Ende des BMW I 3 ?

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Re: Ende des BMW I 3 ?

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Da ich mit meinem i3 sowohl bezüglich Ausstattung (fast voll) als auch mit dem Zustand eigentlich sehr zufrieden bin, werde ich mich jetzt verstärkt mit dem Gedanken an ein Akku-Upgrade auf 120 Ah beschäftigen. Das würde das Pendeln und auch die Urlaubsfahrten schon um einiges erleichtern.

Einen neuen 120er hätte ich hauptsächlich wegen des größeren Akkus gewollt, die restlichen Änderungen des Facelifts spielen für mich keine große Rolle. Okay, die Fernlichtautomatik wäre ganz nett gewesen, aber vermutlich hätte mich einfach auch "einen der letzten gebauten i3 zu bekommen" zu einem Neukauf bewogen. Einen gebrauchten 120er zu kaufen schließe ich aktuell aufgrund der hohen Gebrauchtwagenpreise aus. Gerade gut ausgestattete Modelle (ich würde wieder Glasdach, H/K, Holz usw. haben wollen) sind rar und kaum unter 32.000 Euro zu bekommen.
BMW i3s 120Ah - Jucarobeige+Suite, 06/2019, 22.500 km
BMW i3 60Ah - Weiß+Lodge, 02/2015, 76.500 km
BMW i Wallbox Plus & PV 8,84 kWp // BMW i Wallbox Connect & PV 5,74 kWp
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Re: Ende des BMW I 3 ?

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Verstehe. Hole meinen neuen gebrauchten 60 Ah mit Rex aus 04.2014 mit 61.000 km und 86% Restkapazität Akku nächste Woche aus Hannover ab. Kostet mich 16.500 € inkl. Glasdach und hellgrauer Innenausstattung mit weißem Lederlenkrad.

Denke dran, bei Harvla in Prag ein Upgrade auf 94 Ah machen zu lassen. Wenn ich das im Frühjahr/Sommer machen lasse, dürfte auch ein TÜV-Gutachten dabei sein und es kostet nur ca. 4.000 € - 4.500 € und nicht 8.000 € bis 13.900 €. http://www.i3upgrade.cz/de/cenik.html.

Dann wäre ich bei ca. 21.000 € für einen 94 Ah mit Rex. Das erscheint mir noch attraktiv, vor allem, da der 94 Ah-Akku am stabilsten sein soll, was die Anzahl der Ladezyklen angeht ...
Ab 04.08.2016 Zoe R 240 Life. Ab 28.07.2020 E-Golf. Ab 16.02.2022 BMW i3 mit Rex aus 2014, um es ein Langzeitauto werden zu lassen. Versicherungsmakler, zum Kfz-Versicherungsvergleich: https://versicherungen-emobil.de/kfz-ve ... svergleich

Re: Ende des BMW I 3 ?

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Ich bin damals den 60er REX probegefahren und fand ihn genial. Später habe ich allerdings den 120er gekauft. Mit beiden Fahrzeuge komme ich ohne Zwischenstopp von München nach Stuttgart.
Wenn Du Deinen 60er REX auf einen 120er REX umbauen läßt, dann bekommst Du eine für einen i3 ziemlich einzigartige Gesamtreichweite.

Der 120er ist für sehr viele Anwendungen ausreichend, aber der REX gibt natürlich eine gewisse zusätzliche Sicherheit...

Re: Ende des BMW I 3 ?

noXan
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i3bestesauto hat geschrieben: Okay, die Fernlichtautomatik wäre ganz nett gewesen
Bleib da mal hellhörig, sollte auch beim pre LCI möglich sein. Aber ich möchte aktuell noch nicht zu viel versprechen.
Zuletzt geändert von noXan am Mo 7. Feb 2022, 12:38, insgesamt 1-mal geändert.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 169400km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh, auf 19" Michelin ePrimacy

Re: Ende des BMW I 3 ?

noXan
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Pitterausdemtal hat geschrieben: Verstehe. Hole meinen neuen gebrauchten 60 Ah mit Rex aus 04.2014 mit 61.000 km und 86% Restkapazität Akku nächste Woche aus Hannover ab. Kostet mich 16.500 € inkl. Glasdach und hellgrauer Innenausstattung mit weißem Lederlenkrad.

