E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Aber jeder Wald macht das Gleiche, der Nimmt Energie auf, statt diese zu reflektieren. Wo soll da das Problem sein?
Und wenn man natürlich rechnet, dass durch Umstellung auf Elektroantriebe und erneuerbarer Energie 5 Mal so viel Prozesse umgesetzt werden, weil möglich, dann muss man sich vor Augenhalten was wäre wenn diese 5 Mal so vielen Prozesse durch fossile Brennstoffe erzeugt würden?
Fossil bedeutet doch nur, durch Sonnenenergie mittels Wälder und Meere gewonnenen Energie, gespeichert über Jahrmillionen und dann verbrannt. Energie also die genauso aus der Sonne kommt, und Reflexion unterbunden hat. 1 : 1 nur mit einem Millionen Jahre Speicher dazwischen.
Der Unterschied liegt aber nicht in der direkten Erwärmung durch die Prozesse, die sind Peanuts. Weil diese durch die Abstrahlung im Weltraum verpuffen.
Der unterschied liegt einzig und alleine in dem durch diesen Millionen Jahre Speicher zurückgehaltenen Kohelnstoff. Dieser war vorher CO2 und wird es nach dem Verbrennen nicht mehr sein. CO2 in der Luft ändert das Verhältnis von Abstrahlung und Reflexion so gewaltig dass es viel wärmer wird als diese lächerliche Diskussion der direkten Erwärmung durch Prozesse auf der Erde.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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Ich habe es doch vorgerechnet: 5 Grad Erwärmung durch Prozesse beim jetzigen Primäreneregbiebedarf. Dieser steigt ja weiter.

Das ist es ja. Pflanzen und Tiere machen das gleiche. Die verbrauchte Wärmeenergie muss weg. In der Sauna arbeitet es sich schlecht.
Technische Prozesse wandeln mittlerweile 25% soviel in gleichverteilte Wärmeenergie wie Lebenwesen (13 TWh/h zu 52 TWh/h, Stand 2014). Das senkt die Effizienz der Lebewesen. So mein Verständnis.
Die lokale Erwärmung (5 Grad) ist problematischer als die globale Erwärmung um 2 Grad.
Die Energiemenge verändert sich nicht beim Verbrauch aber deren Arbeitsfähigkeit. Die verbrauchte Energie liegt wie "Blei" am Boden.

Verbrauchte Energie leistet keine Abstrahlungsarbeit mehr! Sie wird mit 10.000.000 geringere Geschwindigkeit abgestrahlt als in Infrartorstrahlung gewandelte Sonnenenrgie. Das heist sie verbleibt länger in der Biospähre.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Absoluter Blödsinn. Entschuldigung die direkten Worte.
Die gesamte Atmosphäre ist ein Gleichgewichtszustand der sich durch Reflexion und Absorption der Sonnenenergie einstellt. Diese ist ein solch vielfaches größer als die Erwärmung auf der Erde selber durch Prozesse, das es niemals auch nur um ein hundertstel Grad wärmer wird nur weil auf der Erde Prozesse laufen die Wärme abgeben.
Nur wenn wir das Gleichgewicht in der Atmosphäre ändern, durch CO2 oder Methan oder FCKW, dann kann sich die mittlere Temperatur ändern. Da oben spielt die Musik, nicht hier unten. Warme Luft steigt auf, wird dünner, kühlt ab. Fertig.
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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SRAM hat geschrieben: Nehmen wir einen Supermarkt mit blankem Aludach. Dieses reflektiert im Neuzustand 90% der auftreffenden Strahlung, selbst mit Vogelscheiße noch 80%.

Die unseligen black Solarmodule nur 1 bis 2%.

Selbst wenn diese einen Wirkungsgrad von 18% haben, werden noch 80% der auftreffenden Strahlung sofort in place in Wärme umgewandelt.
Wer will in der Blechhütte wohnen?
Unsere Dachziegel sind dunkel, durch die PV auf dem Dach ändert sich da nichts nennenswert. Außer, dass selbst die 6,6kWp Anlage (das heißt etwas über 1/3 der Fundamentfläche) 4,5x so viel Energie im Jahr geliefert hat wie wir für Heizung und Warmwasser benötigt haben.

Biodiversität ist bestimmt total wichtig, geht aber auch auf den Klimawandel zurück und interessiert mich an dieser Stelle gar nicht.
Mein Ansatz ist ein konservativer - Mobilität erhalten. Ich denke mit dem E-Auto ist das vertretbar. Eher als mit jeder anderen bislang bekannten Antriebsart.
Die Wiese ist grün, Thema erledigt :)
Mit dem Elektroauto unterwegs seit 2015
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Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Wen es interessiert, Warum der zweite Hauptsatz nicht stimmen kann: Man nehme ein nahezu inkompressibeles Medium wie Wasser oder Spiritus. Niemand wird leugnen, das sich dieses bei Erwärmung ausdehnen wird. Wenn man diesem Medium im kalten Zustand mit einer Verdrängerpumpe Energie zuführt, und einen Druckanstiegt sowie einen Volumenstrom bewirkt, und das Ganze dann erwärmt, wird es theoretisch in einem Motor mehr Energie abgeben können als die Pumpe braucht. Erfolgt die Abkühlung, die nötig ist um einen geschlossenen Kreislauf zu bekommen vollständig in einem Gegenstromwärmetauscher ist keine Kühlung außer der Reibungswärme des Motors nötig. Beim theoretischen Beweis reicht das aus den Hauptsatz zu widerlegen. Um es praktisch nutzbar zu machen, ist der Aufwand deutlich höher es ist aber machbar.

