Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

ubit
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Der Verbrauchsunterschied ist in der Stadt tatsächlich gering. Aber mit steigender Geschwindigkeit geht halt der Luftwiderstand immer stärker in den Verbrauch ein. Daran ändert auch ein e-Antrieb nichts.

Ciao, Udo
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Was ich nicht ganz verstehe...für cabrios werden/wurden alle Hebel in den gang gesetzt. Gut, sie werden auch mit ordentlich Aufpreis verkauft und sind mehr Imagefördernd.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

Blueskin
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Blue shadow hat geschrieben: ... für cabrios werden/wurden alle Hebel in den gang gesetzt.
Gut, sie werden auch mit ordentlich Aufpreis verkauft...
Womit Du Deine Frage quasi selbst beantwortet hast! :)

Der Aufpreis war so hoch, dass sich sogar eine Zeit lang die verhältnismäßig kleinen Stückzahlen gerechnet haben.
Oder auch nicht, was dann schnell wieder zur Einstellung der Produktion geführt hat. (Ford Focus, Mitsubishi RZC(?), usw.)

Knackpunkt : Es fanden sich jeweils genügend Leute, die bereit waren, für ein Auto mit eingeschränkter Nutzungsmöglichkeit aber Cabrio-Feeling mehrere tausend € Aufpreis zu zahlen. (u. a. auch ich bei insgesamt 5 Stück)

Mittlerweile gibt es entweder nicht mehr genug von diesen Leuten und daher lohnt sich die Entwicklung für viele Hersteller nicht mehr.
Oder der Aufpreis würde aufgrund neuer Sicherheitsvorschriften so viel höher sein, dass die meisten Hersteller schon von vorneherein davon ausgehen, dass nicht genug Nachfrage kommt. Oder eine Kombination aus beidem.

Ergebnis ist jedenfalls, dass es mittlerweile kaum noch Cabrio-Modelle gibt - zumindest im Vergleich z. B. zum Jahr 2000.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Ja damals war die Welt noch in Ordnung...

Ich bin gespannt was aus der GMD bald vom Band rollt...ich wäre für eine e-golf kombi serie von 5000 Stück. Einfach das Akkugehäuse anpassen und mit 60Ah zellen vollknallen.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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ubit hat geschrieben: Der Verbrauchsunterschied ist in der Stadt tatsächlich gering. Aber mit steigender Geschwindigkeit geht halt der Luftwiderstand immer stärker in den Verbrauch ein. Daran ändert auch ein e-Antrieb nichts.
Doch. Beim E-Antrieb kommt dazu, daß er bei hoher Last deutlich ineffizienter wird als ein Verbrenner, der seinen höchsten Wirkungsgrad unter Last erreicht.

Die ohmschen Verluste steigen quadratisch mit der Stromstärke, bei hoher Stromstärke kann man weniger Energie aus einem Akku entnehmen, bevor er die Abschaltspannung erreicht und der E-Motor verliert bei hohen Drehzahlen wegen Feldschwächung seinen Wirkungsgradvorteil. Da ist der Luftwiderstand ein untergeordnetes Problem.

Das kann man teilweise mit 2 E-Motoren in den Griff bekommen, die unterschiedlich untersetzt sind, so daß man den einen Motor bei niedrigen Geschwindigkeiten, den anderne bei hohen nutzt. Nützt aber nichts gegen die ohmschen Verluste. Außerdem muß man einen Motor mitschleppen, was Energie kostet. Oder abkoppeln, was die Komplexität und die Kosten treibt.
Eine andere Idee ist eine zweistufige Untersetzung, die bei höheren Geschwindigkeiten die E-Motor-Drehzahl reduziert, das ist aber noch keine Großserie und entsprechend teuer (bekommt wohl der Taycan).