Denke dran, bei Harvla in Prag ein Upgrade auf 94 Ah machen zu lassen. Wenn ich das im Frühjahr/Sommer machen lasse, dürfte auch ein TÜV-Gutachten dabei sein und es kostet nur ca. 4.000 € - 4.500 € und nicht 8.000 € bis 13.900 €. http://www.i3upgrade.cz/de/cenik.html.

Dann wäre ich bei ca. 21.000 € für einen 94 Ah mit Rex. Das erscheint mir noch attraktiv, vor allem, da der 94 Ah-Akku am stabilsten sein soll, was die Anzahl der Ladezyklen angeht ...
Sieh dir mal an wie dir der 60ah so steht. Es ist durchaus möglich dass dieser ausreichend ist. Im Sommer fand ich den super, nur im Winter mit dem Vorkonditionieren war er mir dann doch zu klein. Was auch für den 94ah Spricht: Wesentlich stabileres DC laden (Ladeleistung bis 90% auf hohem Niveau, beim 60ah fängt die Reduzierung bei 60% und teilweise auch schon früher an).
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 169400km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh, auf 19" Michelin ePrimacy

Re: Ende des BMW I 3 ?

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@noXan Wie wäre das denn beim Akku Upgrade eines 60er mit der Ladeleistung? Die würde unbeeinflußt davon bleiben, oder schaltet der DC Lader dann ein Kennfeld um?
I3s (120Ah)

Re: Ende des BMW I 3 ?

noXan
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toshi hat geschrieben: @noXan Wie wäre das denn beim Akku Upgrade eines 60er mit der Ladeleistung? Die würde unbeeinflußt davon bleiben, oder schaltet der DC Lader dann ein Kennfeld um?
Das hat mit dem BMS zu tun, und dieses ist im Akku verbaut. Sobald du nen 94ah oder 120ah Akku hast, läd das Auto merklich länger schnell. An 50KW DC Ladern nutzt man somit die maximale Ladung fast komplett aus, was bei zeit basierten Tarifen ein großer Vorteil ist. Beim HPC sieht das natürlich anders aus, die meide ich wenn ich kann bzw. halte die Ladung kurz.

Beispiel an meinem ehemaligen 60ah REX nach dem Umbau auf 120ah
- bis 90% 47-48KW
- bis 92% 40KW
- bis 95% 30KW
- bis 97% 25KW (Ladung an 50KW Smatrics DC Lader beendet)

(alle Werte annähernd)

Somit kommt der Akkutausch beim 60ah nicht nur einer Erhöhung der Kapazität/Reichweite gleich, sondern auch einer Beschleunigung der Ladegeschwindigkeit.

Schon eine feine Sache der Tausch beim I3 auf eine größere Kapazität, und gewissermaßen ein Novum bei den BEVs. Beim Nissan Leaf weiß ich von Havrla, dass Dala (https://dalasevrepair.fi/) da wesentlich höheren Aufwand betreiben muss, dass das funktioniert. Dala ist so der Havrla der Leaf Gemeinde und hat in der Vergangenheit auch Akkuswaps durchgeführt. Ich glaube der macht das aber nicht mehr.
BMW I3(s) 120ah REX, BJ2014, 169400km, REX Anteil 9,9% - Akkutausch 1.2022 von 15,5kWh auf 39,2kWh, auf 19" Michelin ePrimacy

Re: Ende des BMW I 3 ?

Ioniq1234
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Norbert W hat geschrieben: Und das Märchen, dass Rekuperation den Mehrverbrauch von Zusatzgewicht wieder zurückholt, sollte auch nicht ständig widerholt werden. Es sind nur ca. 60% der verlorenen Energie, die Rekuperation im Schiebebetrieb wieder zurückholt. Das ist nat. sehr gut, besser als wenn die Energie durch manuelles Bremsen komplett weg ist. Aber dennoch sind auch mit Rekuperation 40% weg. Mit einem leichteren Auto ist der Verbrauch ganz einfach geringer. Zudem ist die Verzögerung im Rekuperationsbetrieb stärker, mit abnehmenden Gewicht, bei gleicher Rekuperationsleistung.

