Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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city_lion hat geschrieben:
adauris hat geschrieben:
Ambi Valent hat geschrieben: [...]

Ich halte das bei Lesch
Das ist doch glatt an den Haaren herbeigezogen, wenn nicht fast schon erlogen.

...
Also nochmal wiederholt: Woran machst du deine Aussage bitte fest, dass Lesch es drauf ansetzt, dass alles so bleibt wie es ist - ich will hierzu Fakten sehen!
Sorry halte deine Reaktion mind. so überzogen wie du es selbst anderen vorwirfst.

Die Worte "ich halte..." sind ganz klar eine Aussage, darüber wie man etwas wahrnimmt, nicht wie es der Sender gemeint hat oder gar eine Unterstellung von Aussagen.

Und ich vernahm genauso diese Aussagen von Lesch! Von daher muss Hr. Lesch an seiner Kommunikation etwas ändern, will er sich deiner Meinung anschließen.

Woran machst du deine Aussage bitte fest, dass Lesch ausschließlich es auf deine Interpretation reduziert wissen will?
Schau dir bitte mal diesen Beitrag an:

Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
(c) Carl Rogers
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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@und? Weil man heute "Hot" sagt, ist alles "Hü" von gestern belanglos und darf nicht kritisiert werden?
Ich nehme da nicht war, dass er seine bisherigen Aussagen revidiert oder relativiert!

Lesch's Aussagen sind nun mal wissenschaftlich betrachtet häufig nicht haltbar und widersprechen sich sogar gegenseitig. Deswegen ist er für mich nur noch ein Erzählbär, der häufig gar nicht mehr selbst versteht und nachrechnen, geschweige denn beweisen kann wovon er erzählt!

Ich weiß, das ist eine harte Aussage, für die man mich kritisieren darf, aber es ist nun einmal meine Meinung zu der ich stehe und diese basiert nicht nur aufgrund seiner Aussagen zur E-Mobilität, sondern auch auf Aussagen zur Raumfahrt und Astronomie, wo man ihm eigentlich mal Sachverstand zugesprochen hätte.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Was ich nicht verstehe ist, warum man immer wieder drauf einhackt, dass er sich gegen BEV ausgesprochen hat, ist das etwa eine "Heilige Kuh", hat er damit ein Tabu gebrochen?

Der Mann macht sich stark dafür, dass wir unsere Industrie, unser Lebensstandard, unsere Mobilität in eine Richtung lenken, die deutlich verträglicher für den Planeten und unsre Mitmenschen ist. Auch das muss man hören, wenn man fair ihm gegenüber sein möchte.

Es geht nicht darum, dass er nur "falsches" sagt, sondern in den Kontext seiner übrigen Aussagen setzen - er liegt freilich nicht immer richtig aber auch nicht fortwärend falsch. Er lag nicht richtig beim BEV, mag sein und das war ein Fehler, dennoch würde er sich heute dazu entscheiden, weil er es als den Konsens ansieht.

Oder ist das wieder nicht richtig?

Es gibt Kritk am BEV zu äußern, es ist gewiss nicht alles so sauber, wie gern getan wird und hier gilt es, zum Wohle der Angelegenheit, kräftig nachzusteuern!
Der Widerwille jemanden zuzuhören, berut auf der Angst, die eigene Meinung zu ändern.
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Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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city_lion hat geschrieben: @und? Weil man heute "Hot" sagt, ist alles "Hü" von gestern belanglos und darf nicht kritisiert werden?
Ich nehme da nicht war, dass er seine bisherigen Aussagen revidiert oder relativiert!

Lesch's Aussagen sind nun mal wissenschaftlich betrachtet häufig nicht haltbar und widersprechen sich sogar gegenseitig.
Du bist eben kein Wissenschaftler, sonst würdest du das so nicht sagen. Für einen Wissenschaftlich ist eine Aussage bzw. Fakt so lange gültig, bis eben die Menge der Gründe dagegen ihn davon überzeugen. Und dann ist es für ihn eben die neue Tatsache. Und er sieht auch keinen Grund, deshalb für alle Nicht-Wissenschaftler in den Staub zu fallen und um Verzeihung zu bitten.

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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adauris hat geschrieben: ...Jedes Lebewesen hat einen Einfluss auf das Ökosystem, könnten Störche Frösche züchten, würden die das auch in Großanlagen machen. Wir können aber unser Verhalten reflektieren und haben gigantische Handlungsmacht. gegenüber andern Spezies.

Man könnte ja mal wegkommen, von einem wie in deinem Beitrag geschilderten fatalistischen Weltbild, hin zu etwas konstruktiveren, wo man gesichterte Lebensverhältnisse in Einklang, mit ökologischen Aspekten bringt.

Da hört aber meist die Phantasie auf, wenn man neu denken müsste.

