e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

Ungard
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und damit kommt man nicht mal mit 1x Nachladen an den Gardasee :-( - so wird das nix
Klar geht das...
Kommt halt drauf an, wo man wohnt.
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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

umali
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Ecano hat geschrieben: Das Bedenkliche ist ja, dass das ein Unternehmenslenker ist. Der sollte eigentlich die Weitsicht haben, zukünftige Technologiesprünge abschätzen zu können (oder wenn er das nicht kann, geeignete Mitarbeiter dafür einzustellen), um damit die Ausrichtung der Firma einzuleiten.
Und Du solltest ab und zu aus Deiner GE-Blase aufschauen, um sich umzuhören, was die normalen Leute von aktueller E-Mobilität (PKW) halten. Da gibt es meist eine kollosale Abfuhr.
Warum? Weil sie nicht nur Vorteile bietet. Diese Wegzuschweigen oder Schönzureden, hilft eben nicht weiter. Und diese Leier vom "Superfeststoffakku" kann ich auch bald nicht mehr hören. Der kommt - soviel ist sicher - aber nicht die nächste 5 Jahre. Also? Lösungen bitte.

Eine heißt "serieller Rex". Sowas bringt die E-Mobilität wirklich voran, weil ihr letzter Nachteil mit wenig Aufwand eliminiert wird. Aber hier darf man ja nicht mal das Wort "Benzin" schreiben, um nicht gleich gesteinigt zu werden. Bloß gut, heben mich solche Extreme nicht an.

Wer immer nur nach "BEV only" ruft, muss sich nicht wundern, wenn es stagniert und die ganze Übung für "Normalos" zu teuer wird.

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Zuletzt geändert von umali am Mo 15. Jul 2019, 21:12, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

umali
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Ungard hat geschrieben:
und damit kommt man nicht mal mit 1x Nachladen an den Gardasee :-( - so wird das nix
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Kommt halt drauf an, wo man wohnt.
Yeap - von Garmisch bekomme ich es auch noch hin :mrgreen: .
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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

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Der serielle Rex, mir scheint der wird von ein paar Leuten doch nach der aktuellen Entwicklung bei den Akkus und den Schnellladern noch so ziemlich überbewertet. Mag sein dass auch Herr Prof. Schuh das noch so sieht wie unser Nutzer Umali und einige andere Nutzer hier, allerdings wird der e.Go Life auf den Viele schon lange warten definitiv keinen bekommen.Andere PkW von Prof. Schuh die bald käuflich sein werden sehe ich noch nicht, es wäre ja schon gut wenn wenigstens ein PkW-Modell aus Aachen allmählich für die Masse kaufbar wäre. Aber sicher muss es auch die Leute geben die den seriellen Rex konstant weiter als die Lösung predigen.

Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

umali
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Völlig klar, dass ein e.go-life keinen Rex bekommt. Der ging zwar schon in einen FIAT500 rein (KPSG), aber in einem CityCar braucht es gar keinen Rex.

Wo er Sinn macht (und das kann jeder selbst entscheiden, wenn er als Option angeboten wird), sind "Alleinautos", die Zweitwagen entbehrlich machen. Jedes zusätzliches Auto - egal, ob BEV oder Stinki, ist eins zuviel.

In einem Kombi, Kompaktwagen oder sogar SUV macht er auf jeden Fall Sinn (außer für Dich bm3 - Du willst ja immer teuer an der BAB nachladen :mrgreen: ). Bitte jetzt nicht gleich wieder Deine Löschwut ausleben - Danke.

Aber auch Dir lege ich nah, sich mal mit Mitbürgern zu unterhalten. Det jübt unjemein und schärft die Sinne für Probleme. Ich bin gespannt wie die reagieren, wenn Du ihnen von >50ct/kWh an der BAB-Tanke erzählst.

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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

umali
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bm3 hat geschrieben: Der serielle Rex, mir scheint der wird von ein paar Leuten doch nach der aktuellen Entwicklung bei den Akkus und den Schnellladern noch so ziemlich überbewertet....
Nö. Die aktuelle Akkuentwicklung (Energiedichte => Reichweite) reicht der Masse der Leute noch längst nicht aus. Bei Faktor 2...3 wird's klappen.

