Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

Ecano
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Dagegen stehen 4-5 mal im Jahr 2x 2 Pausen bei 2x 500km. Da ich diese Pausen sowieso machen würde, auch mit einem Verbrenner, wäre das, im Gegensatz zum mobilen Ladegerät und der zusätzlichen technischen Erweiterung und dem erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand, das zu organisieren, für mich keine Option.
Smart ED 44, bestellt am 18.1.2018, erhalten 19.10.2018
e-up! "UNITED", bestellt am 27.8.2020, erhalten am ??
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

Abraxas
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Wir hatten 2018 genau diese Überlegung, weil unser Diesel Macken hatte und Fahrverbote an relevanten Stellen kamen.
(Womit der Diesel schlagartig seine Fähigkeit als Alleinfahrzeug/Erstwagen etc. verloren hat, nur Mal so nebenbei gesagt, auch wenn die später gekippt wurden).

Wir hatten uns damals mit dem Thema dann das erste Mal beschäftigt und uns intensiv den Ioniq wegen den niedrigen Verbrauchswerten angeguckt (ich meine niedrige kWh/100 km).
Es ist daran gescheitert, dass der Kofferraum für unsere Familie nicht groß genug war - wir haben den Wagen geliehen und alles probiert, der Kinderwagen war einfach zu groß und zu dem Zeitpunkt sind wir regelmäßig für ein WE zu den Großeltern gefahren.

Stattdessen haben wir uns einen Hybrid gekauft (Prius Plus). Die Reichweite der BEV Vans war uns zu dem Zeitpunkt noch zu kurz.

Wenn ich jetzt nochmal vor der Entscheidung stehen würde, hätte ich in 2021 immerhin schon eine größere Auswahl, die unser Profil erfüllt. Und ich denke, dass ist so langsam auch der Punkt, wo es beginnt sich zu wandeln.
Für uns wäre es vermutlich noch an den Preisen gescheitert, trotz der Förderung. Da auch der Prius Plus schon an unserer Schmerzgrenze war oder eigentlich drüber, aber wir wollten einen Hybrid wenigstens. Vielleicht hätten wir auch gesagt, für die Umwelt gehen wir noch mehr über die Schmerzgrenze (man bekommt ja noch keine gebrauchten sonst wäre es nochmal was anderes).

Was die Diskussionskultur angeht, fällt mir stark auf, dass wenig auf gegenseitige Argumente eingegangen wird. Ich habe die 14 Seiten am Stück durchgelesen und häufig werden die eigenen Argumente nur in leichter Abwandlung wiederholt.
Die weitere Erklärung hat der Kollege weiter oben ja schon gepostet.
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

yxrondo
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Ecano hat geschrieben: Schau mal in den Dieselthread, dagegen ist das hier die reinste Kuschelecke. :mrgreen:
Nur weil es im Dieselthread noch schlimmer ist, macht es nicht besser.
Ioniq Premium schwarz, seit dem 30.05.18 abgasfrei unterwegs, und ab 30.11.20 zusätzlich mit e-niro Vision 64kw

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

sheridan
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Karlsson hat geschrieben: Ich würde sagen dass Langstreckentauglichkeit gegeben ist, wenn eine Durchschnittsgeschwindigkeit von ca 100km/h inkl. Ladepausen bei 1.000km Strecken möglich ist.
Ein Durchschnitt von 100km/h ist auch das, was man real auf deutschen Autobahnen erreicht, wenn man 130 fährt und alle 2-3h einen Pit Stop macht. Und das machen die meisten. Nur Dienstwagenfahrer blochen mit 200 über die Autobahn, weil denen die Spritkosten schnurz sind.

Mit dem M3 LR kann man schon 100km/h erreichen, der Ioniq 28 liegt bei 80-85km/h. Die neuen Autos mit Akku > 75Wh und entsprechenden Ladeleistungen sollten das auch schaffen können.
Karlsson hat geschrieben: Also ich will zumindest mal 300km fahren können bevor mich das Auto zu einer Pause zwingt. Und da will ich dann zum WC und hole mir einen Kaffee und dann will ich auch langsam mal weiter.
Das sehe ich auch so.
Ioniq Electric 28, A250e mit 24 kW DC

