Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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JoDa hat geschrieben: und schöne Niederquerschnittsreifen (mit geringerer Dämpfung und daher schlechterem Fahrkomfort bzw. mehr Verschleiß der Radaufhängung).
Denke da auch mal an die absolute Höhe der Seitenwand. Ein 195/50 hat eine 3mm höhere Seitenwand als ein 135/70.
Mein Tesla hatte 235/45 => 105,8mm Seitenwand
Der Dackelschneider 135/70 => 94,5mm Seitenwand

Wird die Seitenwand zu hoch wird das Fahrzeug auch schwammiger in den Kurven.
JoDa hat geschrieben: Antwort: Der Kunde wählt oder kauft das Auto, und damit legt er den Radaußendurchmesser fest.
Er legt gar nichts fest. Er kauft was der Markt bietet oder er lässt es bleiben.
JoDa hat geschrieben: (Wenn man den nachträglich ändern wollte, müsste man das typisieren lassen und den Tacho neu einstellen).
Da passen das ganze Fahrwerk, Getriebe, Bremsen, Schwerpunkt nicht mehr. Da macht Du richtig ein Fass auf, dass macht keiner.
JoDa hat geschrieben: obwohl man Winterreifen normalerweise schmäler nimmt, um bei Matsch/Schnee eine bessere Bodenhaftung zu erzielen.
Ist auf losem Grund eigentlich auch widersinnig, aber ja, ist in der Regel so.
Ich muss aber leider auch im Winter breitere 215er nehmen, weil mir der Satz 18''er Felgensatz für 195/60R18 zu teuer kommt.
In 17'' ist dann nur der 215er im COC freigegeben. Hat aber schon 129mm Seitenwand. Die Sommerreifen "nur" 117mm.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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Lieber Karlsson,

Ja, durch den Kauf des Autos legst du auch den Radaußendurchmesser fest.
Und ja, der Kleinwagenmarkt ist bescheiden. Aber wie man @VR46 sieht, werden auch für Kleinwagen lieber "Geil" aussehende zusätzliche Felgen gekauft. Und dann freut man sich noch, dass diese zusätzlichen Felgen so billig sind, obwohl es nichts gekostet hätte keine zu kaufen.

Glücklicherweise geben die Autohersteller passende Felgen/Reifen vor, und dadurch kann man dann zumeist zwischen 3 Felgengrößen/Reifendimensionen wählen. Wie geschrieben, würde ich die kleinste Felgengröße und den dazu passenden Reifen mit dem größten Querschnittsverhältnis wählen. (Das sind übrigens auch die günstigsten Felgen und die günstigsten Reifen. Sieht insgesamt billig aus und wird daher vom Käufer nicht gewünscht.) Wenn ich dann noch sage ich würde Stahlfelgen mit geschlossenen Zierkappen (=Moondiscs) nehmen, dann wirst du wohl einwenden, dass das in den 1960er Jahren en vogue war, aber sicher nicht heute.

Bezüglich deines Autos CITROEN e-C4 mit Originalreifen der Dimension 195/60R18 und den Dimensionen 215/60 R17 und 215/65 R16 (mit Freigabe von Citroen), finde ich es unüblich, dass die Räder mit kleinem Felgendurchmesser eine größere Breite haben. (Aber Citroen wird das schon richtig gemacht haben.) Ärgerlich finde ich, dass selbst in der Basisausstattung beim Elektroauto die Version mit 18"Alufelgen vorgegeben wird, während man beim Benziner von den 16"Stahlfelgen ausgeht. Der Kunde ist also beim Elektroauto "gezwungen" sich für die schöne 18" Variante zu entscheiden. ;)
Wie geschrieben würde ich halt (wenn du nicht in den Skiurlaub zu uns nach Ö fahren möchtest ;) ) Ganzjahresreifen nehmen. Ich würde da die teuren (aber m.E. besten) Ganzjahresreifen Michelin Crossclimate nehmen. Diese Saison sind die Crossclimate bereits ausverkauft. (Die Crossclimate gibt es in deiner Dimension 195/60R18 auch als XL Version. Dann kannst du auch problemlos mit einem höheren Reifendruck fahren, wenn dir Reichweite wichtiger ist als Fahrkomfort.)

