Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Förderprogramme für den Kauf und Betrieb von Elektroautos
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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  • PeaG
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Fragen & Antworten zu Elektroautos - Eine Prämie ohne großen Effekt? (tagesschau)
Als (zukünftiger) E-Car Besitzer sollte man sich auch die Kommentare durchlesen.
Zieht einen voll runter...
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Sind wir hier alle soo bekloppt?
:wand:
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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  • ev4all
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Einfach machen und nicht von den Skeptikern runterziehen lassen, wenn man sich informiert hat und überzeugt ist, dass es für die persönlichen Anforderungen passt. Ich lese solche Kommentare schon lange nicht mehr und erfreue mich jeden Tag am elektrischen Fahren.
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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  • akoeni84
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André hat geschrieben:Klaro: Deutsche Euro's nur für deutsche Auto's! :lol:
Die vermeintlich deutschen Autos sollen doch glaube in Belgien gebaut werden... :roll:

Ich finde die Kaufprämie weniger sinnvoll, die wird dann von den Autohäusern sowieso nur auf den Listenpreis gewährt. Das war doch bei der letzten Kaufprämie nicht anders.
Sinnvoller wäre es doch die Kosten für einen gewissen Zeitrahmen zu übernehmen, welche den potentiellen E-Autokäufer abschrecken, wie Akku-Miete, Ladeinfrastruktur zuhause/bei der Arbeit, Klarheit über die Abrechnung beim Arbeitgeber, ...
Ich möchte friedlich im Schlaf sterben wie mein Opa. Nicht heulend und schreiend wie sein Beifahrer.

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Rob.
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akoeni84 hat geschrieben:Ich finde die Kaufprämie weniger sinnvoll, die wird dann von den Autohäusern sowieso nur auf den Listenpreis gewährt. Das war doch bei der letzten Kaufprämie nicht anders.
Es könnte wohl sein, dass keine großartigen Rabatte mehr gewährt werden, die Autohäuser hätten jedoch nicht die Entscheidungsgewalt über eine staatliche Förderungszahlung inne...

Viele Grüße
Test drives: Leaf, e-Golf, C-Zero, Model S, Outlander PHEV, Zoe, i3, Fortwo ed, Focus Electric, e-NV200, B-Klasse ED, A3 e-tron, Soul EV, Sion (Prototype), Leaf MY2018, GLC 350 e 4MATIC, EQ fortwo, I-Pace, Model X, e-Niro, Corsa-e, e-up!, e-208

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Think
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PeaG hat geschrieben:Fragen & Antworten zu Elektroautos - Eine Prämie ohne großen Effekt? (tagesschau)
Als (zukünftiger) E-Car Besitzer sollte man sich auch die Kommentare durchlesen.
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Sind wir hier alle soo bekloppt?
:wand:
Habe einige Kommentare dort gelesen u. in jedem Kommentar auch was entdeckt,
was der Wahrheit u. derzeitigem Stand entspricht :!:

Also mich hats nicht runtergezogen u.ich komme mir deshalb auch als E-Mobilist keinewegs bekloppt vor.....
Renault ZOE Z.E.50 Experience seit 10.3.20
Alltagsfahrzeug im Sommer: Cityel Fact 4-Cabrio
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TWIKE-Aktive,15Kwh Li-on-Akku,rollendes Fitneßstudio
Mitsubishi-Minicab-Elektrobus(Colenta),kleines"Raumwunder"

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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  • PeaG
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Think hat geschrieben: Habe einige Kommentare dort gelesen u. in jedem Kommentar auch was entdeckt,
was der Wahrheit u. derzeitigem Stand entspricht :!:

Also mich hats nicht runtergezogen u.ich komme mir deshalb auch als E-Mobilist keinewegs bekloppt vor.....
Naja wenn man lange genug sucht wird man bestimmt fündig.. ;-)
Ist iwie zu 99% Negativ.
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Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Spürmeise
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"Handlungsrahmen" bis März? 201x?

Hier stimme ich mit den (unten) wiedergegebenen Ansichten des Prof. Dudenhöffer völlig überein:

"Eine Kaufprämie ist wichtig, aber man sollte es differenziert sehen und sie kann es allein nicht sein. Denn wir brauchen die Ladeinfrastruktur dazu. Eine Kaufprämie für alle ist nicht das ideale Instrument, denn die Elektroautos teilen sich auf in die reinen E-Autos mit Reichweiten von 200 km und in die so genannten Plug-in-Hybride. Diese fahren 30-40 km mit Strom und dann gehen sie auf den Verbrennungsmotor über. Denen sollte man auf keinen Fall die gleichen Subventionen geben wie den reinen E-Autos. Keiner, der einen sogenannten Plug-in-Hybrid hat, stellt sich für 30 Kilometer Strom eine halbe Stunde an die Ladesäule und wartet. Deswegen sind die reinen E-Autos mit Ladeinfrastuktur für mich der richtige Ansatz. Die Ladeinfrastruktur ist in vielen Großstädten katastrophal, d.h. was soll ich mit einem E-Auto, wenn ich eine Mietwohnung habe und nicht laden kann. Die Vorteile der E-Autos zeigen sich aber gerade in Großstädten mit der Luftbelastung am stärksten. Deshalb sollen dort bessere Subventionen als am flachen Land gezahlt werden, irgendwo in Niederbayern hat das E-Auto weniger gesellschaftlichen Nutzen als mitten in München."