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

env20040
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KARLSON, das erfährt man schon heute,auch Vollelektrisch.
Und das mit dem 200 durchziehen hat nichts mit dem Firmenwwgen zu tun,sondern eher damit,dass man als Berufsfahrer höhere Geschwindigkeiten gewohnter, und daher auch im Schnitt besser halten kann, mit geringeren Ermüdungserscheinungen, da dies Gewohnheit ist.
Am Ende,nach 1000 km kommen trotzdem meist 130 Schnitt und nicht mehr heraus.
Wobei , 100 zu 130 sind in 5 Stunden über eine Stunde Gewinn,geschweige denn auf 1000 km,da bringt es schon etwas "durchziehen"zzu kkönnen.
nur,der Verbrennen braucht dann auch alle 500 km Pause,wweil der Verbrauch erheblich steigt.
Allerdings, wer fährt hier regelmäßig mehr wie 500 km eine Richtung ?
Und,Regelmäßig ist nicht,wenn man mal am Wochenende, mit den Wochenedfahrern unterwegs ist, im Urlaub mit den Urlaubern...
Da kann man so etwas schon aus Sicherheitsgründen knicken....
Das Resultat: Max 100, meist max. 90 km/h im Schnitt.
Also erfährt man das auch Elektrisch, ausser man will eben nicht, wie so mancher Diskutanten hier.
BMW i3, Nissan E-nv200, bald Mercedes Vito EQV& Peugeot Expert, wenn die mal geliefert werden....

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

petzstef
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Auch die Frage
Taugt das BEV im Jahr 2021 für die Breite Masse als Alleinfahrzeug?
kann nicht pauschal beantwortet werden.
Jedes Modell deckt ein gewisses Spektrum an möglichen Fahrten ab, dabei ist das Spektrum der teuren Fahrzeuge breiter als das der billigeren.
Das ist aber auch bei Verbrennern so, deshalb gibt es ja ein großes Angebot an Modellen.
Und kein Modell, auch kein Verbrenner, kann 100% abdecken, in der Stadt braucht man eher kleine Autos, auf Langstrecke größere, für spezielle Zwecke braucht man Spezialfahrzeuge. Deshalb haben Leute mit mehreren Autos nicht mehrere gleiche, sondern unterschiedliche.
Also können wir nur das aktuelle Angebot der BEVs betrachten. Das ist noch deutlich kleiner als bei Verbrennern und deckt entsprechend einen kleineren Teil der Anforderungen der breiten Masse ab.
Ioniq Style 04/2018 - 04/2021
Ioniq FL Style seit 04/2021

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

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env20040 hat geschrieben: KARLSON, das erfährt man schon heute,auch Vollelektrisch.
Ja klar, habe ich etwas anderes behauptet? Das ging auch schon vor 5 Jahren mit einem Tesla S.
Aber es geht auch 2021 eben nicht mit jedem BEV.
Deshalb sollte es IMHO hier darum gehen, Lösungen aufzuzeigen. Die Hardliner geilen sich stattdessen schon einfach mal am Wort Erstwagen in Rage und machen die Diskussion tot.
env20040 hat geschrieben: Und das mit dem 200 durchziehen hat nichts mit dem Firmenwwgen zu tun,
Da beziehst Du Dich offensichtlich auf jemand anderen, mache das doch bitte entsprechend kenntlich, dann antwortet derjenige vielleicht auch.
Und wenn Du meinen Namen richtig schreiben würdest, bekäme ich auch eine Benachrichtigung.

env20040 hat geschrieben: geschweige denn auf 1000 km,da bringt es schon etwas "durchziehen"zzu kkönnen.
nur,der Verbrennen braucht dann auch alle 500 km Pause,wweil der Verbrauch erheblich steigt.
Ich mache auch mit dem Verbrenner auf 1.000km sicherlich 4 Pausen. Aber davon dauern 2 oder 3 dann nur 5-10 Minuten.
Tanken dauert ca 4-5 Minuten von anhalten bis wieder los fahren. Hab ich mehrfach gemessen, weil hier oft 15-20 Minuten behauptet wurde und mir das komisch vorkam.
env20040 hat geschrieben: Das Resultat: Max 100, meist max. 90 km/h im Schnitt.
Also erfährt man das auch Elektrisch, ausser man will eben nicht, wie so mancher Diskutanten hier.
Ja, das geht mit MANCHEN Elektroautos. Und genau diese wollen wir hier aufzeigen und nicht einfach auf alles einknüppeln, was nach Kritik vom Klassenfeind klingt. Auch auf die, die das gar nicht sind. Stichwort Biermann.
petzstef hat geschrieben: Und kein Modell, auch kein Verbrenner, kann 100% abdecken,
Es geht nicht um ein Modell, sondern um die Gesamtheit. Kann die Gesamtheit der Modelle zB 60%oder 80% der Erstwagen Neukäufer zufriedenstellen?
petzstef hat geschrieben: in der Stadt braucht man eher kleine Autos, auf Langstrecke größere,
Nein, braucht man nicht. Es ist vielleicht vorteilhaft, aber auch 1.300km konnte ich mit dem 45PS Fiat Uno allein problemlos am Tag fahren und auch mit einem Kombi komme ich in die Stadt, passe halt nur nicht in den kleinsten Parkplatz.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

MartinG
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Fiat Uno 45 PS - Daumen nach oben garantiert ;-)

Aber zum Thema: DAS Auto für ALLE Mitglieder der breiten Masse gab es noch nie (der Trabbi kam der Idee nahe, aber aus anderen Gründen...).

