Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Leute, wartet ab.
Der Chinese wird´s richten.
Im Augenblick im Heimatmarkt.
Man sollte aber nicht vergessen, dass der Crashtest am besten 20 Sterne haben soll und das nur unter dem Einsatz einer gewissen Knautschzone möglich sein wird.

Kommt "der Chinese", mit einem, sagen wir 15, 20.000€ Faurzeug, wird´s gekauft werden, ebenso wie die Dacias.
Seinerzeit die Hyundais, Mazdas, Daihatsu´s, etc.etc.etc.

Der Chinese wird´s richten, weil die Gewinne in Europa bei Schlachtschiffen noch immer zu verlockend hoch sind.

Stellantis macht da einen super Job, eigentlich leise....
Diverse E Fahrzeuge von 27 bis 90 Kwh.
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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adauris hat geschrieben: Was mir hier in der Diskussion um Lesch auffällt, ist dass ihm alte Aussagen vorgehalten aber nicht auf seine Ansichten des hier eingangs genannten Gesprächs eingegangen wird.

Wer kann denn von sich absolut zutreffend sagen, nicht seine alten Ansicht geändert zu haben, weil sie von der Zeit überholt wurden?
Ich finde auch, dass ihm hier ein gutes Stück Unrecht getan wird.
Solche Aussagen sind doch in der Regel unter den aktuell vorliegenden Randbedingungen getroffen. Aber wenn die Randbedingungen sich entsprechend ändern, dann ändern sich ggf. eben auch die Aussagen. Vor ca. 2019 waren aufgrund von Preis-/Leistung E-Autos auch für mich indiskutabel und die davor, bleiben es auch. Aktuell haben wir einen Zustand, der so lala ist und in Zukunft (Aussagen darüber sind immer schwierig), werden wir hoffentlich einen guten Zustand erreichen. Meinungen kann man ändern, ohne je falsch gelegen zu haben. Sofern sich da draußen die Welt ändert.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

e3ver
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Ich finde es auch ungerecht, wie hier auf dem armen Herrn Lesch herumgehackt wird! Der Mann ist immerhin Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator, Professor für Physik und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie, der kann doch gar nicht in seiner Einschätzung punkto Elektroauto falsch gelegen haben. Außerdem hat er seine Meinung ja geringfügig angepasst, weil sich eben ein paar unbedeutende Randbedingungen geändert haben.

Ich finde es übrigens toll, wie realistisch die Entwicklung und der Zustand der Elektromobilität von manchen hier eingeschätzt wird! Es gibt ja auch genug Phantasten, die ernsthaft glauben, dass es bald nur noch Elektroautos geben wird und die sogar behaupten, dass die besser wären und sich teilweise sogar besser verkaufen würden. Dabei sind diese Öko-Karren ja wirklich nach wie vor großteils undiskutabel (na gut, manche eben so lala) aber ob sich das in Zukunft je ändern wird?

Aber was weiß schon jemand, der nur noch elektrisch fährt und schon vergessen hat wie viel besser ein Auto mit Verbrennungsmotor ist!

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Meinereiner
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Vor ca. 2019 waren aufgrund von Preis-/Leistung E-Autos auch für mich indiskutabel und die davor
Nein, waren sie nicht.
Nur war die Reichweite 2019 von vielen Autos noch unter 200km. Das Problem beim E-Auto ist eigentlich nur, dass zwar die Anschaffungskosten höher sind, aber die laufenden Kosten niedriger sind:
- Sprit kostet weniger als die Hälfte (oder weniger, wenn man z.B. Photovotaik hat)
- Steuer ist gratis
- Wartung kostet sehr viel weniger
Über die Jahre komt man gleich raus wie beim Verbrenner, und das war 2019 schon so. Nur werden laufende Kosten beim Auto immer gern "vergessen", und die wenigsten Leute wissen wirklich, was ihr Auto kostet.

Harald Lesch hatte 2019 schlicht unrecht. Aber wenn man bereit ist sich seine Fehler einzugestehen und seine Meinung zu ändern, ist das gut. Wie schon gesagt: Jeder von uns ist schon Vorurteilen aufgesessen.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Bitte nicht vergessen, dass auch die PV-Anlage etwas gekostet hat und damit nicht "gratis" zur Verfügung stand.

Die Anfangsinvestitionen sind für die eMobilität immernoch relativ hoch und als es vor einem Jahr bei mir zur Neuanschaffung ging, waren die Kosten ein Aspekt, die Leistungsfähigkeit (Anhängerkupplung), wie auch die Ladesituation. Da ich zur Miete wohne und keinen festen Stellplatz habe, zudem die aktuell verfügbaren BEV merklich (3.500 Eur) teurer waren, die Autos nicht für eine AHK vorgesehen sind (auch wenn es Umbausätze auf Eigenrisiko bei der Zoe gibt), ging die Entscheidung zum HEV-Kleinwagen. Steuer, Wartungskosten, etc. sind keine Kostentreiber - sodass es sogar aufgrund der Anfangskosten leicht günstiger ist.

Und wie aus Studien hervorgeht, ist auch der CO2-Ausstoß nicht nennenswert anders, als beim vergleichbaren BEV.

