Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Wahr ist halt, dass es eine weiter fossile Brückentechnologie ist, die ihre Blütezeit verschlafen hat und nun kann man sie halt einfach überspringen.
Hat für mich irgendwie null Sexappeal.
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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@Karlsson Natürlich, mir gehts nicht darum, dass hier die große Zukunft wartet für elektrifizierte Antriebe (HEV/PHEV), aber sie können derzeit noch eine Alternative bieten und zu mehr Kraftstoffeinsparung führen, als Quaschning behauptete - es kommt eben auch auf's Modell an.

Die Attraktivität liegt darin, dass wenn keine Ladeinfrastruktur am Stellplatz vorhanden ist, bzw. kein fester Stellplatz besteht, man gegenüber einem konventionellen Antrieb eben um die 25% oder mehr Kraftstoff einsparen kann.
Bei PHEV kommts deutlich auf den Nutzer an, wie gut oder schlecht das Fahrzeug bewegt wird. Ich kenne beide Fälle - Bekannte und Kollegen die sehr diszipliniert fahren, wie auch welche, denen es egal ist.

Dass die Förderung nun gestrichen wird, finde ich nicht sonderlich wild an der Stelle.

Aber zurück zum neuen Video von Lesch, es ist eben auch wieder nicht ganz richtig und enthält einige Fallstricke, in dem es wieder nur zwei Autos gäbe, das sparsame BEV und der verbrauchsstarke Verbrenner. Darin steckt für mich keine wirkliche Erkenntnis, noch irgendein stichhaltiger Grund der in beiden Fällen irgendwas mit Umweltschutz zu tun hätte.

Wie könnte man ein 2,5t BEV als ökologisch bezeichnen? Dass ein vergleichbarer Verbrenner das ohnehin nicht ist, muss nicht extra erwähnt werden.

Wir müssen anfangen zu differenzieren, sonst bleibts bei Stammtischparolen - wo andere als Vollidioten bezeichnet werden.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Wir fahren ja nun die BEVKiste „Reisetauglich“ schlechthin. Aber…

Die Anwendung plugin und Anhänger/Camping/Urlaubsfahrt sind bislang noch unerreicht.
Ich möchte mit keinem Boot oder 1,5to Teil zu Ferienbeginn an die Adria oder Korsika mit BEV. Rentnerdasein hat auch Vorteile.
Ein Bev als Transporter oder Zugmaschine wird gross und schwer bleiben. Und ohne Frage wird es Nachhaltiger sein wenn es viele 1.000.000 km hält.

Es sind bei uns vielleicht 20 Tage im Jahr…deshalb wurde es kein Plugin sondern ein ev6.
LEAF 67000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan- ....brusa booster 22 kW AC / Solar/ akkurex / CCS in Plannung by muxsan.com...Made in Dresden arrived...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR WP AHK P1+2 in Service…Citroen AMI Rules!

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

USHOME
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Ambi Valent hat geschrieben: ...

Du kannst es an den wachsenden Mittelschichten in Entwicklungsländern sehen. Die unterscheiden sich konsumtechnisch immer weniger von dem was ihnen der Westen so vorlebt. Am Ende gibt es überall Mc Donalds etc.

Und ne ich finde das überhaupt nicht schlimm das sich eine globalisierende Welt, auch im Konsum, vereinheitlicht. Die Verluste wie austerbende Sprachen, kulturelle Besonderheiten usw. usw. sind dabei unvermeidlich.
Nun ja, der Konflikt Russland/Ukraine zeigt, dass dem nicht so ist. Die Globalisierung macht gerade Riesenschritte nach hinten, Supply-Chains reißen, es entstehen Staus vor den wichtigen Welthäfen, auch dank der Corona-Pandemie. Dies führt wieder zu einer weiteren Öffnung der Schere zwischen Arm und Reich. Deine Aussagen beziehen sich auf den Idealfall, ohne Machtstreben ohne Kriege, das ist leider Wunschdenken. Damit es einer Gruppe gut geht, muss es einigen Gruppen schlecht gehen ... ist leider so.

Oder kennst Du jemanden, der ein Jahresgehalt von über 100 t€ hat, der Klosteine in die Bahnhofstoiletten wirft und mal eben durchwischt?

Luxus heisst: Knute für viele! Das Geld muss irgendwie verdient werden.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Das ist kein Riesenrückschritt für die Masse der Menschen auf diesem Planeten. Das ist ein kleiner Rückschritt vor allem für die Russen. Die sind auch mit 140 Mio. nur eine kleine MInderheit.

Die Richtung bleibt auch mit Corona, Ukraine Krieg usw, unverändert. Die Globalisierung wird weiter gehen und damit langfristig auch das Abnehmen von Armut auf dieser Welt.

Auch wenn das viele weiterhin ignorieren oder gar verkennen wollen:

Die Globalisierung hat in den letzten Jahrzehnten Milliarden Menschen aus der Armut befreit und dieser Effekt geht weiter.

