Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. 4229km/Jahr, 10kWp PV, bis. nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. 4229km/Jahr, 10kWp PV, bis. nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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Tobias Claren
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folder Mi 10. Jul 2019, 19:21
Hallo.

Ich würde gerne mal für ein Beispiel erfahren ob und was sich da zu welchem Zeitpunkt gebraucht lohnt.
Auch wenn es erst in 10, 15... Jahren wäre :-) .
In einem Jahr waren es 4229km.
Und für die letzten 12 Monate €564,57 (evtl. fehlt mal ein oder zwei... Tanken eintragen) für den Sprit.
Keine täglichen Fahrer, viel sehr geringe Strecke (einkaufen, Lidl, ~350m, ab und zu Netto/Rewe ~2km, evtl. 1-2x in der Woche), aber wenige Male im Jahr 88km (hin und zurück) nach Köln/Bonn (CGN) oder 166km (hin und zurück) nach Düsseldorf (DUS). Aktuell auch evtl. alle paar Wochen 52km (hin und zurück) nach Köln. Vorhanden sind knapp 10kWp Solarzellen auf dem Flachdach. Vergütet wird die kWh bei Einspeisung wohl mit €0,16.
Autos kosteten bisher gebraucht evtl. so um die €2000-€4000 (früher auch mal mehr). €4000 Schnellkauf (nicht Ich ;-] ) vom Händler eines Opel Meriva (der Aktuelle).
Und ein E-Auto steht dann noch in Konkurrenz zu Gebrauchten mit Gas.
Und natürlich gibt es noch Hybride zum aufladen. Die schaffen zumindest beliebige Reichweiten.
Zuletzt geändert von Tobias Claren am Do 11. Jul 2019, 17:33, insgesamt 2-mal geändert.
Tags: E-Auto Elektroauto Hybrid
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Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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Rangarid
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folder Mi 10. Jul 2019, 19:37
Bei 4000km / Jahr lohnt sich fast gar kein Auto. Schonmal dran gedacht auf E-Bike umzusteigen? Hab jetzt seit Februar ca 2000km drauf. Macht dich fit und ist motivierender als mit dem Rad ohne Motor.

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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OlafSt
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folder Do 11. Jul 2019, 08:10
Die allermeisten Strecken sind kurz bis ultrakurz (350m zum Einkaufen, ernstlich ?). Das spricht für Elektro, zumal du auch noch per PV laden könntest.

Aber: Anhand der minimalen km-Leistung steht der Wagen ohnehin 98% der Zeit nur herum. Das spricht gegen PHEV, gegen BEV, gegen Hybrid, gegen Auto generell. Zumal alles, was mit E zu tun hat noch sehr neu und somit sehr teuer ist.

Gebrauchte E-Fahrzeuge in der genannten Preisklasse gibt es auf Jahre hinaus nicht, ergo: Bleib bei dem Verbrenner, idealerweise mit LPG, das spart. In sachen Elektro kommst in 10 Jahren wieder, wenn entsprechend alte Gebrauchte bzw. günstige Modelle verfügbar sind. Dann können wir auch über "lohnen" reden.

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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folder Do 11. Jul 2019, 08:34
Carsharing im Ort verfügbar?
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Ich empfehle einen Batteriemietvertrag bei Renault mit einer Rechtsschutzversicherung zu kombinieren.

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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    Eberhard
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folder Do 11. Jul 2019, 09:00
wie wäre es mit einem e-Trike, ein e-bike mit 3 Rädern, kostet neu um die €2.500 und spart enorm an Steuern und Versicherung.


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Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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harlem24
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folder Do 11. Jul 2019, 09:07
Ich würde mir lieber ein Lastenrad kaufen und die längeren Strecken mit der Bahn fahren, sorry.
Gruß

CHris, unterwegs mit e-flat.com Zoe ZE40

Wenn Ihr Euch für Fotografie interessiert, schaut doch mal im Digitalfotonetz vorbei.
Mein kleines E-Auto Blog

