Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

tommywp
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electrifylife hat geschrieben: "denken"

tun viele Skeptiker eher nicht. Die sagen Wallbox ... "extremes Brandrisiko, Sondermüll", Solaranlage "unwirtschaftlich, im Winter kein Strom, Sondermüll", Strom "viel zu teuer und alles aus Kohle"
Wer mit so einer vorgefertigten Meinung über andere in eine Diskussion geht kann es auch gleich sein lassen!
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

OK73
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zoppotrump hat geschrieben:
OK73 hat geschrieben:
Von PHEVs halte ich nicht viel. Sie schleppen alles doppelt mit sich rum. Wenn ich die täglichen Kurzstrecken rein elektrisch zurücklegen will (zumindest dann, wenn genügend echter Ökostrom zum Laden zur Verfügung steht), dann brauche ich ein möglichst leichtes Fahrzeug.
Mit diese Aussage würde ein BEV also raus fallen, denn die sind schwerer.
Zudem ist die Aussage an sich falsch. Man braucht kein möglichst leichtes Fahrzeug um Kurzstrecken zurück zu legen.
Warum sollte ein BEV bei gleicher rein elektrischer Reichweite und vergleichbarer Fahrzeuggröße schwerer sein, als ein PHEV?

Wenn der Zusammenhang zwichen Fahrzeugmasse und Verbrauch nicht bekannt ist, wird's mir ehrlich gesagt grad zu mühsam... hatte ich aber in einem anderen Forum mal recht ausführlich dargelegt, auch mit Formeln... bei Bedarf... reiche ich vielleicht mal den Link nach... ich erinnere aber mal an den Lupo 3L.
(Mein Ami wiegt leer übrigens weniger als 500 kg, inkl. Batterien.)
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

zoppotrump
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Ich verstehe deine Frage nicht. Es gibt keine BEVs, die eine gleiche elektrische Reichweite haben wie PHEVs. Die elektrische Reichweite der BEVs ist viel größer.

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Kommt drauf an, im Extremen gibt es durchaus PHEV, die höhere Akku-Kapazitäten haben, als BEV.

Bspw. der Polestar 1, mit 34kWh oder die S-Klasse PHEV, mit 22kWh. Ein Smart ED/Twingo, Kangoo electric, PSA-Drillinge, eUp usw. waren oder sind nicht weit davon weg, wenn nicht sogar leicht darunter.

Die Regel ist es aber nicht, das ist vollkommen richtig.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Wäre es nicht einfacher immer das gleiche Fahrzeug zu vergleichen?

eGolf: 1.585 kg

(eGolf300: Durch die höhere Batteriedichte steigt das Fahrzeuggewicht von 1.585 auf 1.605 Kilogramm)

Golf 7: 1.205 kg
Golf 7 GTE: 1.615kg (8 kWh)

Golf 8 GTE: 1.624kg. (13 kWh)

Quelle: https://www.mobile.de/auto/vw/golf/serie

Ich denke nicht, dass sich das auf den Verbrauch irgendwie auswirkt.
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

OK73
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zoppotrump hat geschrieben: [...] Mit diese Aussage würde ein BEV also raus fallen, denn die sind schwerer. [...]
zoppotrump hat geschrieben: Ich verstehe deine Frage nicht. Es gibt keine BEVs, die eine gleiche elektrische Reichweite haben wie PHEVs. Die elektrische Reichweite der BEVs ist viel größer.
Gut, dann sind wir uns vielleicht wieder einig:
Gäbe es PHEVs mit gleicher rein elektrischer Reichweite wie ein vergleichbares BEV, dann wäre der Hybrid schwerer.

Hybride sind der Versuch, mit einem Fahrzeug möglichst viel zu können (Kurz- und Langstrecke, verfügbarer Ladestrom oder nicht,...).
Für viele mag das auch sinnvoll sein, andere entscheiden sich da lieber für zwei separate Fahrzeuge, was auch seine Vorteile hat.

Das Gewichtsproblem kennen wir ja von Flugzeugen, da ist das Gewicht des Treibstoffs durchaus entscheidend:
Je weiter der Flug, umso mehr Sprit müssen sie mitführen, je mehr aber im Tank ist, umso höher ist ihr Verbrauch, umso voller müssen sie den Tank machen, umso schwerer... usw.
Beim Verbrenner PKW ist dieser Effekt vernachlässigbar gering. Beim BEV aber leider nicht. Die weitaus höhere Energiedichte von Flüssigtreibstoffen ist hier ein großer Vorteil des Verbrenners. Beim BEV hat die passende Dimensionierung der Batterien also erhebliche Auswirkungen.
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OK73 hat geschrieben: Gäbe es PHEVs mit gleicher rein elektrischer Reichweite wie ein vergleichbares BEV, dann wäre der Hybrid schwerer.
Wie der Golf Vergleich zeigt, Der 8kWh Golf 7 ist in etwa genauso schwer wie der 30kWh eGolf.
Wenn man wirklich auf Gewicht gehen will muss man reinen Verbrenner fahren.

Da aber bei guter Recuperationsleistung das Gewicht nicht so stark in den Verbrauch eingeht, hat der GTE im Hybridischen Fahrbetrieb weniger Verbrauch als der Verbrenner, macht also durchaus Sinn hier durch Elektrifizierung Sprit ein zu sparen. (Aber nicht auf der Konstant-fahrt auf der Autobahn, da ist dann der schwerere GTE wieder im Nachteil gegenüber einem GTI.)
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panoptikum
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(Aber nicht auf der Konstant-fahrt auf der Autobahn, da ist dann der schwerere GTE wieder im Nachteil gegenüber einem GTI.)
Der GTI ist immer im Nachteil, da er seine kinetische Energie immer in Wärme (Reibbremse) umwandeln muss. Der GTE kann zumindest einen Teil der kinetischen Energie in Strom umwandeln und wieder in die Batterie leiten.

Irgendwann musst Du nämlich wieder zum Stillstand kommen. Betankung während der Fahrt gibt es noch nicht wie bei den Kampfjets.
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Wegen einmal Bremsen wird der GTE auf der Autobahn auch nicht besser. Wenn man 100km oder mehr am Stück konstante Geschwindigkeit fährt, dann gibt es keine Dynamikunterstützung der Elektroantriebe und kein Recuperieren. Hier schleppt man den Elektroantrieb ohne Vorteile mit sich rum. Wer dann auch das Ausrollen mit dem GTI perfekt hin bekommt, nimmt dem GTE noch die letzten Wh ab.
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Re: Wie überzeugt ihr Skeptiker von der E Mobilität?

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Ich versuche schon die Konstantfahrt auf der Autobahn zu praktizieren und komme da schon gut ran ... wenn es die Bedingungen auch zulassen. Aber das Mittel in der Praxis lässt einen weit häufiger als einmal pro 100km verzögern, was über austrudeln hinaus geht. Darum ist der PHEV in der Praxis, selbst ungeladen, meist leicht im Vorteil. Nur leicht, aber im Vorteil.
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