Ich hoffe auch, dass damit nicht der größtmöglich uninteressierte Nutzer gemeint ist, der darauf besteht, alle Verbrennergewohnheiten mitnehmen zu müssen und keinerlei Adaptierung des Verhaltens vornehmen will oder am besten noch darauf besteht, aktiv gegen das Konzept Elektroauto zu leben. Diese 3 % kann man wohl mit nichts zufrieden stellen, die warten dann einfach auf Wasserstoff ;-)

Darunter verteilt sich das Feld in die Gruppen besser als vorher / gleich / schlechter als vorher. Je nach Bedürfnislage, wechselndem Fahrzeugangebot und Entwicklung der Ladeinfrastruktur verändert sich die Zusammensetzung laufend und regional sehr unterschiedlich.

Hier im Forum gibt es die statistische Vorauswahl von hauptsächlich E-Mobilitätsinteressierten, deshalb sind Meinungsumfragen hier eher schwierig...

Entsprechend dieser Vorauswahl würde ich sagen: Das E-Auto ist für mehr Menschen praktikabel, als die breite Masse glaubt - eher mehr als 50 %. Besonders wissenschaftliche Beweise biete ich nicht an, dafür werden die diversen Studienautoren von ihren Auftraggebern bezahlt und brauchen ja auch einen Job...
Vollelektrisch seit 2015
> Renault Zoe R90
> Tesla Model 3 LR (Referral Link)

Solarenergie ist die billigste Stromquelle

Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

petzstef
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Karlsson hat geschrieben:
petzstef hat geschrieben: Und kein Modell, auch kein Verbrenner, kann 100% abdecken,
Es geht nicht um ein Modell, sondern um die Gesamtheit. Kann die Gesamtheit der Modelle zB 60%oder 80% der Erstwagen Neukäufer zufriedenstellen?
Ja, deshalb wollte ich das aktuelle Angebot, also die Modellvielfalt betrachten.
Wenn es keine Verbrenner-Konkurrenz gäbe, würde wohl fast jeder ein passendes Modell finden. Ansonsten hängt es davon ab, wie die Vor- und Nachteile gegenüber dem Verbrenner gewichtet werden. Schon hier im Forum sieht man, wie unterschiedlich die Ansichten dabei sind.
Ob dann 60% ein BEV tauglich finden, ist daher schwer zu sagen. Und wenn ja, müssten sie es ja auch bezahlten können. Bei der größeren Auswahl an Verbrennern ist dort wahrscheinlich eher etwas leistbares dabei.
Karlsson hat geschrieben:
petzstef hat geschrieben: in der Stadt braucht man eher kleine Autos, auf Langstrecke größere,
Nein, braucht man nicht. Es ist vielleicht vorteilhaft, aber auch 1.300km konnte ich mit dem 45PS Fiat Uno allein problemlos am Tag fahren und auch mit einem Kombi komme ich in die Stadt, passe halt nur nicht in den kleinsten Parkplatz.
Die Grenzen sind auch anders. Wenn es dort wo du hin willst keinen großen Parkplatz gibt, kommst du halt mit dem Kombi nicht hin. Wenn du die 1300km mit Familie und Gepäck fahren willst, ist der Uno zu klein.
Genau so ist es beim BEV. Teurere BEV sind auf Langstrecke schneller als billige, die maximale Strecke pro Tag ist länger. Grundsätzlich ist aber jede Strecke möglich, außer es fehlt die Ladeinfrastruktur.
Ioniq Style 04/2018 - 04/2021
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Re: Erstwagentauglichkeit von E-Autos in 2021

env20040
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Die Diskussion um des Kaisers Bart kann mit einem Barbierbesuch gelöst werden.
Diese hier damit dass alles geht wenn man dies möchte und es immer Argumente zu finden gibt, warum es nicht geht, wenn man es nicht möchte.
Mit einem 2CV waren 1000 km am Tag auch nicht einfach möglich.
Also warum soll jedes BEV alles können müssen?
Mir scheint,ees wwird uum des Diskutieren willens diskutiert.
Nun denn,have fun.
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