PV-Berechnung

Solarenergie - Photovoltaik
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Re: PV-Berechnung

buddha
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Zuerst musst Du klären, ob Dein Dach nun durchdrungen werden darf (spart Gewicht - kostet aber Geld für Abdichtung = spätere Schwachstelle bezüglich Dichtheit) oder ballastierend ohne Dachdurchdringung montiert werden kann (Lastreserve nutzen). => Planer fragen oder schau selbst in die Statik des Gebäudes.

Ich denke, dass bei diesen Voraussetzungen (kleine PVA, extra UK erforderlich) nichts wirklich Rentables herauskommen wird. Aber cool ist PV trotzdem ;).
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Re: PV-Berechnung

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luig hat geschrieben: Nur von Anfang März bis Anfang Oktober gibt es ganztägig Sonne, nicht zuletzt deshalb will das Ganze besonders gut überlegt werden. Wobei ich nicht weiß welche Rolle die Zeit vor März bzw. nach Oktober für die Solar-Stromerzeugung überhaupt spielt?
Ich kann es prozentual nicht genau beziffern, aber der März hat bei mir enormen Ertrag gebracht. Ok, es waren auch extrem viele Sonnenstunden.
Du solltest bei der Aufständerung/Verschattung drauf achten !

Vor Allem, was Viele nicht bedenken, die Monate März-Mai sind vielfach auch von kaltem Wind geprägt, jedenfalls bei uns an der Küste.
Kalte/gekühlte Module plus volle Sonne bringen enormen Ertrag. Trotz rel. flachem Sonneneinstrahl-Winkel.
In diesen Monaten erreiche ich immer die maximalen Peaks, weit entfernt von den Juli/August Peaks bei Windstille und 70 Grad heißen Modulen.

Verzichte daher nicht auf die März-Sonne - zu mindestens nicht ab ~Mitte März. Ab solltest du ohne Verschattung sein.

Die Rentabilität ist in jedem Fal gegeben. Was du Anfangs nicht investierst musst du später nicht amortisieren. Durch die Eigenleistung bei der Montage sparst du schon ne Menge Geld. Bei WR schau mal bei Secondsolar rein, es geht im Bereich bis 2Kw auch für kleine 3-stellige Summen.

Statisch betrachtet sind ~6 Module/3 Reihen (Ich hab schon Verschattung abgerechnet) incl. Ständer ein Pipifax für einen Carport. Es sei denn es ist das billigste Modell vom Baumarkt mit Fingerdicken Balken....



Bei 6 Modulen a 370 Watt liegst du bei ~1500 Euro plus 2Kw WR plus Kabel plus Ständer, Schrauben, etc. sehe ich die Gesamtkosten fürs Material (ohne Zähler, Elektriker, etc) bei ~2500 Euro.

Der Gewinn liegt im Einkauf !
..... und tschüss.

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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Der März ist kein Problem mehr, deshalb meinte ich ja auch die Zeit vor dem März, also Februar!

Zu der Menge der Module: Die Dachfläche misst 5.8m x 4m, ich hätte die Module deshalb liegend geplant, also 2 Module pro Reihe und so müssten 10 Platz haben. Bei der Eigen-Abschattung der Module müsste das ja auch besser sein wenn man sie über die Schmale Seite aufstellt, oder hab ich da einen Denkfehler? Aber 5 Reihen mit je 2 Modulen liegend müsste doch wesentlich mehr bringen als 2 oder 3 Reihen stehend mit 3 Modulen?
Es sei denn man muss die Module zwingend längsseitig montieren? Die Dachneigung ist ja 3° nach Norden deshalb will ich die Module aufstellen, vielleicht auch nur 15° bis 20°

Ich hätte schon mit hochwertigen Modulen geplant, alleine schon wegen Schnee- u. Windlast, z.B. https://www.enercab.at/pv-paneele/1145- ... w-bfr.html

Das Dach könnte ein weiteres Problem sein da Wellblech. Das wurde allerdings ohnehin zur Befestigung x-mal durchbohrt, da sollten einige Löcher mehr keine Rollen spielen. Unterkonstruktion ist massives Holz, also beim Gewicht sehe ich eigentlich kein Problem.
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Re: PV-Berechnung

buddha
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Sonnenfahrer hat geschrieben: Statisch betrachtet sind ~6 Module/3 Reihen (Ich hab schon Verschattung abgerechnet) incl. Ständer ein Pipifax für einen Carport. Es sei denn es ist das billigste Modell vom Baumarkt mit Fingerdicken Balken....
Nochmal - es geht weniger um das Eigengewicht der Module, sondern um die Sogsicherung bei Wind!
Die 3 aufeinander folgenden Stürme Anfang 2022 haben etlichen DIY-PVA-Errichtern gezeigt, dass es nicht mit Hinstellen von PVA-Modulen getan ist. Eine private Haftpflicht wird bei fehlendem Nachweis nicht zahlen, sollte ein umherfliegendes Modul Schaden anrichten.

