BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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NotReallyMe hat geschrieben:Wenn einmal ein Ersatz erforderlich wird und BMW den alten Akku nicht in Zahlung nimmt, dann wird der volle Ersatzteilpreis fällig. Das sind weit über 10k Euro, auch in einigen Jahren noch.
Da bin ich mir nicht so sicher...
Wenn dem so sein sollte, wird sich Elektromobilität nie durchsetzten, weil es schlicht zu teuer für die Masse ist.
Die Förderkapazitäten für die benötigten Rohstoffe werden grad aufgebaut, erweitert, sodass in absehbarer Zeit mehr und günstiger geliefert werden kann. Zudem geht die Entwicklung der Akkus stetig weiter, sie werden effizienter.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es irgendwann einen großen Akku zum Wechsel für überschaubares Geld geben wird, das braucht nur noch etwas Zeit...
i3 (120 Ah), i8, V8-Touring
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Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Hilde.Knallinger
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Die Akkus werden doch im Werk wieder verwendet und auch im BMW-Kraftwerk. Davon mal abgesehen, ich würde mich über einen Akku 33kwh Akku zu Hause freuen der nur noch 50% bringt. Aber auf die 50% musst du erst mal kommen. Da flieg ich schon zur Arbeit und brauch kein Auto mehr.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Das Auto hält dann halt so lange wie der Akku. Die Kapazität wird immer geringer mit der Zeit. Irgendwann könnte man vielleicht einen REx nachrüsten, statt eines neuen Akkus.
j.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

umali
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:ironie: Oder 2x Rex ohne Akku :mrgreen:
Im Ernst: Bis dahin sollte etwas auf dem Zubehör- oder Gebrauchtmarkt verfügbar sein. Auch von BMW direkt sollte zumindest eine Akkuoption da sein, auch wenn die teuer wird.
VG U x I

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

GeschmacksSachen
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Noch kurz vor der Bekanntgabe des Updates eine Wunschvariante

120ah als Standardakku MJ 2019

In der Aufpreisliste 160ah Accu von Catl 1.200,-€

....meine Bestellung wäre sicher.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Hilde.Knallinger
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Kurze Zwischenfrage. Wenn hier die Akkus immer grösser werden sollen und derzeit Wünsche diesbezüglich geäussert werden. Ist jeder auch bereit statt 30 Minuten die Ladesäulen für 1,5h zu belegen um das Auto voll zu kriegen?
Da werden die Ladesäulen tendenziell wieder länger belegt.
Der Wartenden konnte sich derzeit ja mehr oder weniger drauf verlassen, dass die Schnellladesäule nach ca. 45min wieder frei wird.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Jimmylein
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Da müsste eingach schneller geladen werden bzw. dies möglich gemacht werden. Wenn ich maximal schon 45 min. Warten müsste weil vor mir einer lädt und ich dann auch noch mal 45 min zum laden benötige, ist mir das einfach zu lang.

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

backblech
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Hilde.Knallinger hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage. Wenn hier die Akkus immer grösser werden sollen und derzeit Wünsche diesbezüglich geäussert werden. Ist jeder auch bereit statt 30 Minuten die Ladesäulen für 1,5h zu belegen um das Auto voll zu kriegen?
Da werden die Ladesäulen tendenziell wieder länger belegt.
Der Wartenden konnte sich derzeit ja mehr oder weniger drauf verlassen, dass die Schnellladesäule nach ca. 45min wieder frei wird.
Denkfehler, wenn ich nicht schneller fahre und dadurch mehr verbrauche. Ich lade nicht länger sondern die gleiche Zeit an weniger Ladestationen. Oder tendenziell kürzer: Angenommen der 94er Akku für die Ladung von 10-85% SOC 30 Minuten braucht werden die zusätzlichen 10 kWh Kapazität beim Laden ca. 12 Minuten bei 50 kW die Ladestation blockieren. Vielleicht kann der neue Akku auch mit 70 oder sogar 100 kWh geladen werden?!? Also tendenziell entlasten die größeren Batterien die Schnellladestationen. Vollladen (85%) wäre nur nötig bei einer Fahrt ab 450 km (Start mit 100% - 270km Reichweite + 75% Ladung - 225 km).
BMW i3 60Ah 03/17-01/19
BMW i3 94Ah seit 02/19

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

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Wir wissen noch nicht welche Ladeleistung mit einem größeren Akku kommt. Natürlich wäre es sinnvoll, sofern es die Chemie zulässt, dass diese gesteigert wird. Da bin ich aber noch skeptisch. Aber natürlich reduziert es für viele überhaupt die Notwendigkeit zwischenzuladen. Natürlich werden auch einige die Extrakapazität dazu "verschwenden" um auf einer gegebenen Strecke schneller zu fahren - vor allem, wenn sie eh einen längeren Pausenstop planen.

Beim Schnellladen gibt sich selbst bei gleicher Leistung der positive Effeekt, dass das man länger im Ladefenster bleibt, welches volle Ladung ermöglicht. Auch eine gegebenenfalls nötige langsame 9x% Ladung wird dann nicht mehr so oft nötig sein...

