Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

Chamäleon Lader und Ladeboxen - Themen, die das Laden des Renault ZOE betreffen

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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    eDEVIL
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    Registriert: Di 2. Jul 2013, 08:10
folder Mo 8. Jun 2015, 19:14
rolandk hat geschrieben:Dann kommt nämlich die Steuer auf Eigenverbrauch! Das ist jetzt schon Gesetz, wird aber nicht angewandt....
Steuer? Du meinst EEG-Umlage!? Ist zumindest bis jetzt nur für aAnlage >10KWp, aber wo das nochmal hingehen wird, weiß natürlich niemand.
Verwendung korrekter physikalischer Einheiten
"Online" heißt nicht, das ich gerade hier im Forum aktiv bin.

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Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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    Deef
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    Registriert: Mo 29. Jul 2013, 11:12
    Wohnort: nördlich von Freiburg
    Danke erhalten: 1 Mal
folder Mo 8. Jun 2015, 19:26
also ich lad nur nur mit Schuko. NUR. Fahre täglich 60km. während der Arbeit nuckelt der Wagen mit dem Nissanziegel Wasserkraft aus eigenem Hause und zuhause mit 6/10/13 oder 16 A Sonnenstrom vom eigenen Dach. Je nachdem wie es grade passt.
Ich habe einen CEE-Blau Adapter an die eine Phase geschraubt und daran hängt der Ampera Ladekram. Einwandfrei das Ganze. Lass Dich nicht kirre machen, das funktioniert wunderbar.
Frag doch mal Deinen Chef, ob Du nicht an die Wand von der Firma nen kleinen abschließbaren Rittal-Schrank machen kannst, mit ner Dose Schuko drin. Mach ihm ne Tabelle wie wenig Strom Du eigentlich brauchst - er wird erstaunt sein.
Dann haste schon die halbe Strecke im Sack.
Nur Mut - und ja - wenn Schuko und das viel, dann den neuen Zoe. Klar doch
Leaf 2.Zero (Mr. Black) und Japanleaf (Mr. White - 85 tsd km, 10 Balken), beide von Schaller aus Landsberg.T4 Diesel für den Urlaub und den Hänger

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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mikrolinux
    Beiträge: 17
    Registriert: Di 12. Mai 2015, 14:48
folder Mo 8. Jun 2015, 19:55
Ich habe einen 2014er Zoe und lade derzeit zuhause auch nur mit dem Ziegel. Meine tägliche Fahrtstrecke liegt so um 65km.
Aktuell habe ich den Ladekalender so eingestellt, dass das Auto zwischen 06:00 und 00:00 Uhr lädt.
So wird derzeit mit der Morgensonne geladen bis ich losfahre und nach Feierabend schliesse ich Zoe wieder an.
So komme ich unter der Woche so auf 95% Ladung und spare das Balancing aus.
Am Wochenende lasse ich Zoe zwischen 09:00 und 19:00 laden. Das reicht normal auch für das Balancing.
Ziel ist es einerseits einigermassen sparsam zu laden und dabei möglichst eigenen PV-Strom zu nutzen.
Das mache ich jetzt seit ich den Wagen vor 4 Wochen bekommen habe und es funktioniert ganz gut.
Wenn es geht nehme ich aber immer gerne eine öffentliche Säule und gönne mir einen Kaffe in der Stadt.

Aber: es dauert wirklich lange mit dem Ziegel. Daher habe ich unseren Elektriker gebeten einen einzeln gesicherten Drehstromanschluss in der Garage zu installieren. Die Installation macht er, ich die Erdarbeiten.
In der Garage habe ich in zwei Wochen dann Schuko, die 3,7kW RWE Ladebox und einen 22kW CEE.
Für die 3,7er Ladebox habe ich mich entschieden, weil das die PV gut liefern kann. Mit der CEE lasse ich mir die Option für eine Bettermann- oder ChrOhm-Box offen.
Schukoladen auf Dauer geht aber m.E. wenn man die Ladezeit hat. Toll ist anders ;-) Aber das wusstest du ws. schon vorher :-)
12/2014er Q210 Intens

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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Spürmeise
folder Do 11. Jun 2015, 12:18
Solarstromer hat geschrieben:
graefe hat geschrieben:Aussagen wie "0,8 Beta" sind albern und unsachlich.
Richtig. Das GE Forum ist ein ZOE lastiges Forum und nur weil zumindest der alte ZOE nicht vernünftig mit kleine Ladeleistungen umgehen kann, taugen verallgemeinert kleine Ladeleistungen nichts.
+1
Solarstromer hat geschrieben: Sollte sich in Zukunft die Elektromobilität durchsetzten und jeder Hansel mit 11, 22 oder gar 43 kW wahllos (ohne Regelung vom Netz) seinen Akku vollmachen wollen, dann wird das nix. Weder vom Netz, noch von der Stromerzeugung her. Manche scheinen nicht zu wissen, dass Ortsnetztrafos mit typisch 1 kW Leistung pro privater Wohneinheit dimensioniert sind.
+1

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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    Alex1
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    Registriert: Sa 28. Dez 2013, 16:59
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folder Do 11. Jun 2015, 12:26
Auweh, die Bedenkenträger!

WENN alle Zoes - zugegebenermaßen die Marktführer in D - gleichzeitig in einer Straße laden wollen.... :roll:

Schon jetzt werden mittäglich Millionen eHerde mit je 2,3 oder 5 kW angeschaltet - gleichzeitig :roll:

WENN alle Chinesen auf einmal vom Tisch springen.... :roll:
Herzliche Grüße
Alex
Zoes seit 04/14 106.000 km
Für die Energiewende. Alternativlos.
Echten Ökostrom: http://www.ews-schoenau.de/ Fast Alternativlos.
Rest-CO2 kompensieren: http://www.atmosfair.de Goldstandard
Der neue Trend: Plogging

Re: Normale Steckdose als dauerhafte Ladestrategie?

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    Dadycool
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    Wohnort: Herzebrock
folder So 19. Jul 2015, 18:39
So, hab meine neue rönö dose fertig montiert und auch das erste mal getestet.
Ladestart war bei 59%:
Bis 99% wurden 9,9 kWh vom Netz gezogen und dauerte 245 Minuten
Bis ganz voll inkl. Balancing waren es 12,5 kWh vom Netz und 360 Minuten

Ich komme bei der ersten Messung auf ca. 3% Verlust und bis ganz voll auf 27% Verlust was ganz klar dem Balancing geschuldet ist.

Damit kann ich leben.

Ich hab noch nicht mal die 2,5 mm2 Leitungen verbaut da bereits 1,5 mm2 verbaut war (Twizyladestelle) jedoch auf die 15 m macht das wenig Verlust. Das Ganze wird auch kaum spürbar warm obwohl ich noch ne Schüko in der noch eine Mess- / Schaltdose von meinem smartmeter drinsteckt dazwischen hab. Keine Komponente wird wirklich warm.
Wirkleistung wird bei Ca. 2,4 - 2,5 kW gemessen.

Wenn die NRGkick kommt, wird 6 mm2 verlegt und mit 11 - 16 kW geladen. Mehr gibt der Anschluss nicht her.
Bis dahin ist die Dose eine gute Übergangslösung.
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