Probefahrt mit dem E-Golf

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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folder Do 10. Jul 2014, 22:22
Die 2€ pro Ladevorgang waren allerdings doch nur bei Ladungen mit 43 kW vorgesehen, oder? Bei 22 kW ohne extra Gebühr.
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Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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    stromer
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folder Do 10. Jul 2014, 22:31
DaZei hat geschrieben:@Stromer: In Österreich gibt´s die Schnell-Ladegebühr anscheinend schon, zumindest wurde mir das von 2 Renault Z.E. Händlern bei Verkaufsgesprächen erzählt.
Auch in Österreich gibt es diese Gebühr meines Wissens nicht. (Vielleicht kann sich mal ein Österreicher hierzu äußern)
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Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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    stromer
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folder Do 10. Jul 2014, 22:34
Lokverführer hat geschrieben:Die 2€ pro Ladevorgang waren allerdings doch nur bei Ladungen mit 43 kW vorgesehen, oder? Bei 22 kW ohne extra Gebühr.

22 kW bezeichnet Renault als nicht als Schnellladen sondern als beschleunigtes Laden.
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Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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dkt
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folder Fr 11. Jul 2014, 07:54
Eure Erfahrungen mit dem E-Golf kann ich insofern bestätigen, als dass die stärkste Rekuperation super ist, man den Übergang nicht spürt, bzw. der Verbrauch bei meiner verhaltenen Fahrweise dabei echt niedrig ist. Die übrigen Stufen habe ich bis jetzt nicht benutzt, bzw. sehe keinen Sinn in dieser Unterteilung.

Was die Lademöglichkeit angeht, reicht mir für den täglichen Bedarf das Schukokabel mit 2,3 kW (Laden über Nacht). Wahrscheinlich werde ich aus Gründen der Sicherheit beim Kauf die CCS Variante hinzufügen, bzw. in der Garage eine Wallbox, für etwas mehr Leistung, einbauen lassen.

Das unübersichtliche Pannel fällt mir auch auf, bzw. das Multifunktionslenkrad ist für mich nach zweitätiger Probefahrt noch zu überladen und schwierig zu bedienen. Die Verarbeitung und der Eindruck den das Auto auf mich macht ist sonst sehr gut. Problem könnte noch der Kofferraum werden. Wird heute geprüft. Problem ist, er muss einen kleinen Rollstuhl aufnehmen können (mit umgelegter Rückbank natürlich).

Mit der stärksten Rekuperation bin ich, probehalber, von einer Alm hinuntergefahren und habe die Bremse nur einmal, wegen einer Kurve, benutzen müssen, ansonsten hat das Gaspedal genügt. Die Rückfahrkamera gibt zudem, beim Rückwärtsfahren, einen sehr guten Überblick und Sicherheit.

Was mir bei den Probefahrten bis jetzt noch aufgefallen ist, dass die hinten fahrenden Autos immer bemüht waren, mich (das E-Auto) zu überholen. Beim Spurt von der Ampel weg war der E-Golf, wenn nötig, immer vorne weg. Ein Sportwagenfahrer konnte es nicht lassen, mich im Stadtbereich (bei 50 km/h), mit Vollgas zu überholen. Die Gesichter der Passanten in der Stadt schauen meisten ungläubig auf das stille Auto.

Für mich ist nach zwei Tagen Probefahrt einmal mehr klar. Dieser Antriebstechnik gehört die Zukunft. Bei VW muss ich insofern Abbitte leisten, als der E-Golf meine Meinung von VW, in Sachen E-Mobilität, sehr zum Positiven, verändert hat.

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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folder Fr 11. Jul 2014, 18:44
:'( Probefahrt wurde vom Händler abgesagt.
Hatte den Golf an Kollegen verliehen, der es nicht schafft ihn zu morgen zurück zu bringen.
Naja, nun gehts erst mal in Urlaub.
Gruß Bernd
Seit 26.02.15 Leaf Tekna: schon über 100.000 km Erfahrung :-)
In Planung: Ford Streetka-E-Roadster. Hyundai Kona bestellt.
„Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende" (Oscar Wilde)

