Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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  • Paradise
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Ich könnte mir vorstellen, das man die Technik eines E-Smarts doch auch in einen Trabbi, Käfer oder dergleichen einbauen könnte.
Ja ich hab im Netz schon diverse Umbauten zu E-Trabbis und E-Käfer gesehen, jedoch nicht mit Smarttechnik.
Was denkt ihr dazu?
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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

nagetusch
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Mechanisch an der Hinterachse wär das schon möglich, am einfachsten in einen smart roadster vermutlich? Das größte Problem dürfte die hochintegrierte und verschlüsselte Elektronik mit dem CanBus sein. Alles ist miteinander verknüpft, Du kannst nicht ohne den Tacho fahren, der zum Auto gehört, nicht ohne die Klimaanlage,nicht ohne genau den Sicherungskasten (genannt SAM), nicht ohne genau den ABS Sensoren an den Bremsen, nicht ohne den bescheuerten Schalthebelblock mit der Wegfahrsperre und vor allem musst Du genau die zum Fahrzeug gehörende Batterie mit dem BMS und dem dazu gehörenden Ladegerät verwenden.Wenn es gelingt alles zu übernehmen, was im Smart elektronisch dran ist, könnte es klappen. Wär aber in einem Käfer z.B. nicht sehr passend. Die Smart Batterie z.B. ist im Käfer überall zu groß, der hat einen Zentralrohrrahmen von vorn bis hinten, da ist man eigentlich gezwungen, die Batteriezellen zu verteilen, z.B. im vorderen Kofferraum, da wo der Tank war.
Nur Motor und Getriebe zu nehmen würde voraussetzen, dass Du Leistungselektronik findest, die diesen Motor ansteuern kann. Ich glaube alle Leute bisher haben beschlossen, dass es einfacher ist, die Teile aus einem offenen System neu zu kaufen, bevor sie die ganze Elektronik hacken.

Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

wodnik7
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Wie nagetusch sagte, ich sehe hier Probleme - habe auch mit jemanden gesprochen, der Umbau betreibt. Der Controller ist nicht offen, und damit fällt eigentlich alles. Was man erfolgreich macht, sind Leaf Motoren, die sind sehr geeignet, und bestens zu betreiben. Ich selbst werde bei meinem Umbau einen HPEVS Motor haben. Das dauert aber noch etwas:)

Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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  • Paradise
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Was möchtest Du denn umbauen?
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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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@Paradise ,

wenn du schon etwas umbauen möchtest, oder dich dafür interessierst, schau doch mal hier nach: viewforum.php?f=42

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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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Ich habe auch schon nachgedacht, einen neuen 42 zu kaufen (mit Mitarbeiterrabatt und Bafa kostet der ca. 9000 Euro. Wenn man dann noch ein paar der Neuteile verscherbelt, hat man vielleicht für 7000 Euro einen neuen Antriebstrang incl. HV-Batterie. Um die Bafa zu bekommen, muss der halt 6 Monate zugelassen werden. Da die Vernetzung im Smart nicht so immens ist, könnte man so manchen Youngtimer elektrifizieren. Ein Käfer würde endlich eine vernünftige Heizung bekommen :-). Bisher habe ich noch keinen "Wirt" gefunden, in den die HV-Batterie mit 112 x 64 cm längs oder quer reinpasst. Golf 1 oder 2, Lupo 3l, Audi 50... TÜV-Eintragung sollte auch zu machen sein, bei der Antriebsleistung und dem Schadstoffausstoß.
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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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Hmmm, also dann musst du halt eine Idee grösser denken. Also Caddy oder alte S-Klasse :-)

Aber mal Spass bei Seite, das es von den Schadstoffregeln kein Problm geben wird ist klar, aber du brauchst eine Sonderzulassung des elektrischen Antriebsstrang. Da du die notwendigen Prüfungsunterlagen der Komponenten nicht beisteuern kannst, ist das eine richtige Hausnummer.

ZUm Fahren bekommen bestimmt möglich, aber ich kann mich an die Zulassungsregeln als Prototyp für EVs erinnernen. Gab dazu mal einen Kurs in Aachen. Das Thema war heftig. Alleine komplette EMV und FuSI Prüfung der Komponenten. Notaus. Nur eingewissene Fahrer usw.

Da erscheint mir ein alter ED3 fast einfacher wie ein ED4/EQ, denn da hast du dann sogar zwei Buskonzepte.
Ein Zoe oder Twingo dürfte da einfacher ohne 2 Welten sein.

