Bremsen nach 17000km Schrott

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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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BMWFan hat geschrieben:Ich habe meine Bremsscheiben und -beläge zum ersten Mal nach 175'000 km ersetzt.
Beim i3? Wow... Vielleicht ein Einzelfall? Wie fährst Du denn - bremst Du öfters über die Rekuperation hinaus? Öfter mal Vollbremsungen? Oder Trockenbremsen vor dem Parken?

Grüazi MaXx
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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

kmfrank
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Hallo Zusammen,
Isomeer hat geschrieben:Und um eine Schraubererfahrung ergänzen: Sprit, der nicht genutzt wird, vergammelt über die Winterpause des Motorrads und man sucht sich im Frühjahr ´nen Wolf, warum die Kiste nicht anspringt ;)
Das stimmt so nicht, habe seit sehr vielen Jahren ein Cabrio und Motorrad, bei keinem habe ich nach dem Winterschlaf Probleme mit dem anspringen.
Isomeer hat geschrieben:Wobei die zerbröselten I3-Bremsbeläge ja nicht zwangsläufig durch mangelnde Nutzung so aussehen müssen.
@Konello,
Wie Du es ja schon gesagt, die Bremsbeläge sind zum bremsen da aber das Anwendungsprofil an Scheiben und Beläge ist bei einem E-Auto ein ganz Anderes.
Du scheinst Bremsensprezi zu sein, deswegen die Frage, welche Bremsklötze passen besser zum i3?
Welche Bremsscheiben kann man bei einme i3 verbauen, weche nicht so schnell rosten?

@All,
wer hat das Problem bei BMW schon reklamiert mit welchem Ergebnis?
Lieber Gruß
Michael
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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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mweisEl hat geschrieben:Das Hauptproblem mit den überdimensionierten und dann beim E-Auto zu rosten anfangenden Scheibenbremsen ist die Auslegung auf 250 km/h für German Autobahn Raser.
Wohl eher, dass Scheibenbremsen als "Premium" angesehen werden und von den Kunden schlicht erwartet werden, egal wie sinnvoll oder sinnlos.

Aber ein anderes Kriterium ist halt auch, dass man die Bremsen aus Sicherheitsaspekten eben nicht kleiner auslegen kann, wenn man den Auslegungskriterien maximales Gewicht und Fahrzeugleistung folgt.
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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

BMWFan
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Die Bremsscheiben sind aus Eisen und rosten gnadenlos, sobald sie feucht werden. Nach jeder Fahrt im Regen bildet sich ein Rostbelag, der dann beim Bremsen wieder abgerieben wird. Warum haben meine Scheiben 175'000 km gehalten? Mein i3 steht fast nur in der Garage, wenn er nicht bewegt wird, so dass die Scheiben nach jeder Regenfahrt abtrockenen können.
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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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Positiv ist doch schonmal dass diese Bremsbeläge angeblich auch in anderen Modellen zum Einsatz kommen, dann sind die Stückzahlen höher und man bekommt Ersatz günstig im Autohandel. Muss man sie nur noch selbst checken und gegebenenfalls austauschen können und wollen, so wie Viele hier, dann stellt das kein großes Problem mehr dar. Für Leute die sich weder die Finger schmutzig machen wollen noch sowas überhaupt können wird es schon schwieriger, aber bei denen ist doch Vieles irgendwie schwieriger in Zeiten wo uns die Handwerker ausgehen.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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In der Bremstrommetheorie wurde immer das Thema Fahrstabilierung DSC übergangen -das für alle neu zugelassenen Fahrzeuge seit inigen Jahre pflicht ist. Nochmal: Eine Bremstrommel hat in ihrer Leistung temperaturabhängig eine wahnsinnige Streuung in der Wirkung und ist sehr schlecht zu dosieren. Im kalten zustand bissig, im warmen Zustand miserabel.
Wers nicht glaub, soll im einem 60er Jahre Käfer mal einen Pass runterfahren. Deshalb sind für Fahrregelsysteme Bremstrommeln
der absolute Albtraum und verringern die Wirksamkeit und Reaktionsgeschwindigkeit extrem.

Und vor dem Gesetztgeber muss die Bremse so ausgelegt sein, daß selbst beim ausfall des Rekupurierens das FZ auch bei heiß gebremsten Bremsen z.B. nach 10 Vollbremsungen mit maximal zulässigem Gesamtgewicht und ausfall eines Bremskreises der Hydraulischen Bremsen von Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugses zum Stillstand gebracht werden kann. Die Gestzlichen Auflagen zur Mindestbremsleistung entsprechen weniger als der Bremsleistung eines 2cv, aber wer 1,85 Tonnen mit einer Trommel und einer Schreibenbremse mal zum Stillstand gebracht hat, weiß wie lange der Bremsweg werden kann. Der Gesetztgeber geht immer vom denkbar schlechtesten Ereignis aus für seine Auflagen.

Komisch ist nur, daß es z.B. beim Active oder Grandtourer bzw. beim aktuellen X1 keine Mängel AM MATERIAL der hinteren Bremsbeläge feststellen - obwohl es die gleichen Beläge sind, wie beim I3.