Dazu empfehle ich das Buch von Hans Rosling "Factfulness". Da wird das ganze Anfang von statistischen Fakten erklärt was mich doch mehr überzeugt als linke oder rechten Verschwörungstherien über geldgeile Eliten usw. Die gibt es natürlich nur ändert das nix daran das sich die Welt beim Thema Armut zum positiven ändert.

Nur weil es natürlich auch Schattenseiten der Globalisierung gibt ändert das am positiven Effekt rein gar nicht.
SKODA CITOGOe iV "Style" 32kWh seit 13.03.2020 - KIA e-Soul 64kWh"Vision" seit 15.04.2021
Offener Brief an Olaf Scholz: Für Waffenlieferungen an die Ukraine

Spenden für die ukrainische Armee

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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adauris hat geschrieben: ...
Wie könnte man ein 2,5t BEV als ökologisch bezeichnen? Dass ein vergleichbarer Verbrenner das ohnehin nicht ist, muss nicht extra erwähnt werden.
Wir müssen anfangen zu differenzieren, sonst bleibts bei Stammtischparolen - wo andere als Vollidioten bezeichnet werden.
Kaum kehrt Lesch von seinen ehemaligen Phantasie-Annahmen/Aussagen zu den realen grundsätzlichen technisch-physikalisch richtigen Aussagen zurück, müsste er schon wieder "differenzieren".
Für die Verhältnisse von Millionen Autofahren in Deutschland und der Welt?

Mein Schlosser fährt seit Jahren mit seinem "nicht ökologischen" 2,5t BEV werktags mit einem 3t Hänger auf die Baustelle und liefert damit dorthin das Material. Auf der Rückfahrt fährt er unökologisch mit dem gleichen Model X beim Kunden vorbei, um den nächsten Auftrag zu bekommen. Abends wird der leere Hänger wieder abgeholt und für den nächsten Tag beladen.
Und höchst unökoligisch ...
fährt er auch mit genau dem gleichen - weil ohnehin vorhandenen - 2,5t BEV mit seiner 5köpfigen Familie, nur mit ein paar Koffern beladen, in den Urlaub ins Hotel.

Wie war die Forderung? "Wir müssen anfangen zu differenzieren" ... da kann jeder bei sich selbst anfangen.
ZOE R240 10/2015-11/2017 - Q90 ZE40 (D) 11/2017-07/2020 - R135 ZE50 ab 07/2020 ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Odanez
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Der Vergleich Passat zu Model 3 passt in vieler Hinsicht schon. Es sind zwei Fahrzeuge die ungefähr ähnlich groß sind, obwohl der Passat etwas höher ist. Dafür ist der Passat deutlich weniger sportlich. Dass es viel sparsamere Benziner gibt aber kaum sparsamere Stromer ist da erst mal egal, das zeigt eigentlich nur, was man mit welcher Fahrzeugklasse erreichen kann. Der Passat ist auch ein Volumenmodell, genauso wie das Model 3, passender von der Form aber wäre der VW Arteon. Eigentlich sollte man den mit dem Model 3 vergleichen. Aber was ist der Verbrauchsunterschied Arteon vs Passat? Nur minimal. Macht also unterm Strich kaum einen Unterschied.

So viel verbraucht der Passat nun auch nicht, ein SUV in ähnlicher Größe verbraucht locker 20-50% mehr. Nur gut, dass man diese nicht mit einem elektrischen SUV vergleicht, sollte man aber vielleicht mal.

Man könnte jetzt hergehen und einen Yaris Hybrid auch mit einem Dacia Spring oder Twingo electric vergleichen, doch ich befürchte auch da dürfte der Stromer die Nase vorne haben. Zwar nicht mehr so deutlich wie beim vorigen Beispiel, aber trotzdem.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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R240Pe hat geschrieben: [...] Kaum kehrt Lesch von seinen ehemaligen Phantasie-Annahmen/Aussagen zu den realen grundsätzlichen technisch-physikalisch richtigen Aussagen zurück, müsste er schon wieder "differenzieren".
Für die Verhältnisse von Millionen Autofahren in Deutschland und der Welt?

Mein Schlosser fährt seit Jahren mit seinem "nicht ökologischen" 2,5t BEV werktags mit einem 3t Hänger auf die Baustelle und liefert damit dorthin das Material. Auf der Rückfahrt fährt er unökologisch mit dem gleichen Model X beim Kunden vorbei, um den nächsten Auftrag zu bekommen. Abends wird der leere Hänger wieder abgeholt und für den nächsten Tag beladen.
Und höchst unökoligisch ...
fährt er auch mit genau dem gleichen - weil ohnehin vorhandenen - 2,5t BEV mit seiner 5köpfigen Familie, nur mit ein paar Koffern beladen, in den Urlaub ins Hotel.

Wie war die Forderung? "Wir müssen anfangen zu differenzieren" ... da kann jeder bei sich selbst anfangen.
Ja, nur weil die Aussagen nun in die eigene Zustimmung fallen, bedeutet das nicht, dass sie auch per-se richtig wären. Genau das gleiche, hätte man ja beim ersten Video sagen können.