Wenn Du das Thema einfach nur mit Mehrakku kompensierst, hat das wenig mit "kreativer" Problemlösung gemein. Aber glaub' ruhig weiter an Deinen "Superakku", der Dir in bezahlbarer Form 2020/2021 angeboten wird.
Ich kann nur raten, von Dingen, wo man nicht im Detail drin steckt, keine Wunder zu erwarten. Dieser Fehler ist sehr verbreitet ;-).

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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

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umali hat geschrieben:
Ungard hat geschrieben:
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Yeap - von Garmisch bekomme ich es auch noch hin :mrgreen: .
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Also ich bekomme es nördlich von München hin.Jedenfalls im Sommer.
Du willst ja immer teuer an der BAB nachladen
Komisch, München-Eindhoven, immer an der Autobahn geladen, Kosten: Ca. 14 Euro. Akku abfahrt/Ankunft voll
Für 720km. Macht pro 100km 2 Euro. Geht schlimmer, oder ;-)
München Essen war sogar noch besser. 620km für 7,90. 1,27 Euro die 100km. Das schafft nicht mal das 2L Auto ;-)
Zuletzt geändert von Ungard am Mo 15. Jul 2019, 22:41, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

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Ich brauche keinen Superakku mehr, der gegenwärtige mit 300 Kilometern Reichweite im Sommer und minimal 200 Km im Winter zusammen mit der CCS-Lademöglichkeit reicht mir mit meinem Fahrprofil schon für die nächsten 10 Jahre aus. Und wenn die meisten Kunden mal kritisch zu den von ihnen wirklich benötigten Reichweiten nachdenken dann reicht das ihnen auch. Etwas die Gewohnheiten umstellen muss man allerdings, dann ist für 90% der Nutzungsprofile die Welt gegenwärtig schon in Ordnung. Stur auf den Ŕeichweiten eines Verbrennungsmotor-Tanks zu bestehen, das kann es einfach nicht sein, funktioniert aber wahrscheinlich in naher Zukunft auch noch.

Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

umali
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bm3 hat geschrieben: Ich brauche keinen Superakku mehr, der gegenwärtige mit 300 Kilometern Reichweite im Sommer und minimal 200 Km im Winter zusammen mit der CCS-Lademöglichkeit reicht mir mit meinem Fahrprofil schon für die nächsten 10 Jahre aus. Und wenn die meisten Kunden mal kritisch zu den von ihnen wirklich benötigten Reichweiten nachdenken dann reicht das ihnen auch. Etwas die Gewohnheiten umstellen muss man allerdings, dann ist für 90% der Nutzungsprofile die Welt gegenwärtig schon in Ordnung. Stur auf den Ŕeichweiten eines Verbrennungsmotor-Tanks zu bestehen, das kann es einfach nicht sein, funktioniert aber wahrscheinlich in naher Zukunft auch noch.
Och nee - ist das immer noch nicht angekommen, dass man die Nutzer nicht mit Gängeleien überzeugt. Ich dachte, über den Punkt wären wir hinweg.

Es müssen keine 1200km Diesel-RW sein, aber es gibt Autofahrerinnen, die fahren mit 250km Rest-RW zum Tanken raus :lol: . Vergiss, dass Du die gewohnte RW-Sicherheit bis auf 30km vor Null von jedem Nutzer auslutschen lassen kannst. Das ist "E-Extremisten" vorbehalten.

Nix für ungut bm3, aber wenn Du DEIN Fahrprofil JEDEM Nutzer als "state of the art" verkaufst, na dann Prost Mahlzeit E-Mobilität. Das ist der Anfang vom Ende, wenn man jemanden mit "Einschränkungen" überzeugen will.

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Re: e.GO Gründer Schuh: "Glaube an Durchbruch der E-Mobilität ist ein Hirngespinst"

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Wie hier bereits geschrieben, liege ich mit meinem Nutzungsprofil innerhalb des Nutzungsbereiches der 90% der Nutzungsprofile abdeckt. Ehrlich , die anderen 10% interessieren erstmal beim E-Auto noch niemanden, es gibt ja (noch) genügend Alternativen zum E-Auto für diese Anwendungen.Man sollte zuerst einmal mit Akkus bis zu 50kWh Kapazität und Schnelllademöglichkeit auf Langstrecken versuchen die Preise wettbewerbsfähig zu Verbrenner-PkW (inklusive der niedrigeren E-Auto-Betriebskosten) zu bekommen.
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