Fusion PSA und FCA

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Fusion PSA und FCA

Alfi
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Ich denke FCA hat Probleme bei denen PSA helfen kann - CO2 Grenzen einhalten.
Dafür hatte FCA bereits Geld an Tesla überwiesen um Strafzahlungen zu umgehen.
Das könnte sich nun positiv auf den Absatzdruck für die neuen E-Modelle aus dem PSA Konzern auswirken und dazu führen, dass die BEV Flotte von PSA auch noch das FCA Defizit kompensieren soll. Dann darf man wohl auf fallende Preise bei Peugeot und Opel hoffen.

Für mich sind diese beiden umgebauten Verbrenner sowieso interessant:
Es ist alles Großserie und auf der aktuellen höhe der Verbrennerverarbeitungsqualität.
Keine wirklich großen Schwächen - alles wichtige an Bord:
Themperierter Akku und sehr flottes Schnellladen sind hier wichtiger als pure Reichweite, deshalb liegt der 208/Corsa bei mir auch vor der Zoe, die aber wirklich viel verbessert hat.
Noch ein Wort zum VW ID.3: Leider etwas enttäuschend - sowohl die Qualität als auch der Preis.
Trommelbremsen hinten geht gar nicht mehr. Das E-Auto bremst viel zu selten und in die Trommelbremse dringt Feuchtigkeit ein, die im Winter zu festgefrorenen Bremsen führt und selbst bei Plusgraden anpappt, so dass man Schwierigkeiten hat loszufahren.
Renault hat das bereits erkannt und der neuen Zoe Scheibenbremsen spendiert.
Ich fahren den e-up der ersten Generation und ziehe die Handbremse so gut wie nie mehr an.

Es bleibt spannend - derzeit wäre ein PSA BEV interessant, vor allem wenn die noch günstiger würden.

Warten wir es ab, wie sich die Fusion auswirkt aber ich denke dass meine Hoffnung auf fallende Preise - oder hohe Nachlässe nicht ganz unbegründet ist.

Gruss Alf
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Re: Fusion PSA und FCA

Badman
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Ich hab Angebote für unter 23.000€ eines E-Golfs. Find ich auch interessant.
Die Scheiben hinten verrotten auch. Selbst bei Verbrennern. Entweder legt man da selbst Hand an, Kupferpaste usw. oder hat Folgekosten.

Re: Fusion PSA und FCA

Alfi
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Ja, der Golf ist schon gut, aber 200km Reichweite wäre mir eben doch zu wenig.

Scheibenbremsen hat man im Blick. Die dürfen "nur" nicht rosten und selbst dann kann man mit die Scheibenbremsen noch gut wieder freibremsen.

Eine Trommelbremse ist immer ein Problem, dass du nicht einfach lösen kannst.
Die ist geschlossen und die Feuchtigkeit kann selbst wenn sie mal warm gebremst ist nicht so einfach verdunsten.

Hinweis von VW: Kurz vor dem Ziel mit angezogener Handbremse fahren, damit die warm und trocken wird.
Kann nur sagen dass klappt nicht! Das müsste man schon wirklich täglich machen und hätte einen unnötigen Verschleiss.
Für mich ist die Trommelbremse jedenfalls ein gestorben.

Grus Alf
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Re: Fusion PSA und FCA

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Ich finde beide Konzerne passen gut zusammen, FCA (u.a Dodge bzw. Ram) haben ordentliche Marktanteile in den USA, PSA ist dort meine ich garnicht vertreten, in Europa dürfte PSA besser aufgestellt sein. Da sollte es einige Synergieeffekte geben, z.B. eine gemeinsame Klein- und Kompaktwagen Plattform für alle Marken. Einige PSA Modelle könnte man als Chrysler in den USA vertreiben sofern das Sinn macht, die US-Modelle von Chrysler und Dodge dürften für Europa zu groß sein, aber Rams sieht man inzwischen durchaus öfters mal, vll. bietet sich da eine motorenmäßig abgespeckte Version für Europa an.

Ich denke es wird einige Zeit dauern, bis beide Konzerne verschmolzen sind und die selbe Technik nutzen, Opel mittendrin. Für Opel-Fans bedeutet das wohl, das künftig egal ist, ob man Peugeot, Fiat oder Opel kauft, die Technik wird in allen die selbe sein. Ob so viele Marken unter einem Dach Sinn machen die dann im wesentlichen gleiche Fahrzeuge verkaufen weiß ich nicht, da könnte man die ein oder andere Marke auch einstampfen (Citroen, Opel, Lancia).
Hybride aller Art sind die Zukunft, reine Batterie-Autos für die Masse sind für mich eine ökonomische und ökologische Sackgasse.

Re: Fusion PSA und FCA

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An Chrysler hat sich schon DB die Zähne ausgebissen.
Und Fiat... die kommen schon seit langer Zeit nicht in die Pötte.
Als das mit Renault nicht geklappt hat, war ich froh, da war dann der Kauf von der ZOE mit einem besseren Gefühl als wenn Renault durch die FCA-Themen die Service-Verbesserung vernachlässigt. (die Qualität und der Service bei DB ist mit der Fusion mit Chrysler auch erheblich eingebrochen)
Mit der Übernahme von Opel hat PSA eigentlich genug zu tun.
Also die vielgerühmten Synergieeffekte sind bislang selten so zum Tragen gekommen wie erwartet.
Die Aktienentwicklung bestätigt m.E. diese Einschätzung PSA ist weiter abgerutscht als FCA gestiegen ist.
Ich denke, unterm Strich wirds eher träger und unflexibler werden, als dynamisch und erfolgreich für die CO²-Reduzierung.
Mit freundlichem Gruß Fiedje
ZOE Limited R110 41kWh

Re: Fusion PSA und FCA

harlem24
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Hm, bei VW scheinen die Synergieeffekte zu funktionieren und die haben ausreichend Marken gekauft über die Jahre. Und auch die Differenzierung ist kein Problem, die Autos sind trotz viele Gleichteile ziemlich unterschiedlich.
FCA scheint zumindest Amerika im Griff zu haben, nur in Europa ist es wohl nicht mehr so gut.
Die Fahrzeuge von PSA unterscheiden sich auch deutlich, obwohl unter der Karosserie die gleiche Technik verbaut wird. Man wird keinen Citroen mit einem Peugeot oder einem Opel verwechseln. Von daher wird es wenig Unterschied machen, wenn da noch ein optisch komplett anderer Fiat dazu käme...
Außerdem ergänzen sie sich, wie gesagt, von den Märkten her ziemlich gut, weil sie sich so gut wie keine Konkurrenz machen, FCA ist in gesamt Amerika, nord wie Süd erfolgreich, PSA überwiegend in Europa. Geld verdienen beide, wenn sie nach der Umstellung noch Geld sparen, warum nicht.
Gibt mehr als ausreichend Herausforderungen.
Gruß

CHris, ab sofort mit i3

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