Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

Der Holländer
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Cavaron hat geschrieben:
Delmefalco hat geschrieben:Wenn das stimmt, sind da m.E. viele "unnötige" oder auch ganz viele Spaßfahrten (ich lese hier von regelmäßigen Treffen, E-Mobil-Stammtischen oder davon, dass einfach mal "nur so" Ladesäulen angefahren und ausprobiert werden) dabei.
So nach dem Motto "Wohin könnte ich denn nun mal fahren ?" oder "Ist ja egal, weil emissionsfrei".

Wie ich bereits in vorigen Postings beschrieben hatte, hat sich bei mir genau der gegenteilige Effekt eingestellt.
Klingt irgendwie nach einem Vorwurf. Es gibt immer ganz eingefleischte Ökos, gerade unter Emobilisten der ersten Stunde. Nach dem Motto: Meine City El Seifenkiste braucht nur 4 kWh auf 100 km, alles was mehr verbraucht ist ne Umweltsünde.

Also ich habe großen Respekt vor jedem, der sich selbst asketisch einschränkt um die Umelt zu schützen und es fängt ja auch für jeden an der eigenen Haustüre mit dem Kehren an. ABER das alles nützt nichts, wenn man durch solche Extremaktionen andere Leute abschreckt. Vom Verbrauchswunder City El wenden sich 99% der Mitbürger angewiedert ab - "wenn das Emobilität und Umweltschutz sein soll, dann ohne mich."
Der relative E-Schluckspecht Model S zieht die Leute dagegen in seinen Bann. Das ist es, was man erst mal braucht.

Ich kenne einige Leute die gerne und schnell Verbrenner gefahren sind, locker mal 150-180 km/h auf der Autobahn. Vom Tesla beeindruckt haben sie sich dann Leafs und Zoes gekauft, was zwangsläufig dazu führte, dass sie bei längeren Fahrten zu gunsten der Reichweite kaum an den 100 km/h krazten. Dann hieß es nicht mehr "ich hab die Strecke mit 200 Sachen in 50 Minuten gepackt" sondern "ich konnte die Strecke mit einer Akkuladung durchfahren, wie geil". Was man früher als unakzeptablen Verzicht abgetan hätte (mit Tempolimit 100 auf der Autobahn im Wahlprogramm wäre jede Partei abgewählt worden), ist nun sportlicher Ehrgeiz.

Vor diesem globalgesellschaftlichen Hintergrund ist es mir wurscht ob jemand 5000 km mehr im Jahr mit seinem E-Auto fährt, hauptsache man zeigt als E-Automobilist Flagge und Andere können sehen, wie toll die Sache ist.
:thumb: :prost:
Schreibfehler bitte verzeihen :oops:

Von 2013 -> 2017 Zoe Q210 und 87000 km geschafft.
Von 2017 -> 2020 Zoe Q90 und 30700 km geschafft.
Jetzt 2020 -> ? Zoe R135 am Anfang.........
Renault Zoë ist einfach :)
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Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Das sehe ich auch so, desto mehr elektrisch gefahren wird umso besser. Weil ich denke mir nur so spricht es sich rum mit den Nachbarn usw.
Denn das E-Auto funktioniert, und wie ich lesen kann bei vielen besser als gedacht mit dem Nutzen mit der Reichweite.
Zoe Q210 Intens Energy Blau 13.06.2014 bis 11.08.2020, 117.000km mit 98% Batteriegesundheit!
Zoe R90 ZE40 Limited Blueberry Violett seit 18.08.2020 mit Kaufakku + 22 KW KEBA Wallbox :)
Trotz Leukämie Freude am fahren...

Grüße Stefan

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Cavaron hat geschrieben: Ich kenne einige Leute die gerne und schnell Verbrenner gefahren sind, locker mal 150-180 km/h auf der Autobahn. Vom Tesla beeindruckt haben sie sich dann Leafs und Zoes gekauft, was zwangsläufig dazu führte, dass sie bei längeren Fahrten zu gunsten der Reichweite kaum an den 100 km/h krazten. Dann hieß es nicht mehr "ich hab die Strecke mit 200 Sachen in 50 Minuten gepackt" sondern "ich konnte die Strecke mit einer Akkuladung durchfahren, wie geil". Was man früher als unakzeptablen Verzicht abgetan hätte (mit Tempolimit 100 auf der Autobahn im Wahlprogramm wäre jede Partei abgewählt worden), ist nun sportlicher Ehrgeiz.
Richtig - ich zähl mich selbst dazu :)
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Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Ja, mit schmallippiger Askese ist irgendwie kein Blumentopf zu gewinnen. Es darf auch mal Freude bereiten, ein paar km sinnlos elektrisch durch die Gegend zu gleiten, einfach, weil es sich so genial anfühlt, und wir dürfen das auch genießen. Das ist gesund. (Der Faktor Freude wird für die Gesundheit echt unterschätzt!) Und wenn der Strom Öko ist, ist's doch OK, oder ist mein Gemüt da zu schlicht?
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Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

Delmefalco
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Cavaron hat geschrieben:
Delmefalco hat geschrieben:Wenn das stimmt, sind da m.E. viele "unnötige" oder auch ganz viele Spaßfahrten (ich lese hier von regelmäßigen Treffen, E-Mobil-Stammtischen oder davon, dass einfach mal "nur so" Ladesäulen angefahren und ausprobiert werden) dabei.
So nach dem Motto "Wohin könnte ich denn nun mal fahren ?" oder "Ist ja egal, weil emissionsfrei".