Ich bin doch immer wieder erstaunt, was für Hinweise gegeben werden, ohne dass die Tragkonstruktion gesichtet und fachmännisch bewertet wurde.
Manche sind sich auch der Tragweite nicht bewusst, wenn eine UK simpelst mit Schrauben und Dichtscheiben durch die Dachdichtung gebohrt werden. Nach 1 Jahr fing das Holz an den Lokalstellen an zu verrotten. So etwas muss gesamtheitlich betrachtet werden, um die Bestandskonstruktion nicht zu schädigen.

Ballastierend hat dort Vorteile, aber ist deutlich schwerer. Das zusätzliche Gewicht kommt zur Schneelast on top. Das muss die Konstruktion dann schaffen (Nachweis).

Re: PV-Berechnung

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Also in deinem Fall am besten mit Stockschrauben, da passiert dann auch nichts mehr mit Wind. Versicherung hängt vom Einzelfall ab. Bei kleinen Anlagen auf den eigenen (niedrigen) Gebäuden kann man da durchaus auch dagegen sein. Bei meinen Anlagen war noch nie etwas in 17 Jahren und wird auch nichts sein. An die Mindesabstände zum Dachrand hin habe ich mich auch noch nicht gehalten bisher. Aber es sind auch keine nur beschwerten Anlagen ohne Dachdurchdringung sondern die sind alle mit dem Dachstuhl verschraubt. Versichert sind nur die Anlagen auf gepachteten Dächern, mit Allgefahrenversicherung und Betreiberhaftpflicht.Das ist auch nicht teuer.
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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Ja Verschraubung sollte kein Problem sein, zum einen kann ich die Schrauben dort ansetzten wo die Sparren (10/16er Kantholz stehend) verlaufen, oder wenn es gar nicht anders geht durch die Unterkonstruktion vom Wellblech (30mm Bretter voll) durchschrauben. Der Schnee vom Winter muss halt dann Anfang März entfernt werden so er bis dann nicht von selbst geschmolzen ist.
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Re: PV-Berechnung

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buddha hat geschrieben: Nochmal - es geht weniger um das Eigengewicht der Module, sondern um die Sogsicherung bei Wind!
Die 3 aufeinander folgenden Stürme Anfang 2022 haben etlichen DIY-PVA-Errichtern gezeigt, dass es nicht mit Hinstellen von PVA-Modulen getan ist.
Ich bin doch immer wieder erstaunt, was für Hinweise gegeben werden, ohne dass die Tragkonstruktion gesichtet und fachmännisch bewertet wurde.
1: Das mag sein dass einige Anlangen von hirnlosen DIY Schraubern weg geflogen sind. Cest la vie. Hoffenlich müssen sie bluten wenn sie alleine auf 2 Gehwegplatten vertrauen - welche immer wieder gern von den Gestell-Herstellern beworben werden.

2: Pauschal hier ständig und immer Oberlehrer Beiträge lesen zu müssen ist müßig.

PS: Mein Garagen Gestell mit ~3kw Peak ist im übrigen DIY (!) aus massivem Vierkant Alu 80x80mm Wandstärke 4mm und mit 10 Stück 2K Schwerlastdübeln M12 Gewindestangen in der Betondecke verankert. DIY geht auch "richtig" .... Ohne "Solarmodulhalterungs-Studium"

Mit ganz normalem Menschenverstand.
...den solltest du niemandem absprechen.
..... und tschüss.

Re: PV-Berechnung

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luig hat geschrieben: Ja Verschraubung sollte kein Problem sein, zum einen kann ich die Schrauben dort ansetzten wo die Sparren (10/16er Kantholz stehend) verlaufen, oder wenn es gar nicht anders geht durch die Unterkonstruktion vom Wellblech (30mm Bretter voll) durchschrauben.
Wenn du die Schalung durch schraubst, mit Gewinde. Am besten 10mm Stockschrauben mit 5-6mm Vorbohren und eingefettet 12cm Länge in die Sparren und oben Schöööööön abdichten.
Mit 10 von denen kannst du das ganze Carport kranen ;)

Bevor damit bei Sturm was passiert drückt es eher das Glas aus den Modulrahmen :lol:
..... und tschüss.

Re: PV-Berechnung

buddha
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Sonnenfahrer hat geschrieben: ... und oben Schöööööön abdichten.
Mit 10 von denen kannst du das ganze Carport kranen ;)

Bevor damit bei Sturm was passiert drückt es eher das Glas aus den Modulrahmen :lol:
Die Kandidaten, auf die man besser nicht hören sollte, sind sehr oft erkennbar an "Obermackersprüchen", die mit solider Auslegung nichts am Hut haben.

btw
Ordentlich ausgelegte Ballastierung funktioniert bei tragfähiger UK 1a. Sicher dauerhafter als "schööööön abdichten". Aber macht mal.

Re: PV-Berechnung

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Lesen bildet. Dann hättest du 10/16er Sparren gelesen. Bei 4 Meter Spannweite absolut ok. Massives Teil, kein "Budget CP" .

So viel versteht "Mann" , ok, du nicht, von Statik.
Im Baumarkt mal solche Hölzer gesehen, aber mehr nicht ?

Du musst dich mal einigen, willst du nun die Verschraubung kritisieren oder die Statik des CP ?? Oder Alles ? Solarteur ? Wahrscheinlich. Alles ****** nur die eigenen Projekte nicht ?
Aber Hauptsache was schreiben ?
..... und tschüss.
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