MfG
Michael
Kangoo ZE maxi 126.500km, Kangoo ZE 99.000km, E-UP 20.000km, C180TD 43.500km , max G30d 1100km, Sunlight Caravan, Humbauer 1300kg, E-Expert 75kWh 29.000km, Prophete Pedelek 200km, Zündapp Pedelec 50km

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

zeolit
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AbRiNgOi hat geschrieben: Absoluter Blödsinn. Entschuldigung die direkten Worte.
Die gesamte Atmosphäre ist ein Gleichgewichtszustand der sich durch Reflexion und Absorption der Sonnenenergie einstellt. Diese ist ein solch vielfaches größer als die Erwärmung auf der Erde selber durch Prozesse, das es niemals auch nur um ein hundertstel Grad wärmer wird nur weil auf der Erde Prozesse laufen die Wärme abgeben.
Nur wenn wir das Gleichgewicht in der Atmosphäre ändern, durch CO2 oder Methan oder FCKW, dann kann sich die mittlere Temperatur ändern. Da oben spielt die Musik, nicht hier unten. Warme Luft steigt auf, wird dünner, kühlt ab. Fertig.
Warum ist es an den Polen, im Winter und Nachts kälter? Weil an den Polen die Sonnenenergie für Leben nicht ausreicht, im Winter und Nachts die Pflanzen schlafen.
Die Pflanzen nehmen hochwertige Sonnenergie auf und geben Wärme ab. Die Wärme der Maschinen bezträgt mittlweile 25% der Wärme der Pflanzen. Spüren tun wir diese Wärme nicht aber die Pflanzen. Es kommt auf das Verhältnis an und nicht auf das absolute.

Die Wärme eines Feuers wird gut abgestrahlt. Dieselbe Menge Energie in 100 m3 gleichverteilt wird gar nicht abgestrahlt, weil kaum Temperaturunterschied zur Umgebung besteht.
Und wer hier den 2. Hauptsatz der Thermodymamik anzweifelt sollte sich behandlen lassen.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

k_b
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zeolit hat geschrieben: Warum ist es an den Polen, im Winter und Nachts kälter? Weil an den Polen die Sonnenenergie für Leben nicht ausreicht, im Winter und Nachts die Pflanzen schlafen.
Ich glaube, das hat auch mit dem Kontinentalklima zu tun. Polen liegt nicht so dicht am Meer und hat dadurch etwas extremere Temperaturunterschiede.

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Nicht Polen...sondern die Pole.

Vieles was unsere UrUrgrosseltern gemacht haben, war unbewußt oft Nachhaltig. Kastenfenster. Fensterläden. Fruchtfolge.
Heute werden Glaspaläste mit Klimageräten runtergekühlt. Bäume und Parks durch Verdichtung verdrängt oder sterben den Hitzetot.

Stromer sind ein kleiner Beitrag, aber die Schlacht wird bei der Energiegewinnung gewonnen. Grüner Strom lokal. Weltweit.
Zuletzt geändert von Blue shadow am Mo 2. Nov 2020, 11:05, insgesamt 1-mal geändert.
LEAF 72000 km 15 kWh Rest Akku-Schäm Dich Nissan....Hand-Made egolf Dresden...Ahk liegt bereit...EV6 RunawayRot AWD LR AHK P1+2 WPnutzlos…Citroen AMI Getriebedefekt 1300km-nie wieder Stellantis = Citroen D

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

k_b
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;-)

Re: E-Mobilität - Wie nachhaltig ist sie wirklich?

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Michael_Ohl hat geschrieben: Wen es interessiert, Warum der zweite Hauptsatz nicht stimmen kann: Man nehme ein nahezu inkompressibeles Medium wie Wasser oder Spiritus. Niemand wird leugnen, das sich dieses bei Erwärmung ausdehnen wird. Wenn man diesem Medium im kalten Zustand mit einer Verdrängerpumpe Energie zuführt, und einen Druckanstiegt sowie einen Volumenstrom bewirkt, und das Ganze dann erwärmt, wird es theoretisch in einem Motor mehr Energie abgeben können als die Pumpe braucht. Erfolgt die Abkühlung, die nötig ist um einen geschlossenen Kreislauf zu bekommen vollständig in einem Gegenstromwärmetauscher ist keine Kühlung außer der Reibungswärme des Motors nötig. Beim theoretischen Beweis reicht das aus den Hauptsatz zu widerlegen. Um es praktisch nutzbar zu machen, ist der Aufwand deutlich höher es ist aber machbar.

MfG
Michael
Die Wärmekapazität von Wasser (und anderen Flüssigkeiten) ist temperaturabhängig und macht deinen "Effekt" zunichte.

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Gruß SRAM
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