Wie ich bereits in vorigen Postings beschrieben hatte, hat sich bei mir genau der gegenteilige Effekt eingestellt.
Klingt irgendwie nach einem Vorwurf. Es gibt immer ganz eingefleischte Ökos, gerade unter Emobilisten der ersten Stunde. Nach dem Motto: Meine City El Seifenkiste braucht nur 4 kWh auf 100 km, alles was mehr verbraucht ist ne Umweltsünde.

Also ich habe großen Respekt vor jedem, der sich selbst asketisch einschränkt um die Umelt zu schützen und es fängt ja auch für jeden an der eigenen Haustüre mit dem Kehren an. ABER das alles nützt nichts, wenn man durch solche Extremaktionen andere Leute abschreckt. Vom Verbrauchswunder City El wenden sich 99% der Mitbürger angewiedert ab - "wenn das Emobilität und Umweltschutz sein soll, dann ohne mich."
Der relative E-Schluckspecht Model S zieht die Leute dagegen in seinen Bann. Das ist es, was man erst mal braucht.

Ich kenne einige Leute die gerne und schnell Verbrenner gefahren sind, locker mal 150-180 km/h auf der Autobahn. Vom Tesla beeindruckt haben sie sich dann Leafs und Zoes gekauft, was zwangsläufig dazu führte, dass sie bei längeren Fahrten zu gunsten der Reichweite kaum an den 100 km/h krazten. Dann hieß es nicht mehr "ich hab die Strecke mit 200 Sachen in 50 Minuten gepackt" sondern "ich konnte die Strecke mit einer Akkuladung durchfahren, wie geil". Was man früher als unakzeptablen Verzicht abgetan hätte (mit Tempolimit 100 auf der Autobahn im Wahlprogramm wäre jede Partei abgewählt worden), ist nun sportlicher Ehrgeiz.

Vor diesem globalgesellschaftlichen Hintergrund ist es mir wurscht ob jemand 5000 km mehr im Jahr mit seinem E-Auto fährt, hauptsache man zeigt als E-Automobilist Flagge und Andere können sehen, wie toll die Sache ist.
Guter Beitrag, der mich überzeugt bzw. zum Nachdenken bringt ... ist vielleicht so rum wirklich der bessere Weg, um andere Leute "auf unsere Seite" zu bringen :)

Danke dafür !

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

inlovewithzoe
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Cavaron hat geschrieben:
Delmefalco hat geschrieben:Wenn das stimmt, sind da m.E. viele "unnötige" oder auch ganz viele Spaßfahrten (ich lese hier von regelmäßigen Treffen, E-Mobil-Stammtischen oder davon, dass einfach mal "nur so" Ladesäulen angefahren und ausprobiert werden) dabei.
So nach dem Motto "Wohin könnte ich denn nun mal fahren ?" oder "Ist ja egal, weil emissionsfrei".

Wie ich bereits in vorigen Postings beschrieben hatte, hat sich bei mir genau der gegenteilige Effekt eingestellt.
Klingt irgendwie nach einem Vorwurf. Es gibt immer ganz eingefleischte Ökos, gerade unter Emobilisten der ersten Stunde. Nach dem Motto: Meine City El Seifenkiste braucht nur 4 kWh auf 100 km, alles was mehr verbraucht ist ne Umweltsünde.

Also ich habe großen Respekt vor jedem, der sich selbst asketisch einschränkt um die Umelt zu schützen und es fängt ja auch für jeden an der eigenen Haustüre mit dem Kehren an. ABER das alles nützt nichts, wenn man durch solche Extremaktionen andere Leute abschreckt. Vom Verbrauchswunder City El wenden sich 99% der Mitbürger angewiedert ab - "wenn das Emobilität und Umweltschutz sein soll, dann ohne mich."
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Ich kenne einige Leute die gerne und schnell Verbrenner gefahren sind, locker mal 150-180 km/h auf der Autobahn. Vom Tesla beeindruckt haben sie sich dann Leafs und Zoes gekauft, was zwangsläufig dazu führte, dass sie bei längeren Fahrten zu gunsten der Reichweite kaum an den 100 km/h krazten. Dann hieß es nicht mehr "ich hab die Strecke mit 200 Sachen in 50 Minuten gepackt" sondern "ich konnte die Strecke mit einer Akkuladung durchfahren, wie geil". Was man früher als unakzeptablen Verzicht abgetan hätte (mit Tempolimit 100 auf der Autobahn im Wahlprogramm wäre jede Partei abgewählt worden), ist nun sportlicher Ehrgeiz.