PS: Mit "Der Dackelschneider 135/70" meinst du vermutlich den BMWi3 mit Originalbereifung 155/70R19 ;)
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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Es ist doch schön das Du deine Sicht der Welt als die ultimative ansiehst. Ich kenne da mindestens 2 Menschen die es evtl anders sehen könnten. Dann dürfte es übrigens auch keine einzige Alufelge geben da eine Blechstahlfelge immer billiger und leichter sein wird. Zum Glück sind wir keine 100% rationellen Wesen.
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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JoDa hat geschrieben: Ärgerlich finde ich, dass selbst in der Basisausstattung beim Elektroauto die Version mit 18"Alufelgen vorgegeben wird, während man beim Benziner von den 16"Stahlfelgen ausgeht. Der Kunde ist also beim Elektroauto "gezwungen" sich für die schöne 18" Variante zu entscheiden. ;)
Ist es jetzt schone als ultimativ angesehene Sicht der Welt wenn man etwas ärgerlich findet? Seltsam...
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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VR46 hat geschrieben: Dann dürfte es übrigens auch keine einzige Alufelge geben da eine Blechstahlfelge immer billiger und leichter sein wird
Wie schon debattiert wurde, ist diese Behauptung so nicht haltbar.
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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@VR46
Ja, wir alle sind nicht rational! ;)
Wir haben halt ein Luxusproblem. Wir haben das Geld und wollen es natürlich auch ausgeben.
Insofern hat z.B. Fiat bei deinem Fiat500e alles richtig gemacht.
Da kann ich zwischen zwei Akkugrößen, drei Versionen (Coupe, Cabrio, 3+1) und drei Ausstattungsvarianten wählen, und die Optionenliste (war) endlos lang.
(Momentan schaut´s ja wegen Lieferproblemen mit den Optionen schlecht aus.)
Und wegen der Inflation wollen schnell noch alle ihr Geld los werden.
Ich überlege daher auch schon gut zwei Jahre ob ich mir nicht einen E-Kleinwagen statt der ZOE zulegen soll, aber mehr als meine Pendelstrecke zu fahren kann das neue Auto auch nicht.
Mit rationalen Argumenten kommt man halt, bei einem irrationalen Auto, nicht weit. :(
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Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

gekfsns
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VR46 hat geschrieben: Ich habe statt der hässlichen 195/55-16 Serien Würg Reifen und Felgen jetzt 205/40-17 Winter drauf und finds geil.
Ist glaub ich Geschmacksache und das ist auch gut so. Ich persönlich seh da z.B. auf Deinem Bild ganz normale Winterräder mit wenig Reifenhöhe und dafür große Öffnungen um dann auf die irgendwann verrosteten Bremsscheiben besser schauen zu können und die Felgen wären bei mir dann nach wenigen Wochen hässlich verkratzt und später dann wegen Lack-Stift Reparaturversuchen dann vollends versaut - also nicht wirklich geil :lol:

Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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JoDa hat geschrieben: Ja, durch den Kauf des Autos legst du auch den Radaußendurchmesser fest.
Nein, Du kaufst ein Auto mit festgelegtem Radaußendurchmesser, das ist etwas anderes.
JoDa hat geschrieben: Aber wie man @VR46 sieht, werden auch für Kleinwagen lieber "Geil" aussehende zusätzliche Felgen gekauft.
Im Auto steckt viel Geld, es sollte schon ansprechend aussehen. In Deiner Welt ist das vielleicht etwas unanständiges, wie manche Protestanten zwar Sex haben dürfen, sich dabei aber wenigstens schlecht fühlen sollten, um nicht moralisch zu verkommen :lol:
Wobei ich gummierte Aluscheiben jetzt auch nicht schön finde. Die 205/40 R17 finde ich schon etwas flach. Nicht schlimm, aber da hätte ich auch lieber 16'' genommen.
JoDa hat geschrieben: Wenn ich dann noch sage ich würde Stahlfelgen mit geschlossenen Zierkappen (=Moondiscs) nehmen, dann wirst du wohl einwenden, dass das in den 1960er Jahren en vogue war, aber sicher nicht heute.
Finde ich wirklich pottenhässlich. Ich bin auch für Effizienz, aber da ist für mich der Bogen überspannt. Beim Tesla 3 hab ich aber die Aero Abdeckungen drin gelassen.
JoDa hat geschrieben: Bezüglich deines Autos CITROEN e-C4 mit Originalreifen der Dimension 195/60R18 und den Dimensionen 215/60 R17 und 215/65 R16 (mit Freigabe von Citroen), finde ich es unüblich, dass die Räder mit kleinem Felgendurchmesser eine größere Breite haben. (Aber Citroen wird das schon richtig gemacht haben.)
Die 18er sind für Elektro optimiert und extra schmaler, das sind die 16''er/17''er nicht.
Statt 215er bei 16/17 ginge da wohl auch theoretisch 205, aber die Reifen sind dann extrem teuer und die Dimension steht nicht im COC Papier, von daher lasse ich da die Finger von.
Die 18er für Elektro sind voll ok, durch den großen Außendurchmesser hat der ja bei 18'' schon eine sehr hohe Seitenwand. Das ist so schon etwas schwammig, da will ich nicht noch 16''er haben. Zumal die Kiste auch 1700kg wiegt und die Reifen auch ganz schön Kurvenkräfte aufnehmen müssen.
JoDa hat geschrieben: Wie geschrieben würde ich halt (wenn du nicht in den Skiurlaub zu uns nach Ö fahren möchtest ) Ganzjahresreifen nehmen. Ich würde da die teuren (aber m.E. besten) Ganzjahresreifen Michelin Crossclimate nehmen. Diese Saison sind die Crossclimate bereits ausverkauft. (Die Crossclimate gibt es in deiner Dimension 195/60R18 auch als XL Version. Dann kannst du auch problemlos mit einem höheren Reifendruck fahren, wenn dir Reichweite wichtiger ist als Fahrkomfort.)
Ich fahre nur Continental und werde den Allseasoncontact auch nehmen wenn die Sommerreifen runter sind.
Da ich die aber nicht wegwerfen will und sich das exotische Format auch nicht verkaufen lässt, brauche ich jetzt einen zweiten Satz für den Winter und das wird 17''.
Und nein, es werden keine XL, obwohl es da den Winterreifen auch mit B gibt. Da kostet der Satz dann aber gut 120€ mehr und der bessere Rollwiderstand beruht einfach nur auf dem höheren Druck beim Test. Bei gleichem Druck rollt XL dann aber tendentiell schlechter, weil seine Verstärkung eben mit verformt wird.
Ich schwanke noch zwischen GJR und Winterreifen. Auf der einen Seite machen Winterreifen Sinn, da wir sie wirklich nur im Winterhalbjahr fahren werden, auf der anderen Seite haben die GJR eine bessere Effizienz und kosten sogar noch etwas weniger.
JoDa hat geschrieben: PS: Mit "Der Dackelschneider 135/70" meinst du vermutlich den BMWi3 mit Originalbereifung 155/70R19
Nein, die 135/70 R13 auf dem früheren Corsa meiner Frau... die sahen echt richtig Übel aus.
Gerade keine Lust auf GE.
Geht Radfahren, ist schöner.

Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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JoDa hat geschrieben: @VR46
Ja, wir alle sind nicht rational! ;)
Wir haben halt ein Luxusproblem. Wir haben das Geld und wollen es natürlich auch ausgeben.
Insofern hat z.B. Fiat bei deinem Fiat500e alles richtig gemacht.
Da kann ich zwischen zwei Akkugrößen, drei Versionen (Coupe, Cabrio, 3+1) und drei Ausstattungsvarianten wählen, und die Optionenliste (war) endlos lang.
(Momentan schaut´s ja wegen Lieferproblemen mit den Optionen schlecht aus.)
Und wegen der Inflation wollen schnell noch alle ihr Geld los werden.
Ich überlege daher auch schon gut zwei Jahre ob ich mir nicht einen E-Kleinwagen statt der ZOE zulegen soll, aber mehr als meine Pendelstrecke zu fahren kann das neue Auto auch nicht.
Mit rationalen Argumenten kommt man halt, bei einem irrationalen Auto, nicht weit. :(
Autsch, voll in meine aktuelle Wunde gepiekst.
Da ich mich auch gerade nach einem kleinen Nachfolger für meine Zoe R240 umschaue, war der Fiat 500e bisher mein Favorit.
Aber die aktuelle Staffelung geht ja gar nicht.
Die Kombination LED-Licht, kleine Räder und keine Ledersitze gibt es einfach nicht mehr.
Auch der RED als unvernünftige Spaßvariante ist nur noch mit Halogen-Funzeln zu bekommen, mit rein weissem LED TFL ringsherum, äh nein.

Ich fürchte der nächste wird wohl nach langer Suche vom Gebrauchtmarkt kommen.
Was die Hersteller da momentan an Paketen schnüren bzw. Auswahloptionen anbieten, will ich einfach nicht unterstützen.

Oder vielleicht machen Sie ja beim BYD Dolphin evtl. mal alles richtig, also mit vernünftigen Rädern und dreiphasigem 11kW-Lader.
C´est le Phi

Re: Frage zu Reifengröße auf E-Autos - Warum immer (oft) so große Schlappen?

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Mit Euro 7 wird der Wahn der Breite wohl, Gott sei Dank, ein Ende finden.
Ansonsten nerven mich die Aluschlappen.
Die ideale Form der Aerodynamik ist nun mal der Mooncap.
Leider gibt es diese nicht für Alufelgen.. .
Es geht um irgendwelche Dinge am Fahrzeug,
welche man im Fahrzeug sowieso nicht sieht,
an welche man sich in kürze gewöhnt hat,
um diese zu sehen, nur erkennbar wenn man zum Fahrzeug hingeht,
da man ansonsten beim weggehen stolpern würde, da man rückwärts gehen muss.

Alus sind so ziemlich das Sinnloseste Designstück am Fahrzeug.
Aus diesem Grunde verstehe ich nicht, warum man um die Dinger so ein Tamtam macht.
Man sieht diese vielleicht 2 Minuten am Tag....
Und, wenn der Reifenübestand nicht ausreichend ist, sind die in kurzer Zeit, wie man an Kreuzungen sieht, ruiniert.

Dann wird Otto Normalverbraucher bei der Leasingrückgabe das 2. mal zur Kassa gebeten, da der Schaden abgezogen wird.

Ein gutes Geschäft.. Der Autohersteller mit angeschlossenen Leasingbetrieben.
Zuletzt geändert von env20040 am Fr 18. Nov 2022, 08:13, insgesamt 1-mal geändert.
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