Rollwiderstand ist nat. auch ein Thema, da muss sich ein i3 mit seinen 155er Reifen nicht verstecken ;)
Da frage ich mich, warum einige deutlich schwerere Fahrzeuge deutlich weniger verbrauchen, wenn das Gewicht so viel ausmachen soll?

Außerdem frage ich mich, was die Reifenbreite mit dem Rollwidersand zu tun hat? Und warum Fahrzeuge mit über 200er Schlappen weniger verbrauchen?

Ist es nicht eher der Luftwiderstand? (auch der der Räder) Oder der Wirkungsgrad der E-Komponenten?


Ich finde es auch traurig, dass der i3 jetzt so endet. Auf der anderen Seite kann ich es etwas nachvollziehen. Technisch ist er eben so wie er jetzt ist. Da kann man nur ganz neu anfangen und die Erfahrungen einfließen lassen. Den alten i3 weiter versuchen zu optimieren, wäre vermutlich nicht von Erfolg gekrönt. Zu viele Kompromisse müsste man eingehen. Das fängt bei den schmalen Reifen an und hört bei der Karbonkarosse noch nicht auf.

Für mich hat der i3 einige konstruktive Nachteile, weswegen ich mir den nicht kaufen würde. Das sind zum einen das Türkonzept. Fast unmöglich hinten jemand in engen Parklücken aussteigen zu lassen. Erst recht nicht übergewichtige Personen. Der Startknopf hinter der Lenkradspeiche. Vergleichsweise hoher Verbrauch und langsame DC Ladung.

Ansonsten ist das technisch ein schönes Auto. Insbesondere der 120er.

Ich denke einige Liebhaber werden den in 10-15 Jahren noch fahren.

Re: Ende des BMW I 3 ?

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Ioniq, Tesla Model 3 und BMW i3 haben sehr geringe Verbräuche, wobei das jeweilige Verbrauchsoptimum bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten liegt. Der i3 ist m.E. ungeschlagener Meister in der Stadt, Tesla Model 3 auf der Autobahn, Ioniq dazwischen.

Was das Türkonzept des i3 angeht - wären die Türen konventionell angeordnet, wäre die hintere Türe ziemlich eng. So öffnen die Türen sehr komfortabel, die hintere fast senkrecht zur Karosserie. Hinten geht auch für Moppelchen, aber eventuell hält man kurz vor der engen Parklücke und läßt auf der Beifahrerseite aussteigen.
Ansonsten: Vordere und hintere Türe so weit aufklappen, wie es geht, Sitz vorklappen, in die Türöffnung aussteigen, hintere Tür zuklappen. Dann steht man so da, als wäre man vorne ausgestiegen und kann das Problem lösen. Zum Beladen sind diese Türen aber toll - und zum vorne Einsteigen auch, weil die Vordertüre riesig ist, m.E. größer als beim Tesla Model 3.
Und der Lenkrad-Gangschalter ist irre praktisch, vor allem, wenn man sowas vom Fahrrad gewohnt ist - klickt auch ähnlich schön...

Übrigens war bei mir der Ioniq in der engeren Wahl und wurde auch von Kollegen empfohlen...

Re: Ende des BMW I 3 ?

dr_big
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Ioniq1234 hat geschrieben: Das fängt bei den schmalen Reifen an und hört bei der Karbonkarosse noch nicht auf.
Ich finde witzig, wieviele Leute immer von den Reifen reden, dabei kann man die mit Null-Aufwand ändern und auch breitere montieren. Die Karrosserie hat sich auch bewährt, das wäre für mich auch kein Kriterium. Problem ist einfach die technische Ausstattung, wenn man da etwas modernisieren will, dann muss am Ende die gesamte Elektronik erneuert werden.
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