Das Aerodynamikproblem bekommt man relativ easy in den Griff - etwas langsamer fahren. Der Unterschied ist sogar erschreckend klein.
Beispiel: Das Model S hat in einer bestimmten Konfiguration einen CW*A von ca. 0.58 m². Der Jaguar iPace hat einen CW*A von ca. 0,73 m².
Fährt das Model S 135 km/h hat der iPace bei 120 km/h den selben Leistungsbedarf zur Überwindung des Luftwiderstands.
Wo - außer beim Gemeinen Deutschen Autobahnraser - ist das ein Problem?
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

andi_hb
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Hey Umberto warum wieder so eine Nebelkerze?
Du hast doch geschrieben das Kona und Ioniq vom Verbrauch gar nicht weit voneinander entfernt sind.
Dann Vergleiche doch bitte auch diese Fahrzeuge in deiner Rechnung und nimm nicht willkürlich irgendwelche anderen Fahrzeuge.
Also wenn dann einmal bitte Verbrauch von Kona vs Ioniq bei 150km/h.
Auch wenn das natürlich wieder nur auf den bösen deutschen Autobahnen gefahren werden darf.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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umberto hat geschrieben: Beim E-Antrieb kommt dazu, daß er bei hoher Last deutlich ineffizienter wird als ein Verbrenner, der seinen höchsten Wirkungsgrad unter Last erreicht.
Das stimmt so absolut nicht. Absolut ist der Elektromotor immer noch deutlich effizienter als der Verbrenner, wenn wir über Geschwindigkeitsbereiche sprechen, die das Auto auch unterstützt. Relativ gesehen stimmt das aber schon - bei höherer Last ist der Wirkungsgradunterschied zwischen Elektromotor und Verbennermotor geringer als bei niedriger Last. Der Elektromotor wird aber nur leicht ineffizienter (ansonsten ist er falsch ausgelegt für die gefahrene Geschwindigkeit). Der Hauptunterschied ist, dass der Verbrennermotor deutlich weniger ineffizient wird bei fast Volllast. Ein Diesel hat bei Höchstgeschwindigkeit vielleicht einen Wirkungsgrad von 40%; bei 70 km/h (bei gängigen Getrieben) aber vielleicht nur von 10 bis 15%. Daher steigt der Verbrauch beim Verbrenner mit steigender Geschwindigkeit nicht so stark an - weil er eben bei niedriger Geschwindigkeit sehr ineffizient ist.

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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andi_hb hat geschrieben: Hey Umberto warum wieder so eine Nebelkerze?
Willst Du ne Antwort oder willst Du streiten?
Du hast doch geschrieben das Kona und Ioniq vom Verbrauch gar nicht weit voneinander entfernt sind.
Dann liefer doch Daten. Für den Kona habe ich keine.
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Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Langsam aber stetig hat geschrieben: Das stimmt so absolut nicht.
Sorry, ja, das war unglücklich formuliert. Eigentlich meinte ich, daß das E-Auto in Summe bei höheren Fahrgeschwindigkeiten massiv im Wirkungsgrad abstürzt. Der Verbrenner nicht, aber natürlich bleibt das E-Auto effizienter beim reinen Energieverbrauch.

Aber aufgrund des kleinen mitgeführten Energievorrats haben E-Autos bei höheren Geschwindigkeiten deutlich größere Probleme als ein Verbrenner.
Zoe seit 2013, 41kWh seit Ende 2018 - Verbrauch ab Zähler mit allem (Ladeverluste) und scharf (Vorheizen) Bild

Re: Niemand will einen Kombi - erst recht nicht als BEV oder gar mit AHK

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Das ist richtig. Wobei die meisten Elektroautos wohl aus diesem Grund eine relativ niedrig abgeregelte Höchstgeschwindigkeit haben, damit man nicht zu sehr in diesem Bereich kommt.

Ist aufgrund der fehlenden Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland sicher auch mit ein Grund, warum sich Elektroautos hier etwas schlechter verkaufen als in anderen Ländern.
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