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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Tobias Claren
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folder Do 11. Jul 2019, 15:30
Meine 67 Jahre alte Mutter wird sich nicht auf ein E-Bike setzen, und damit einkaufen.
Außerdem ist ein E-Bike ein Roller ohne Unterstützung mit rein elektrischem Antrieb, und kein Pedelec. Wie das "fit" machen soll erschließt sich mir gerade nicht ;-) .
Orangenkartonweise Lebensmittel, Getränkekisten etc..
Auch wenn der Lidl als Haupteinkaufsquelle nur 300m entfernt ist.
Sie selbst muss sich nirgends regelmäßig hin schaffen, außer aktuell alle x Wochen mal zum medizinischen Termin 27km entfernt und zurück.
Und Ich fahre sie damit zu den genannten Flughäfen.
Daher ist auch ein Twizzy (Autouncle liestet davon evtl. 80-90% in der Preisregion), auch wenn so etwas zwei Sitze hätte nichts.
Es müssen 1,5 Koffer etc. rein passen. Der normale Koffer, und der Handgepäck-Koffer.
Sie hat aktuell einen Opel Meriva, Ich glaube von 2004.
Und "gegen Auto generell" wird sie auch nicht akzeptieren.
Auch nichts selbst angetriebenes.

Carsharing? Gehe Ich nicht von aus. Erftstadt-Lechenich.


@OlafSt

Da ging Ich auch von aus.
Wenig Reichweite wäre grundsätzlich OK, wenn man z.B. auch mal mit Verbrenner die 80 oder 160km fahren kann.
Also "Range-Extender".
Ein Gas-Hybrid wäre nicht schlecht. Die kleinen Einkaufsfahrten würde er elektrisch fahren, aber von der Steckdose (PV), und darüber hinaus fährt er mit Gas. Dann braucht der ja keine Akkus für 200Km oder mehr.
Wenn er 50km schafft, kommt man gerade so nach Köln und zurück.
Bei Autouncle kann man keine "Hybrid" suchen, sondern nur "Autogas/Hybrid" und "Erdgas/Hybrid".
Damit ist aber keine Kombination gemeint, sondernnur "oder", und das ist schon seltsam. Denn das ist ja nicht das gleiche.
Und PlugIn scheint man gar nicht suchen zu können, auch nicht auf Seiten wie AS24 oder Mobile direkt.
Das macht es extrem schwer überhaupt mal zu schauen was es an PlugIn gibt.
Ich glaube ab x km Reichweite gibt es sogar ein spezielles Kennzeichen mit "E" (Vorteil?).



@ Eberhard

Versicherung ist nichts zu sparen.
Ja, über das Fahrzeug an sich, aber von der Provinzial will sie wie auch von der Sparkasse nicht weg...
Ein E-Trike? Zum Einkaufen und für die Fahrt zu CNG oder DUS mit 2 Koffern zu zweit?



Ich persönlich würde so etwas fahren, hatte vor Jaaahren von der E-Auto-Welle einen E-Roller bis 45kmh, der hielt evtl. 23km durch. Und Ich fuhr und fahre auch mal 50, 60, 80, 100 oder weiter, besonders wenn Ich kein Auto habe.
Und dann auch schon mal mit Benzin-200Bar-Hochdruckreiniger hinten drauf 200km eine Strecke geholt.
Ich fände also ein elektrisches 2- oder 3-Rad nicht schlecht, würde mich über die "Spritkosten" freuen (wie hoch in Euro auf 100km?), aber müsste dann noich ein Auto für die Strecke haben.

Ich habe auch keine festen Fahren (kein tägliches "Pendeln"), aber habe auch mal in wenigen Monaten über 6000kmh mit einem 12"-Chinaroller mit Autogas zurück gelegt. Rund 250km ein paar mal bis Mannheim.
Oder jetzt in den letzten evtl. 3 Monaten 2000km mit dem Roller jeweils ~51km (am Anfang mehr, bis Ich die Kürzeste ohne AB intus hatte) hin und zurück.
Auch wenn Ich nicht "viel" fahre/fuhr, für mich selbst ist ein Auto da besser.
Man fährt dann ja auch keine 6-9h am Stück eine Strecke, obwohl das mit 4-Takt-Chinaroller mit Autogas schön billig war. 2,5l/100km, also evtl. €1,40/100km. Ich glaube auf einer Fahrt (war zu spät, brauchte neuen Termin) war Ich rund 30h unterwegs O_o. Da muss man im Grunde "biwaken", um nicht einzuschlafen...
Und weil ich auch das was Jugendherbergen verlagen für Abzocke halte, sollte mein Auto lang genug sein. Wenn Ich die Schweller und Automatikgetriebe repariert habe, und er TÜV bekäme, würde Ich evtl. einen Grand Voyager 4 3.3 wieder zulassen. 9l Autogas mit Tempomat auf der Autonbahn sind unter 5 Euro auf 100km. Der Roller mit dem Ich die ~2000km gefahren bin brauchte auf Strecke 3,85l. Richtige Strecke, also Tanken, und dann nur Landstraße/Bundesstraße. Exakt ausgerrechnet.
Damit teurer als das 2t-Auto mit 174PS und Autogas zu bewegen (würde es fahren).

