PV-Berechnung

Solarenergie - Photovoltaik

PV-Berechnung

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  • luig
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Gib es eine Art Formel wo ich berechnen kann wie lange es z. b. dauert um meinen Ioniq 5 voll zu laden, also ca. 75 kWh wenn ich 20qm Dachfläche zur Verfügung hab, unter optimalen Bedingungen?
So Daumen x pi würde auch erst mal reichen damit ich eine ungefähre Vorstellung bekomme
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Re: PV-Berechnung

HOW
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Lt. Enerix ist bei einem Satteldach mit ca. 1kWp pro 7qm zu rechnen, Flachdach ist noch schlechter. Wären bei 20qm also ca. 3kWp. Im optimalen Fall wären es also knapp 3kW eher 2,5kW was die Solar bringt. Jetzt noch die 75kWh des Akkus durch 2,5kW teilen, ergibt dann 30 Stunden Ladezeit. Ich vermute aber, die Leistung der Photovoltaik wird ohne Speicher zu gering sein und der Ioniq bei 2,5kW überhaupt nicht laden. Bin aber nicht der Spezialist.

Re: PV-Berechnung

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Stell den Ziegel auf 6A und lass den Kia berechnen. Unter 230 V mal 6 A tut ers nicht. 1400 W…vielleicht 5A oder 1200W.

Überschussladung dauerts dann ein Monat.

Unser AMI kann zb nicht unter 2100 W. Da gibts keine Strombegrenzung. BMS gibt Ladeleistung vor.
LEAF 72000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR AHK P1+2 WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D

Re: PV-Berechnung

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Bei den neuen Black Monos kannst du mit ~1Kw Peak pro 5,5m2 rechnen. Ein 370er Modul hat ~100cmx180cm . 370 Watt lt. Aufkleber sind aber Theorie.

Bei voll belegten 20m2 würde ich bei Sonne von 9-16 Uhr die Ladeleistung auf 3-5kw einstellen (16A Ziegel passt perfekt) und den Rest kaufen. Bzw. morgens anstecken und wenn voll ab oder Sonne weg ab - dass der Wagen in der Zeit nicht voll wird dürfte klar sein.
Dann würdest du 100% PV abschöpfen. Allerdings kommst du nicht in die Range von 75kwh, nicht mal ansatzweise....
..... und tschüss.

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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Ok, danke erstmal für die Einführung. Wenn ich alles richtig verstanden hab entspricht die Leistung aus den 20qm bei optimalen Bedingungen in etwa dem vom Ladeziegel.
Ich möchte weder einspeisen noch den PV-Strom für den Haushalt verwenden, sondern ausschließlich zum Laden (wenn das überhaupt Sinn macht). Dass das Auto dabei nicht in einem Tag voll wird ist mir schon bewusst, spielt aber auch keine Rolle weil ich ja nicht damit zur Arbeit fahren muss oder dgl.
Ich vermute aber mal dass es ohne Pufferspeicher (Akku) wenig Sinn macht, weil dann jedesmal wenn ich weg bin und die Sonne scheint quasi Strom verschenkt wird.
Mit welchen Kosten wäre zu rechnen (Daumen x pi), welche Akku Größe als Speicher sinnvoll?

Erschwerend kommt noch dazu dass die Dachneigung vom Flachdach des Carports ( nur 3°) nach Norden schaut, aber vermutlich können die Paneele in die ideale Richtung ausgerichtet werden?

Für mich gilt es mal abzuwägen ob das nur eine techn. Spielerei wäre oder ob es sich auch in absehbarer Zeit lohnt.
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Re: PV-Berechnung

Solarmobil Verein
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Entscheidung treffen:
Netzparallele PV oder Insel-PV?

Wenn du dein Fahrzeug an der dort angeschlossenen Wallbox auch im Winter laden möchtest, kommst du um netzparallel nicht herum. D.h. dann auch das volle Programm mit VNB und Anmeldung und Zweirichtungszähler etc.pp.

Als Inselanlage?
Nunja, für das, was die kostet (inklusive des dann notwendigen Speichers) und (nicht) bringt, kannst du 3 Autoleben lang adhoc bei Ionity laden ...

Speicher bei dieser Winz-PV (als netzparallele PV) ist absolute Spielerei.