Und wer sich einen Gebrauchtwagen kauft, egal ob E-Fahrzeug oder nicht. Diese Fahrzeuge werden mit sehr aggressiven Felgenreinigern aufbereitet und meißt ohne Trockenbremsen am Gebrauchtwagenplatz abgestellt. Bereits 2-3 Stunden später gibt es rostfarbene verfärbungen an der Bremsanlage und wie das ganze nach 1-2 Wochen dann aussieht, kann sich jeder vorstellen. Schaut deshalb immer VOR dem Gebrauchtwagenkauf auf die Bremse oder lasst sie vom TÜV abnehmen. Ich würde einen Gebrauchtwagen immer NUR mit FRISCHEM TÜV kaufen, wenn ich nicht vom Fach bin.

Was es für alternativen gibt? Alles was auf dem Markt in Größe und Dimmension für den I3 freigegeben ist.
Ansonsten Einzelabnahme für mehrere tausend Euro beim KBA starten und hoffen, daß sich das lohnt.

Ideen wie Bremsfallschirm, offenes Bodenblech mit ein paar Reserveschuhen oder Anker werfen haben wir hier noch nicht gehört.. :lol:

Mehr gibt es zu dem Thema einfach nicht zu sagen.
Zuletzt geändert von konello am So 13. Jan 2019, 14:03, insgesamt 2-mal geändert.

Re: Bremsen nach 17000km Schrott

kmfrank
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konello hat geschrieben: Was es für alternativen gibt? Alles was auf dem Markt in Größe und Dimmension für den I3 freigegeben ist.
Ansonsten Einzelabnahme für mehrere tausend Euro beim KBA starten und hoffen, daß sich das lohnt.
Hallo Konello,
solch einen Hinweis meinte ich nicht, sondern versuch nicht so verschleißfeste Beläge, weichere Belagmischung, von der Fa. xxx Oder Bremsscheiben von Fa. xxx die haben mehr Chrom in der Scheibe und rosten nicht so schnell. Am Besten noch eine Teilenummer dazu.
Wenn ich die Orginalteilenummer in die Suche eingebe, finde ich sicher viele verschiedene Hersteller der Beläge, weiß aber damit immer noch nicht welche für den Anwendungsfall i3 gut sind.
Lieber Gruß
Michael
i3 rex, 60Ah, Bj. 2015, I001-20-03-530
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Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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  • konello
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kmfrank hat geschrieben:
konello hat geschrieben: Was es für alternativen gibt? Alles was auf dem Markt in Größe und Dimmension für den I3 freigegeben ist.
Ansonsten Einzelabnahme für mehrere tausend Euro beim KBA starten und hoffen, daß sich das lohnt.
Hallo Konello,
solch einen Hinweis meinte ich nicht, sondern versuch nicht so verschleißfeste Beläge, weichere Belagmischung, von der Fa. xxx Oder Bremsscheiben von Fa. xxx die haben mehr Chrom in der Scheibe und rosten nicht so schnell. Am Besten noch eine Teilenummer dazu.
Wenn ich die Orginalteilenummer in die Suche eingebe, finde ich sicher viele verschiedene Hersteller der Beläge, weiß aber damit immer noch nicht welche für den Anwendungsfall i3 gut sind.

Das kann ich dir nicht beantworten - der Materialmix wird ja häufig nicht offengelegt.

Aber es ist aus meiner Sicht auch nicht relevant, da ich nach wie vor der Überzeugung bin, daß die werksseitige Bremse bei I3 nicht wirklich Schrott ist, wenn man Dinge wie leichtes anbremsen bei Nässe bzw. Verzicht auf aggressive Felgenreiniger beachtet. Ich finde sie sogar in Gefahrensituationen fast zu gering Dimmensioniert im Vergleich zu meinen anderen Fahrzeugen.

Wer nicht ins BMW Regal greifen möchte, weil es ihm zu teuer ist, kann z.B auf ATE, Texdar, Brembo Febi oder wenns sein muss noch auf Zimmermann ausweichen. Dies sind Erstausrüster-Firmen. Die Verschleißanzeiger würde ich bei Fahrzeugen mit Restlaufberechnung jedoch von BMW original nehmen - da ich hier immer mal wieder Beanstandungen habe, daß sich die Bremse nach dem Verbau von absoulten Billigsensoren die Anzeige nicht zurückstellen lässt. Klar sind das Einzelfälle - aber wer im Nachhinein doppelt kaufen muss, der ärgert, daß er wegend er paarr Euro gespart hat.

Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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Wenn die mechanischen Bremsen des i3 auch nur leicht in Betrieb sind hört man die Schleifgeräusche leise im Inneren des i3.Besonders kurz vor dem Anhalten. Die Schleifgeräusche hört man übrigens oft, auch wenn man sanft, nur mit der Reku bremst.Ich gehe daher davon aus dass der i3 automatisch die Bremsbeläge zumindest bei Nässe und auch ab und zu bei Trockenheit leicht mit andrückt ohne dass das Bremspedal dafür betätigt werden muss.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Bremsen nach 17000km Schrott

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Die Frage ist gerade, wie ich die Bremsen überhaupt einsetzen kann, ohne dass mir sofort jemand hinten drauf rauscht. Die Rekuperation ist mitunter schon recht knackig.
BMW i3s 120Ah (seit 1/2019) || Tesla Model 3 LR AWD (12/19-8/21) || AUDI e-Tron 55 (02/22-08/22) || VW ID.4 (ab irgendwann)
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