Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

Alles rund um die Batterie und Reichweite des Renault ZOE
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Wenn der Hersteller mitspielt. Und wenn der sagt: Nope, gibt kein Update. Kauf den neuen ZOE und den alten müssen Sie selber weiter bringen!? Renault kann nämlich ja auch sagen, dass der Mietvertrag nicht mehr verlängert wird nach Ablauf der Mindestdauer oder mit Erreichen von "jedenfalls 200.000 km" - und sagt dann: Lieber Herr XY, die Renault Banque RCI verzichtet auf ihr Recht, das Mietobjekt (Akku) zurückzuholen und überlässt Ihnen das volle Eigentumsrecht an der Batterie mit Ablauf des Mietvertrages am .... XXXXX....

Oder sowas. Ich bin gespannt ;) Denn ewig KANN es technisch nicht möglich sein, immer für dasselbe "Loch" da unten was zu machen. Deshalb tut es auch scheinbar Nissan nicht, und die haben weit mehr Leafs da draußen, die potenzielle Upgrade Kunden wären. Das macht mich ja eben stutzig.

Mein Renault Händler will den Zoe übrigens nicht nehmen. Denn er muss genauso den Mindestsatz an Miete zahlen dann (er wollte mir vor 1 Jahr für meinen damals 1 Jahr alten Zoe knapp 13.000 EUR geben!). Denn die Renault Banque RCI hat mit Renault so nichts zu tun - die wollen ihr Geld haben. Monatlich. Punkt. Bei Kaufbatterie kann er es ganz normal in Zahlung nehmen weil ihm keine weiteren monatlichen Fixkosten entstehen.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Ob Mieten oder Kaufen günstiger kommt muss jeder für sich entscheiden. Für mich kommt es Günstiger, für andere vielleicht nicht. Beim Leaf wird Kauf oder Miete angeboten, es gibt sicher genug Käufer die auch bei diesen Fahrzeug sich für Miete entscheiden.
Renault hat nun mal die Miete für Akku.
Wer meint das Miete für Ihn nicht ok ist, hilft auch das ganze jammern nichts, der muss sich bei einem anderen Fahrzeughersteller umsehen.

PS.:
Habe mir mal die Gebrauchten Leaf im Internet angesehen, bei 1- 2 Jahren alten Fahrzeuge, ist ein Preisunterschied mit Batterie und ohne Batterie von 0.- bis 3.500.- (unter gebrauchtwagen.at), das bedeutet das ich in den ersten 2 Jahren den Kauf Akku abgeschrieben habe.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Es kommt ganz darauf an.
Der Leaf ist bereits in seiner 3. Generation nun.
Der Zoe eigentlich noch in der ersten - denn R240 ist ja nur eine Umstellung gewesen, ein kleines Update, aber kein Facelift wie beim 30 kWh Leaf oder damals beim Umstieg auf Visia, Acenta, Tekna Leaf.

Man muss sich nicht umsehen. Man kann auch beim Zoe die Batterie kaufen, man muss es nur wollen. Gibt einige hier mit Kaufbatterie. Nur verlangen die dann den Ersatzteilpreis (8400 EUR Brutto unverändert seit Beginn!) und das ist nicht ok.
Hat glaub ich fördertechnische Erfordernisse wieso das manche gemacht haben.

Es kommt halt drauf an wieviel man fährt.
Ich fahre so 10.000 km im Jahr. Davon eh schon viele "Spaßfahrten" mit dabei.
Wenn mein Leaf mal 2-3 Wochen durch steht, was passieren kann, dann würde es mich jetzt schon ärgern, 86 EUR mtl. (bei mir damals wars so) auszugeben ohne es genutzt zu haben. So steht er aber und immerhin verbrenne ich nicht noch zusätzlich Geld für nix.

