteile, die teilweise sehr teuer sind. Easy ist anders.
Solange man dem Kunden erzählen kann, dass der nur SUV will
Das ist der Urfehler von vielen Leuten hier im Forum. Die SUVs sind NICHT von der Werbung geboren, sondern haben die Nutzer einfach wegen ihres "Eindrucks" überzeugt. Hohe Sitzposition mit Übersicht, bequemes, stuhlartigeres Sitzen als in den Pseudo-Coupe-Limousinen, Nutzwert wegen Kombi-Heck.

Schau doch mal, wieviele Hersteller hektisch nachträglich auf den Zug aufgesprungen sind und SUVs in allen Formen nachgereicht haben (Audi kam extrem spät, Porsche ist inzwischen ein SUV-Hersteller mit Sportwagenmanufaktur)
Und die Vans sterben.
Ich glaube hier weiß kaum Jemand als Du besser, dass das so gar keinen Sinn macht und dass es absolut nicht um irgendeinen Kombi geht, sondern um ein Fahrzeug für die Massen, für das es überall Service gibt und das auf einen Baukasten mit großen Stückzahlen zurück greift, weil der Preis nicht egal ist.
Genau. Und - inzwischen mußt Du fast weltweit agieren, wenn Du auf Stückzahlen kommen willst. Siehe den Aufstieg von Renault, als sie mit Nissan zusammen gingen und das Rumgegurke von PSA oder Fiat, die nur ein Europa präsent waren.
Ein ähnliches Konzept verfolgen 208/Corsa(/DS3) ja auch - nur geht es eben um Kleinwagen. Aber es ist dieselbe Strickart.
Ich drück ihnen die Daumen, aber eine gewisse Grundskepsis bleibt.
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Hat wohl oft auch Gründe
Ja, aber nicht immer. Schlechte Umsetzungen wie Nachtsichtassistenten sind sicher zu Recht gestorben, aber z.B. 7 Sitze in einem Van sind total praktisch. Finde sowas mal gebraucht, wenn das nicht Serie war (z.B. S-Max oder R-Klasse).
Ein bisschen Modellpflege gab es schon, das hätten sie hinkriegen können wenn sie denn gewollt hätten.
Da ging es aber darum, die Kosten zu reduzieren (Renault hatte ursprünglich deutlich optimistischere Stückzahlen geplant). Und wo Du für wenig Ocken in der Rhombe vorne einen CCS2 unterbringen willst, mußt Du mir zeigen.
Da braucht man dem Kunden auch keine Anhängelast eintragen und den Kunden, die das selbst machen, kann man noch Steine in den Weg legen...
Ja, letzteres ist unentschuldbar, aber ersteres schon. So lange so viele Spacken immer gleich zum Anwalt rennen, überlegt man sich solche Optionen halt zweimal ("da steht 240 km Reichweite und mit Hänger komme ich nur 50 km weit, das kann nur Betrug sein")
umberto hat geschrieben:
Fr 17. Mai 2019, 22:27
Beim Octavia sind 90% Kombis, beim Passat 81%, Astra 46%, Insignia 66%, Focus 59%, Mondeo 75%.
Da ist wohl oft mehr der Nicht-Kombi die Nische.
Joo, das sind aber alles Autos, die in USA und China nicht angeboten werden (der Focus nur als Limo, der Passat sogar als komplett umkonstruierte Version, aber VW steht ja auch für Verbrenne wie Wahnsinig).
Und wenn Du jetzt berücksichtigst, dass Europa ein stagnierender Markt ist, wirst Du einsehen, daß es für jeden neuen Kombi spannender wird.
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 16:25
Der Threadtitel ist übrigens falsch. "Zuwenige wollen einen Kombi, so daß er als BEV einfach unten rausfällt"
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 16:34
umberto hat geschrieben:
Sa 18. Mai 2019, 16:21
Ein Kombi hat trotz Baukasten ca. 30-40% Neuteile, die teilweise sehr teuer sind. Easy ist anders.
Das kann ich mir nun wirklich nicht vorstellen. Passat Variant und Limousine sind doch bis zur Rückenlehne der Rücksitze fast identisch.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 17:16
Woran liegt es, daß Kombi nur Gross gewollt wird?

Ist der Aufpreis in der Poloklasse zu hoch? Für die Paar qcm so viel Moos... Da kauf ich lieber den Hochbock Pseudo Geländewagen.

Oft sehen die Kombis ja auch vieeell besser aus.
ExKonsul leaf blau winterpack ca 50000 km Spannung und Spass mit Akku und....brusa booster in arbeit...in warteschleife auf upgrade 62 kwh in der Unendlichkeit....akkurex in Plannung muxsan.com...ewölfchen arrived...Konzertsaal auf Rädern

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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folder Sa 18. Mai 2019, 18:08
Es gab ja mal einen Polo-Kombi. Es gibt aktuell Ibiza-Kombi und das ist ein sehr praktisches und preiswertes Auto! Da passt viel rein.
Selbst der e-Up könnte als Lang-Version gebaut werden und schon könnte VW ein großes Batteriepaket drunter hängen. Einfach 30 cm länger und zwar die Achsen verschieben.... OK, in paar Jahren kommt da eh was Neues.
Privat: 2017: e-Golf, 2019: e-Up, 2020: ID neo 62kWh
Geschäft: 2017: Passat Variant GTE, 2020: ID.3, danach mind. 83 kWh und 125 kW Ladeleistung
PV-Anlage 18kWp, Speicher 13,5kWh netto, von der Notwendigkeit der Energie- und Mobilitätswende überzeugt
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