E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Schüddi
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Graustein hat geschrieben: Kleinstwägen fahren also nur arme. Gewagte These
Wo habe ich so gesagt? Nochmal lesen!
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

ubit
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Schüddi hat geschrieben: Rechnen wir mal:
0 - 9000 = ?
0 - 16000 = ?

Welche Finanzierung wird wohl die günstigere sein?
Wenn kreditfinanziert wird, dann gehören halt die Verbrauchskosten auch dazu. Und dann ist es ziemlich egal ob man im Monat 200 € Rate + 200 € Benzin oder 350 € Rate und 50 € Strom bezahlt für die selbe Kilometerleistung. Und mit der 0 auf dem Konto sollte man sich das mit dem Neuwagen eh besser nochmal überlegen. Bisserl Rücklage darf es gerne sein.

Wir haben uns z.B. ganz bewusst für den kleinen e-Up entschieden. Obwohl wir aktuell noch einen Verbrenner-Kombi in der Golfklasse fahren. So ein "Kleiner" hat mittlerweile mehr als genug Komfortfeatures (Klimaautomatik, Vorklimatisierung, Parksensoren etc.), wir "passen rein", die Parkplatzsuche vereinfacht sich spürbar und die Unterhaltskosten inkl. Versicherung sind lächerlich gering.

Ciao, Udo
VW e-Up! 2020 teal blue

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Graustein
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Schüddi hat geschrieben:
Graustein hat geschrieben: Kleinstwägen fahren also nur arme. Gewagte These
Wo habe ich so gesagt? Nochmal lesen!
Lies doch selber deinen post:
Wer kauft sich denn üblicherweise Kleinstwagen?
Menschen die nicht so viel flüssiges auf der hohen Kante haben. Also auf dem Konto steht bestenfalls eine schwarze 0.
Wer bestenfalls! 0 Euro auf dem Konto hat, ist in meinen Augen arm.
gut, kann ja sein er hat 10 Mio in Apple Aktien und 100 200 Partien Mietshäuser in New York, Paris und Tokio...

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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  • Wiese
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Odanez hat geschrieben: @Schüddi: Leute die nur wenig auf der hohen Kante haben kaufen sich einen gebrauchten Kleinstwagen für 2500€. Wer so viel für ein Auto ausgibt, dass dabei sein gesamtes Bargeldvermögen draufgeht, ist einfach nur unvernünftig. Für die wirklich Ärmeren reicht ein Auto für 2500€ auch locker aus. Und wer wirklich frugal oder finanziell sinnvoll leben will kauft eh keinen Neuwagen.

Dort, wo das Haushaltseinkommen >80000€ liegt, wo z.B. es einen Mittelklassewagen gibt und die Familie auch einen Zweitwagen braucht, und ein Kleinstwagen völlig ausreicht, ist die Überlegung zumindest wert ob der Aufpreis für einen elektrischen Klein(st)wagen sich rechnet. Und genau dort ist TCO wichtiger als der Preis auf dem Schild im Autohaus.
Deine Überlegungen oder Überzeugungen kann man durchaus nachvollziehen. Aber glaubst Du wirklich, dass Du damit Menschen überzeugen kannst die entweder nicht rechnen können oder einfach unvernüftig sind?
Lass doch jeden machen was er will!