Vor diesem globalgesellschaftlichen Hintergrund ist es mir wurscht ob jemand 5000 km mehr im Jahr mit seinem E-Auto fährt, hauptsache man zeigt als E-Automobilist Flagge und Andere können sehen, wie toll die Sache ist.
also ich finde das an Beidem was wahres ist. ZOE fahren macht eindeutig SPAß , ich versuche auch gesehen zu werden und versteck mich nicht!!! bin ja viel zu stolz auf mein Prachtstück( und deshalb will ich auch noch nen 100% elektrisch Aufkleber) ABER einfach NUR so weil mir langweilig ist würd ich nie und nimmer fahren. Dazu ist mir jede Energie zu schade die ich dafür verbruache, auch SOnnenenergie aus der Hauseignen PV.
UND ich finde es auch super wichtig das Eautos an den öffentlichen Ladesäulen stehen und laden. Nicht um des Schnorrens willen sondern damit sie gesehen werden, die Eautos. Ganz besonders wirkungsvoll find ich wenn man anhand des Nummernschildes sieht das jemand mit Eauto von ganz woanders als aus der näheren Umgebung kommt;
UND => auch wir müssen unseren Batteriemietvertrag erhöhen, NICHT weil wir unnötig umsonst fahren sondern weil wir auch Strecken fahren von denen wir dachten das wir sie mit dem Verbrenner ( der jetzt im Hof einstaubt) fahren müßten!!!! ERGO=> auch wir hatten vor dem Kauf nicht das Vertrauen in LANGSTRECKEN und fahren nicht " nur" den Weg zur ARbeit mit dem STROMER!!!!
Zoe Zen weiß:)
Dreamteam seit 6.5.2014:-)
mobile chrombox und pv=> superkombi:)
Durchschnittsverbrauch 12,6 kWh auf 100km im Sommer, jetzt 17,5 kWh :-CCCCC

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Unnötig bin ich noch vor Jahren durch die Gegend gefahren, einfach mal mit dem Megane 2.0 Turbo nach Köln Donnern zum Eis essen oder so. Gut das war auch genial, aber zu welchem Preis?
Erst jetzt wo ich seit 3 Jahren an Krebs erkrankt bin, bin ich froh nur noch das nötigste zu fahren. Muss sagen das hat bei mir erst Klick im Kopf gemacht nachdem ich nicht mehr gesund war.
Jetzt bin ich froh darüber mit dem Zoe fahren zu dürfen und nicht mehr für alle Fahrten Benzin verbrennen zu müssen.

Leider wohne ich auf dem Land mit wenig Verkehrsanbindung, daher bin ich aufs Auto angewiesen auch wenn es nur 5km sind.
Aber selbst für nur 5km ist das E-Auto ok, denn man braucht ja nichts warm zu fahren.

Wir haben viel bergige Straßen hier, so kommt das Fahrrad nicht mehr in Frage da es einfach zu anstrengend ist für mich.
Zoe Q210 Intens Energy Blau 13.06.2014 bis 11.08.2020, 117.000km mit 98% Batteriegesundheit!
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Grüße Stefan

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

TeeKay
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Ich hab jetzt in weniger als 2 Monaten mehr als 5000km auf dem Tacho...

An die Spaßbremsenfraktion: Ja, das ist mehr als vorher mit dem 550i, durchschnittlicher CO2-Ausstoß 291g pro km. Und das ist mir völlig egal. Ich schaute mir mal die Jahresabrechnungen der von mir mitfinanzierten EEG-Anlagen an. Mein rechnerischer Anteil an der Stromproduktion dieser Anlagen deckt meinen Strombedarf für 468.000km im Jahr. Wer ein Problem damit hat, darf sich gern ärgern und weniger fahren. Für die verringerte Fahrleistung produzier ich dann auch noch gern den Strom.

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

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Ich habe von 15 auf 20 tausend Kilometer erhöht. Ich hätte vorher nicht geglaubt, dass ich mit der Zoé so viele Langstrecken schaffe. Die Kilometerleistung im ersten Jahr war bei mir bisher bei allen Fahrzeugen höher als im Durchschnitt mehrerer Jahre. Ich vermute mal, das hängt mit der Anfangsfreude am neuen Fahrzeug zusammen. Und das kann man einem doch wohl gönnen, oder? :mrgreen:
Zoé Zen, 07/2013 bis 08/2020. 3/18: Akku-Upgrade auf 41 kWh bei km-Stand 99.500. Verkauft mit km-Stand 163.000.
Wallbox 11 kW. Kia e-Niro Vision 64 kWh seit Juli 2020.

Re: Batteriemiete, wer musste erhöhen?

lingley
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Wenn ich das Erste elektrische Jahr so passieren lasse ... ja wir haben mehr gefahren.
Deutlich mehr, wobei die meisten Mehrkilometer durch "sinnloses" und "unnötiges" Ladesäulentesten im Umkreis von 150km entstanden sind gepaart mit Erkundungsausflügen im Dunstkreis der halben Reichweite 8-)
Da ist man nun schon soo alt geworden und lernt nun Orte kennen ... Heimatkunde sozusagen :lol:
Soweit stimmt die Kritik, denn mit dem Verbrutzler hätte ich die Tankstellen und verschlafenen Orte nie angefahren :mrgreen:
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