Hier setzt Lesch an und denkt sich durchaus hörenswerte Konzepte, wie es alternativ gehen würde. Er hat auch nicht mit allem Recht, wie beim BEV, FCEV oder Verbrenner - wobei bei letzterem setzt auch Lesch deutliche Kritik an.
Ich bin nicht fatalistisch, sondern halte mich - der Gattung Homo Sapiens zugehörig - für vernunftbegabt. Und daraus resultiert die (Er-)Kenntnis, dass es für Alles und überall Grenzen gibt, deren Überschreitung maßgebliche Auswirkungen auf andere Dinge hat und damit die (Gleichgewichts-?)Verhältnisse verändert.

Die Frage ist, inwieweit man bereit ist, diese Auswirkungen mit den Folgen für das von dir genannte "Ökosystem" hinzunehmen.
Wenn deine sich grenzenlos vermehrenden und ausbreitenden Störche ihre Frösche in Großanlagen züchten würden, müssten sie auch wieder ein Transportsystem für die Verteilung aufbauen, damit alle Störche überall damit versorgt werden könnten.

Da reicht meine Phantasie leicht aus, um mir das vorstellen zu können.

Vor dem 30jährigen Krieg benötigten in Deutschlands etwa 16 Millionen Menschen Platz, die auf der restlichen, zur Verfügung stehenden, Fläche ernährt werden konnten. Das bisschen CO2 aus den beheizten Hütten konnte man glatt vergessen.
Jetzt haben wir über 83 Millionen Menschen, die exponentiell mehr Platz brauchen und die schon lange nicht mit der Produktion auf der restlichen Fläche ernährt werden können. Allein die Logistik für die Versorgung all dieser Menschen bedarf eines unvergleichlich höheren Energieaufwandes. Die Umwandlung der vielen Naturflächen zur benötigten Nahrungsproduktion - das eigene Land reicht dafür schon lange nicht mehr aus - ist allein schon gigantisch - da wird der Platz für Störche und Frösche deutlich geringer - aber man kann ja die Frösche platzsparend in Großanlagen züchten und verteilen?

Diese Entwicklung haben andere Länder und Kontinente noch viel deutlicher hingekriegt. Und es soll das Ziel sein, für all die Milliarden Menschen gleiche Lebensbedingungen zu schaffen.

Würden wir unsere "gigantische Handlungsmacht" - wie wird das heute bezeichnet - "nachhaltig" anwenden, müssten wir unsere Grenzen erkennen. Die liegen nicht allein dort, wo wir wegen irgendwelcher Grad C Reduzierung ein wenig CO2 einsparen.

Bis die notwendige Technik für die nicht weiter ausufernde Umweltbelastung für alle Menschen dieser Welt entwickelt, produziert, verteilt und aufgebaut ist, wird sich allein dadurch die Situation noch weiter verschlechtern (müssen).

Da helfen auch "durchaus hörenswerte Konzepte" wenig, die den - allseits gewünschten notwendigen Prozess - nur noch weiter hinausschieben.
ZOE R240 10/2015-11/2017 - Q90 ZE40 (D) 11/2017-07/2020 - R135 ZE50 ab 07/2020 ...
Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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R240Pe hat geschrieben: Meine Handlungsempfehlung:
...
Tut mir leid - aber der Post ist verdammt lang geworden ... :kap:
Hat aber auch nichts geholfen.
Ich entnehme dem, dass Du wohl sehr emotional warst, aber es war eben nicht die eingangs angekündigte Handlungsempfehlung und ich fand es auch nicht konstruktiv .
Vergangenheit - Zoe Q210 2013
Gegenwart - Tesla Model 3 Long Range 2022
Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Karlsson hat geschrieben:
R240Pe hat geschrieben: Meine Handlungsempfehlung:
... Tut mir leid - aber der Post ist verdammt lang geworden ...:
Hat aber auch nichts geholfen.
Ich entnehme dem, dass Du wohl sehr emotional warst, aber es war eben nicht die eingangs angekündigte Handlungsempfehlung und ich fand es auch nicht konstruktiv .
Sich ganz einfach sachlich zu entschuldigen, weil der Text sehr umfangreich geworden war, ist emotional?
Wenn ich emotional sein will, freue ich mich über die Kapriolen meiner kleinen Enkel oder gehe ins Theater, ansonsten halte ich Emotionen für reine Energieverschwendung und bemühe statt dessen lieber Mathematik, Chemie oder Physik.

Wenn du deine Vorstellungen als meine Handlungsempfehlung erwartet hättest, dann hättest Du die selbst schreiben müssen.

Hektik, Panik, Ungeduld, Ideologie, Radikalismus sind und waren nie Problemlöser und Religion gibt es in der Kirche, da kann jeder glauben was er will.