Der eine kauft nen alten gebrauchten 7er BMW und jammert dann über die Folgekosten, andere wechseln die Autos wie Unterhosen so lange ihnen die Bank das Geld dafür gibt, und alle leben davon.
Umweltrelevantes: ab 2007 5,76 kWp PV, ab 2008 Naturstromkunde, ab 2009 20m² Thermie, ab 3. Dez. 19 Ioniq FL Style in blau
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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Michael_Ohl
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Im Moment, gibt es die Möglichkeit ein E-Auto völlig überteuert einfach zu kaufen. Da geht mit einer ganzen Reihe von Fahrzeugen egal ob Tesla, Mercedes, Nissan , Renault oder Hyundai/Kia.
Wenn man das nicht möchte bleiben wenig Fahrzeuge übrig meine Kangoo waren bis jetzt auch bezogen auf die gefahrenen Kilometer echte Schnäppchen, der E-Up im Hamburger Gewerbeleasing wird es hoffentlich auch sein.
Permium zu bezahlen und das Gegenteil zu bekommen, ist einfach nicht meins. Vielleicht müssen wir alle uns ja an deutlich gestiegene Kosten für unsere Mobilität gewöhnen, und 30000€ für Kleinwagen und 100000€ für brauchbare Fahrzeuge wird normal werden, dann werden sicher unsere Straßen leerer und die in den letzten 40 Jahren erreichte Teilhabe für breite Schichten der Bevölkerung wird wieder zu einer Geschichtsnotiz, aber ob das noch einmal ohne erhebliche soziale Unruhen gehen wird, wage ich doch zu bezweifeln.

mfG
Michael
Kangoo ZE maxi seit 2015 118000km, Kangoo ZE Postkutsche seit 2018 90000km, E-UP seit 2020, 4500km, C180TD seit 2019 26000km , max G30d seit 2020 300km, Sunlight Caravan seit 2012 und Humbauer 1300kg. Seit 2013, E-Expert 75kWh bestellt.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Odanez
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Wiese hat geschrieben: Lass doch jeden machen was er will!
Ich lasse sie doch, unvernünftig ist es trotzdem :p
Der Autokauf hat bei vielen fast garnix mehr mit Vernunft zu tun, sonst würden viel mehr Kleinstwagen und Toyotas rumfahren. Das ist halt so und ich weiß das auch. Ein E-Auto zu kaufen kann vernünftig sein, sogar sehr, für den eigenen Geldbeutel aber meistens (noch) nicht. Wenn man 90% kostenlos laden kann z.B. auf Arbeit, dann kann sich das E-Auto auch unterm Strich schnell rechnen.
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Ab 2021: Kia e-Niro Spirit 64kWh

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Michael_Ohl
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Für jemanden dessen überwiegende Pendlerstrecke bei unter 10km liegt und der Autos fährt die unter 10k€ neu kosten, die er aber als 2 Jährige kauft, wird es schwer etwas zu rechnen was deutlich günstiger ist, und eine Model S wird sich im leben nicht rechnen. Für mich geht es ganz gut deshalb habe ich mir grade noch einen E-Up dazu bestellt und bin dann bei einer 75% E-Auto Quote für uns. War nicht einfach die Frau dahin zu bekommen aber möglich.

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Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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Graustein hat geschrieben: Wer bestenfalls! 0 Euro auf dem Konto hat, ist in meinen Augen arm.
gut, kann ja sein er hat 10 Mio in Apple Aktien und 100 200 Partien Mietshäuser in New York, Paris und Tokio...
Oder 8.000€ Monatseinkommen, aber eine hohe Ausgabenfreudigkeit. Der Kontostand sagt da doch nicht wirklich was aus. Ich kenne diverse mit gutem Einkommen, die alles unmittelbar auf den Kopf hauen.
Also Motto 20.000€ Cash passen zum 35.000€ Auto weil die Anzahlung da ist.
Ich würde in der Situation eher sagen, dass ein Auto für maximal 10.000€ drin ist, weil ich Autos bar bezahle und auch danach noch liquide sein will.
Wobei man natürlich auch die Folgekosten im Blick haben muss - Stichwort Akkumiete, von der sich viele einlullen lassen.
Wiese hat geschrieben: Lass doch jeden machen was er will!
Das ist ja der Status quo und Du siehst, wohin das geführt hat. So kann es also nicht weitergehen, das Verhalten muss sich ändern.
Möglich ist das über
- Förderungen
- Steuer auf umweltschädliches Verhalten
- Verbote

Bzw alles zusammen. Haben wir ja heute auch schon. E-Autos werden gefördert, die Energiesteuer verteuert Benzin und ohne grüne Plakette kommt man nicht mehr in Umweltzonen rein.
Nur reicht das eben offenbar nicht aus, die Resultate reichen nicht.
Also an welchen Schrauben soll gedreht werden?