Also es gibt durchaus Punkte, die auch aktuell noch gegen ein BEV sprechen, aus ökologischer Sicht, sind dies vorallem große Akkus, da diese anhand der aktuell verfügbaren Zahlen immernoch einen ordentlichen Batzen CO2 ausstoßen. Ich bin daher auch ein großer Freund, wenn bspw. in Schweden Zellen gefertigt werden oder Frankreich. Bei uns in DE, muss sich auch noch imens viel tun beim Ausbau der EE, damit der Strom-Mix deutlich im CO2-Wert sinkt.
Bzw. neben den ökologischen Punkten, ist die Anwendung gerade im bei Mietern nicht gerade rosig, noch sind die Fahrzeuge genauso leistungsfähig, sodass es nicht immer eine klare Entscheidung ist.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Silberreiher
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Der Umstieg auf BEV ist durchaus ein richtiger Schritt, den auch Herr Lesch erkannt haben mag. Es kommt, wie immer, auf die eigene Situatuion an. Wenn die Rahmenbedingungen sich seit 2019 nicht geändert hätten, wäre ich noch immer mit meinem Toyota Auris Hybrid unterwegs. Bei uns war es so, dass Dezember 2019 der Seat MII mit insgesamt 4000 Euro Förderung bestellt wurde. Nun gab es ja bekannterweise die Lieferschwierigkeiten und die Förderung wurde in 2020 ja auf 6000 Euro erhöht (Herstelleranteile mal außen vor). Als nach der Erhöhung der Förderung der MII noch nicht da war und auch die MWST-Senkung kam habe ich auch zugeschlagen und mir meinen Ioniq gekauft. Ohne diese Rahmenbedingungen wäre es für mich nicht möglich gewesen!

Jetzt habe ich aber auch einen Verbrenner gekauft (Mitsubishi Space Star, Sparkassenmodell für 7.990 Euro), den mein Sohn nutzen (und abzahlen) wird. Er würde sehr gern auch elektrisch fahren, aber es passt weder finanziell noch sonst irgendwie in seine derzeitige Lebenssituation, da nicht absehbar ist, wie sich die berufliche Laufbahn entwickelt, wo er ggf. sein Domizil aufschlägt und unkompliziert laden kann oder nicht usw. usw. Da ist eben der kleine Verbrenner für ihn günstiger. Ein Auto ist hier auf dem Land eben fast zwingend notwendig.

Die eierlegende Wollmichsau gibt es in der individuellen Mobilität eben nicht.

Also, wenn Herr Lesch vorher davon ausging, das E-Autos nix sind hat er das wohl eher aus seiner persönlichen Sicht betrachtet und hierzu Argumente dagegen gesucht; so habe ich zumindest seine Beiträge auf Youtube aufgefasst. Nun ändern sich ja die Rahmenbedingungen radikal und es hat auch bei ihm ein Umdenken eingesetzt. Das sollte man eigentlich begrüßen. Sorry für den halben Roman :)
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Meinereiner hat geschrieben:
Vor ca. 2019 waren aufgrund von Preis-/Leistung E-Autos auch für mich indiskutabel und die davor
Nein, waren sie nicht.
Nur war die Reichweite 2019 von vielen Autos noch unter 200km.
Was heißt "nur"?
Das ist leistungsmäßig ein absoluter Fail und die wenigen (eigentlich nur Model S) wo das nicht so war, waren ein absoluter preislicher Fail.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Meinereiner hat geschrieben:
Vor ca. 2019 waren aufgrund von Preis-/Leistung E-Autos auch für mich indiskutabel und die davor
Nein, waren sie nicht.
Harald Lesch hatte 2019 schlicht unrecht. Aber wenn man bereit ist sich seine Fehler einzugestehen und seine Meinung zu ändern, ist das gut. Wie schon gesagt: Jeder von uns ist schon Vorurteilen aufgesessen.
Lesch hatte schon seit 2012 unrecht - was die Technik und die Naturwissenschaft betrifft.
Sich zum Unterstützer eines elitären TESLA/Musk-Clans zu machen - und die insofern massiv rückständige deutsche Automobilindustrie zu kritisieren, war für ihn wohl ideologisch indiskutabel.

Wenn das einfältige Lieschen Müller in solchen Situationen "sich Fehler eingesteht" und ihre "Meinung ändert" ist das gewiss honorabel.

Wer aber glaubt, sich - weit über das eigene Fachgebiet hinaus - zum Lehrmeister und Zeigefingerheber der Nation aufschwingen zu müssen, sollte - als wissenschaftlich gebildeter Mensch - an seine eigene Arbeit und seine eigenen Aussagen nicht Lieschen Müllers Maßstäbe anlegen.

Daran muss er sich messen lassen und es ist das Mindeste, beizeiten seine über die Jahre hinweg fehlerhafte Meinung zu revidieren.

Und - er hat ja noch kein E-Auto gekauft - er hat nur gesagt, dass das nächste eines werden soll ...in 10 Jahren?
ZOE R240 10/2015-11/2017 - Q90 ZE40 (D) 11/2017-07/2020 - R135 ZE50 ab 07/2020 ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

e3ver
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Vermutlich würde sich Herr Lesch viel lieber ein Auto mit Brennstoffzelle kaufen, allerdings mußte er wohl feststellen, dass diese noch teurer sind als die Elektroautos und gebrauchte gibt es wohl kaum noch. Ebenfalls schlechter sind Infrastruktur, Ökobilanz, Modellauswahl, etc...

Er hat ja auch nicht mehr gesagt, als dass er es für vernünftiger hält sich ein Elektroauto anzuschaffen als nochmal einen reinen Verbrenner.
Eigenartig ist allerdings, dass er nicht auch einen Hybrid in Erwägung zieht, hat er sich etwa damit noch gar nicht beschäftigt?

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Ecano
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Herr Lesch wartet noch auf seine 350kW Ladestation für seine Garage. Er diskutiert noch mit den Stadtwerken über die Kosten der Leistungserhöhung. :lol:
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018
e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am 19.5.2021
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