Der Preisunterschied wird erst dann interessant, wenn mehr Zoes (Leasingrückläufer, Batteriemiete Ende, neues Auto gekauft) den Markt überschwemmen. Und dann werdet ihr erstmals Preise unter 10.000 EUR sehen, von Privaten, 3-4 Jahre alten Zoes. Und das ist halt nur natürlich. Aber dann bin ich gespannt, wer da nochmal monatlich seine 79-100 EUR Miete zahlen möchte.
Besonders bei den "niedrigbudget" Autos ist sowas empfindlich. Denn wer das Geld hat, kauft sowieso ein teureres oder neues. Hoffen wir das beste. Sonst einfach Fertigfahren bis zum Schluss. Ich war schon froh, dass Renault - auch nach meiner Mail an Hrn. Sauer von Renault Wien - den Passus definitiv entfernt hatte, was die Zusatzgebühr für 43 kW Laden anging (denn wer sich nicht mehr daran erinnert, anfangs musste man für 43 kW Typ 2 AC 2 EURO Extra pro Vollladung zahlen!).
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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novalek hat geschrieben:Wer meint, sich durch einen Kaufakku was "Gutes" tun zu müssen, tut seinen Finanzen was an. Bei der angesagten schnellen Akku-Evolution, wäre die Bindung an eine jungfräuliche Technologie (Merke: ZOE-Akku ist 1te Gerneration) fatal.
Es ist doch nicht weniger fatal, sich an einen Vertrag mit noch schlechteren Konditionen zu binden.
Alex1 hat geschrieben: Und falsch, nicht durch die Miete, sondern durch den teuren Akku wird die Zoe teuer.
Durch die Miete wird der teure Akku noch teurer.
Alex1 hat geschrieben:Und da hast Du auch die anderen laufenden Kosten mit eingerechnet? Die bekanntermaßen beim Stinker wesentlich höher sind.
Das stimmt so einfach nicht. Als laufende Kosten hab ich jetzt die Miete + Strom und vorher war es Diesel. Die Miete ist schon teurer als Diesel ohne Strom.
Und ja, ich hab alles mit eingerechnet. Seit über 10 Jahren schreibe ich jeden ausgegebenen Cent auf und weiß, wo mein Geld bleibt.
Alex1 hat geschrieben:Trotzdem, auch wenn der Akku mit mehr km mehr Miete kostet, sind das keine "laufenden Kosten", da ja das gesamte Auto mit jedem gefahrenen km weniger wert wird. Eine Phantomdiskussion. :roll:
Die echte Rechnung kann man erst zum Schluss aufmachen, wenn der Wagen wieder verkauft ist. Vorher kann man nur über die Schätzung des Restwertes gehen.
Logisch erscheint aber, dass der Wertverfall eines teureren Autos höher ist als der eines günstigeren. Also das E-Auto ohne Akku ist ja schon teurer als ein Diesel. Der Wertverlust des Akkus kommt dann noch oben drauf.
Und man braucht ja nicht groß rechnen, um zu sehen, dass Akku mieten noch teurer kommt, als ihn zu kaufen.
novalek hat geschrieben:Ein Hoffnungsschimmer hat der Mieter zudem noch, während oder nach der Mietzeit, der Upgrade auf 30 kW.
Du kannst Deine Hoffnung auch auf Jesus setzen.... Upgrade...ja ja...
Chip-Tuning hat geschrieben: Wer meint das Miete für Ihn nicht ok ist, hilft auch das ganze jammern nichts, der muss sich bei einem anderen Fahrzeughersteller umsehen.
Und auf den 3-Phasen Lader verzichten? Das ist doch noch schlimmer. Der Zoe wird auch einfach so billig angeboten, dass das einiges relativiert.
Twizyflu hat geschrieben:Und das ist halt nur natürlich. Aber dann bin ich gespannt, wer da nochmal monatlich seine 79-100 EUR Miete zahlen möchte.
Denke schon, dass es da einige gibt, die halt nur 10.000€ bezahlen können, nichts finanzieren wollen und auch gern elekrisch fahren möchten.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

novalek
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Twizyflu hat geschrieben:wenn mehr Zoes (Leasingrückläufer, Batteriemiete Ende, neues Auto gekauft) den Markt überschwemmen.
Das Marktszene schwimmt ja zur Zeit noch im Ungewissen.
Meine Prognose - es entwickelt sich bezgl. der Akkus ein Aufarbeitungs-Firmen-Markt, denn Renault /Nissan will sich nicht mit altem "Gedöns" abgeben - vergleichbar mit Austausch-LiMa oder -motor.
Außerdem muß man über die Wertstellung von verbrauchten / unter-80%- Akkus sehen, wie das Spiel weitergeht - Stichworte: ZweitNutzung, Rohmetall-Recycling.
Oder fallen für zu entsorgende Akkus etwa Sonderabfallkosten an - manche Versicherung lehnt im Vollkaskofall großzugig jede Übernahme der Entsorgungs- und AkkuUmweltReinigungsKosten ab (warum wohl ?)