Zur Akkulebensdauer: Hier schlägt irgendwann nur noch die kalendarische Alterung zu. Aber der Hersteller ist ja relativ zuversichtlich, dass aufgrund der hochwertigen Konfektionierung der Akku mindestens 20 Jahre, bzw die Lebensdauer des Autos überlebt (sonst bräuchte man ja auch kein second life). Und je größer der Akku desto weniger Zyklen benötigt man für die gleiche Strecke -> zyklisch hält der Akku länger und eine Degradation ist auch nicht mehr so schmerzvoll!

Zu Drittanbiertern: Aufgrund der strikten modularisierung bei BMW über alle Fahrzeuge inklusive Roller (macht bisher kein anderer Hersteller so) halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass man für den I3 noch sehrt lange Ersatz bekommen wird. Und so wie man beim Verbrenner selten bei einem 10 jährigen Modell einen fabrikneuen Ersatzmotor einbaut gehe ich davon aus, dass man beim i3 - sofern es sich lohnt - eher Akkus aus Unfallschäden etc. verbauen wird. Interessant wird es tatsächlich, ob man 94Ah und (auf 94Ah limitierte) 120Ah Akkus gemischt verbauen kann. Ich halte das noch nicht für ausgeschlossen - dafür weiß ich aber zu wenig über die Intelligenz der einzelnen Module.

Noch ein Wort zu CATL. BMW testet die Akkumodule über Jahre(!) bevor sie die in die Serie einbaut. Da werden keine grünen Bananen verkauft, die dann pötzlich unerwünschte Effekte an den Tag legen, wie wir es bei anderen Hersteller erleben. Manche denken wohl, dass man sobald irgendjemand mit einer Testzelle um die Ecke kommt gleich "Juhu, die bauen wir ab nächsten Monat in Serie ein" ruft.

Ein Freund von mir, der als der 94er kam entfernt damit zu tun hatte, meinte damals um Weihnachten (also ein dreiviertel Jahr vor Verkaufstart des 94ers), dass sie gerade die 4."Generation" (also Version) des 94ers im Test haben und bald Serienreif sind.
05/2021 VW ID.3 Pro Business: Hauptfahrzeug
08/2019 Outlander PHEV PLUS: für Restmobilität, sowie Zweitwagen für Kurzstrecken, Anhängerfahrten, oder wenn Allrad vorteilhaft ist

Re: BMW i3 mit 120Ah ab wann?

Hilde.Knallinger
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backblech hat geschrieben:
Hilde.Knallinger hat geschrieben:Kurze Zwischenfrage. Wenn hier die Akkus immer grösser werden sollen und derzeit Wünsche diesbezüglich geäussert werden. Ist jeder auch bereit statt 30 Minuten die Ladesäulen für 1,5h zu belegen um das Auto voll zu kriegen?
Da werden die Ladesäulen tendenziell wieder länger belegt.
Der Wartenden konnte sich derzeit ja mehr oder weniger drauf verlassen, dass die Schnellladesäule nach ca. 45min wieder frei wird.
Denkfehler, wenn ich nicht schneller fahre und dadurch mehr verbrauche. Ich lade nicht länger sondern die gleiche Zeit an weniger Ladestationen. Oder tendenziell kürzer: Angenommen der 94er Akku für die Ladung von 10-85% SOC 30 Minuten braucht werden die zusätzlichen 10 kWh Kapazität beim Laden ca. 12 Minuten bei 50 kW die Ladestation blockieren. Vielleicht kann der neue Akku auch mit 70 oder sogar 100 kWh geladen werden?!? Also tendenziell entlasten die größeren Batterien die Schnellladestationen. Vollladen (85%) wäre nur nötig bei einer Fahrt ab 450 km (Start mit 100% - 270km Reichweite + 75% Ladung - 225 km).
Ja klar das weiss ich. Dass die Menge in der Zeit gleich bleibt ist klar. Der 120Ah kann natürlich langer schnell laden als der 94er ist auch klar.
Nur bei der momentanen Situation, dass meistens nur ein 50kwh Lader am Ladeplatz zur Verfügung steht, wird der doch dann länger blockiert. Zumal es meistens auch nicht nötig ist denn Akku voll zu machen.
Es würde nach meiner Vorstellung mehr Sinn machen, wenn man längere Strecken fahren muss, aus Sicht der blocking time, lieber öfter aber dafür kürzer laden (nach Bedarf + alternate "fuel").
Wenn natürlich 100 oder mehr kwh-Lader mal ausgebaut sind und/oder 2 oder mehr 50kwh Lader an der Ecke stehen, dann ist die Sach auch wieder relativ. Aber momentan kann man ja über nur eine 50kwh Ladestation froh sein.
Wenn du die ganze Zeit aber mit einem 120Ah halb leer durch die Gegend fährst, muss ja dann auch nicht sein.

Zusammengefasst würde ich in den Raum stellen, dass die Akkugrösse nach der Ladeleistung der vorhandenen Ladeinfrastruktur definiert werden sollte. Die 50kwh++ Lader kann man ja noch an einer Hand abzählen. Nach meiner überlegung wird dies auch noch etwas länger so bleiben. Wenn ich einen Zeitraum nennen würde, dann dachte ich an knappe 10 Jahre etwa bis 100 oder 150kwh Lader die 50kwh Lader abgelöst haben. Bzw die 50kwh dann zu den Schnarchladern gezählt werden können. So ein Ding kostet ja auch richtig Geld und die derzeitigen CCS-Lader müssen ja auch irgendwann mal Gewinn abwerfen bevor man an Grössere ran geht.
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