Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

bahnfahrer
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Was sagt Ihr hierzu:
https://rp-online.de/wirtschaft/ifo-ins ... d-38173301
Titel des Artikels über die Studie unter anderem von Hans-Werner Sinn: "Elektroautos sind laut Studie größere Klimasünder als Dieselautos"
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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Halt der UnSinn wieder mal als Vertreter der billiardenschweren Mineralöllobby.

Einmal ist natürlich die Frage, ob ein zum Tesla vergleichbares Fahrzeug wirklich mit 4,4 Litern Dieseln auskommt (Wert aus postulierten CO2-Emissionen rückgerechnet, nicht dem Link entnommen). Ein E-Auto mit kleinerem Akku würde selbst nach Sinn schonmal mit einem 1,5 Liter Dieselverbrauch konkurrieren. Beim Tesla wiederrum die stark unterdurchschnittlich angenommene Akkulaufleistung, sowie die fehlende Second Life Nutzung des Akkus. Dann mag es für einen Neoliberal-Korrupten intrinsisch sein, gegen die Fortführung der Energiewende in Deutschland anzukämpfen, bei dessen Fortführung während der Fahrzeug-Lebendauer des E-Autos der Strom immer sauber wird. Aber die immer stärkeren Umweltbelastungen durch die Rohöl- bzw. Rohgarproduktion zu negieren, zeugt von dem übergebenen Geldkoffer der Mineralölindustrie.
Schon 12 Jahre lang Kfz-Steuer für meine E-Autos gezahlt - seit 28 Jahren mit eigenem PV-Strom elektromobil unterwegs (CityEL mit 1.8 kWh-Akku, seit '13 Smart ED3). Fahrrad & U-Bahn für die Stadt, Fernreisen mit der Bahn.

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

PV7KWp
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Hier der vollständige Bericht:
https://www.cesifo-group.de/DocDL/sd-20 ... -04-25.pdf

Den verfassenden Professoren Nähe zur Ölindustrie zu unterstellen ist einfach nur frech!
Christoph Buchal ist Professor für Physik an der Universität zu Köln und Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich, Hans-Dieter Karl war als Spezialist für die Energieforschung am ifo Institut beschäftigt, und Hans-Werner Sinn ist emeritierter Professor der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie ehemaliger Präsident des ifo Instituts. Keiner der Autoren hat eine kommerzielle Beziehung zur Energiewirtschaft oder zu Autokonzernen.

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Das ifo-Institut ist international anerkannt und wissenschaftlich sehr angesehen.

Nur weil ein Ergebnis einem nicht in den Kram passt dieses sofort auf der persönlichen Schiene anzugreifen ist sehr schlechter Stil.


Gruß SRAM

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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... der TÜV Süd ist (war?) auch international anerkannt.
Lassen wir mal den CO2-Teil so stehen. Was die Studie nicht behandelt, ist der Feinstaub. Das ist schon heute ein Problem.

Gruß
Dirk
Skoda Citigo e iV
Trinity Uranus

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Den CO2-Teil kann man in den Moment in die Tonne kloppen wo die Batterieherstellung weitgehend mit Energie aus "erneuerbaren" stattfindet.

Moment mal, war da nicht was? Tesla? VW?
Gruß
Werner
Peugeot iOn Produktionsdatum 09/2015

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

schlootie
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Diese Nachricht ist natürlich mal wieder Wasser auf die Mühlen der Verbrenner Freunde, leider :o(
seit Mai 2015 ein Soul EV - ein echt geiles Auto! :)

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Die öffentlichen Äußerungen von Herrn Sinn zu solchen Themen wie CO2-Ausstoß, Klimaerwärmung etc. kennen wir ja schon lange und naja... Das ist auch jemand mit rein kaufmännischer Ausbildung, weiß nicht was der zu solchen Themen viel beitragen könnte außer ein paar Rechentricks natürlich... .
Ist das nicht gut ?
Ja ! Das ist nicht gut !

Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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  • benwei
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Solche Berichte sind mir mittlerweile total Latte. Wenn jemand auf der ökologischen Ebene anfängt, mit mir über mein Auto zu diskutieren, dann sage ich, dass ich das Auto fahre, weil es viel mehr Spaß macht und entspannt. Und dass es total bequem ist, wenn das Auto morgens zu Hause oder nachmittags bei der Arbeit immer vollgeladen mitgenommen werden kann, von den entfallenden Benzinkosten ganz zu schweigen. Erstaunlicherweise sind 99% aller Öko-getriggerten Diskussionen dann abrupt beendet. Offenbar können die Leute nicht verstehen, wie man freiwillig so eine Kiste fahren will, wenn nicht aus ökologischer Ideologie heraus.
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Re: Sauberautos oder Dreckschleudern? Tagesspiegel zur Ökobilanz

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Hier der Link zur gesamten Studie, die wohl gemeint ist:

http://www.hanswernersinn.de/dcs/sd-201 ... -04-25.pdf

Kann die Lektüre nur empfehlen. Ich finde es sehr positiv, dass sich die Herren nicht nur mit einer Sache sondern eher der Gesamtproblematik Strom / Umwelt / CO2 / Politik auseinandersetzen. Ich möchte niemandem Illusionen nehmen, aber wenn man es so nüchtern betrachtet, macht der Fahrer eines Elektroautos nichts besser als andere, insbesondere nicht wenn es die "Umwelt" betrifft.

Die Lösung der Problematik sind meines Erachtens "ganz einfach" zwei Dinge:
- wir brauchen dringend Akkus, die schnell laden, eine große Kapazität haben, mit wenig Aufwand herzustellen und auch noch leicht sind (Kinderspiel)
- es braucht Massenspeicher für Strom, um nicht nutzbare Spitzen von Wind & Sonne speichern zu können, insbesondere weil der Anteil beider in nächster Zeit steigen wird (also quasi Pumpspeicherwerke nur ohne Pumpspeicherwerke)

Elektroautofahren macht trotzdem Spaß.
--
10km für dich, 10km für mich: https://and-charge.com/#/invite-friends?code=RTRFQY
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