Wir sind auch nicht alle "Schlosser", das ist eine Ablenkung vom eigentlichen Thema. Exakt anderes/umgekehrtes Beispiel wäre die Krankenschwester, die mit ihrem Kleinwagen-Verbrenner fahren muss, weil sie keine finanziellen Mittel für den BEV-Umstieg hätte oder keinen Ladesäulenzugang.

Es ist auch nicht gut, wenn ein Model 3 (2022), bei 1,8t startet und ein Model Y bei 2t anfängt. Der Passat fängt bei unter 1,4t an und hört da auf, wo das Model 3 beginnt. Das bedeutet nicht, dass die Gesamt-CO2-Emissionen damit kleiner wären, aber das es eben auch ein Aspekt des Ganzen ist.

Wenn es um Klimaschutz geht aber wir es als "grün" ansehen, große, schwere Autos mit einem Nachhaltigkeitsstempel zu versehen, sind wir schlicht schief gewickelt und verrennen uns blind in einer Sache.

Und hier gilt es eben zu differenzieren.

Der Unteschied zw. großem BEV und kleinem Verbrenner sind marginal und wo das letztere als "umweltschädlich" bezeichnet wird, ist das erstere dagegen "sauber"? Bei großem Verbrenner und großem BEV, geht der Vorteil klar für's BEV aus, keine Frage daran, aber der große Verbrenner ist eben auch nicht nachhaltig.

Die Betonung sollte bspw. auf PKW wie dem eUp liegen, hier haben wir Fahrzeug- wie Verbrauchs-seitig einen wirklich großen Vorteil. Aber warum geht das nun auch wieder nicht "Ja, weil die Familie!", "Ja, weil der Schlosser!", "Ja, weil die Reisedauer/-fähigkeit", "Ja, weil es nicht so sportlich ist!" ... wie wir sehen, adaptieren wir das alte Bild des "attraktiven Autos" einfach nur in die eMobility-Anwendung.

Die Nachhaltigkeit ist dabei nur ein grünes Feigenblatt, dass bedient werden will, damit man sich selbst besser fühlt.

Nur weil uns das eine in den Kram passt und dafür argumentiert wird, bedeutet nur, dass wir uns selbst eine Blase aufbauen.
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

Odanez
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*ahem* das Model 3 Standard range wiegt 1,6t. Und der Passat wiegt 1,48t-1,7t. 1,4 zu 1,8t ist also klar eine Verzerrung der Tatsachen. Der Gewichtsunterschied ist also nur marginal. Aber nehmen wir mal das Auto, mit dem ich gesagt hätte wäre der Vergleich passender, der Arteon: Huch, der wiegt auch 1,6-1,8t. Genau so schwer wir das Model 3, nur das long range Model 3 wiegt 100kg mehr. Nur mal am Rande angemerkt.

Wer aber ein Auto nur auf sein Gewicht reduziert, der vergisst auch, was mit dem erhöhten Gewicht an geringerer Verbrauch einhergeht. z.B sagt man ja auch nicht, dass der Kleinwagen der 90er Jahre besser war als der jetzige, weil er damals nur 900kg wog aber trotzdem 9l/100km verbrauchte. Komischerweise hat jeder akzeptiert, dass der Kleinwagen von heute 50% schwerer ist aber auch 30% weniger verbraucht. Und ein E-Auto verbraucht nochmal deutlich weniger, und ist i.d.R noch mal schwerer - aber nicht so viel schwerer als viele vermuten würden. Schau mal im großen SUV Bereich - 2,3 - 2,6t SUVs gibt es egal ob mit oder ohne Batterie.
Der Unteschied zw. großem BEV und kleinem Verbrenner sind marginal und wo das letztere als "umweltschädlich" bezeichnet wird, ist das erstere dagegen "sauber"?
Nein - sagt aber nun wirklich niemand.
2017-2020: 2013 Nissan Leaf Acenta 24kWh
Seit 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Zum Thema Gewicht von Autos:
Es gab mal ein Eigenprojekt von Greenpeace mit dem smile. Zu der Zeit wo Greenpeace nix von BEV hielt weil hauptsächlich Atom und Kohlestrom.
Basis war so viel ich weiß ein Renault Twingo.
Meine auch das eine Optimierung auch mit anderen Verbrenner Fahrzeugen moglich wäre.
Ich kenne niemanden der nach Kauf seines Verbrenners das hat optimieren lassen.
Geht so was auch beim BEV?
Wieso kauft man ein neues Auto nicht nach der Kriterien um zB. Die Optimierung unnötig oder wenigstens einfacher zu machen?
Ist vielleicht auch schon zu lange her.
Sg
Twike 676 seit 2001, EVT4000e seit 2005, Mia electric 12kWh seit 2013, Twizy life 2018 bis Mai 2019, Tesla Model S 85 zusammen mit Familie seit 2018, Mia electric 8kWh seit 2019
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