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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eCar
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folder Sa 12. Jul 2014, 11:36
dkt hat geschrieben:Eure Erfahrungen mit dem E-Golf kann ich insofern bestätigen, als dass die stärkste Rekuperation super ist, man den Übergang nicht spürt, bzw. der Verbrauch bei meiner verhaltenen Fahrweise dabei echt niedrig ist. Die übrigen Stufen habe ich bis jetzt nicht benutzt, bzw. sehe keinen Sinn in dieser Unterteilung.
Ich finde die verschiedenen Rekuperationsstufen genial und habe sie bei meiner e-Golf Probefahrt auch ausgiebig genutzt. Auf Landstraße/Autobahn fahre ich am liebsten im D-Modus komplett ohne Rekuperation. "Segeln" ist nämlich immer noch die effizienteste Art der Fortbewegung. In "D" ist das kinderleicht, da man einfach komplett vom Gas gehen kann. Bei eingestellter Rekuperation müsste man - analog zum Standardverhalten anderer EVs - permanent die exakte Segel-Gaspedalstellung finden.

Im Stadtverkehr bzw. sonstigem Stop&Go-Verkehr fahre ich dagegen auch gerne permanent im B-Modus mit maximaler Rekuperation. Das Schöne am e-Golf ist ja, dass man das Ganze individuell je nach Fahrsituation einstellen kann. Ich muss sagen, dass ich mich bei der Probefahrt sehr schnell an das "Fahren mit dem Wahlhebel" gewöhnt hatte.

@kai:
Schön, dass du auch mal ein paar nette Worte für den e-Golf findest. Deine genannten Haupt-Schwachpunkte haben ja nichts mit deinen Erfahrungen der Probefahrt zu tun, sondern sind von Anfang an bekannte Fakten. Jeder e-Golf Interessent muss sich fragen, ob er sich damit abfinden will/kann. Wenn der fehlende 22 kW Lader in deinem Fall das K.O.-Argument ist, ist das vollkommen in Ordnung. Ein wenig mehr Toleranz gegenüber anderen, denen die Lademöglichkeiten des e-Golf ausreichen, wäre aber vielleicht nicht verkehrt. Im übrigen: ich bin ziemlich sicher, dass VW beim AC-Laden in Zukunft noch nachlegen wird. Spätestens wenn in 2-3 Jahren die nächste Generation mit deutlich höherer Batteriekapazität anrollt.

Gruß
eCar

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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    ATLAN
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folder So 13. Jul 2014, 09:39
Diskussion zum Bordlader hierher ausgelagert:

http://www.goingelectric.de/forum/vw-e- ... t5901.html

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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    kai
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folder So 13. Jul 2014, 13:33
eCar hat geschrieben:
dkt hat geschrieben:Eure Erfahrungen mit dem E-Golf kann ich insofern bestätigen, als dass die stärkste Rekuperation super ist, man den Übergang nicht spürt, bzw. der Verbrauch bei meiner verhaltenen Fahrweise dabei echt niedrig ist. Die übrigen Stufen habe ich bis jetzt nicht benutzt, bzw. sehe keinen Sinn in dieser Unterteilung.
@kai:
Schön, dass du auch mal ein paar nette Worte für den e-Golf findest. Deine genannten Haupt-Schwachpunkte haben ja nichts mit deinen Erfahrungen der Probefahrt zu tun, sondern sind von Anfang an bekannte Fakten. Jeder e-Golf Interessent muss sich fragen, ob er sich damit abfinden will/kann. Wenn der fehlende 22 kW Lader in deinem Fall das K.O.-Argument ist, ist das vollkommen in Ordnung. Ein wenig mehr Toleranz gegenüber anderen, denen die Lademöglichkeiten des e-Golf ausreichen, wäre aber vielleicht nicht verkehrt. Im übrigen: ich bin ziemlich sicher, dass VW beim AC-Laden in Zukunft noch nachlegen wird. Spätestens wenn in 2-3 Jahren die nächste Generation mit deutlich höherer Batteriekapazität anrollt.