Ein paar Menschen den Urlaub zu verbieten, löst das große Problem schon lange nicht. Wenn deiner Meinung nach morgen keine Kreuzfahrtschiffe mehr fahren, ist die Erde gesund?
Sich mit wildem Aktionismus hier und dort ein ruhiges Gewissen zu verschaffen, da kann man sich mit voller Überzeugung an die Brust klopfen und sagen "Besser als gar nichts!".
Wenn mein neues E-Auto 20.000 € kostet und ich konnte mir statt mittags Essen zu gehen 20 € einsparen und für das Auto zurücklegen - dann kann ich auch sagen "Besser als gar nichts!" - aber trotzdem kann ich es nicht bestellen, weil mir noch dir restlichen 19980 € fehlen - das alte Auto muss weiter fahren.
Besser als gar nichts - löst in der Situation wirklich gar nichts.
Vielleicht stammt deine Erfahrung aus kapitalstarken Kreisen, die derartige Einschränkungen nicht kennen.

Du hast ein Elektroauto, ich habe ein Elektroauto - wir - und viele andere - sind schon seit Jahren dabei, an der Problemlösung mitzuwirken.
Der Anfang zum Wandel ist schon lange gemacht. Jeden Tag werden es mehr, die Gleiches tun - und/aber nicht jeder kann das, was er will auch - sofort - umsetzen. Bei Manchem geht es vielleicht überhaupt nicht. Das gilt für Industrie, Wirtschaft und Privatpersonen auf gleiche Weise.
Anstatt all diese engagierten Menschen /Firmen für das was sie tun (können) nach Kräften zu unterstützen, werden sie mit überzogenen und unrealistischen Forderungen konfrontiert und nach Kräften niedergemacht - das verhindert offenbar auch keine wissenschaftliche Bildung.

Irgendwo in einem Urwaldkral die Einwohner nieder zu machen, weil sie den Urwald abholzen um sich eine warme Mahlzeit zu bereiten, scheint heute löblich zu sein. Der Solarkocher müsste auch erst mal mit fossilen Energien hergestellt und mit fossilen Energien dorthin gebracht werden - bevor eine Schonung von Wäldern und Klima eintreten kann. Wenn es gerade passt, natürlich machen wir das, wenn es sich - zumindest heute - gerade nicht ergibt - kein Grund irgendjemand deswegen maßlos zu beschimpfen.

Wenn Herr Lesch - statt kräftig Emotionen zu schüren - vor vielen Jahren sich in sein stilles Kämmerlein zurückgezogen hätte, Papier, Bleistift und Rechenmaschine gezückt hätte und wissenschaftlich gearbeitet hätte, hätte er ohne Probleme den Dieselskandal errechnen können. Damit hätten wir uns wirklich viele Jahre Fehlentwicklungen in der Verbrennerszene erspart.

Hätte VW ein oder 2 Jahre eher sich mehr der E-Mobilität zugewandt - wie viele Promille an Umweltbelastung hätte das Verbesserung erzeugt?
Die vielen Corona-bedingten Einschränkungen im Verkehr, Industrie und Wirtschaft - was haben diese im Jahr 2020 tatsächlich an CO2 -Einsparung in Deutschland gebracht?
Doch im Wesentlichen von Bedeutung nur, dass wir heute Chipmangel haben und keine E-Fahrzeuge produzieren können - ja richtig, auch keine Verbrenner - aber das war ja nicht das Thema - von diesen Verbrennern wollen wir ja weg.
Selbst so einschneidende Veränderungen wirken wie ein Tropfen auf den heißen Stein.

Ansonsten habe ich meine Handlungsempfehlung klar dargestellt - zielstrebig an der Problemlösung Schritt für Schritt zu arbeiten und zu akzeptieren, dass nicht Alles sofort geändert werden kann.
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Alle sagten, das geht nicht! - Da kam einer, der wusste das nicht und hat´s einfach gemacht ... :? RENAULT schafft das sogar bei Fehlern ...

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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adauris hat geschrieben: Was ich nicht verstehe ist, warum man immer wieder drauf einhackt, dass er sich gegen BEV ausgesprochen hat, ist das etwa eine "Heilige Kuh", hat er damit ein Tabu gebrochen?
In diesem Forum definitiv. Darauf steht hier die Kreuzigung, solltest du eigentlich schon mitbekommen haben ;).

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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R240Pe hat geschrieben: Sich ganz einfach sachlich zu entschuldigen, weil der Text sehr umfangreich geworden war, ist emotional?...
Schon wieder so ein endloses langes Geseier statt einfach die Frage zu beantworten.
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Zukunft - Citroën ë-C4 2022

Re: Harald Lesch kauft sich ein E-Auto

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Karlsson hat geschrieben: Schon wieder so ein endloses langes Geseier statt einfach die Frage zu beantworten.
Anderen Menschen Lesen und Verstehen beizubringen, ist nicht meine Aufgabe. Dann bleibt es halt für dich unbeantwortet.
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