Wenn es um den Fahrspaß und nicht um die Alltagsnützbarkeit (bei Regen usw.) geht, bietet sich auch ein Rohrrahmen Buggy Lösung an. Da kommt man überall einfach hin.


https://www.th-nuernberg.de/de/news/tec ... sgaengerz/

Schon eine Weile her, als ich den Jungs den Buggy damals neu ohne Motor besorgt hatte. Ohne Motor, das der Antrieb ihn zu elektrifizieren höher war :-)
smart fortwo 451er ED3 3,7kW-Lader, EZ 01/2013; >53.000km
smart fortwo 451er ED3 22kW-Lader; EZ 03/2015; >21.000km
OVMS, BMSdiag und .... :thumb: beyond 60kW Bye Bye Brabus :mrgreen:

"Es kommt auf die ersten 5 Meter an" - Smart

Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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@vwcruiser , @Paradise , vieleicht solltet ihr euch mal mit´m Fleck kurzschließen. Ob er noch was macht weiß ich nicht, habe ihn durch die Seuche schon lang nicht mehr gesehen.
https://www.fleck-elektroauto.de/
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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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  • Paradise
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Ich glaube das ist falsch rüber gekommen. Ich habe nicht vor, da was umzubauen. Mir fehlen schlicht die Möglichkeiten dazu.
Es hat mich aber mal interessiert, ob das mal jemand gemacht hat. Da ich in der Antriebstechnik durchaus Potenzial sehe.
Aber wie ihr schon selbst geschrieben habt, ist der Aufwand wohl extrem hoch.
Danke für eure Rückmeldungen dazu.
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Re: Hat eigentlich schonmal jemand die Antriebstechnik in ein anderes Auto verbaut?

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Aus meiner Sicht kommt es auf die GENAUE Umbauart an.

Wenn du den Smart MOTOR auf ein vh. Getriebe flanscht, oder mit ori. Getriebe, aber Achsen etc. unverändert lässt, dann spricht nichts für eine rel. problemlose Abnahme so lange das Umbaufahrzeug keine originäre geringe Motorleistung hat. ( Bremsen vs. Leistung vs. vmax !)

Diese Art von Umbauten wird schon seit Jahren von div. Betrieben durch geführt. Fiat 500, Käfer, etc.

Akkuposition, Akkugewicht und Achslasten etc. beachten, dann geht so ein Umbau durch den TÜV. Abgasvorschriften entfallen ja völlig.
Sicherheitsvorschriften bzgl. Tank dito. Bei einem Youngtimer-Umbau muss man sich auch keine Gedanken über ABS, ESP, etc. machen.

Der Tüver trägt dann eben die KW vom E-Motor um, und führt Fahrproben durch. Dürfte aber ne 3-stellige Summe kosten.
Immerhin muss die neue vmax ermittelt werden.

Ein Umbau mit der GESAMTEN Antriebseinheit incl. Achse vom Smart ist kaum machbar/tüvbar wenn du am Fahrwerk vom neuen Wagen schweißen musst und nun die Smart Bremse auf der HA hast.
Ich würde auch erhebliche Probleme sehen wenn das neue Chassis, bzw. der Wagen lt. BE ein ABS/ESP hätte. Daher würde ich, (wenn ich Zeit für so was hätte) immer zu einem Youngtimer greifen. "Alte" Vorschriften, nix dran.

Alles was mir rechtlich nicht klar ist, das wäre die Einbauposition vom Akku. Tanks dürfen bspw. nicht im Front- oder Heckbereich, im Aufprallbereich montiert sein.


Ansonsten hätte ein bspw. C-Kadett mit E-Antrieb schon Charme.

Selbstverständlich muss man so einen geplanten Umbau vorher mit dem Tüver besprechen, der später die Abnahme machen soll.
Genau so selbstverständlich ist, dass man weiß wo am Schraubendreher vorne und hinten ist .. ;)

Solche Umbauten sind selbstverständlich nix für Owner die für Bremsenwechsel in die Werkstatt fahren.
Genau so selbstverständlich sind gute Kontakte zu einem CNC Fräser, der einem den, einen Übergang/Adapter Motor-Ori. Getriebe herstellen kann.
...wohl so ziemlich das elementarste Bauteil was man benötigt. Das und die Verzahnung, ist das erledigt, dann ist schon ne Menge geschafft.
Gruß, Heiko

Für den Mann: ZOE PH II R 110 ZE 40 Life Dezir Rot
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