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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Spürmeise hat geschrieben:"Handlungsrahmen" bis März? 201x?

Hier stimme ich mit den (unten) wiedergegebenen Ansichten des Prof. Dudenhöffer völlig überein.
Sicher nennt Dudenhöffer nachvollziehbare Gründe aber Kompromisse sind ja bei jedem Autokauf zu schließen - Ein TESLA S taugt nicht so richtig für die Innenstadt und das Parkhaus und ein MieV nicht für die Autobahn - so wie bei den Verbrennern der 7er BMW im Vergleich zum Smart.

Die Vielzahl der Fahrzeuge hat sich auch deshalb entwickelt, weil eine Vielzahl von Interessenlagen gegeben ist. Niemand kauft ein Großraumfahrzeug wie Ducato oder Daily, weil er ja einmal umziehen wird und so ein Fahrzeug gebrauchen könnte.
Die Anzahl derer , die ohne irgendwelche Qualitätseinschränkungen in meiner Umgebung ein EV nutzen könnten, ist groß und die dort verwendeten Verbrenner liegen preislich oft auf der Höhe von ZOE oder LEAF oder gar darüber. Den offenen ZOE oder LEAF als Alternative gibt es leider gar nicht.

Und wenn man sich ganz bewusst nur einen billigen gebrauchten 5+x-Jahre alten Verbrenner leisten will, kann man den Kaufpreis nicht mit einem neuen EV oder einem 2Jahre alten - praktisch neuwertigem EV vergleichen und der Gebrauchte, der bessere Ausstattung und Standheizung hat, war in der Regel immer teuerer, als die nackte Standard-Ausführung.

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass
1. dieses ganze "Gejammere" der Akzeptanz und der Vermarktung von EV´s eher schadet als nützt,
2. eine Ware die man - wie saueres Bier - anpreisen und bezuschussen muss, generell auf Skepsis bei potentiellen Käufern stösst.

Und - darf man das (hier) überhaupt aussprechen - fühlen sich manche potentiellen Käufer auf Grund der sehr einseitigen pro-EV-Argumentation in eine Ecke mit "Umweltheinis" oder "ÖkoRadikalinskis" gestellt, das sind diese nicht und wollen es schon gar nicht sein und wollen noch weniger in die Nähe solcher Personen gerückt werden und so kommt halt das EV allein schon deswegen prinzipiell nicht in Frage - da braucht man mit einem "tollen Fahrgefühl" überhaupt nicht mehr zu argumentieren.
Man muss Käufer mit der Qualität einer Ware überzeugen und nicht dadurch, dass man alles andere "schlecht macht" - und ein Fahrzeug, das man bezuschussen muss, weil es sonst nicht (wirtschaftlich) geeignet ist, wird auch nicht als geeignet angesehen werden.
Eine direkte Fahrzeug-Förderung wird die Anzahl vielleicht strohfeuerartig erhöhen, aber wohl kein grundsätzliches Umdenken herbeiführen, das muss anderweitig kommen.

Eine Förderung dahingehend, dass jede Stadt/jeder Landkreis die nächsten x Jahre für je 5 oder 10 neu zugelassene EV´s in seinem Bereich vom Bund eine vollwertige Ladestation gefördert bekommt - die auch zeitgerecht aufgestellt werden muss und 2 Jahre kostenlos Strom liefert und für die die jeweiligen letzten Neuzulassungseigentümer ein Mitsprache/Beteiligungsrecht (wenn sie das wollen!) haben, könnte ich mir als echtes Angebot für Elektro-Mobilität sowohl für die Praxis als auch für die "Köpfe" gut vorstellen.
Und die EV-Fahrer kennen ihre Notwendigkeiten dafür besser, als der engagierteste Bürgermeister!
Das Bessere ist der Feind des Guten ... :idea: ZOE R240 10/2015 - 11/2017 ... bis der Q90 ZE40 (D-Ausführung) 11/2017 geliefert wurde ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

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  • R240Pe
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Spürmeise hat geschrieben: ...irgendwo in Niederbayern hat das E-Auto weniger gesellschaftlichen Nutzen als mitten in München.
... bin zwar aus Niederbayern, aber wir haben in ganz Deutschland vergleichbare ländliche Strukturen und dort gleichen das die zu fahrenden "notwendigen" Kilometer auf Grund der Entfernungen bei weitem aus.
In München bekommst Du an jeder Ecke ein Brot, dazu must du in Niederbayern oder anderswo erst mal 15 km fahren ...
(wenn man sich dort dazu aufgerafft hat, einen öffentlich geförderten Dorfladen zu betreiben) sonst wird die Entfernung noch größer.
ÖPNV gibt´s dort - anders als in München - oft auch nur einmal am Tag!
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Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :?

Re: Gibt es endlich ein Umdenken und Förderung

Spürmeise
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@R240Pe: lerne zu zitieren!
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