Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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stelen
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Moin zusammen,

ich hatte mir letztens einen Ampera-E für eine Woche geliehen, um im Selbstversuch die "reine" E-Mobilität, also ohne Verbrennerbackup, bei meinem Fahrprofil zu probieren. Ein paar Videos dazu habe ich schon auf meinen Kanal gestellt, heute kam noch eines mit einem durchaus positiven Fazit zum amerikanischen Opel dazu.

Ich frage mich aufgrund der nun gemachten Erfahrungen, warum man ihn nur so selten auf deutschen Strassen sieht?
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Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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Weil Opel in D ihn nur in homöopathischen Mengen verkauft. :evil:
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Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

Jossle
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Ich hatte den Ampera am Anfang auch mal auf dem Zettel. Ein gutes Auto, aber es gab verschiedene Punkte die mich und wahrscheinlich den ein oder anderen zurück gehalten haben. Bei mir waren es:

- Der Preis und das er Anfangs nur zu Leasen war. 42 bzw. 48 sind für ein Auto dieser Größe kein Schnäppchen.
- Das er Anfangs nur im Leasing und in kleinsten Stückzahlen verkauft bzw. angeboten wurde.
- Wie bei anderen Herstellern das Gefühl aufkommt, das sie doch lieber einen Verbrenner verkaufen wollen.
- Die Lieferzeiten ewig lang waren. Keine Ahnung wie das jetzt ist.
- Es nach der Ankündigung einfach zu lange gedauert hat bis er auf dem Markt war und es dann interessante Alternativen gab.
- Weil er eigentlich auf Lizenzbasis von GM gefertigt wird, was eine gewisse Unsicherheit für die Zukunft mit sich bringt.
- Ich häufiger auf der Autobahn unterwegs bin und bei den höheren Geschwindigkeiten wird der Verbrauch und die Möglichkeit
schnell zu laden halt irgendwie wichtig.

Mir gefältt der Ampera immer noch gut, auch wenn ich ihn mir damals nicht gekauft habe. Sicher insgesamt ein gutes eAuto.
Seit dem 07.11.17 mit dem Ioniq unterwegs :D

Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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TomTomZoe hat geschrieben:Weil Opel in D ihn nur in homöopathischen Mengen verkauft. :evil:
Seit April 2018 heißt es von Opel: wer einen haben möchte, bekommt einen. Und mittlerweile gibt es ihn ja auch in einer günstigeren Version mit trotzdem guter Ausstattung. Liegt man bei 39.000 Euro (inkl. Förderung). Wer ein Fahrzeug mit ähnlich großem Akku sucht, kann nur bei Hyundai anklopfen. Da spart man noch ein paar Euro, wird aber lange warten mussen. Und bei der Frage ob Minivan oder SUV ist für mich die Wahl klar. ;) Zumal das Platzangebot für die hinteren Passagiere beim Ampera-e unschlagbar ist.

Generell habe ich nun aber von vielen Leuten gehört: "der sieht schick aus" gefolgt von "den kenne ich gar nicht" und "Opel hat tatsächlich ein E-Auto im Programm?". Die Fahrleistungen werden von allen Testern sehr gelobt. Damit ist klar wo das Problem liegt, nämlich im Marketing. Wir fahren heute eine 550 km Tour und ich bin mir sicher, dass er das problemlos mit einem Stopp bewältigen wird.
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Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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Ja, das ist wirklich so. In Deutschland erhält man einen Opel Ampera-e in maximal 3 Monaten ab Bestellung, nur weiss das leider niemand. In der Schweiz kann man problemlos sofort einen haben, wenn man möchte.

So bleibt der Opel Ampera-e ein Geheimtipp für die Elektroautofans, welche nicht jahrelang auf ein alltagstaugliches, geräumiges Elektroauto mit grosser Reichweite warten wollen ;)
Unsere Familie fährt voll elektrisch:
Opel Ampera-e seit November 2017 über 76'000 km
Opel Corsa-e seit Juni 2020 über 2'000 km

Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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PowerTower hat geschrieben: Seit April 2018 heißt es von Opel: wer einen haben möchte, bekommt einen. Und mittlerweile gibt es ihn ja auch in einer günstigeren Version mit trotzdem guter Ausstattung. Liegt man bei 39.000 Euro (inkl. Förderung).
Mein Dealer hat mir gesagt die günstigere Version ist immer noch nicht bestellbar :(

Schade, aber nicht sehr. ich fahre ab ende November Ampera-e, von mir aus auch dann mit Leder und mit ohne 360 grad Kamera.

Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

stelen
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Ich habe mal noch ein kleines Filmchen zum Ampera hochgeladen, in dem man auch ganz gut sieht, wie viel Platz das relativ kleine Auto so bietet
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Re: Der Ampera-E aus Sicht eines PHEV-Fahrers

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Habe es auch bei Youtube kommentiert:

Für den Kofferraum gibt es einen doppelten Ladeboden als original Zubehörteil zum Nachrüsten. Damit verschwindet zum Einen die Kante, es ergibt sich eine ebene Ladefläche beim Umklappen der Sitze. Zum Anderen lassen sich dadurch die Ladekabel besser verstauen. Ich hab es nachgerüstet und bin sehr zufrieden damit. Beim Licht handelt es sich um Xenon-Brenner, deren Lichtstrom weniger als 2.000 Lumen beträgt. Deswegen wird keine automatische Leuchtweitenregulierung und auch keine Scheinwerferreinigungsanlage benötigt.

Größe ist relativ. Ich empfinde ihn nicht als klein, immerhin ist er gut 60 cm länger als mein vorheriges Fahrzeug. ;)
Dateianhänge
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Doppelter Gepäckraumboden, Opel Teile-Nr. 42564933, UVP 229 Euro
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