Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

keyfob
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Der funktioniert aber nicht wenn die 400v getrennt wurden. Ich finde da auch die zweite Spannungsquelle die bessere Lösung.
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

electic going
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bm3 hat geschrieben: Dafür gibt es doch DC/DC-Wandler in allen Größen ?
Willst du den dann mit einem Stromdieb an die HV-Leitung klemmen oder wozu soll das gut sein?

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

Jupp78
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bm3 hat geschrieben: Da habe ich hier auch schon etwas zu geschrieben.
Naja, du hast nur dazu geschrieben, dass es im Crashfall natürlich auch im 12V Netz zu einem Kurzschluss kommen kann. Stimmt, kann passieren. Nur ist die Energiemenge eines solchen Bleiakkus einfach eine ganz andere, als beim Hochvoltakku. Sprich nicht den Mechanismus verändert man damit, aber ggf. die Konsequenzen.

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

Ektus
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electic going hat geschrieben:
Meinereiner hat geschrieben: Mich persönlich stört auch nicht der Akku an Sich, sondern dass es unbedingt ein unzuverlässiger Bleianker sein muss.
5-10 Jahre sind jetzt nicht so unzuverlässig. Der größte Fehler ist in der Regel doch immer noch der Mensch, der Türen nicht richtig schließt (Licht brennt weiter) oder Lichter gleich direkt an lässt.
Nur sind das alles vorhersehbare Fehler, die die Software kennen und entsprechend handeln sollte. Eben trotzdem in in Tiefschlaf gehen, auch wenn da ein Sensor eine offene Tür meldet. Oder die Beleuchtung (innen wie außen) spätestens nach 10 Minuten abschalten, wenn die Zündung aus ist, es sei denn, der Lichtschalter steht explizit auf "Standlicht". Und alle Verbraucher trennen, wenn die Spannung unter 12V fällt.
Tiefentladene 12V Akkus sind vermeidbar, es wird nur nicht gemacht :-(
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

electic going
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Teuer Aufwand und noch ein Stromverbraucher.

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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electic going hat geschrieben: Willst du den dann mit einem Stromdieb an die HV-Leitung klemmen oder wozu soll das gut sein?
keyfob hat geschrieben: Der funktioniert aber nicht wenn die 400v getrennt wurden. Ich finde da auch die zweite Spannungsquelle die bessere Lösung.
Wieso soll der denn nicht funktionieren? Ich merke schon, hier sind zu wenig Elektroniker unterwegs , aber die gibt es ja zum Glück auch bei den Autoherstellern. Das hatte ich auch schon hier zu Beginn gepostet, die hohe Spannung kann gut genug abgeschirmt werden und trotzdem kann irgendwo noch ein DC/DC-Wandler arbeiten der weiter die notwendige Boardspannung liefert ganz genauso wie auch ein Boardspannungsakku jetzt irgendwo ist. Die hohe Traktionsspannung liegt ja auch nach einer Abschaltung trotzdem noch im Akku an, naiv ist wer etwas Anderes glaubt. Das kann auch nur ein zweiter Hilfs-/Miniwandler mit deutlich reduzierter Leistung im Akku integriert oder in einem gegen direkten Zugriff gut geschützten Bereich sein. Da kämen dann tatsächlich auch nur 12V aus dem großen Akku, sind die jetzt auch böse? Aber wenn man das elektrotechnische Wissen und die erforderliche minimale Kreativität schon nicht hat, man aber gerne ein berufener Sicherheits-Missionar sein möchte wird es dann eben schwierig... :)
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

Jupp78
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Ektus hat geschrieben: Nur sind das alles vorhersehbare Fehler, die die Software kennen und entsprechend handeln sollte. Eben trotzdem in in Tiefschlaf gehen, auch wenn da ein Sensor eine offene Tür meldet. Oder die Beleuchtung (innen wie außen) spätestens nach 10 Minuten abschalten, wenn die Zündung aus ist, es sei denn, der Lichtschalter steht explizit auf "Standlicht". Und alle Verbraucher trennen, wenn die Spannung unter 12V fällt.
Tiefentladene 12V Akkus sind vermeidbar, es wird nur nicht gemacht :-(
Natürlich wird das heutzutage gemacht, zumindest bei vielen Fahrzeugen. Es geht sogar selbst bei Verbrennern noch deutlich weiter. Da wird selbst der Blei-Akku eigentlich nie voll hingestellt und nur geladen, wenn sich das Fahrzeug im Schubbetrieb befindet. Da steckt ein echtes Lademanagement dahinter. Und die Dinger halten heutzutage auch echt gut lange in der Regel.
Wieso soll der denn nicht funktionieren? Ich merke schon, hier sind zu wenig Elektroniker unterwegs , aber die gibt es ja zum Glück auch bei den Autoherstellern.
Ja, hier wie bei den Herstellern nur Holzköpfe ... oder auch "ein Geisterfahrer, nein hunderte!".
Nein, man möchte im Crashfall diesen riesen Energiespeicher einfach abwerfen, in seinem gut gekapselten Ding drin lassen und nicht mehr anzapfen müssen. Das Ding kann auch beschädigt sein, da braucht niemand Leitungen nach außen, die am besten noch einen Kurzschluss aufweisen. Niemand würde auf die Idee kommen im Verbrenner im Crashfall auf den Verbrenner und den Generator zu setzen ... nur du würdest wohl antworten, warum soll das nicht funktionieren?