Gruß
eCar
Danke für die Blumen, das Auto an sich ist ja sehr gut, nach Auto 1.0 Bewertungen. Nur es ist eben kein Verbrenner, daher muss man es auch nach Auto 2.0 Kriterein bewerten.

ich sagte ja mit 22kw TYP2 Lader und zuschaltbarem Außengeräusch wäre der e-Golf 2014 fast perfekt. Ne Wärmepumpe gibt es inzwischen, das ist toll!
Mit Toleranz hat das nichts zu tun, die habe ich.
Nur darf die Frage erlaubt sein, wieso VW nicht Stand der Technik beim TYP2 Europastandard verbaut?

SMART bietet so etwas ja auch an. Und VW hat es im e-Golf Bluemotion 2012 ja mit dem 11kw-Lader auch gemacht.

Ein Nissan Leaf und ein BMW i3 wird ja auch gekauft und das ist gut für die Elektromobilität.
Gut ist auch, das der e-Golf den i3 unter Druck setzt, hat doch der e-Golf 5 Türen und korrekten Kofferraum und spricht damit andere Käufer an. Und auch gut ist, das bald die B-Klasse kommt und den e-Golf unter Druck setzt.

Also, wir warten mal ab. Ich vertraue wie Du in das technsiche Können von VW aus 2012. Vielleicht bieten Sie das in 2016 wieder an.

Gruß

Kai
Tesla M3 LR Midnight Grey, CrOhm Box/22kw, PV seit 2009 mit EV und 9,43 kWp, Tesla PW 2 mit BackupGateway
Tesla Empfehlungs Link: https://ts.la/kai75442

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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dkt
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folder So 13. Jul 2014, 14:20
kai hat geschrieben:ich sagte ja mit 22kw TYP2 Lader und zuschaltbarem Außengeräusch wäre der e-Golf 2014 fast perfekt.
Nur darf die Frage erlaubt sein, wieso VW nicht Stand der Technik beim TYP2 Europastandard verbaut?
Gut ist auch, das der e-Golf den i3 unter Druck setzt, hat doch der e-Golf 5 Türen und korrekten Kofferraum und spricht damit andere Käufer an. Und auch gut ist, das bald die B-Klasse kommt und den e-Golf unter Druck setzt.
Das ist nachvollziehbar. Bei mir spielt die Schnellladung keine große Rolle. Es geht um 98% Stadtverkehr mit Reichweiten von bis zu 70 km täglich.

Problem habe ich noch mit der Rollstuhlzuladung.

Re: Probefahrt mit dem E-Golf

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me68
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folder Di 15. Jul 2014, 11:33
kai hat geschrieben: Danke für die Blumen, das Auto an sich ist ja sehr gut, nach Auto 1.0 Bewertungen. Nur es ist eben kein Verbrenner, daher muss man es auch nach Auto 2.0 Kriterein bewerten.

ich sagte ja mit 22kw TYP2 Lader und zuschaltbarem Außengeräusch wäre der e-Golf 2014 fast perfekt. Ne Wärmepumpe gibt es inzwischen, das ist toll!
Mit Toleranz hat das nichts zu tun, die habe ich.
Nur darf die Frage erlaubt sein, wieso VW nicht Stand der Technik beim TYP2 Europastandard verbaut?
Hallo Kai!

Ich würde mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen und einen 22kW-AC-Lader als Stand der Technik bezeichnen. Zumal ein Universallader mit einer grossen Ladeleistungsbandbreite nirgends gut sein kann - sprich energieeffizient.

Ich für meinen Teil habe lieber ein Auto mit einem effizienten kleinen Lader für zuhause, schließlich muss ich ja den Strom bezahlen mit allen Verlusten!

Für unterwegs sind mir die Gleichstrom-Schnelllader sympatischer, ob sie nun Chademo, CCS oder SuperCharger heissen. Da kann man schwere Gleichrichtertechnik stationär verbauen und braucht das Zeugs nicht herumfahren, wo man es doch nur ab und an wirklich braucht. Ist so als würdest Du das ganze Jahr die Schneeketten im Kofferraum liegen haben. Dazu kommt noch die Gleichrichtertechnik im Auto erzeugt auch Abwärme, die man wieder mühsam aus dem Auto rausbekommen muss. Weiters ist die AC-Ladeleistung begrenzt, die Gleichstrom-Ladetechnik geht heute schon bis 135kW und morgen vielleicht bis?

Martin
... unterwegs mit einem Hyundai Ioniq electric, Bj. 8/2018

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