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. ~4000km/Jahr, 10kWp PV, nur Gebrauchtautos €2000-€4000)

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folder Do 11. Jul 2019, 15:41
Das ist wirklich nicht einfach zu berechnen. Erstens musst Du Dir Deine spezifischen Daten überlegen. Strompreis, Fahrprofil, alternatives Fahrzeug, etc. Mit PV-Anlage noch schwieriger - wieviel kann man wirklich aus PV laden? Und zweitens hängt es auch am Restwert der Autos. Einfacher ist es, wenn man einfach annimmt, dass man 10 Jahre fährt und den Restwert als 0 annimmt.

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. 4229km/Jahr, 10kWp PV, bis. nur Gebrauchtautos €2000-€40

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Michael_Ohl
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folder Do 11. Jul 2019, 21:31
Das einzig Auto was in die Nähe zum angepeilten Preis kommt ist ein gebrauchter Kangoo vorzugsweise von der französischen Post in gelb. Meiner hat 3500€ Netto inkl. Batterie gekostet, hatte Schönheitsfehler und 60000km auf der Uhr und läuft tadellos aber im Sommer nur 110km weit.

mfG
Michael

Re: Ab wann lohnt ein E-Auto? Beispieldaten (~€575 Sprit, evtl. 4229km/Jahr, 10kWp PV, bis. nur Gebrauchtautos €2000-€40

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Tobias Claren
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folder Fr 12. Jul 2019, 00:16
Der Preis ist die Angabe dessen was bisher gezahlt wurde.
Vor "Jahrzehnten" können es umgerechnet auch mal 8000, 9000 gewesen sein.
Ich glaube aber nicht, dass da Interesse in der Richtung besteht.

Ein Kangoo-"Transporter"? Das sind dann aber Kastenwagen, oder? Also zwei Sitze, und hinten Laderaum?
Das Problem im Alltag sind nicht die 110km (das wäre schon viel, auch wenn es im Winter nur 80km wären reicht das locker nach Köln und zurück), sondern die Flughafenfahrten und ab und zu mal was abholen.
Evtl. bietet sich z.B. morgen oder in 3 Wochen die Gelegenheit einen Fernseher in 100km, 130km, 150km... Entfernung abzuholen.
Verschicken die Meisten eher nicht (ohne die OVP oder vergleichbaren Karton eher nicht möglich, solche Kartons werden sogar neu für €25 verkauft O_o), und wenn doch, dann um/ab €50 Porto.

Braucht man eine Anhängerkupplung, und dann hängt man für die längeren Fahrten immer hinten einen Generator dran ;-) ?
Ein Generator der Art Honda EU20i oder EU22i (1,8kW Dauerleistung, 2,2kW max.) würde wohl nicht den nötigen Strom zur Fahrt liefern nehme Ich an...
Wenn das Fahrzeug sich überhaupt während der Fahrt "laden" ließe. Und dann müsste man noch die Abgase ausleiten. Aber da es "Gepäck" wäre, könnte man auch ohne TÜV-Abnahme, ABE etc. den Generator mit Gas versorgen... Auch nicht umständlicher als die Leute die ständig eine dicke Gasflasche hinten drin haben. So ein "Gas-Auto" würde Ich nie kaufen, O_o, was für eine Einschränkung (mal was zu transportieren). Dann lieber kein Ersatzreifen.
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