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

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Da hast du aber Pech, Jupp, die Leitungen / Stecker nach Außen sind trotzdem da, ob du die nun haben möchtest oder nicht. Es ist auch keine gute Idee einen Akku völlig nach Außen, ohne Ausgleichsmöglichkeiten, abschirmen zu wollen. Ja, die "Betonköpfe" kommen eben größenteils noch von der Verbrennungsmotortechnik her. Junge unbelastete und kreative Ingenieure braucht das Land ! Aber welche denen man noch genügend Freiheitsgrade bei ihrer täglichen Arbeit belässt und ohne die "alten Säcke" als Vorgesetzte die sagen " ...das haben wir schon immer so gemacht..." ;)
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Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

Ektus
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Jupp78 hat geschrieben:
Ektus hat geschrieben: Nur sind das alles vorhersehbare Fehler, die die Software kennen und entsprechend handeln sollte. Eben trotzdem in in Tiefschlaf gehen, auch wenn da ein Sensor eine offene Tür meldet. Oder die Beleuchtung (innen wie außen) spätestens nach 10 Minuten abschalten, wenn die Zündung aus ist, es sei denn, der Lichtschalter steht explizit auf "Standlicht". Und alle Verbraucher trennen, wenn die Spannung unter 12V fällt.
Tiefentladene 12V Akkus sind vermeidbar, es wird nur nicht gemacht :-(
Natürlich wird das heutzutage gemacht, zumindest bei vielen Fahrzeugen. Es geht sogar selbst bei Verbrennern noch deutlich weiter. Da wird selbst der Blei-Akku eigentlich nie voll hingestellt und nur geladen, wenn sich das Fahrzeug im Schubbetrieb befindet. Da steckt ein echtes Lademanagement dahinter. Und die Dinger halten heutzutage auch echt gut lange in der Regel.
Und wie paßt das zur Meldung in der Pannenstatistik, daß bei Verbrennern und Elektroautos gleichermaßen die Hälfte aller Einsätze einem entladenden oder defekten 12V Akku geschuldet ist?
viewtopic.php?f=45&t=6963&start=2980
e-Niro Spirit 64kWh seit 03.01.2020

Re: Warum eigentlich noch immer ein 12V Bleiakku??

Jupp78
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bm3 hat geschrieben: Da hast du aber Pech, Jupp, die Leitungen / Stecker nach Außen sind trotzdem da, ob du die nun haben möchtest oder nicht. Es ist auch keine gute Idee einen Akku völlig nach Außen, ohne Ausgleichsmöglichkeiten, abschirmen zu wollen.
Doch und genau das ist der Stand der Technik. Die Leitungen sind da, aber sie sind unterbrochen und eben nicht an alle vier Ecken des Fahrzeugs unter Spannung aus dem HV-Akku geführt.
Und wie paßt das zur Meldung in der Pannenstatistik, daß bei Verbrennern und Elektroautos gleichermaßen die Hälfte aller Einsätze einem entladenden oder defekten 12V Akku geschuldet ist?
Da kann man Akkumanagement vom Feinsten betreiben, es nutzt nichts, wenn das Auto nur stehen gelassen wird. Von nichts kommt nichts. 2020 ist da sicher auch nicht repräsentativ, weil viele Menschen ihr Auto einfach sehr lange nicht bewegt haben. Gab eine Übersterblichkeit bei den Akkus ... aber auf jede Übersterblichkeit folgt eine Untersterblichkeit ;). Frag doch mal, wie viele Einsätze der ADAC insgesamt hatte in 2020 gegenüber 2019 ... dann wird auch schnell klar, dass es auch ein spielen mit Prozenten ist.
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