"Schnelladung" oder Schnarchladung.

"Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
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Hallo zusammen,
von Schnelladung kann ja bei uns nicht die Rede sein, aber ich interpretiere das mal so. ;)
Zur Zeit der Kostenlosladung fast überall hab ich eben, wo es ging "schnell" geladen.
Da der Spaß zumindest in meiner Umgebung vorbei ist, bleibt die Ladung zuhause an der Steckdose. Das ist zumindest bei meinem Strontarif allemal günstiger, als woanders (mit Ausnahme umsonst) und ich bin es gewohnt, das Auto über Nacht nachzuladen.
Jetzt hat mir einer in einer FB-Gruppe geschrieben, daß immer Schnarchladung auch schädlich sei. Die Begründung war eine Auskunft von "fachkompetenter" Stelle.
Ich bin zwar selber in der E-Technik zuhause, jedoch nicht so tief in der Batterietechnik drinn. :?
Kann jemand was profundes dazu sagen?
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

613d Vario
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

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das lese/ höre ich zum ersten mal.
gibt die fachkompetente stelle denn auch hintergründe an?

schnarchladung hat halt immer den nachteil, dass du 1. stromverluste hast, die höher sind, als bei einer stärkeren ladung - so heißt es und 2. die elektrik immer sehr lange "belastet" wird. die muss also gut, stabil und neu sein.
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die "Andheri-Hilfe Bonn e.V." bekommt den bonus.
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
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Hintergründe? - Fehlanzeige; alles nur hörensagen. Verluste bei 230V Ladung kann ich in etwa nachvollziehen.

Die Belastung der Elektrik hält sich ja in Grenzen. Ich sag den E-Auto Kritikern immer: "Der verbraucht beim Laden etwa soviel wie dein Kondenstrockner. Ich hab nen Backofen, der zieht 3,5 kw, also mehr."

Zum Leitungsnetz: Ich hab vom Hauptverteilerkasten oben(!) eine mit 16A separat abgesicherte Leitung 3x2,5qmm bis in die Garage unten gezogen. So kann ich m.E. beruhigt schlafen, während das Auto lädt.
Mein Haus wird wg. der Moseluferlage übers Dach versorgt und mit 3 x 63A abgesichert. Hierin waren früher 6 Nachtstromspeicheröfen mit 3x2kw am laden nachts; also 36 kwh. Dagegen ist das Auto "Pillepalle" :-)
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

613d Vario
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Think_City
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Die Bedienungsanleitung vom B meint zu diesem Thema:

"Wenn Sie das mitgelieferte 13-A-Ladekabel (Schweiz: 16 A ) gegenüber dem 32-A-Ladekabel zum Laden der Hochvoltbatterie verwenden, verlängert sich die Ladezeit deutlich erhöht sich der Stromverbrauch deutlich Laden Sie die Hochvoltbatterie deshalb immer an einer Wallbox mehr oder einer Ladestation mehr. Nur so wird der zertifizierte elektrische Energieverbrauch erreicht."

Spannend wäre zu wissen was MB unter "deutlich" versteht. Bei der Ladezeit ist's ja klar von 3 Stunden bei Schnellladung zu 10 Std. bei 230 mit gedrücktem Knopf bis zu 20 Stunden bei Standard-Ampère-Einstellung. Aber beim Verbrauch?

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

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Moselaner hat geschrieben:Hintergründe? - Fehlanzeige; alles nur hörensagen. Verluste bei 230V Ladung kann ich in etwa nachvollziehen.

Die Belastung der Elektrik hält sich ja in Grenzen. Ich sag den E-Auto Kritikern immer: "Der verbraucht beim Laden etwa soviel wie dein Kondenstrockner. Ich hab nen Backofen, der zieht 3,5 kw, also mehr."

Zum Leitungsnetz: Ich hab vom Hauptverteilerkasten oben(!) eine mit 16A separat abgesicherte Leitung 3x2,5qmm bis in die Garage unten gezogen. So kann ich m.E. beruhigt schlafen, während das Auto lädt.
Mein Haus wird wg. der Moseluferlage übers Dach versorgt und mit 3 x 63A abgesichert. Hierin waren früher 6 Nachtstromspeicheröfen mit 3x2kw am laden nachts; also 36 kwh. Dagegen ist das Auto "Pillepalle" :-)
das bzgl. der technik liest sich doch für mich als laie gut :!:
zu den fehlenden hintergründen: na, dass ist mir ja ne fachkompetenz :lol:

also: ins eine ohr rein, aus dem anderen wieder heraus und gut is.

vg
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

eos21
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...frei nach dem Motto: Wenn wir keine Probleme mit dem Wagen haben, erfinden wir welche.