Ich würde die PV so groß wie möglich machen, netzparallel.
Wenn es sein muß, dann halt noch die zusätzliche Technik für ertragsgeführte Ladung dazu machen.
500 Euro für den ModBus-Zähler mit den Meßzangen, dazu die Mehrkosten für eine Wallbox, die das auch nutzen kann. Da kannst du dir ausrechnen, wie lange es dauert, bis du das wieder "reingeladen" hast.

Meine Meinung:
PV-geführte Ladung funktioniert bei kleinen PVs eher weniger. Im Winter bei solchen PVs wie bei dir schon gleich gar nicht.
Ist die PV groß, reicht es auch so. Da braucht man auch keine PV-Führung. Das würde erst dann interessant, wenn die Steuerung auch zwischen ein- und mehrphasiger Ladung wechseln kann, daß man gewissermaßen nahtlos von 1,4kW bis 11kW durchregeln kann.

Re: PV-Berechnung

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Vieles ist Möglich.
Energie hat kein Mascherl.
Daher ist es doch egal was man mit der Energie macht.
Eine Aufständerung Richtung Süden ist Möglich.
Der Rest ist ein Wunschtraum.
Es gibt auch Inselwechselrichter welche Verbraucher mit Unterbrechung, wenn PV und Batterieenergie fehlt mit ner Unterbrechung umschalten.
Diverse E Fahrzeuge von 18 bis 90 Kwh.

Re: PV-Berechnung

kmfrank
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Hallo Zusammen,

einen Speicher kann man wirtschaftlich betrachtet nicht betreiben, egal welche PV- Anlage. Es gibt genügend unabhängige Wirtschaftlichkeitsberechnungen im Netz.

Meine 10kWp Anlage hat rund 50m² Fläche. Somit ergibt sich bei Dir mit 20m² Fläche weniger als 5kWp. So wird die benötigte Ladeleistung erst so gegen 10-11 Uhr bis 13-14 Uhr erreicht.
Mein Golf wird derzeit zu 100% mit PV-Strom geladen. 6 Std Ladezeit habe ich schon gesehen, kann aber den Ladestrom gleitend bis 16A verändern.

Der 75kWh Akku wird ja nie ganz leer sein um Ihn dann auf 100% aufladen zu müssen ;)

Denke nun kannst Du die Problematik ein wenig besser einschätzen.
Lieber Gruß
Michael
i3 rex, 60Ah, Bj. 2015, I001-20-03-530
eGolf 300 Bj. 2020

Re: PV-Berechnung

Misterdublex
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@luig:
Wir laden unsere beiden Fahrzeuge VW e-Golf und e-Up (beide 36 kWh Akku) mittlerweile fast ausschließlich mit PV-Überschuss von 38 qm (6,785 kWp), allerdings verteilt auf Süd-Ost-Ost und Nord-West-West. Damit liegen wir derzeit ab 9h bis 12h und 15h bis 18:30h bei ca. 2,5 kW und zwischen 12h und 15h bei maximal 4 kW. Spitze zur Sommersonnenwende sind ca. 5,3 kW.

Unseren täglichen Bedarf von 50 km bekommen wir so auf jeden Fall gedeckt, zumindest wenn wir die Autos abwechselnd nutzen auch im Frühjahr und Herbst.

Mittlerweile hängt ein Fz immer am Kabel, wenn es eh steht. Heute von 9h bis 18h ca. 18 kWh nachgeladen.

Man muss nicht immer voll machen. Es reicht oft schon nur den täglichen Bedarf decken zu können und PV-Überschuss zu nutzen, wenn Dank Heimarbeit eh zu Hause gestanden wird.
VW E-Golf300 als Zweitfahrzeug, mit AHK (Heckträger) von Bosstow nachgerüstet
VW e-Up Aktiv als Erstfahrzeug

Bonnet Referral Code REG7VG

Re: PV-Berechnung

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  • luig
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Also abschließend vielen Dank für eure Ausführungen.
Das ganze macht wohl auf der kleinen Fläche wirtschaftlich keinen Sinn, so alt kann ich gar nicht werden. Dazu kommt noch erschwerend hinzu dass ich derzeit für ca. 15ct/kWh (über Nacht) lade, auch wenn das in Zukunft vermutlich empfindlich teurer wird.
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