ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Man bräuchte ein Fußpedal, welches neben dem Fahrpedal die Rekuperation entsprechend des Fußdrucks steuert und automatisch ein blending zwischen Elektrodynamischer und Reibungsbremse durchführt - bei Nichtbetätigung wird einfach gesegelt. Das könnte man dann einfach "Bremspedal" nennen und ersetzt sämtliche Paddels und Rekuperatiuonseinstellungen.

Ich bin absolut kein Fan von one-pedal-driving. Das ist total energievernichtend
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Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Super-E hat geschrieben: Man bräuchte ein Fußpedal, welches neben dem Fahrpedal die Rekuperation entsprechend des Fußdrucks steuert und automatisch ein blending zwischen Elektrodynamischer und Reibungsbremse durchführt
Das macht die ZOE, mit dem BOSCH ESP. Nennt sich Kooperatives Recoperatives Bremssystem CRBS... Aber eine Simulation der Motorbremse wie bei einem Verbrenner ist am Fahrpedal trotzdem noch zusätzlich programmiert.
Dentec hat geschrieben: Der I3 benutzt die Reibbremse bei voller Batterie, wenn man vom Strompedal geht.
Möge unterschiedlich sein, meine Erfahrungen sind andere. Wir waren bewusst mit verschiedenen Fahrzeugen am Berg und haben wirklich, wirklich voll geladen. Beim BMW geht das nur mit Wechselstrom, ansonsten ist die Batterie nicht ganz voll. Dann wurde gar nicht mehr den Berg runter verzögert. Die Bremspedale mussten vom Fahrer betätigt werden. Es kann aber sicher Unterschiede zwischen den Modelljahren geben. Ich hatte nur einen einzigen zum Testen.
ZOE Live Q210 6/2013 * Ladegerät @60.500km * AHK legal Typisiert 18.07.2017 * neuer Motor @71.250km
40kWh Batterie 12.03.2019 @85100
Aktuell: 100.000 km
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Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Ich war natürlich etwas spöttisch. Es soll ja jeder glücklich werden und daher ist es gut, wenn man das einfach einstellen kann. Wichtig ist für mich aber die klaren Grenzen der Rekuperation am Bremspedal zu kennen. Das Problem habe ich nämlich am Outlander. Das merkt man daran, dass sogar mein Händler meinte der rekuperiert gar nicht, wenn man die Bremse drückt. Das ist wohl falsch, aber wann genau die Reibungsbremse einsetzt - und wie viel - spüre ich nicht (andere Foristen schon). Deshalb habe ich meist max. Reku eingestellt und damit so eine Art "one pedal".

Das hat ja auch dazu geführt, dass einige bei der Probefahrt des etron meinten, der könne gar nicht rekuperieren. Dabei muss man bei dem wohl recht fest in die Eisen gehen, bevor da die Reibungsbremse einsetzt.

Bei uns auf dem Land ist man in der Geschwindigkeit etwas flexibler. Sprich, wenn ich den Berg runter fahre, dann kann das Auto ruhig etwas schneller werden. Da es aber anstrengend ist das Fahrpedal genau so zu drücken, dass man zwar keinen Strom gibt, aber auch nicht rekuperiert - also leicht beschleunigt - muss man dann die Paddels nutzen um die Reku auf 0 zu setzen. Das macht meine Mutter mit ihren 72 aber sicher nicht. Die pendelt immer schön zwischen Rekuperieren und Strom geben. Effizient ist das nicht.


Ich möchte das hier aber nicht zu einer Grundsatzdiskussion zum für und wieder des OPD machen. Ich denke wie gut VW das umgesetzt hat sehen wir erst, wenn das Auto draußen ist. Der Teufel liegt bekanntlich im Detail (Beim Outlander z.B. gibt es ja die Paddels, aber er startet jedes mal in der gleichen relativ geringen Rekustufe)

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Beim Stillstand Bergab nehme ich die Feststellbremse , die löst automatisch aus beim Anfahren, so ist es ok. Auch bei vollem Akku wird Bergab verzögert ohne das ich die Bremse treten muss, gleich wie Reku.
i 3 BEV 3/15 66600 km Solarorange,11,9 kWh ;3/2019 i3s BEV 120 Ah Imperialblau >25000 km,Juicebooster 2 ,MATE Bike,

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Armenius
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Ich hab mir den ID.3 gestern auf der IAA angeschaut und war etwas enttäuscht. Die Ansätze sind gut, es gibt einige Dinge die sicherlich besser als bei I3 sind aber im großen und ganzen wollte ich meinen I3s nicht gegen einen ID3 tauschen.