Oder glaubt ihr an das Lindner Prinzip "morgen erfindet vielleicht einer was tolles und das kaufen dann alle und alles ist supi" ?
Ich vermute ja eher, dass da noch ein überflüssiges SUV auf den Markt kommt und das kaufen alle und es wird noch schlechter als jetzt.
Optimismus ist da doch nur ein Mangel an Information.
Zoe Q210, keine fossilen Energieträger mehr im Haus.

Ist nur meine Meinung, ihr dürft gerne eine andere haben.

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

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  • Wiese
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Karlsson hat geschrieben:
Wiese hat geschrieben: Lass doch jeden machen was er will!
Das ist ja der Status quo und Du siehst, wohin das geführt hat. So kann es also nicht weitergehen, das Verhalten muss sich ändern.
Möglich ist das über
- Förderungen
- Steuer auf umweltschädliches Verhalten
- Verbote

Bzw alles zusammen. Haben wir ja heute auch schon. E-Autos werden gefördert, die Energiesteuer verteuert Benzin und ohne grüne Plakette kommt man nicht mehr in Umweltzonen rein.
Nur reicht das eben offenbar nicht aus, die Resultate reichen nicht.
Also an welchen Schrauben soll gedreht werden?
Du hast ja absolut recht! Zwingen kann man die Leute aber nur über den Geldbeutel, und wenn sie Alternativen haben.

Im Moment ist es so, dass die meisten Angst vom E-Auto haben. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier! Nur mal ein Beispiel: Sehr viele bevorzugen im Ausland, also meistens im Urlaub, einen McDonalds, weil sie nicht wissen ob die einheimische Küche geniesbar ist. Ich bevorzuge die einheimische Küche weil ich Überraschungen liebe und fast alles esse. Beim Auto ist es doch ähnlich. Man kennt das Brumbrum, weiß wo es Sprit gibt, und muss nicht nachdenken. Die Maßnahmen der Regierung mit 3 Cent CO2-Steuer auf den Sprit ist absolut wirkungslos. Es müsste das 10-fache sein um eine Wirkung zu erzielen, aber dann müssten auch genug bezahlbare E-Autos auf dem Markt sein.
Derzeit sind somit Wenige bereit ein E-Auto zu kaufen, und außerdem ist der Markt noch klein. Werbung wird auch keine gemacht, und das wird sich erst ändern, wenn die Hersteller ihre BEVs verkaufen MÜSSEN.
Darüber hinaus bin ich überzeugt, dass der Klimawandel schon so weit fortgeschritten ist, dass wir nur mit allergrößten Anstrengungen noch etwas verändern/verbessern können. Allergrößte Anstrengungen gibt es aber nicht, und somit ist es auch egal, ob wir noch 5 oder 20 Jahre lang Verbrenner fahren. Andere Maßnahmen wären wesentlich wirkungsvoller, das gehört aber wieder zum Thema "allegrößte Anstrengungen"..
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Eine Frau, 2 Kinder, 3 Enkel, eine Katze :old:

Re: E-Mobilität wird sich nicht durchsetzen

Helfried
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Wiese hat geschrieben: Allergrößte Anstrengungen (gegen den Klimawandel) gibt es aber nicht, und somit ist es auch egal, ob wir noch 5 oder 20 Jahre lang Verbrenner fahren
Kein Wunder, bis jetzt überwiegen ja die Vorteile des Klimawandels deutlich (sarkastisch gesehen). Bei uns im Dorf habe ich vor 1 Woche noch schwimmende Badegäste gesehen, ich selber am Ufer schwitzend im T-Shirt sitzend (Ende Oktober!). Früher war man im August noch froh, wenn die Sonne gescheint hat.
Auch das Elektroauto fährt sich im Warmen besser. Sogar in Hamburg könnte angeblich das Wetter zukünftig besser werden.
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