Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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schattenparker hat geschrieben:
Tom7 hat geschrieben: Der Effekt eines Tempolimits auf 130km/h dürfte in der Tat mehr als dürftig ausfallen.
"Die Einführung eines allgemeinen Tempolimits auf Autobahnen wäre ein kurzfristig realisierbarer, kostengünstiger und wirksamer Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen des Verkehrs. Selbst ein Tempolimit von 130 km/h würde die Treibhausgasemissionen bereits um 1,5 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr mindern." (Quelle Umweltbundesamt)

1,5 Millionen Tonnen sind keine peanuts.
Wann hat man goingElectric eröffnet? Seither die gleiche Diskussion.
Wo sollen denn in Deutschland die BAB-Kilometer sein, die man F R E I fahren kann? Vielleicht mal nachts um halb zwei - wenn alle auf der Reeperbahn sind.
Ansonsten kommt man heute mit dem R135 von einem überholenden Brummi zum nächsten noch nicht mal auf die aktuell geltende Richtgeschwindigkeit.

Sollte doch mal frei sein, tuckelt "gezwungenermaßen überholen müssend" seit drei Kilometern ein ach so umweltschonender katloser 10l auf 100 km bleiersatzspritgfahrender 68er VW-Bus ökologisch mit 87,5 kmh auf der Überholspur neben dem mit 86,5 kmh "zu langsam" fahrenden 40Tonner. Jetzt geht´s auch noch bergauf, das schafft der T2 mit 80 PS höchstens mit 70 kmh ... jeder LKW hält da seine Geschwindigkeit.

Zwischenzeitlich haben sich rechts 15 LKW angesammelt und links die doppelte Anzahl an PKW, die müssen alle auf 70 runter, bis hoffentlich ein LKW das Verkehrshindernis T2 rechts rein lässt - und dafür die ganze LKW-Kolonne auf 70 kmh abbremst - dafür wird die endlos-LKW-Kolonne rechts noch länger.
Mit etwas Glück hat sich der Stau nach 20 Kilometern aufgelöst, wenn dazwischen nicht wieder ein Berg kommt!
Jedes Tempolimit hätte solches schon im Ansatz verhindert.

Der Effekt eines Mindest-Tempolimits auf der Überholspur von 130 kmh mit konstant gefahrener Geschwindigkeit wäre viel größer, als das ewige Vollgas-Bremsen-Stop-and-Go - wo obendrein mindestens die Hälfte der Energie in Heizung oder Klimaanlage geht.
In einer Beschleunigungsphase hätte ein Verbrenner sogar einen besseren Wirkungsgrad und weniger CO2-Ausstoss - ja wenn er nicht 500 m weiter die kinetische Energie staubedingt wieder in Bremsscheibenheizung umsetzten müsste.
Von Verschleiß an den Fahrzeugen gar nicht zu reden - das interessiert ein ideoloisch agierendes UBA herzlich wenig. Die rechnen wie bei WLTP - theoretisch könnte es schon stimmen - nur praktisch nicht.

In meiner Verbrenner-Zeit brauchte ich mehrfach gefahren für die gleiche Strecke quer durch Deutschland nachts 0,8 l/100 km weniger als am Tag - dafür dauerte es am Tag 4 Stunden länger. Motor-Leerlauf für Klima und Heizung macht das leicht möglich. Das gilt auch für E-Fahrzeuge!!!

Wo Verkehr ist, haben wir ohnehin endlose Geschwindigkeitsbeschränkungen, dort wo keine Geschwindigkeitsbegrenzungen sind, ist ohnehin wenig oder nichts los.
Wo also wenig oder nichts los ist, macht es am meisten Sinn, weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuführen.

Da spricht schon einiges dafür - IDEOLOGIE

Also wenn schon Tempolitmit, dann richtig - runter auf maximal 68er-T2 mit 70 kmh und dann aber bitte mit AVAS - und das mindestens so laut, dass der Waldschrat im T2 ein herannahendes Fahrzeug auch rechtzeitig akkustisch wahrnehmen kann, wenn er sich mit 45 kmh vom Beschleunigungssreifen in die Fahrspur einfädelt.

:ironie: ... oder doch nicht?
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Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...
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Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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electic going hat geschrieben:
AbRiNgOi hat geschrieben: Wenn man bei freier Fahrt von einem Durchschnitt von 160km/h ausgeht, dann verliert man nur 40 Minuten bei einer Begrenzung auf 130km/h. Und die 160km/h sind auch nicht wirklich realistisch.
Wie soll man denn einen Durchschnitt von 160 schaffen? Schon um eine Baustelle mit immerhin nur Limit auf 100 da wieder auszugleichen, bedarf es einen Stücks mit deutlich über 160..
ohne Limit, dort musst du dann 200+ fahren.
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Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

Electrohead
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Mit dem Caddy bin ich einmal München Ruhrgebiet und zurück an einem Tag. Jeweils 650 km
Hin 130 und mitschwimmen zurück 180 wo ging
Der Unterschied war keine Stunde. Und da war alles frei das war mitten in der Nacht. Tagsüber ist der Unterschied nochmal deutlich kleiner.
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Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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Um einen Durchschnitt von 130km/h zu fahren muss man definitiv sobald es geht deutlich schneller fahren da man eben automatisch irgendwann auch mal langsamer als 130 fahren muss. Das schneller als 130 ist dann aber nicht mehr erlaubt. Mit einer Allgemeinen Begrenzung auf 130 ist ein Schnitt von 100km/h realistisch.

Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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Das kann ich aus Erfahrung sagen, es ist weit mehr als 100km/h. Wenn du versuchst dich in Deutschland an die 130km/h zu halten, dann mag es stimmen, weil du viel zu oft auf die langsame Spur fahren musst um denn 200er überholen zu lassen.
Wenn es aber eine generelle 130km/h Begrenzung gibt, (und auch keine 120er Abschnitte, die sich dann erübrigt haben) fährst du sehr konstant die 130km/h. Probiere es einfach in Österreich einmal aus, 120km/h Schnitt sind ganz entspannt und viel Stress-freier als in Deutschland möglich. (Solange keine Baustelle im Weg steht, ist aber kein Unterschied zu Deutschland ohne Tempolimit.)
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Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

schattenparker
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R240Pe hat geschrieben: Wo also wenig oder nichts los ist, macht es am meisten Sinn, weitere Geschwindigkeitsbeschränkungen einzuführen.

Da spricht schon einiges dafür - IDEOLOGIE
Um CO2 zu reduzieren, schon.
Ideologie, na und ?
Ideologie Gelb, gegen Ideologie grün

Während Ideologie Gelb noch immer auf der Standspur steht und kuriose Gründe anführt wie fehlende Schilder oder Keil in der Bevölkerung.
Oder nur wieder ein Gutachten anfertigen lässt, was auch nur rausgeschmissenes Geld war. Nur um die Autobauer noch mehr zu pampern.
Bei Ideologie Grün bewegt sich wenigstens etwas in die richtige Richtung.

Für Schilder braucht Wissing nur Lindner anzuschnorren :
"Äy... hömma, hasse ma ne Milliarde ? Für Schilder aufzustellen..." :ironie:

Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

Schraube
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Hier beten einige ja förmlich ein Tempolimit herbei.
Warum nur?
Verbrenner sind was Feines.

Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

tommywp
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Rein politisch ist das sinnlos das jetzt hochbringen wenn das zur Abstimmung im Bundestag kommt und die Koalition halten soll wird so wie im Vertrag abgesprochen abgestimmt.
Ein generelles Tempolimit wird es nicht geben.
https://www.spd.de/fileadmin/Dokumente/ ... 1-2025.pdf (Seite 41)

Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

Meinereiner
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tommywp hat geschrieben: Ich würde Tempo 100/80/30 machen bis die Ziele des Verkehrssektors zur CO2 minderung erreicht werden.
Auch wenn das vermutlich irgendwie zu begründen wäre, wir leben in einer Demokratie, da muss ein Vorschlag mehrheitsfähig sein. Da ist es kontraproduktiv, wenn man mit solchen Maximalforderungen daherkommt, weil die halbe Bevölkerung gleich in den Fundamentaloppositionsmodus geht. Genau solche Maximalziele sind mit ein Grund, warum wir noch kein Tempolimit haben.

Beim Tempolimit halte ich es für sinnvoll, erst einmal die 130 anzugehen, damit können viele Leute vermutlich gut leben, womit es eher durchsetzbar ist. Wenn die Leute gemerkt haben, dass das auch Vorteile hat, kann man über weitere Schritte sicher reden.

Ich bin bespielswise gegen den Vorschlag, weil ich wirklich nicht einsehe, warum man pauschal Innerorts 30 fahren soll, auch auf 3-spurigen Ausfallstraßen. Das hat den faden Beigeschmack von Schikane, und ich bezweifle, dass das irgendeine Reduktion von Treibhausgasen zur Folge hat (besonders bei Verbrennern). Die Gemeinden können jederzeit 30er Zonen ausweisen, wenn irgendwo eine Verkehrsberuhigung gewünscht ist.

Re: Artikel auf Golem.de zum Tempolimit in Deutschland: Landesumweltminister: Einigung bei Autobahn-Tempolimit

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Schraube hat geschrieben: Hier beten einige ja förmlich ein Tempolimit herbei.
Warum nur?
Weil ich als eher "Langsamfahrer" entspannter auf der Autobahn unterwegs sein kann. Ich möchte mich einfach nicht darüber aufregen müssen das ich beim Überholen plötzlich einen Raser direkt hinter mir habe der mich weglichthupen will. 130 würde mir reichen. Fahre ich auch ab und zu.

Auf der Landstrasse würde ich mich auch über 80 kmh freuen. Und um ein ausmisten der andauernden Tempoänderungen. Einfach Stadt 50 kmh und Landstrasse 80. Und dazwischen selbstständiges Tempoanpassen bei engen Kurven etc.

Ich fahre selber eigentlich nur schneller als 80 auf der Langstrasse wenn sich hinter mir eine Schlange bildet. Sobald 80 kommt könnte ich das endlich lassen.
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