Nahezu alle Interieurteile sind aus Hartplastik (Türverkleidung, Armaturenbrett usw....). Auch sonst machen viele Teile den Eindruck dass man unter enormem Kostendruck stand und an vielen Stellen den Rotstift angesetzt hat. Die Aufkleber auf der C-Säule sind auch ein No-Go (1st Edition). Entweder man lackiert es oder man lässt es einfach.

Nun aber ein paar positive Punkte des ID.3:
Das Raumangebot auf dem Rücksitzen ist beim ID.3 deutlich luftiger (viel Beinfreiheit und man sitzt sehr bequem), Das Display hinterm Lenkrad auch ein klarer Plus Punkt (egal welche Lenkradeinstellung es ist immer perfekt positioniert. Weitaus mehr Anzeigemöglichkeiten als bei I3 (Navi Pfeile usw...).
Das Argumented Reality HUD ist fantastisch und ein Alleinstellungsmerkmal. Großes Kino.

Es ist mir unbegreiflich wie man beim ID.3 derart bei den verwendeten Innenraummaterialien gespart hat. Hätte man hier 500Euro mehr investiert wär es ein wirklich tolles Auto. So wie er nun da steht man sich als ob man in einem Dacia sitzt (hier sind die Materialien auch nicht schlechter).

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Helfried
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Armenius hat geschrieben: Das Argumented Reality HUD ist fantastisch und ein Alleinstellungsmerkmal.
Was heißt das? Werden die Abbiegepfeile optisch genau dort eingezeichnet, wo die Straße in echt sichtbar ist?

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Niklas
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Helfried hat geschrieben:
Armenius hat geschrieben: Das Argumented Reality HUD ist fantastisch und ein Alleinstellungsmerkmal.
Was heißt das? Werden die Abbiegepfeile optisch genau dort eingezeichnet, wo die Straße in echt sichtbar ist?
Könnte man auf der IAA leider nicht testen. Auf einem Monitor dort war allerdings in der Simulation ziemlich anschaulich so ein Verhalten der Pfeile als auch des Navi Zielfähnchens zu sehen. Das Ziel würde auf der Straße dynamisch bewegt. So das es quasi an seinem Platz stand. Muss man sehen wenn die ersten Fahrvideos veröffentlicht werden mit dem AR HUD


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Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Armenius
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Niklas hat geschrieben:
Helfried hat geschrieben:
Armenius hat geschrieben: Das Argumented Reality HUD ist fantastisch und ein Alleinstellungsmerkmal.
Was heißt das? Werden die Abbiegepfeile optisch genau dort eingezeichnet, wo die Straße in echt sichtbar ist?
Könnte man auf der IAA leider nicht testen. Auf einem Monitor dort war allerdings in der Simulation ziemlich anschaulich so ein Verhalten der Pfeile als auch des Navi Zielfähnchens zu sehen. Das Ziel würde auf der Straße dynamisch bewegt. So das es quasi an seinem Platz stand. Muss man sehen wenn die ersten Fahrvideos veröffentlicht werden mit dem AR HUD


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Genau, aber es ist anhand des HUD Ausschnittes erkennbar wie groß die projezierbare Fläche ist.

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Auch die dynamische LED Leiste direkt unter der Frontscheibe ist genial. Sie zeigt über die komplette Breite der Frontscheibe den Ladezustand an. Signalisiert zum Beispiel bei Sprachbefehlen ob der Befehl vom Fahrer oder Beifahrer kommt.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Naheris
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Das ID-Light hilft übrigens auch bei der Navigation und weist darauf hin, wenn man jetzt rechts oder links abbiegen müsste. Bei der Spracheingabe ist (wie oben geschrieben) der riesen Vorteil, dass das Auto so nicht mehr mit dem Fahrer sprechen muss. es zeigt einfach an, dass es zuhört - und wem (Fahrer oder Beifahrer). Das Licht ist ein ziemlich genial-einfaches Feature wie ich finde.
Heute: e-Tron 55 / Gestern: Leaf ZE1+, I-Pace, Kona, eGolf Mk-2, Model S AP1, Passat GTE Mk-1 / Morgen: ?
Antike: V60, V60, XC60, LS, A6 / Geschenke: A2, Lupo 3L, Golf Mk-2.

Re: ID.3 — Das Konzept im Vergleich zum BMW i3

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Niklas
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Ich hoffe das das ID-Light auch den Ladestand zeigt wenn das Auto verschlossen ist. Das spart den Griff zum Mobiltelefon um den Ladestand zu sehen und hilft anderen Nutzern den Ladestand zu sehen, um ggf. doch noch kurz auf den Fahrer zu warten. Weil ist ja gleich voll oder so


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