PV-Berechnung

Solarenergie - Photovoltaik

Re: PV-Berechnung

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Na ja, wenn ich's mir nicht hätte leisten können, hätte ich es nicht gemacht :)

Das sollte auch gar nicht arrogant klingen. Ich konnte es mir leisten und habe es halt gemacht, weil ich es für das Richtige hielt.

Hier in D rentiert sich das auch noch halbwegs. Aber wenn's mir um Rendite gegangen wäre und nicht darum, das "Richtige" / Nötige zu tun, dann hätte ich den Zaster sicher anders investiert.
Gruß
Werner
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Re: PV-Berechnung

buddha
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Dass eine Abschätzung zur Sinnhaftigkeit einer neuen PVA vorab durchgeführt wird, steht außer Frage.

Re: PV-Berechnung

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So eine Anlage kann halt von ihrem ökologischen oder ihrem ökonomischen Nutzen her betrachtet werden und da kommt es dann drauf an, wo man die Schwerpunkte legt. Ich konnte mir halt wirtschaftlich erlauben, den Schwerpunkt auf "ökologisch" zu legen und hätte die Investition auch dann nicht gescheut, wenn der ökonomische Nutzen absehbar sehr gering gewesen wäre.

Mancher kann das so wenig, dass er sich eine PV-Anlage leider nicht leisten kann. (Auch) deswegen wurde und wird hier in D gefördert.

Und dann gibt es natürlich auch Menschen sowie Unternehmen, die allein auf den Profit schauen.
Gruß
Werner
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Re: PV-Berechnung

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buddha hat geschrieben: Jo - bei NACHT-Stromkompensation macht eine PVA wohl keinen Sinn :lol:.

Das Gerede von "Rahmenbedingungen" kann ich nicht mehr hören. Entweder Du hast E...r oder nicht. Dem Klima sind Deine RB völlig egal und von Deinem Nichtstun und nur Psalmen wird es auch nicht besser.

"Dank" solcher Denkweisen geht's nicht vorwärts.
Ich denke so was gehe ich eher mit Hausverstand als mi E.... an ;-)

Die Rahmenbedingungen stimmen z.B. dann nicht wenn das Unesco Welterbe PV-Paneele am Dach verbietet. Da gehört eben nachgebessert, ist ja nicht so dass wir die Module auf Kirchendächern und historischen Gebäuden dran pappen, aber am CP darf das einfach kein Hindernis sein!

Ich sehe auch nicht ein warum ich eingespeiste kWh nicht 1:1 vergütet bekommen soll. Wenn die Regierung im Zuge der Energiewende PV auf privaten Dächern haben will, muss sie eben mehr tun dafür und das wird sie auch, zumindest bei uns in A!
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Re: PV-Berechnung

buddha
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luig hat geschrieben: Ich sehe auch nicht ein warum ich eingespeiste kWh nicht 1:1 vergütet bekommen soll.
Das ist einfach. Du speist z.B. nicht ein, wenn Energie wirklich gebraucht wird (Winter).

Marktwirtschaft: Bei Überangebot sind die Preise niedrig.
=> Wenn genug Überschuss (Sommer) vorhanden ist, wird es keinen Winterpreis geben.

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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Falsch, bei uns gibt es keinen Winter- oder Sommerpreis, ich zahl das ganze Jahr über der gleichen Tarif und bekomme auch das ganze Jahr über das gleiche fürs einspeisen!
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Re: PV-Berechnung

buddha
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Du hast Energiewende und PV-Erzeugung noch nicht wirklich verstanden ;).

Re: PV-Berechnung

Wattamal
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luig hat geschrieben:
Ich sehe auch nicht ein warum ich eingespeiste kWh nicht 1:1 vergütet bekommen soll....
Da solltest Du Dir mal anschauen, aus welchen Komponenten sich der Strompreis zusammensetzt. Da sind Steuern und Umlagen dabei, aber auch Abgaben für den Erhalt und Ausbau der Netzinfrastruktur. Warum solltest Du die dann bekommen, wo Du weder hoheitliche Aufgaben zu erfüllen hast, noch den neuen Ortstrafo baust und bezahlst?

Und selbst wenn Du die reinen Netto-Energiekosten ansetzen würdest: die zahlst Du, weil Dein EVU langfristige Lieferverträge über bestimmte Abnahmemengen mit Vorlieferanten geschlossen hat. Die kWh, die Du einspeist "sieht" das EVU nicht mal, und kann sie deswegen auch nicht gleich wieder (teuer) "weiterverkaufen", sondern da muss sich der Netzbetreiber darum kümmern (zumindest in D ist das so). D.h., er muss die von Dir eingespeiste Energie loswerden, und zwar an der Strompreisbörse. Und das genau dann, wenn alle anderen auch einspeisen. Dieses "Überangebot" drückt den Preis. Bis vor einigen Monaten war es regelmäßig so, dass dieser Börsenverkaufspreis unter der Einspeisevergütung lag. D.h., der Netzbetreiber machte aufgrund seiner Abnahmeverpflichtung finanziellen Verlust mit jeder eingespeisten kWh. Dieser Verlust wurde durch die EEG-Umlage -auch ein Bestandteil des Strompreises- egalisiert.
In A sind die Verhältnisse vielleicht etwas anders, aber die grundsätzliche Thematik ist sicher identisch: sowohl Stromhändler als auch Netzbetreiber tun mehr, als nur Geld zählen! ;)

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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buddha hat geschrieben: Du hast Energiewende und PV-Erzeugung noch nicht wirklich verstanden ;).
Sonst würde ich hier keine blöden Fragen stellen ;-)

Schon klar dass mir mein Stromanbieter keine 17,7ct/kWh (das was ich brutto zahle) fürs einspeisen zahlt, ich hab mich mal erkundigt und würde 7,09ct/kWh bekommen, dass wäre ja immerhin mehr als ich netto bezahle, also eh nicht so schlecht.
Netto zahle ich 3,95ct/kWh in der Nacht von 19h bis 7h und 6,95ct/KWh am Tag von 7h bis 19h, dazu kommt noch Nachstrom für Warmwasser netto 5,55ct/kWh
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Re: PV-Berechnung

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buddha hat geschrieben: Nun - wer Ioniq 5 fährt, zählt vermutlich zur ersten Gruppe ;).
Frag mal einen Banker wieviele Menschen es gibt, welche für die Außendarstellung alles in eine Karre stecken, jahrelang Kredit oder immer wieder Leasingraten abstottern und dafür nur auf Kante nähen :lol:

Ich habe auch kein PV auf dem Dach, am Geld liegst nicht, aber ökonomisch für mich nicht rentabel, zumal geplant ist in ca. 12 Jahren das Haus zu verkaufen, um den Lebensmittelpunkt zu verlegen.
Verständigt das Sprengkommando... wir haben hier eine andere Meinung!!
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