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Nissan bietet ja bei den neueren einen Austausch an für 5000 glaube ich
1000 kriegt man für den alten egal wie der Zustand ist
Klar dass ist der immer wert
Aber immerhin macht man sich Gedanken
Denke auch, dass da Aftermarket viel möglich ist
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Renault kann nämlich ja auch sagen, dass der Mietvertrag nicht mehr verlängert wird nach Ablauf der Mindestdauer oder mit Erreichen von "jedenfalls 200.000 km" - und sagt dann: Lieber Herr XY, die Renault Banque RCI verzichtet auf ihr Recht, das Mietobjekt (Akku) zurückzuholen und überlässt Ihnen das volle Eigentumsrecht an der Batterie mit Ablauf des Mietvertrages am .... XXXXX....
Oder fallen für zu entsorgende Akkus etwa Sonderabfallkosten an - manche Versicherung lehnt im Vollkaskofall großzugig jede Übernahme der Entsorgungs- und AkkuUmweltReinigungsKosten ab (warum wohl ?)
Unter anderem aus genau diesen Gründen kommt derzeit für mich bei EVs nur Leasing infrage.
Dabei ist es auch sekundär, ob die Batterie geleast oder gekauft wird. Bei Renault buchen dann eben zwei Firmen, bei Kia & co nur eine Firma vom Konto ab.

Sonst habe ich meine Autos immer bar bezahlt. Aber bei einer Technologie, deren Fortbestand stark von Subventionen und somit von politischen Stimmungsschwankungen abhängt, möchte ich gerne flexibel bleiben.
Geht alles gut, wird die Zoe nach drei Jahren eben weitergeleast bzw. durch einen attraktiveren Nachfolger ersetzt.
Wenn nicht, geht halt was anderes her.

Gruß,
T

Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Karlsson hat geschrieben:
Alex1 hat geschrieben: Und falsch, nicht durch die Miete, sondern durch den teuren Akku wird die Zoe teuer.
Durch die Miete wird der teure Akku noch teurer.
Deine Behauptung. Unbelegt.
Alex1 hat geschrieben:Und da hast Du auch die anderen laufenden Kosten mit eingerechnet? Die bekanntermaßen beim Stinker wesentlich höher sind.
Das stimmt so einfach nicht. Als laufende Kosten hab ich jetzt die Miete + Strom und vorher war es Diesel. Die Miete ist schon teurer als Diesel ohne Strom.
Nochmal: Laufende Kosten (also nach Deiner Definition, das, was das Auto mit mehr-km teurer wird oder an Wert verliert oder was ohne Nutzung bezahlt werden muss) sind beim Stinker eben nicht nur der Sprit, sondern eben all die anderen Wartungskosten, die ein Stinker so mit sich bringt.
Und ja, ich hab alles mit eingerechnet. Seit über 10 Jahren schreibe ich jeden ausgegebenen Cent auf und weiß, wo mein Geld bleibt.
Und die Wartungskosten für den Stinker auf den Kaufpreis geschlagen?
Alex1 hat geschrieben:Trotzdem, auch wenn der Akku mit mehr km mehr Miete kostet, sind das keine "laufenden Kosten", da ja das gesamte Auto mit jedem gefahrenen km weniger wert wird. Eine Phantomdiskussion. :roll:
Die echte Rechnung kann man erst zum Schluss aufmachen, wenn der Wagen wieder verkauft ist. Vorher kann man nur über die Schätzung des Restwertes gehen.
Ja natürlich. Aber die Kosten für den Stinker hast Du ja, und die Akkumiete hast Du auch auf den Cent genau.
Logisch erscheint aber, dass der Wertverfall eines teureren Autos höher ist als der eines günstigeren. Also das E-Auto ohne Akku ist ja schon teurer als ein Diesel. Der Wertverlust des Akkus kommt dann noch oben drauf.
Ja natürlich. Das ist ein Baustein unter Vielen.
Und man braucht ja nicht groß rechnen, um zu sehen, dass Akku mieten noch teurer kommt, als ihn zu kaufen.
Das sagst Du jetzt, wo die Akkus ihre langjährige Haltbarkeit bewiesen haben. Das wussten wir beide nicht, als wir die Zoe kauften. Wie gesagt, hinterher ist Jeder klug :D
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Upps, ich dachte, die wäre so teuer? Hab ich mich wohl verlesen :lol:
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Ich hab die Zoe 100% finanziert mit 0% Zinsen und 0% Anzahlung. Und nach 5 Jahren nimmt Renault die Zoe für lau zurück. Wenn ich sie nicht behalten will.
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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novalek hat geschrieben:Außerdem muß man über die Wertstellung von verbrauchten / unter-80%- Akkus sehen, wie das Spiel weitergeht - Stichworte: ZweitNutzung, Rohmetall-Recycling.
Wird doch schon gemacht. BMW glaubich plant schon einen Stromspeicher im GW-Maßstab zur Netzglättung. Das bringt nochmal viel Geld in die Kasse. Von anderen Herstellern hab ich das auch schon gelesen. Diversifizierung, Autos zu verkaufen ist dann nur noch ein kleiner Teil des Geschäfts. Wieviel Stahl verkauft Thyssen heute?
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Re: Pro und Kontras - ZOE , Kosten, Batteriemiete etc

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Twizyflu hat geschrieben:Denke auch, dass da Aftermarket viel möglich ist
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