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
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eos21 hat geschrieben:Wenn wir keine Probleme mit dem Wagen haben, erfinden wir welche
Ist doch schön, daß wir mit dem Wagen (noch) keine wirklichen Probleme haben. Dann kann man sich mit solchen "Nebensächlichkeiten" beschäftigen. :mrgreen:
Interessant wird es, wenn wir reihenweise aus der Garantie sind und in einigen Jahren werden wir uns über die nachlassende Leistung des Akkus austauschen. Dann werden die Tips gefragt sein, wo man einen kostengünstigen Tauschakku herbekommt ...
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

613d Vario
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

rolandk
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Moselaner hat geschrieben: Die Belastung der Elektrik hält sich ja in Grenzen. Ich sag den E-Auto Kritikern immer: "Der verbraucht beim Laden etwa soviel wie dein Kondenstrockner. Ich hab nen Backofen, der zieht 3,5 kw, also mehr."
Die Aussage ist nicht ganz ungefährlich und auch etwas fahrlässig. Denn selbst dein Backofen zieht diese Leistung nicht konstant über 8-10 Stunden.

Diese konstante Belastung kann zu einem Problem werden, wenn die Hauselektrik auf Kante genäht ist. Denn im Regelfall geht man davon aus, das es nach einer Belastung zu einer Ruhephase kommt. Diese gibt es beim Laden eines E-Autos nicht.

Also ganz so einfach sollte man es sich nicht machen.

Roland

Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

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rolandk hat geschrieben:
1)...selbst dein Backofen zieht diese Leistung nicht konstant über 8-10 Stunden.

2) ...wenn die Hauselektrik auf Kante genäht ist.

3) Denn im Regelfall geht man davon aus, das es nach einer Belastung zu einer Ruhephase kommt. Diese gibt es beim Laden eines E-Autos nicht.
...
1) das stimmt natürlich und selbst wenn es so wäre: ein backofen würde in diesen 10 std. nicht permanent energie ziehen, sondern immer dann "nachlassen" wenn er die temp. erreicht hat.
2) was heißt das genau?
3) die würde es aber doch geben. nur eben erst nach 10 std. ?!? ;)
anders: 24/7/24h wäre auch hier die belastung nicht.
Zuletzt geändert von wp-qwertz am Fr 21. Dez 2018, 16:51, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: "Schnelladung" oder Schnarchladung.

Moselaner
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rolandk hat geschrieben:Die Aussage ist nicht ganz ungefährlich und auch etwas fahrlässig. Denn selbst dein Backofen zieht diese Leistung nicht konstant über 8-10 Stunden.
Diese konstante Belastung kann zu einem Problem werden, wenn die Hauselektrik auf Kante genäht ist. Denn im Regelfall geht man davon aus, das es nach einer Belastung zu einer Ruhephase kommt. Diese gibt es beim Laden eines E-Autos nicht.
Also ganz so einfach sollte man es sich nicht machen.Roland
Hauselektrik auf Kante ganäht? Da hast du meinen Beitrag oben nicht richtig gelesen. Früher: 6 (3 x 2kw = 36 kw) Nachtstromspeicher haben nächtens 9 Std am Stück geladen. Das Auto lädt unter 3 KW ...
Das Backofen ist ein Gastronomiebackofen und der zieht (mit Pausen natürlich) je nach Anwendung lange 3,5 KW am Stück (hat auch eine eigene feste Zuleitung mit Sicherung).
Wie ich den Ladeanschluß fürs Auto realisiert hab, will ich nicht noch einmal erläutern; steht oben.
Das Hausnetz ist auf maximale Sichereit ausgelegt; mit meist überdimensionierten Leitungsstärken; Überspannungseinrichtungen sowie 3 FI Schaltern für die unterschiedlichen Bereiche.

@rolandk: Es ist schon vermessen von dir, zu behaupten, ich hätte es mir dabei einfach gemacht ohne zu wissen, wie ich die Anlage erstellt habe.
Grüße von der schönen Mosel
Lutz

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